Besondere Merkmale und Methoden des Life Cycle Costing


Diplomarbeit, 2009
165 Seiten, Note: 1,7

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

1. Einleitung
1.1. Problemstellung
1.2. Aufbau der Arbeit

2. Grundlagen
2.1. Lebenszykluskonzepte
2.1.1. Der klassische Produktlebenszyklus
2.1.2. Kritische Analyse
2.1.3. Der integrierte Produktlebenszyklus
2.1.4. Kritische Analyse
2.2. Life Cycle Costing (LCC)
2.2.1. Begriff und Definition
2.2.2. Besondere Merkmale
2.2.2.1. Grundsätzliche Ausrichtung
2.2.2.2. Periodenübergreifende Betrachtungsweise
2.2.2.3. Unterschiedliche Betrachtungsperspektiven
2.2.2.4. Sachliche Spezifizierung des Bezugsobjekts
2.2.2.4.1. Grundsätzliches
2.2.2.4.2. Produktsystematiken
2.2.2.4.3. Voraussetzungen für die Generierung eines neuen Produktlebenszyklus
2.2.3. Ziele und Elemente einer Life Cycle Costing-Analyse

3. Kosten und Erlöse im Life Cycle Costing
3.1. Kosten- und zahlungsorientierter Ansatz
3.2. Neue Kostenkategorien
3.2.1. Vorlauf-, Markt- und Nachlaufkosten
3.2.1.1. Kosten und Erlöse in der Vorlaufphase
3.2.1.2. Kosten und Erlöse in der Marktphase
3.2.1.3. Kosten und Erlöse in der Nachlaufphase
3.2.2. Anfangs- und Folgekosten sowie einmalige und wiederkehrende Kosten
3.3. Methoden einer Life Cycle Costing-Analyse Andreas Mütze Studiengang Betriebswirtschaft
3.3.1. Anforderungen an Methoden einer Life Cycle Costing-Analyse und Gründe für den Einsatz dynamischer Investitionsrechenverfahren
3.3.2. Überblick über Methoden einer Life Cycle Costing-Analyse
3.3.2.1. Kapitalwertmethode
3.3.2.2. Interne Zinsfußmethode
3.3.2.3. Sensitivitätsanalyse
3.3.3. Kritische Analyse
3.3.3.1. Kapitalwertmethode
3.3.3.2. Interne Zinsfußmethode
3.3.3.3. Sensitivitätsanalyse
3.3.4. Fallbeispiel
3.4. Beeinflussung der Lebenszykluskosten und -erlöse

4. Kritische Würdigung des Life Cycle Costing
4.1. Chancen
4.2. Problemfelder

5. Total Productive Maintenance als besondere Einflussgröße des Life Cycle Costing
5.1. Definition und Ziele von Total Productive Maintenance (TPM)
5.2. Besondere Merkmale von Total Productive Maintenance (TPM)
5.3. Überblick über verschiedene TPM-Modelle
5.3.1. Das JIPM-Modell nach Nakajima
5.3.2. Das Säulen-Modell nach Al-Radhi und Heuer
5.3.3. Das TPEM-Modell nach Hartmann
5.4. Vergleich der Modelle
5.4.1. Anforderungen an ein TPM-Modell
5.4.2. Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Modelle
5.5. Kritische Analyse

6. Fazit

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abb. 1: Der klassische Produktlebenszyklus

Abb. 2: Der integrierte Produktlebenszyklus

Abb. 3: Aktivitäten im integrierten Produktlebenszyklus

Abb. 4: Klassischer vs. integrierter Produktlebenszyklus

Abb. 5: Perspektiven der Kostenrechnung

Abb. 6: Traditionelle Kosten- und Erlösrechnung vs. LCC

Abb. 7: Perspektiven des LCC

Abb. 8: Prozessbezogene und sachbezogene Sichtweise

Abb. 9: Differenzierung in Konsumtiv- und Produktivgüter

Abb. 10: Drei Ebenen des marktbezogenen Produktbegriffs

Abb. 11: Produktsystematik

Abb. 12: Ziele und Elemente des Life Cycle Costing

Abb. 13: Verwendete Rechengrößen im Rahmen von LCC

Abb. 14: Neue Kostenkategorien

Abb. 15: Gliederung der Vorlaufkosten

Abb. 16: Kosten und Erlöse in der Vorlaufphase

Abb. 17: Kosten und Erlöse in der Marktphase

Abb. 18: Gliederung der Entsorgungskosten

Abb. 19: Kosten und Erlöse in der Nachlaufphase

Abb. 20: Formel zur Berechnung des Kapitalwerts

Abb. 21: Formel zur Berechnung der Annuität

Abb. 22: Vor- und Nachteile der Kapitalwertmethode

Abb. 23: Vor- und Nachteile der Internen Zinsfußmethode

Abb. 24: Vor- und Nachteile der Sensitivitätsanalyse

Abb. 25: Ausgangsdatentabelle

Abb. 26: Ergebnisrechnung mit Annuitäten

Abb. 27: Ergebnisrechnung mit dynamischen Verrechnungssätzen

Abb. 28: Kostenbeeinflussbarkeit, -festlegung und -entstehung

Abb. 29: Trade-offs zwischen Kosten der Vorlauf-, Markt- und Nachlaufphase

Abb. 30: Verschiedene Arten von Trade-offs

Abb. 31: Die wichtigsten Chancen und Problemfelder des LCC

Abb. 32: Ziele von TPM Andreas Mütze Studiengang Betriebswirtschaft

Abb. 33: Die fünf Säulen von TPM

Abb. 34: Die sechs großen Verlustquellen und ihre Auswirkungen auf die Gesamtanlageneffektivität

Abb. 35: Gliederung des TPM-Modells nach Al-Radhi und Heuer

Abb. 36: Die Komponenten des TPM-Modells nach Hartmann

Abb. 37: Vergleich der TPM-Modelle

Abb. 38: Vor- und Nachteile von TPM

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1. Einleitung

1.1. Problemstellung

Die vorliegende Diplomarbeit befasst sich mit dem Thema Life Cycle Costing (LCC). Diese Kostenmanagementmethode hat zweifellos nichts von ihrer Aktuali-tät eingebüßt und steht zunehmend im Mittelpunkt von Diskussionen in der be-triebswirtschaftlichen Theorie und Praxis. Dies hat folgende Gründe.

