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Schleudertraumata. Führt aktive Übungstherapie zur Schmerzreduzierung?

Title: Schleudertraumata. Führt aktive Übungstherapie zur Schmerzreduzierung?

Bachelor Thesis , 2017 , 58 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Mario Sertic (Author)

Health - Physical Therapy / Occupational Therapy
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Das Ziel dieser Bachelorarbeit ist es die Effekte der aktiven Übungstherapie in Bezug auf Schmerz bei Patienten mit chronischem Schleudertrauma oder wie es im englisch sprachigen Raum als whiplash associated disorders (WAD) bezeichnet wird, zu beschreiben.

Im Weiteren werden die daraus folgenden Konsequenzen für die physiotherapeutische Interventionen in der Praxis dargestellt. Hier handelt es sich um systematische Literaturübersichtsarbeit, die zu dem Thema WAD durch geeignete Methoden versucht, alles verfügbare Wissen in Form von randomisierten kontrollierten Studien (RCTs) zu sammeln, zusammenzufassen und kritisch zu bewerten.

Eine Distorsionstrauma der Halswirbelsäule (HWS) (deutsch auch kraniozervikales Beschleunigungstrauma, im angloamerikanischen Sprachraum whiplash associated disorders (WAD) genannt) ist eine häufige Begleiterscheinung durch Auffahrunfälle im Straßenverkehr, durch Sportarten wie Boxen, Judo, Karate, Ringen oder Tauchen, aber auch durch Vergnügungsunfälle wie z. B. Achterbahn oder Autoskooter - Fahren. Das häufigste Ergebnis einer Schleudertrauma-Verletzung sind anhaltende Schmerzen und Behinderung.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Hintergrund

1.2 Zielsetzung

1.3 Fragestellung

1.4 Methode

1.4.1 In- und Exklusionskriterien

1.4.2 Suchergebnisse

1.5 PEDro – Bewertung

2. Vertiefende Kapitel

2.1 Definition Beschleunigungstrauma

2.2 Pathophysiologie und Pathomechanik

2.2.1 Verletzungsmechanismus am Beispiel eines Auffahrunfalls

2.2.2 Morphologie

2.3 Symptomatik

2.3.1 Klassifikation des Beschleunigungstraumas

2.4 Diagnostik

2.5 Differentialdiagnostik

2.6 Chronifizierung

2.7 Prognose

3. Resultate

3.1 Beschreibung der Studien

3.2 Studiendesign

3.3 Resultaten – Tabellen

4. Diskussion

5. Konklusion

Zielsetzung & Themen

Die Bachelorarbeit zielt darauf ab, die Effekte der aktiven Übungstherapie auf die Schmerzintensität bei Patienten mit chronischen Whiplash Associated Disorders (WAD) zu beschreiben. Dabei wird untersucht, wie physiotherapeutische Interventionen zur Schmerzreduktion beitragen können, um daraus Konsequenzen für die therapeutische Praxis abzuleiten.

  • Wissenschaftliche Analyse der Effektivität von aktiver Übungstherapie bei chronischem WAD
  • Vergleichende Bewertung verschiedener physiotherapeutischer Behandlungsstrategien
  • Untersuchung von Schmerzverläufen und Outcomes mittels etablierter Messverfahren
  • Ableitung praxisorientierter Erkenntnisse für die physiotherapeutische Versorgung

Auszug aus dem Buch

2.2.1 Verletzungsmechanismus am Beispiel eines Auffahrunfalls

Zum Zeitpunkt des Aufpralls wird das Fahrzeug nach vorne beschleunigt und innerhalb von hundert Millisekunden folgen Rumpf und Schultern des Insassen, durch den Autositz induziert. Der Kopf bleibt vorerst durch seine Massenträgheit räumlich unverändert, was eine kraftvolle translatorische Bewegung des Kopfes gegen den Rumpf bewirkt. Anschließend wird die Trägheit des Kopfes überwunden und er wird mit der Akzeleration des Körpers nach vorne in Flexion gezwungen (Dezeleration). Bei einer Auffahrgeschwindigkeit von 32 km/h erreicht der Kopf eine Spitzenbeschleunigung von 12G während der Extension und 16 G während der Flexion (1G= 9,8m/sec) (Barnsley et al., 1998). Graf, Grill & Wedig (2009) beschreiben die Entstehung eines WAD durch eine Stauchung (Distorsion) der Halswirbelsäule mit einer beschleunigten Bewegung des Kopfes in die Extension und anschließender Flexion.

