Anhand der dargestellten Daten lässt sich Person X als gesundheitlich fit einstufen. Sie ist sehr sportlich und weist keine gesundheitlichen Einschränkungen auf. Die Testperson hat einen Ruhepuls von 58 Schlägen pro Minute und wird anhand ihrer Pulsaktivität als gut trainierter Sportler eingestuft. Die Testperson kann für das folgende Beweglichkeitsprogramm, anhand der erfassten Daten als uneingeschränkt belastbar und trainierbar eingestuft werden.
Die Testperson hat aufgrund ihrer beruflichen Tätigkeit eine überwiegend sitzende Alltagsbelastung und möchte durch ein ergänzendes Beweglichkeits- und Koordinationstraining ihre Haltung verbessern und die damit verbundenen Rücken- und Nackenschmerzen lösen. Ergänzend möchte sie ihre Beweglichkeit verbessern und sich somit wieder fitter im Alltag fühlen und ihre sportliche Leistung verbessern.
Im Rahmen des Muskelfunktionstests nach Janda (2000) werden 5 Beweglichkeitsübungen an unterschiedlichen Muskelgruppen durchgeführt. Die Testung erfolgt manuell und kann anhand von 3 Kategorien interpretiert und ausgewertet werden.
Inhaltsverzeichnis
1 PERSONENDATEN
1.1 ALLGEMEINE UND BIOMETRISCHE DATEN
1.2 BEWERTUNG DER PERSONENDATEN
2 BEWEGLICHKEITSTESTUNG
2.1 TESTDURCHFÜHRUNG
2.2 TESTBEWERTUNG/ INTERPRETATION
3 TRAININGSPLANUNG BEWEGLICHKEITSTRAINING
3.1 BELASTUNGSGEFÜGE
3.2 ÜBUNGSDURCHFÜHRUNG
3.3 BEGRÜNDUNG DES DEHNPROGRAMMS
4 TRAININGSPLANUNG KOORDINATIONSTRAINING
4.1 BELASTUNGSGEFÜGE KOORDINATIONSTRAINING
4.2 TRAININGSPLANUNG KOORDINATIONSTRAINING
4.3 BEGRÜNDUNG ZUR ÜBUNGSAUSWAHL
5 LITERATURRECHERCHE
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit erstellt einen individuellen Trainingsplan für eine fiktive Person mit dem Ziel, bestehende Beweglichkeitsdefizite durch gezieltes Dehnen abzubauen und die koordinativen Fähigkeiten mittels eines propriozeptiven Trainingsprogramms zu verbessern, um Haltungsschäden und Alltagsbeschwerden vorzubeugen.
- Erstellung eines sportwissenschaftlich fundierten Anforderungsprofils
- Diagnostik der Beweglichkeit mittels Muskelfunktionstest nach Janda
- Planung und Begründung eines individuellen Beweglichkeitstraining-Programms
- Planung und Begründung eines progressiven Koordinationstraining-Programms
- Wissenschaftlicher Abgleich der Trainingsmethoden auf Basis aktueller Studien
Auszug aus dem Buch
3.1 Belastungsgefüge
Die nachfolgende Tabelle veranschaulicht die gewählten Belastungsparameter für das Beweglichkeitstraining.
Tab.4: Belastungsparameter für das Beweglichkeitstraining (eigene Darstellung)
Trainingshäufigkeit/Woche 3-mal
Sätze/Übung 3
Dehndauer
Statisches Dehnen: a) 45 Sekunden pro Satz
Dynamisches Dehnen: b) 12 Wdh. À 4 Sekunden
Postisometrischer Dehnung: c) 6-10 sec. Isometrische Kontraktion, 2-3 Entspannung 10-20 sec dehnen
Dehnintensität Maximales Dehnen
Zusammenfassung der Kapitel
1 PERSONENDATEN: In diesem Kapitel werden die biometrischen Daten einer fiktiven Testperson sowie deren gesundheitlicher Status und sportliche Motivation zusammengefasst.
2 BEWEGLICHKEITSTESTUNG: Hier wird der Muskelfunktionstest nach Janda beschrieben, durchgeführt und die Ergebnisse werden interpretiert.
3 TRAININGSPLANUNG BEWEGLICHKEITSTRAINING: Dieses Kapitel erläutert die Auswahl der Belastungsparameter und beschreibt die konkreten Dehnübungen für die betroffenen Muskelgruppen.
4 TRAININGSPLANUNG KOORDINATIONSTRAINING: Hier wird ein propriozeptives Trainingsprogramm inklusive Belastungsvorgaben und Übungsbeschreibungen detailliert geplant.
5 LITERATURRECHERCHE: Dieses Kapitel vergleicht zwei wissenschaftliche Studien zu den Effekten von Dehnintensitäten und Dehnmethoden auf die Bewegungsreichweite.
Schlüsselwörter
Beweglichkeitstraining, Koordinationstraining, Janda, Muskelfunktionstest, Dehnmethoden, Propriozeption, Trainingsplanung, Belastungsgefüge, Bewegungsreichweite, Postisometrische Dehnung, Eigendehnung, Statisches Dehnen, Dynamisches Dehnen, Sportliche Leistungsfähigkeit, Prävention.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt die Erstellung eines maßgeschneiderten Beweglichkeits- und Koordinationstrainings für eine Person, die aufgrund beruflicher Belastung muskuläre Defizite aufweist.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Schwerpunkte liegen auf der sportwissenschaftlichen Diagnostik, der methodischen Trainingsplanung sowie der fundierten Auswahl und Begründung von Dehn- und Koordinationsübungen.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist die Verbesserung der Haltung und die Schmerzlinderung durch gezielte Steigerung der Beweglichkeit und koordinativen Leistungsfähigkeit.
Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?
Es werden der standardisierte Muskelfunktionstest nach Janda zur Diagnostik sowie verschiedene Dehnformen wie postisometrisches und statisches Dehnen angewandt.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Ist-Analyse der Person, die anschließende Planung der Trainingseinheiten inklusive detaillierter Übungsbeschreibungen und die wissenschaftliche Begründung der Methodik.
Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit zeichnet sich durch Begriffe wie Propriozeption, Beweglichkeitsdefizite, Belastungsparameter und trainingswissenschaftliche Fundierung aus.
Warum wurde bei den Mm. ischiocrurales eine postisometrische Dehnmethode gewählt?
Aufgrund eines deutlichen Beweglichkeitsdefizits in diesem Bereich wurde diese Methode gewählt, da sie mittelfristig eine effektive Verbesserung der Hüftflexion ermöglicht.
Welche Rolle spielt das Balanceboard im Koordinationstraining?
Das Balanceboard dient als Hilfsmittel, um durch instabile Unterlagen die propriozeptiven Fähigkeiten und das Zusammenspiel von Skelettmuskulatur und Nervensystem zu intensivieren.
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- Malin Hemmann (Author), 2022, Beweglichkeits- und Koordinationstraining, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1353886