Die Wettbewerbsbedingungen für produzierende Unternehmen haben sich in den letzten Jahren aufgrund der zunehmenden Globalisierung, immer kürzer werden-der Produkt- und Technologielebenszyklen, veränderter staatlicher Rahmenbedin-gungen und gestiegener Kundenanforderungen verschärft.[1] Die momentane welt-weite Wirtschaftskrise kommt hierbei erschwerend hinzu.

Darüber hinaus haben v. a. die Kosten für die Entwicklung neuer Produkte sowie die Entsorgung von Altprodukten im genannten Zeitraum aufgrund ihres zuneh-menden Anteils an den gesamten Kosten, die ein Produkt von seiner Entwicklung bis zu seiner Entsorgung verursacht, an Bedeutung gewonnen.[2]

Diese zunehmende Bedeutung trifft allerdings auch auf die Erlöspotentiale, die für ein Unternehmen nach dem Verkauf seines Produkts bestehen, zu.[3]

Zudem haben die Unternehmen längst erkannt, dass die Kosten, die im Bezug auf das Produkt nach dessen Verkauf beim Kunden entstehen, den größten Anteil an den Gesamtkosten eines Produkts während seines Lebenszyklus ausmachen und auf lange Sicht die Anschaffungskosten eines Produkts um ein Vielfaches über-treffen können.[4]

Dies macht ein Instrument wie das Life Cycle Costing erforderlich, mit dem die Kosten und Erlöse eines Produkts von seiner Entwicklung bis zur Entsorgung ge-plant, gesteuert und kontrolliert werden können.[5]

1.2. Aufbau der Arbeit

Zunächst werden im Rahmen der Grundlagen der klassische und der auf dem klassischen Modell basierende integrierte Produktlebenszyklus als Ausgangspunkt des LCC dargestellt und kritisch analysiert. Darauf folgen eine Definition des LCC sowie der damit im Zusammenhang stehenden Lebenszykluskosten und –erlöse. Weitere Bestandteile der Grundlagen sind die besonderen Merkmale des LCC, wobei hier besonders auf den dem LCC zugrunde liegenden Produktbegriff einge-gangen wird, und die mit dem LCC-Konzept verfolgten Ziele.

Darauf aufbauend werden verschiedene LCC-Ansätze und die im Zusammenhang mit LCC zu berücksichtigenden Kosten- und Erlösarten eines Produkts vorgestellt. Der sich daran anschließende Abschnitt befasst sich mit Methoden zur Analyse jener Lebenszykluskosten und -erlöse. Die Möglichkeiten der Beeinflussung der Lebenszykluskosten und -erlöse runden das dritte Kapitel ab.

Im vierten Kapitel werden die mit dem LCC-Konzept verbundenen Chancen und Problemfelder behandelt.

Ein weiteres Kapitel widmet sich der Anlagenmanagementmethode des Total Pro­ductive Maintenance (TPM), das eine besondere Einflussgröße auf die Lebens-zykluskosten darstellt. Hierbei werden drei zentrale TPM-Modelle, die wiederum aufeinander aufbauen, präsentiert, verglichen und kritisch analysiert.

Abschließend werden die wichtigsten Erkenntnisse nochmals zusammengefasst.

2. Grundlagen

2.1. Lebenszykluskonzepte

Unter dem Begriff des Lebenszyklus wird in der Betriebswirtschaftslehre der Le-bensweg bzw. Werdegang, den ein lebloses bzw. nicht-natürliches (Bezugs-) Ob-jekt im Laufe der Zeit ähnlich wie ein natürliches Lebewesen von der Geburt bis zum Tod in sog. Entwicklungsstadien durchläuft, erfasst.[6] Handelt es sich um den Lebenszyklus eines Produkts[7], wird vom sog. Produktlebenszyklus gesprochen.[8] Während dieses Lebenszyklus wird ein Produkt geplant, entwickelt, erstellt, er-worben, anschließend genutzt und letztlich stillgelegt und entsorgt oder veräußert und wirkt sich auf die Zielerreichung von Unternehmen aus.[9] Als Zyklen werden einerseits periodisch ablaufende Prozesse wie z. B. die Konjunktur oder Planen-tenbewegungen bezeichnet. Andererseits gibt es auch einmalige Zyklen, die einen Ausgangspunkt und einen Endpunkt besitzen und wie im Falle von Lebewesen ihren eigenen, besonderen Weg verfolgen. Im Rahmen des Lebenszykluskonzepts sind damit v. a. die einzelnen Phasen oder Zeitabschnitte, die innerhalb des Le-benszyklus aufeinander folgen, gemeint.[10] Das Lebenszykluskonzept wurde ent-wickelt, um alles, was sich auf die Zielerreichung des Unternehmens auswirken kann, während und nach der Vermarktung eines Produkts integrativ erfassen zu können. Da es die Strukturierung aller relevanten Größen im Zeitablauf und die Analyse phasenbezogener Interdependenzen ermöglicht, ist es für die Optimie- rung der Kostenstrukturen in einem lebenszyklusbezogenen Zielkostenmanage-ment von hoher Bedeutung.[11]

In der betriebswirtschaftlichen Planung existieren neben dem bereits angespro-chenen Produktlebenszyklus noch drei weitere grundlegende Lebenszykluskon-zeptionen, und zwar der Technologielebenszyklus, der Lebenszyklus von Organi-sationen bzw. Unternehmen und der Branchen- bzw. Industrielebenszyklus.[12] Für das Thema dieser Diplomarbeit ist allerdings nur der Produktlebenszyklus rele­vant, da dieser den Ausgangspunkt für die sachliche Strukturierung der Lebens-zykluskosten und -erlöse[13] darstellt.[14] Im Bereich der Produktlebenszyklen wird wiederum zwischen dem klassischen und dem integrierten Produktlebenszyklus unterschieden.[15] Diese beiden Modelle sollen im Folgenden jeweils näher be-schrieben und anschließend kritisch analysiert werden.