Der Gewichtsunterschied von Kopf und Oberkörper ist die Ursache für diese Bewegungsabfolge und aufgrund dessen kommt es zu einer unterschiedlich starken Beschleunigung dieser zwei Körperteile. Ebenfalls spielt die Position der beiden Körperregionen eine entscheidende Rolle. Es geschieht oft bei fixiertem Oberkörper und frei schwebendem Kopf, was auch der Grund dafür ist, weshalb die Versicherungen Werbung für eine korrekt eingestellte Kopfstütze machen (Deforth, 2014).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der WAD ein, definiert die Problemstellung sowie das Forschungsziel und erläutert die methodische Vorgehensweise bei der Literaturrecherche.

2. Vertiefende Kapitel: Hier werden theoretische Grundlagen zu Definition, Pathophysiologie, Symptomatik, Diagnostik und Chronifizierung des Beschleunigungstraumas detailliert dargelegt.

3. Resultate: Dieses Kapitel beschreibt die vier ausgewählten randomisierten kontrollierten Studien und präsentiert deren Studiendesigns sowie die erzielten Ergebnisse bezüglich der Schmerzreduktion.

4. Diskussion: Die Ergebnisse der untersuchten Studien werden kritisch interpretiert, in Bezug auf die Fragestellung bewertet und die Bedeutung der aktiven Übungstherapie diskutiert.

5. Konklusion: Das Fazit fasst die Kernaussagen zusammen und konstatiert den positiven Effekt der aktiven Übungstherapie, während gleichzeitig auf den Bedarf für weitere Forschung hingewiesen wird.

Schlüsselwörter

Schleudertrauma, WAD, Physiotherapie, Übungstherapie, Schmerzreduktion, Nackenbeschwerden, Chronifizierung, Schmerzintensität, RCT, Rehabilitationsforschung, muskuloskeletale Beschwerden, evidenzbasierte Praxis.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Wirkung aktiver Übungstherapie auf Patienten, die nach einem Auffahrunfall unter chronischen Nackenbeschwerden, bekannt als Whiplash Associated Disorders (WAD), leiden.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Entstehung von WAD, die medizinische Diagnostik, Faktoren für eine Chronifizierung der Beschwerden sowie die Wirksamkeit verschiedener aktiver Therapieansätze.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Hauptziel besteht darin, die Effektivität von aktiver Übungstherapie zur Schmerzreduktion bei chronischen WAD-Patienten auf Basis existierender randomisierter kontrollierter Studien (RCTs) zu beschreiben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wurde eine explikative Literaturrecherche in den medizinischen Datenbanken PubMed und PEDro durchgeführt, um relevante RCTs zu identifizieren und auszuwerten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die pathomechanischen Grundlagen und die Klassifikation von WAD erläutert, gefolgt von der Darstellung und Analyse von vier spezifischen, qualitativ hochwertigen Studien.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem WAD (Whiplash Associated Disorders), Schmerzintensität, aktive Übungstherapie und evidenzbasierte Physiotherapie.

Welche Bedeutung hat das Ergebnis zur Wirksamkeit von Beratung?

Die Studienlage deutet darauf hin, dass die rein informative Beratung in manchen Fällen vergleichbare moderate Erfolge zeigen kann wie ein intensives Übungsprogramm, was die Wahl der therapeutischen Intervention beeinflusst.

Warum ist die Unterscheidung zwischen WAD-Graden wichtig für die Therapie?

Die Klassifikation (z. B. nach Quebec Task Force) hilft dabei, den Schweregrad der Verletzung zu bestimmen und zwischen harmloseren Verläufen und solchen, die signifikante objektivierbare Befunde aufweisen, zu unterscheiden.

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Details

Title
Schleudertraumata. Führt aktive Übungstherapie zur Schmerzreduzierung?
Grade
2,0
Author
Mario Sertic (Author)
Publication Year
2017
Pages
58
Catalog Number
V1353961
ISBN (PDF)
9783346875204
ISBN (Book)
9783346875211
Language
German
Tags
schleudertraumata führt übungstherapie schmerzreduzierung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Mario Sertic (Author), 2017, Schleudertraumata. Führt aktive Übungstherapie zur Schmerzreduzierung?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1353961
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