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Internationale Markterschließungsstrategien eines deutschen mittelständischen Unternehmens

Am Beispiel des japanischen Marktes

Título: Internationale Markterschließungsstrategien eines deutschen mittelständischen Unternehmens

Tesis de Máster , 2009 , 147 Páginas , Calificación: 2,15

Autor:in: Lars Blumrodt (Autor)

Economía de las empresas - Marketing en línea y fuera de línea
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Mit dem Fortschreiten der Globalisierung intensiviert sich auch der internationale Wettbewerb. Dabei gewinnen internationale Kooperationen zunehmend an Bedeutung. Für viele deutsche Unternehmen ist der japanische Markt von besonderem Interesse. Das liegt zum einen an seiner volkswirtschaftlichen Bedeutung, andererseits aber auch daran, dass die japanische Industrie ein wichtiges Innovationszentrum in Asien ist.

Welche Ziele verfolgen Unternehmen mit einer Kooperation und welche Strategien wenden sie dabei an? Welche Rolle spielen die Keiretsu-Strukturen im japanischen Markt? Welche zentrale Funktion erfüllen die großen Handelshäuser (sog. Sogo Shosha)? Welchen Einfluss haben Informations- und Kommunikationstechnologien auf Transaktionskosten und Marktkräfte? Wie wirken sie sich auf das kooperative Verhalten von Unternehmen beim Eintritt in den internationalen Markt aus? Welche Chancen ergeben sich für den deutschen Mittelstand aufgrund des sich ändernden japanischen Marktes?

Anhand eines deutschen mittelständischen Industrieunternehmens untersucht Lars Blumrodt geeignete Kooperationsstrategien für die Markterweiterung in Japan. Auf die sich verändernden Rahmenbedingungen für den Markteintritt deutscher KMU in Japan geht er ebenso ein wie auf die Potenziale der Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien. Blumrodt gibt Unternehmen des deutschen Mittelstands konkrete Empfehlungen dazu, welche Kooperationsformen sich für den Markteintritt in Japan eignen und wie sie geeignete Partnerunternehmen ermitteln können.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Mittelständische Unternehmen und Internationalisierungsstrategien