2.1.1. Der klassische Produktlebenszyklus

Erste Ansätze dieses Modells datieren aus der Zeit um 1950, als Dean Preisstra-tegien für einzelne Marktdurchdringungsphasen, d. h. für die Pionier- und Reife-phase(n), entwickelte.[17] Ab Mitte der 1960er Jahre fand es v. a. in der Marketing- lehre Anwendung.[18] Der Verlauf des Umsatzes bzw. Absatzes einer Produktart während seiner Gegenwart auf dem Markt wird dabei als Zyklus bezeichnet.[19] Das Modell beruht auf zeitbezogenen Marktreaktionen.[20] Mit Hilfe dieses absatztheore-tischen Konzepts[21] wird eine Beziehung zwischen der jeweiligen unternehmeri-schen Erfolgsgröße und der Zeit hergestellt.[22] „Auf diese Art wird der ‚Lebensweg’ einer Produktart zwischen ihrer Einführung und dem Ausscheiden aus dem Markt in Verbindung mit der daraus abgeleiteten Erfolgsgröße dargestellt“.[23] [16]

Der klassische Produktlebenszyklus beschreibt und erklärt also die Entwicklung des Absatzes, Umsatzes bzw. des mit einem Produkt erwirtschafteten Gewinns vom Markteintritt des Produkts bis zur Rücknahme des Produkts vom Markt[24], d. h. der klassische Produktlebenszyklus stellt ausschließlich die sog. Marktphase dar, die mit dem Verkauf der ersten Produkteinheit beginnt und mit dem Verkauf der letzten Produkteinheit endet,[25] d. h. eine neue Marktphase beginnt dann, wenn eine neue Produktart auf den Markt kommt.[26] Daher kann der klassische Produkt-lebenszyklus auch als Marktzyklus bezeichnet werden.[27] Der im Modell dargestell-te Kurvenlauf kann darüber hinaus auch als die abgebildete Nachfrage bzw. Verbreitung einer Innovation durch Einzelpersonen bzw. Organisationen im Zeit- verlauf bezeichnet werden.[28] Während der Marktphase wird eine Produktart her-gestellt und verkauft.[29] Das Modell baut der allgemeinen Marktdefinition[30] entspre-chend auf einem Angebots- und einem Nachfragezyklus[31] sowie den Hypothesen über das Anbieter- und Nachfragerverhalten auf.[32]

Dabei wird vorausgesetzt, dass eine Produktart bereits existiert[33], d. h. dass sich die Produktart bereits in der Marktphase befindet. Darüber hinaus wird für die Ab-satz-, bzw. Umsatzentwicklung des dargestellten Produkts im Laufe seines Le-benszyklus ein idealtypischer Verlauf in Form einer Normalverteilung (Gauß’sche Glockenkurve), oder einer S-förmigen Kurve, d. h. einer logistischen Produktle-benskurve (kumulierte Normalverteilung)[34] unterstellt.[35] Der normalverteilte, glo-ckenförmige Verlauf geht im Wesentlichen auf Erkenntnisse der Diffusionsfor-schung zurück.[36] Wird der Gewinn oder der erzielte Deckungsbeitrag als Erfolgs-größe gewählt, kann dagegen nicht von einer Normalverteilung ausgegangen werden.[37] Es wird weiterhin angenommen, dass ein Produkt nur eine begrenzte Zeit besteht[38] und in dieser Zeit mehrere unterschiedliche voneinander abgrenzba-re Phasen[39] „in deterministischer, sequentieller Reihenfolge“[40] durchläuft, die mit diesem Modell veranschaulicht werden.[41] Mit Hilfe des Produktlebenszykluskon-zepts werden charakteristische Kurvenverläufe[42] beschrieben und aufgrund der Beobachtung dieser Verläufe eintretende und mögliche Entwicklungen in ihren kausalen und funktionalen Zusammenhängen auf vereinfachende Art und Weise erklärt, wodurch das Konzept ursprünglich als Beschreibungs- und Erklärungsmo-dell verstanden wurde.[43] Darüber hinaus dient der klassische Produktlebenszyklus als operationales Planungs- und Entscheidungsmodell, mit dem Prognosen durchgeführt werden können[44], da nach der Identifikation der Position im Lebens-zyklus Aussagen über die zukünftige Absatz-, Umsatz- und Gewinnentwicklung gemacht und von den einzelnen Phasen abhängige Normstrategien für die zukünf-tige Produktpolitik abgeleitet werden können[45], wie z. B. Innovation in der Einfüh-rungsphase, Modifikation in der Wachstumsphase, Differenzierung in der Reife-phase, Diversifikation in der Sättigungsphase und Eliminierung in der Degenerati-onsphase.[46]

Dabei entsteht in der Einführungs- und Wachstumsphase ein hoher Kapitalbedarf, der in der Reifephase nur noch gering ist.[47]

Je nach Autor wird der klassische Produktlebenszyklus in drei bis sechs Teilpha-sen untergliedert, wobei auch die Bezeichnung der einzelnen Phasen variiert.[48]

Am häufigsten ist die bereits genannte Einteilung in die fünf Phasen Einführung, Wachstum, Reife, Sättigung und Degeneration (bzw. Rückgang) vertreten.[49] Wäh-rend die einzelnen Phasen in der Literatur zuweilen durch qualitative Kriterien wie Gewinn, Deckungsbeitrag, ROI, Marktanteile und Produktionskapazität auf der Angebotsseite sowie mit Hilfe der Preiselastizität der Nachfrage und der Diffusi-onstheorie auf der Nachfrageseite und quantitative Merkmale wie die Verände-rungsrate des Umsatzes beschrieben werden[50], empfehlen andere Autoren, die Phasen lediglich als eine chronologische Reihenfolge aufzufassen, da sie sich oftmals nicht eindeutig voneinander abgrenzen ließen.[51] Während die Reihenfolge der einzelnen Phasen durch den zeitlichen Ablauf eindeutig festgelegt ist, kann deren Länge variieren.[52]

In Abb. 1 ist der klassische Produktlebenszyklus dargestellt.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 1: Der klassische Produktlebenszyklus[53]

2.1.2. Kritische Analyse

Sinnvolle Elemente

Sinnvolle Elemente des klassischen Produktlebenszyklus sind die zeitliche Struk-turierung und die Gliederung in einzelne Phasen. Es hat sich außerdem bewährt, diese Phasen mit den angesprochenen entsprechenden quantitativen und qualita-tiven Größen zu hinterlegen.[54]

Darüber hinaus zeichnet sich das Konzept durch seine Entscheidungsorientierung aus[55] und führt vor Augen, dass die Lebensdauer von Produkten begrenzt ist[56], und ein Unternehmen Produkte anbieten sollte, die sich in unterschiedlichen Pha-sen des Produktlebenszyklus befinden[57], um dauerhaft auf dem Markt bestehen zu können. Damit stellt das Konzept für das Unternehmen eine Unterstützung bei der mittel- bis langfristigen Produktions- bzw. Absatzprogrammplanung dar, da das Unternehmen Erkenntnisse über die Altersstruktur seiner Produkte gewinnt und damit auch Anregungen zu Neukonstruktionen erhält.[58] Damit wird die Ein-sicht gefördert, dass sich das unternehmerische Handeln im Zeitablauf den verän-derten Situationen anpassen muss, und die Strategien variiert werden müssen. Das Produktlebenszykluskonzept bildet somit einen situativen Bezugsrahmen für das Management und visualisiert strategische Situationen.[59]

Kritik

Keine Berücksichtigung von Vorlauf- und Nachlaufphase

Der klassische Produktlebenszyklus betrachtet ausschließlich die Marktphase.[60] Dadurch bleiben sowohl die Vorlaufphase eines Produkts, in der z. B. die Kosten für die Forschung und Entwicklung verursacht bzw. festgelegt und mit dem Pro-duktkonzept die Grundlagen für die Kosten und Erlöse in den späteren Lebenszyk-lusphasen gelegt werden, als auch die Nachlaufphase mit den Kosten, die nach dem Verkauf des Produkts bzw. bei der Entsorgung des Produkts entstehen, un-berücksichtigt.[61]

Verallgemeinerung des Kurvenlaufs

Die im klassischen Produktlebenszyklus unterstellten Absatz-, Umsatz- und Ge-winnentwicklungen sind idealtypisch.[62] Dadurch wird der Umsatzverlauf aller Pro-dukte verallgemeinert, obwohl in der Realität viele verschiedene Umsatzverläufe denkbar sind.[63] Zudem wurde dieser idealtypische Verlauf empirisch nie beobachtet[64], was darauf zurückzuführen ist, dass „keine monokausale Beziehung zwi-schen Absatzzahlen, Deckungsbeitrag oder Umsatzverlauf und der Zeit als unab-hängige Variable besteht.“[65] Verschiedene Studien haben dagegen bereits in den 1960er Jahren ergeben[66], dass Unternehmen die Produktlebenszyklen aktiv ges­talten können, so dass die klassischen Umsatzverläufe nicht zu erwarten sind.[67] Der Glaube daran, dass das Konzept generelle Gültigkeit besitzt, birgt die Gefahr einer ‚Self-Fullfilling-Prophecy’ in sich, d. h., dass z. B. Marketingaktivitäten über-flüssig erscheinen, da sinkende Umsätze ein zeitnahes Ausscheiden aus dem Markt implizieren und somit unvermeidbar erscheinen lassen, obwohl eine Verlän-gerung des Lebenszyklus oder eine Wiedergeburt des Produkts möglich und so-gar anzustreben ist.[68] Auch der angenommene Diffusionsprozess von Innovatio-nen, der wie erwähnt den S-förmigen Kurvenverlauf des kumulierten Umsatzes bzw. Absatzes begründet, stellt in der Realität nur eine von vielen Möglichkeiten dar.[69] Weiterhin kann der Verlauf des Produktlebenszyklus auch von der Erfah-rungskurve abhängig sein.[70]

Verallgemeinerung des Bezugsobjekts

Darüber hinaus kann die Länge des Lebenszyklus auch vom Produkt abhängen, was ebenso auf die Länge der einzelnen Phasen zutrifft und eine Prognose schwieriger macht.[71] Beträgt der Lebenszyklus bei Bekleidungsstücken wenige Monate, umfasst er in der Automobilindustrie vier bis sieben Jahre und kann z. B. bei bestimmten Konsumgütern in der Getränkeindustrie als unbeschränkt betrach-tet werden.[72] Im klassischen Produktlebenszyklus wird nicht zwischen Produkti-ons- und Konsumgütern, Gebrauchs- und Verbrauchsgütern oder Modegütern und traditionellen Gütern unterschieden, sondern es werden alle Produkte zu einer Kategorie zusammengefasst, was aufgrund des für jede Güterklasse verschiede-nen Lebenszyklusverlaufs nicht sinnvoll ist.[73] Zudem geht aus dem klassischen Produktlebenszyklus nicht hervor, ob es sich um ein- oder mehrteilige Erzeugnisse handelt.[74] Eine Unterscheidung wäre auch in diesem Fall vorteilhaft, da einzelne Teile wie z. B. der Motor eines Autos andere Lebenszyklen als das Gesamter-zeugnis, d. h. in diesem Beispiel das Auto, aufweisen können.[75] Weiterhin bleibt das Aggregationsniveau des Produktbegriffs unklar, d. h., es ist nicht einwandfrei feststellbar, ob das Bezugsobjekt Produktklassen wie z. B. Pkw, Produktgruppen wie z. B. Limousine, Kombi oder Cabrio, oder Marken bzw. Varianten wie z. B. die Mercedes E-Klasse umfasst[76], und ob verschiedene Generationen von Produkten regelmäßig nacheinander in den Markt eintreten und einander ablösen[77] oder sich der jeweilige Lebenszyklus nur auf eine einzige Produktgeneration bezieht.[78] Fer-ner ist in diesem Zusammenhang fraglich, ob unternehmensindividuelle Produkt-lebenszyklen der Gegenstand der Betrachtung sind, oder ob der Produktlebens-zyklus unternehmensübergreifend für ein bestimmtes Produkt gültig ist.[79]