2.1. Industrielle mittelständische Unternehmen

2.1.1 Quantitative Eingrenzung

2.1.2 Qualitative Eingrenzung

2.2 Internationalisierung

2.2.1 Bezugsrahmen zur Internationalisierung

2.2.2 Nachteile mittelständischer Unternehmen

2.2.3 Internationale Markteintrittsformen

2.3 Kooperation als Internationalisierungsstrategie

2.3.1 Begriffsklärung und Kooperationsrichtungen

2.3.2 Kooperative Internationalisierungsstrategien

2.3.3 Ziele und Motive

3 Japan und die Rahmenbedingungen für deutsche Unternehmen

3.1 Kultureller und ökonomischer Hintergrund

3.1.1 Die wirtschaftliche Entwicklung

3.1.2 Internationalität der Industrie

3.2 Keiretsu

3.2.1 Horizontale und vertikale Keiretsus

3.2.2 Das Sogo Shosha

3.3. Restrukturierung der japanischen Wirtschaft

3.3.1 Rechtliche Rahmenbedingungen für Unternehmensgründungen

3.3.2 Situation der mittelständischen Industrie

3.4 Chancen für deutsche Unternehmen

3.4.1 Deutscher Maschinenbau in Japan

3.4.2 Motive deutscher Unternehmen

4 Theoretische Erklärungsansätze

4.1 Market Based View

4.1.1 Branchenstrukturanalyse nach Porter

4.1.2 Spieltheoretische Perspektive

4.2 Resourced Based View

4.2.1 Kernkompetenzen

4.2.2 Dynamic Capabilties

4.3 Transaktionskostentheorie

4.3.1 Verhaltensannahmen

4.3.2 Dimensionen

5 Auswirkungen der IKT und Hypothesenableitung

5.1 IKT-Einfluss auf Transaktionskosten

5.1.1 Verhaltensannahmen

5.1.2 Dimensionen

5.2 IKT und der Market Based View

5.2.1 Auswirkung auf Branchenstrukturkräfte

5.2.2 Coopetitive Perpektive

5.3 IKT und der Resourced Based View

5.3.1 Auswirkungen auf die Unternehmenswertkette

5.3.2 Wissensorientierte Perspektive

5.4 Hypothesenableitung

6 Empirische Untersuchung

6.1 Aufbau der empirischen Untersuchung

6.1.1 Entwurf eines Untersuchungsdesigns

6.1.2 Methodische Grundlagen zur Auswertung

6.2 Fallstudie Indirekter Export

6.2.1 Indirekter Export

6.2.2 Bewertung des indirekten Exports

6.3 Fallstudie Global Roller Technology Group

6.3.1 Marktperspektive

6.3.2 Ressourcenperspektive

6.4 Zusammenfassende Betrachtung

7 Handlungsempfehlungen

7.1 Kooperative Markterschließungsstrategien in Japan

7.2 Planung von Kooperationen in Japan

7.3 Auswahlprozess des Kooperationspartners

8. Fazit und weiterer Forschungsbedarf

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht internationale Markterschließungsstrategien deutscher mittelständischer Industrieunternehmen am Beispiel Japans, mit einem besonderen Fokus auf kooperativen Modellen unter Einbeziehung von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT). Dabei wird analysiert, wie IKT zur Senkung von Transaktionskosten beitragen und Kooperationen in einem kulturell anspruchsvollen Umfeld wie Japan ermöglichen können.

  • Mittelständische Internationalisierungsstrategien und deren Herausforderungen.
  • Rahmenbedingungen und Besonderheiten des japanischen Marktes (z.B. Keiretsu-Strukturen).
  • Theoretische Fundierung durch Market Based View, Resourced Based View und Transaktionskostentheorie.
  • Der Einfluss von IKT auf die Effizienz von Kooperationen und Geschäftsprozessen.
  • Empirische Fallstudien zur praktischen Anwendung kooperativer Markteintrittsstrategien.

Auszug aus dem Buch

3.2.1 Horizontale und vertikale Keiretsus

Nach Schüle haben die horizontalen Keiretsus folgende Funktionen zu erfüllen. Sie dienen dem Informationsaustausch der beteiligten Unternehmen. Sie stellen eine Grundlage für eine effektive Unternehmensfinanzierung durch das Cross-Shareholding innerhalb der Gruppe und eine gegenseitige Versicherung dar, weil weniger effiziente Mitglieder innerhalb der Gruppe gestützt werden. Langfristige Lieferantenbeziehungen verhindern ein Durchdringen fremder Lieferanten, durch Abnahmegarantien nehmen sie eine Sicherungsfunktion bei Schwankungen der Verkaufszahlen außerhalb der Gruppe ein. Beziehungen der Unternehmen dienen im Fall einer Krise als Versicherung, da notleidenden Unternehmen durch Unterstützungskäufe aus der Krise geholfen werden kann.

Das neuere vertikale Keiretsu (Produktionskeiretsu oder Distributionskeiretsu) stellt einen Verbund von vertikalen Zulieferketten oder Herstellern und Händlerbeziehungen mit einer pyramidenförmigen Struktur dar. Diese Produktionskeiretsu-Strukturen sind vor allem in der Automobilindustrie anzutreffen. Neben den oben aufgeführten Faktoren sind hier vor allem der Austausch von Teilen und Komponenten, sowie die Qualitätssicherung als Vorteile zu nennen. Die langfristigen Zulieferbeziehungen werden durch Aktienbeteiligungen der größeren Unternehmen gestützt. Die gegenseitige Unterstützung im Bereich der FuE, der Neuproduktentwicklung und der Qualitätssicherung, sowie das gegenseitige Lernen im Unternehmensverbund und der Austausch von Managementpraktiken, werden als weitere Faktoren des engen Kooperationsverbundes genannt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Einführung in die Problemstellung des internationalen Wettbewerbs und Zielsetzung der Arbeit unter Berücksichtigung des Markteintritts in Japan.

2 Mittelständische Unternehmen und Internationalisierungsstrategien: Definition industrieller mittelständischer Unternehmen, Diskussion von Internationalisierungsgrundlagen und Kooperation als strategische Option.