Des Weiteren wird der Neuigkeitsgrad eines Produkts nicht ausreichend berück-sichtigt. So ist bei Produkten, die sowohl für den Anbieter als auch für den Nach-frager neu sind, nach einer erfolgreichen Markteinführung tendenziell ein S-förmiger kumulierter Umsatzverlauf zu erwarten, während der Umsatzverlauf bei Produkten, die in ähnlicher Form bereits auf dem Markt vorhanden sind, und mit denen der Anbieter eine sog. Follower-Strategie verfolgt, v. a. von der Marketing-strategie des Anbieters abhängig ist.[80] Die Frage, wann überhaupt ein neuer Pro-duktlebenszyklus beginnt und was unter einem ‚neuen Produkt’ zu verstehen ist, ist ebenfalls nicht eindeutig geklärt.[81] So ist es schwierig zu entscheiden, ob eine leichte Variation bzw. Modifikation eines Produkts wie z. B. ein sog. Facelifting im Automobilbau ein neues Produkt mit einem dazugehörigen neuen Produktlebens-zyklus darstellt, oder ob der bisherige Lebenszyklus weiterbestehen und sich ver-ändern wird[82], indem sich z. B. eine Phase verlängert.[83]

Ein weiterer wichtiger Einwand besteht darin, dass das Produktlebenszykluskon-zept nicht berücksichtigt, ob Produkte eine starke oder schwache Stellung auf dem Markt haben. Stattdessen unterstellt das Konzept, dass alle Produkte bzw. Mar­ken, die sich in derselben Lebenszyklusphase befinden, auch über dieselben Chancen und Risiken verfügen. Dies entspricht jedoch nicht der Realität, was bei der Ableitung von Strategien nicht beachtet wird.[84]

Fragliche Phasenabgrenzung und Phasenlänge

Des Weiteren ist die für eine Prognose notwendige Phasenabgrenzung und Posi-tionsbestimmung während des Lebenszyklus nicht zweifelsfrei möglich.[85] Es sollte ebenfalls nicht unterschätzt werden, dass diese Phaseneinteilung ebenso wie der Absatz- bzw. Umsatzverlauf durchaus branchenabhängig sein kann. So ist z. B. in der Automobilindustrie bei älteren Produkten nicht zwangsläufig ein kontinuierli-cher Rückgang des Absatzes bzw. Umsatzes festzustellen. Nachdem ein Nachfol-geprodukt angekündigt wurde, geht der Absatz des alten Produkts zwar zurück, verbleibt jedoch oftmals noch auf einem hohen Niveau. Deshalb könnte die Phase, die auf die Ankündigung des Nachfolgeprodukts folgt, z. B. als Übergangsphase bezeichnet werden.[86]

Verallgemeinerung des Marktes, der Unternehmensumwelt und des Verhaltens der Marktteilnehmer

Den Abnehmern und Wettbewerbern auf dem Markt wird ein Verhalten unterstellt, das produkt- und marktunabhängig ist.[87] Zudem unterstellt das Konzept eine gleichförmige Marktentwicklung.[88] Weitere Einflussfaktoren aus der Unterneh- mensumwelt wie z. B. die Konjunktur oder gegenläufige nachfrage-, technologie-oder wettbewerbsorientierte Entwicklungen finden ebenfalls keine Berücksichti-gung.[89] Damit hat auch die Problematik der Festlegung geeigneter Maßgrößen und Maßstäbe zu tun.[90] Denn wenn als relevante Maßgröße monetäre Größen wie z. B. der Umsatz in Euro gewählt werden, gilt es hierbei zu beachten, dass es durch Preisschwankungen, Inflation oder Wechselkursschwankungen zu Verfäl-schungen der Darstellung des Produktlebenszyklus kommen kann[91], was eben-falls nicht berücksichtigt wird.

Resümee

Aus diesen Gründen eignet sich das Konzept des klassischen Produktlebenszyk-lus weder als Instrument für das strategische Kostenmanagement[92] noch für die strategische Produktplanung[93] oder als Entscheidungs- und Prognosemodell[94] bzw. zur Ableitung von Normstrategien.[95] Auch als Beschreibungs- und Erklä-rungsmodell bietet es sich nur bei Produkten mit idealtypischem Umsatzverlauf an.[96] Daher sollte es nicht isoliert, sondern gemeinsam mit anderen Instrumenten, die zur strategischen Analyse und Planung dienen, eingesetzt werden.[97]

Die Aussagefähigkeit des Modells hängt davon ab, inwieweit eine differenzierte und situationsspezifische Anwendung bzgl. des Aggregationsniveaus, des Neuig-keitsgrads und der Produktart gelingt.[98] Letztlich ist der klassische Produktlebens-zyklus als „ein Partialmodell [zu betrachten], das nur einen Ausschnitt aus dem Lebenszyklus einer Produktart bzw. einer Produkteinheit darstellt.“[99] Es muss da-her um die vor- und nachgelagerten Aktivitäten erweitert werden.[100]

2.1.3. Der integrierte Produktlebenszyklus

Diese Erweiterung führt zum sog. integrierten Produktlebenszykluskonzept, das v. a. von Pfeiffer und Bischof geprägt wurde.[101] Im integrierten Produktlebenszyklus steht im Gegensatz zum klassischen Produktlebenszyklus das Produkt, und nicht der Markt im Mittelpunkt.[102]

Hierbei wurde die Marktphase zunächst um eine Vorlaufphase ergänzt[103]. Back-Hock erweiterte dieses Modell noch um eine Nachlaufphase, um zusätzlich die Recycling- und Entsorgungsaktivitäten zu integrieren.[104] Diese Gliederung des Lebenszyklus in die drei Teile der Vorlauf-, Markt- und Nachlaufphase[105] hat sich in der Literatur inzwischen weitgehend etabliert.[106] Wie bereits aus den Ausfüh- rungen zu den unterschiedlichen Bezeichnungen der einzelnen Lebenszykluspha-sen hervorgegangen ist, werden die Begriffe ‚Zyklus’ und ‚Phase’ in der Literatur ebenfalls sehr uneinheitlich verwendet. Da der Begriff ‚Zyklus’ allerdings eine um-fassendere Bedeutung hat, erscheint es sinnvoll, die einzelnen untergliederten Abschnitte eines Produktlebenszyklus als ‚Phasen’ bzw. ‚Teilphasen’ und die Ge-samtheit aller Phasen als den Phasen übergeordneten ‚Zyklus’ zu bezeichnen.[107] Während ursprünglich im Rahmen des integrierten Produktlebenszykluskonzepts vor der Vorlaufphase noch eine Beobachtungsphase bzw. ein Beobachtungszyk-lus berücksichtigt wurde[108], wird dies in der Literatur mittlerweile abgelehnt, da die Beobachtung der Unternehmensumwelt kontinuierlich ausgeführt wird, sich einem einzelnen Produkt daher nicht eindeutig zurechnen lässt und ihr wertmäßig keine allzu große Bedeutung zukommt.[109] Durch die Hinzufügung der Vorlauf- und Nachlaufphase zur Marktphase erhält das Produktlebenszykluskonzept strategi-schen Charakter.[110]

Der integrierte Produktlebenszyklus verfolgt damit eine gesamtheitliche Sichtweise über die Vorlauf-, Markt- und Nachlaufphase sämtlicher Einheiten einer Produktart bzw. -variante[111], ebenso wie das LCC-Konzept selbst.[112]

Der integrierte Produktlebenszyklus mit seinen möglichen[113] Kosten- und Erlösver-läufen ist in Abb. 2 dargestellt.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 2: Der integrierte Produktlebenszyklus[114]

Vorlaufphase

Die Teilprozesse bzw. Aktivitäten der Vorlaufphase sind die Alternativensuche, die Alternativenbewertung und –auswahl sowie der Realisierungsprozess.[115] Der Rea-lisierungsprozess umfasst wiederum die Entwicklung und Konstruktion von Sys-temen, Komponenten, Prototypen und Testprodukten, die Produktbetreuung, in der Produkte, die sich bereits auf dem Markt oder in der Absatzvorbereitung befin-den, aufgrund mangelnder Qualität oder veränderter Kundenbedürfnisse nochmals variiert werden, und schließlich die Produktions- und Absatzvorbereitung.[116] Die Dauer der Vorlaufphase muss abgeschätzt und im Hinblick auf die zeitliche Vertei-lung der Nachfrage beurteilt werden. Außerdem muss sich das Unternehmen ent-scheiden, ob es mit dem Produkt als erster in den Markt eintreten will oder ob es eine Follower-Strategie im Zuge eines späteren Markteintritts anstrebt.[117]

Mit den immer komplexer werdenden Entwicklungsanforderungen und der damit zunehmenden Ressourcenbindung erhöht sich die wirtschaftliche Bedeutung der Vorlaufphase für den gesamten Lebenszyklus.[118] Während die Länge der Vorlauf- phase z. B. bei modischen Saisonartikeln lediglich wenige Monate beträgt, um-fasst sie in der Automobilindustrie etwa drei bis sechs Jahre und bei Produkten der Pharmaindustrie oder technisch hoch komplexen Produkten mehr als zehn Jahre.[119] Die Entwicklungszeit sollte allerdings so wenig Zeit wie möglich in An-spruch nehmen, da sonst durch die längere Ressourcenbindung zusätzliche Kos-ten sowie ein Know-how-Verlust aufgrund von Fluktuation und Motivationsabnah-me, veränderter Marktanforderungen und Technologiesprüngen drohen.[120]

Marktphase

Die Marktphase im Rahmen des integrierten Produktlebenszykluskonzepts unter-scheidet sich nur unwesentlich von der Marktphase, die den klassischen Produkt-lebenszyklus bildet.[121] In der Marktphase werden die materiellen und immateriel-len Potentiale, die in der Vorlaufphase aufgebaut wurden und zur Massen- und Serienfertigung der Produkte notwendig sind, genutzt. Es bestehen darüber hin-aus Aufgaben in den Bereichen Beschaffung, Logistik, Vermarktung und Vertrieb. Von zentraler Bedeutung unter den Aufgaben in der Marktphase ist allerdings die Prognose relevanter Wert- und Mengengrößen.[122]