3 Japan und die Rahmenbedingungen für deutsche Unternehmen: Analyse des japanischen Marktes unter Berücksichtigung von Kultur, Keiretsu-Strukturen, rechtlichen Rahmenbedingungen und spezifischen Chancen für deutsche Firmen.

4 Theoretische Erklärungsansätze: Darstellung des Market Based View, des Resourced Based View und der Transaktionskostentheorie zur Fundierung kooperativer Strategien.

5 Auswirkungen der IKT und Hypothesenableitung: Untersuchung des IKT-Einflusses auf Transaktionskosten und Branchenstrukturen sowie Ableitung von Hypothesen für die empirische Analyse.

6 Empirische Untersuchung: Methodischer Aufbau der Untersuchung sowie Durchführung und Auswertung zweier Fallstudien zum indirekten Export und zur Global Roller Technology Group.

7 Handlungsempfehlungen: Ableitung konkreter Strategien für kooperative Markterschließung, Planung von Kooperationen und Auswahlprozesse für Partner in Japan.

8. Fazit und weiterer Forschungsbedarf: Zusammenfassung der Ergebnisse der Arbeit und Identifikation offener Forschungsfragen.

Schlüsselwörter

Internationale Kooperation, Mittelständische Unternehmen, Japanischer Markt, Markterschließung, IKT, Transaktionskosten, Keiretsu, Strategische Allianz, Market Based View, Resourced Based View, Technologietransfer, Wissensmanagement, Exportstrategie, Innovationsmanagement.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, wie deutsche mittelständische Industrieunternehmen durch internationale Kooperationen erfolgreich in den japanischen Markt eintreten können, wobei IKT-gestützte Strategien eine zentrale Rolle spielen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind internationale Internationalisierungsstrategien, die Spezifika des japanischen Geschäftsumfeldes, der Einfluss von Informations- und Kommunikationstechnologien sowie die Anwendung ökonomischer Theorien zur Unternehmenskooperation.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, anwendungsorientierte Instrumente für einen kooperativen Markteintritt in Japan zu entwickeln, die insbesondere auf die Ressourcenrestriktionen mittelständischer Unternehmen Rücksicht nehmen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Fundierung durch Literaturanalyse (Market Based View, Resourced Based View, Transaktionskostentheorie) und kombiniert diese mit qualitativen Experteninterviews und Fallstudien.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die theoretischen Erklärungsansätze für Kooperationen, die ökonomischen und kulturellen Rahmenbedingungen in Japan sowie die Auswirkungen von IKT-Nutzung auf Transaktionskosten und Wettbewerbspositionen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kernbegriffe sind Kooperation, Mittelstand, Japan, IKT, Transaktionskosten, Markteintrittsstrategie, Keiretsu und Wettbewerbsvorteile.

Welche Bedeutung haben Keiretsu-Strukturen für den Markteintritt?

Keiretsu-Strukturen prägen die japanische Wirtschaftslandschaft durch enge gruppenspezifische Verbindungen, die den Markteintritt für ausländische Unternehmen durch hohe Eintrittsbarrieren erschweren können.

Was zeigt die Fallstudie "Global Roller Technology Group"?

Die Fallstudie zeigt, wie ein Zusammenschluss mittelständischer Unternehmen durch strategische Allianzen Ressourcen bündeln und so erfolgreich internationale Märkte bearbeiten und technologische Standards setzen kann.

Final del extracto de 147 páginas  - subir

Detalles

Título
Internationale Markterschließungsstrategien eines deutschen mittelständischen Unternehmens
Subtítulo
Am Beispiel des japanischen Marktes
Universidad
University of Applied Sciences Koblenz  (FH Koblenz)
Curso
Internationales Marketing
Calificación
2,15
Autor
Lars Blumrodt (Autor)
Año de publicación
2009
Páginas
147
No. de catálogo
V135394
ISBN (Ebook)
9783640428298
ISBN (Libro)
9783640425068
Idioma
Alemán
Etiqueta
Internationale Markterschließungsstrategien Unternehmens Beispiel Marktes Keiretsu sogo shosha business development
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Lars Blumrodt (Autor), 2009, Internationale Markterschließungsstrategien eines deutschen mittelständischen Unternehmens, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/135394
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