Nachlaufphase

Mit dem Absatz einer Produkteinheit beginnt die auf die Produkteinheit bezogene Nachlaufphase, die bis zur Entsorgung der Produkteinheit andauert.[123] Die Nach-laufphase ist die längste Phase des integrierten Produktlebenszyklus.[124] Aufgrund der gestiegenen Kosten für Serviceleistungen, zunehmenden gesetzlich vorge- schriebenen Entsorgungsverpflichtungen der Hersteller und den in den Bereichen des Service und der Entsorgung erzielbaren Erlösen hat die Nachlaufphase bei den Herstellern an Bedeutung gewonnen.[125] Die Tätigkeiten der Nachlaufphase folgen auf die Leistungserstellung und –verwertung, müssen aber von den Unter-nehmen parallel durchgeführt werden.[126] Sie bestehen aus unternehmensbezoge-nen Desinvestitionsaufgaben, kundenbezogenen Serviceaufgaben und kundenbe-zogenen Entsorgungsaufgaben.[127] Dabei werden unter den unternehmensbezo-genen Desinvestitionsaufgaben der Abbau und die Entsorgung bzw. die unter-nehmensinterne Weiterverwendung oder unternehmensexterne Verwertung auf-gebauter Potentiale verstanden. Dies beinhaltet die Demontage und die Entsor-gung von Maschinen sowie die Dekontaminierung von Grundstücken und die fachgerechte Beseitigung von Rückständen, wodurch Kosten entstehen, die im Rahmen von LCC berücksichtigt werden müssen.[128] Zu den kundenbezogenen Serviceaufgaben zählen Wartungen, Reparaturen, Kundendienst, Beratungen, Schulungen und der Verkauf von Ersatz- und Zubehörteilen.[129] Besonders die Dienstleistungen, die im Laufe des Lebenszyklus eines Produkts geleistet werden bzw. geleistet werden müssen, haben beim Kunden u. U. eine kaufentscheidende Bedeutung.[130] Aufgrund immer kürzerer Marktphasen und einer immer längeren Lebensdauer von Produkten wird die Bereitstellung der Dienstleistungen in der Nachlaufphase erschwert, da gleichzeitig mehrere Produktgenerationen betreut und die entsprechenden Ersatzeile sowie die nötige Infrastruktur vorhanden sein müssen.[131]

Die Nachlaufphase kann entweder mit dem Abschluss der unternehmensbezoge-nen Desinvestition zu Ende sein, oder bei besonders langlebigen Produkten wie z. B. Fahrstühlen noch mehrere Jahrzehnte andauern.[132]

Die Aktivitäten in den einzelnen Phasen des integrierten Produktlebenszyklus sind in Abb. 3 dargestellt.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 3: Aktivitäten im integrierten Produktlebenszyklus[133]

Je feiner die Untergliederung der Phasen ist, desto besser können aus ihr ähnlich wie mit Hilfe eines Frühwarnsystems Anzeichen für eine Abweichung von den prognostizierten Planwerten generiert werden. Daher ist es auch denkbar, die Vor-lauf-, Markt- und Nachlaufphase noch stärker zu untergliedern, um Abweichungen noch schneller entgegenwirken zu können.[134]

Bezogen auf eine einzelne Produkteinheit laufen die Vorlauf-, Markt- und Nach-laufphase in der soeben beschriebenen Form nacheinander ab. Werden jedoch sämtliche produzierte Produkteinheiten einer Produktart betrachtet, kommt es zwangsläufig zu Überlappungen der Phasen.[135] So überschneiden sich die Vor-lauf- und die Marktphase, da auch während der Marktphase nach wie vor Entwick- lungsarbeiten i. S. v. Produktmodifikationen vorstellbar sind.[136] Des Weiteren ü-berschneidet sich die Marktphase mit der Nachlaufphase, da die Nachlaufphase wie erwähnt bereits nach dem Verkauf der ersten Produkteinheit beginnt. Schon ab diesem Zeitpunkt kann es zu Gewährleistungs-, Garantie-, Reparaturfällen und Wartungsleistungen, die in die Nachlaufphase fallen, sowie zu einer Entsorgung einzelner Produkteinheiten kommen.[137] Ein weiterer Grund für Überlappungen ist der Verzicht auf eine sequentielle Entwicklung zugunsten des Simultaneous Engi­neering, was aufgrund einer damit einhergehenden verkürzten Entwicklungszeit mehrfach gefordert wird.[138] Darüber hinaus kann es während des Lebenszyklus auch zu Rücksprüngen und damit zu Wiederholungen kommen, wenn sich z. B. während der Entwicklung des Produkts die Bedingungen des Markts derart verän-dert haben, dass das Produktkonzept nochmals überarbeitet werden muss.[139]

2.1.4. Kritische Analyse

Die hohe kostenbindende Wirkung von Entscheidungen zu Beginn des Lebens-zyklus macht eine ganzheitliche Sichtweise des Lebenszyklus, wie sie im integrier-ten Produktlebenszyklus vorhanden ist, erforderlich[140], um eine langfristige und kostenminimierende Produktplanung durchführen zu können[141], denn die Kosten-planung muss sich über den gesamten Produktlebenszyklus erstrecken und darf sich nicht auf die Marktphase beschränken.[142] Die Forderung nach einer perma-nenten Kontrolle und Beeinflussung der Kosten ist mit der ganzheitlichen Sicht-weise aller Phasen[143], wodurch die Verknüpfung der betrieblichen Funktionsberei- che Beschaffung, Produktion und Absatz betont wird [144], und die Berücksichtigung aller Belastungen im integrierten Lebenszyklus erfüllt.[145] Aus dem integrierten Produktlebenszyklus wird deutlich, dass die Kostenbeeinflussungspotentiale in den frühen Phasen des Lebenszyklus liegen und dass Wechselwirkungen inner-halb der Kosten, innerhalb der Erlöse sowie zwischen den Kosten und Erlösen in der Vorlauf-, Markt- und Nachlaufphase bestehen.[146]

Der integrierte Produktlebenszyklus verfügt gegenüber dem klassischen Produkt-lebenszyklus über den Vorteil, dass die Dauer und das Auftreten der einzelnen Teilphasen zunächst als offen und unbekannt betrachtet wird, was v. a. die Markt-phase betrifft. Weiterhin wird kein typisches Verlaufsmuster z. B. bzgl. des Absat-zes oder Umsatzes mehr vorgegeben, sondern der Verlauf des Absatzes bzw. Umsatzes wird durch eine laufende Beobachtung und aus Erfahrungswerten für das jeweilige Unternehmen unter vergleichbaren Umweltbedingungen ermittelt.[147] Dadurch ist der integrierte Produktlebenszyklus im Gegensatz zum klassischen Produktlebenszyklus nicht als vorgegebenes Muster, sondern als Prozess, der aktiv gestaltet werden kann und soll, zu betrachten.[148] Auch die Frage, ob es sich bzgl. des Bezugsobjekts z. B. um ein Einzel- oder Serienprodukt handelt, wird nicht von Anfang an festgelegt, sondern erfolgt auf flexible Art und Weise.[149]

Die verbleibende Kritik besteht darin, dass auch das integrierte Produktlebenszyk-luskonzept nur allgemeine Erkenntnisse vermitteln kann und in spezifischen An-wendungsfällen konkretere Überlegungen erforderlich sind.[150] Darüber hinaus sind den gestaltenden Handlungen des Unternehmens in Form von gesellschaftlichen und technologischen Rahmenbedingungen Grenzen gesetzt, und es wirken zusätzlich Kunden und Wettbewerber des Unternehmens auf den Produktlebenszyk-lus auf aktive oder passive Weise ein.[151]

Diese Einflüsse müssen einer Analyse unterzogen werden, woraufhin daraus Maßnahmen abgeleitet werden können. Weiterhin ist es notwendig, den Begriff ‚Produkt’ genau zu definieren.[152] Wird es als strategischer Handlungsrahmen und Orientierungsmodell[153] in einer dynamischen und komplexen Umwelt verstanden, ist das Konzept des integrierten Produktlebenszyklus für das strategische Mana­gement als unverzichtbar zu bezeichnen.[154]

Die wichtigsten Unterschiede zwischen dem klassischen und dem integrierten Produktlebenszykluskonzept sind abschließend in Abb. 4 zusammengefasst.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 4: Klassischer vs. integrierter Produktlebenszyklus[155]

2.2. Life Cycle Costing (LCC)

2.2.1. Begriff und Definition

Für den Begriff des LCC existiert in der Literatur eine Vielzahl an weiteren Be-zeichnungen, die allesamt einen annähernd gleichen oder zumindest ähnlichen Inhalt aufweisen[156] und somit als Synonyme verwendet werden können. Dazu zählen Begriffe wie Product Life Cycle Costing[157], Product Life Cycle Manage-ment[158], Product Life Cycle Cost Management[159], Produkt-Lebenszyklus-Rechnung[160], Lebenszyklusrechnung[161], Produktlebenszykluskostenrechnung[162], Lebenszykluskostenrechnung[163], Lebenszykluskostenkonzept[164], lebenszyklusori-entiertes Kosten- und Erlösmanagement[165], Life Cycle Accounting[166] sowie be-sonders Total Cost of Ownership (TCO)[167].

TCO stellt hierbei allerdings einen Sonderfall dar. Im Bezug auf den grundsätzli-chen Unterschied zwischen LCC und TCO wird in der Literatur mehrheitlich die Meinung vertreten, dass sich TCO auf die Kosten aus Kundensicht[168] bezieht, während sich LCC im klassischen Sinne[169] sowohl den Kosten aus Herstellersicht als auch den Kosten aus Kundensicht, vorwiegend jedoch den Kosten aus Herstellersicht zuwendet.[170] Darüber hinaus kommt das TCO-Konzept v. a. im Be-schaffungsmanagement von Gütern und Dienstleistungen zum Einsatz.[171]

In den letzten Jahren hat sich die Bezeichnung Life Cycle Costing (LCC)[172] aus dem angelsächsischen Sprachgebrauch in Theorie und Praxis weitgehend durch-gesetzt. Aus diesem Grund wird auch in dieser Arbeit die Bezeichnung Life Cycle Costing (LCC) gewählt.

Was die Definition von LCC betrifft, existiert auch hierfür in der Literatur eine Viel-zahl an Möglichkeiten.

So steht bei der Definition von LCC nach Horváth besonders die Fundierung pro-duktorientierter Entscheidungen, die mit Hilfe von LCC erreicht wird, im Mittel-punkt.[173] Bubeck hingegen betont die Prozesseigenschaft von LCC. Dabei be-zeichnet er LCC als aktiv und situativ zu gestaltenden Prozess.[174]

Dennoch bestehen einige Elemente, die in den meisten Definitionen von LCC ent-halten sind und aus denen sich eine möglichst vollständige Definition von LCC zusammensetzt. Hierzu zählen zunächst der (Produkt-)Lebenszyklusbezug[175], die periodenübergreifende Betrachtungsweise[176] und die Berücksichtigung aller Kos-ten und Erlöse während des gesamten Lebenszyklus des Bezugsobjekts.[177]

[...]


[1] Vgl. Britzelmaier, B. / Eller, B. (2004), S. 527; Ewert, R. / Wagenhofer, A. (2005), S. 297; Gün-ther, T. / Kriegbaum, C. (1997), S. 904; Horváth, P. (1998), S. 516; Kaniz, L. (2008), S. 1; Kemminer, J. (1999), S. 1; Kuttnig, C. (2000), S. 2; Mateika, M. (2005), S. 1; Siegwart, H. / Senti, R. (1995), S. XI

[2] Vgl. Britzelmaier, B. / Eller, B. (2004), S. 527; Ewert, R. / Wagenhofer, A. (2005), S. 297; Troßmann, E. (1999), S. 93

[3] Vgl. Kemminer, J. (1999), S. 1

[4] Vgl. Günther, T. / Kriegbaum, C. (1997), S. 900

[5] Vgl. Kremin-Buch, B. (2004), S. 146; Rückle, D. / Klein, A. (1994), S. 337

[6] Vgl. Bubeck, D. (2002), S. 57; Franzeck, J. (1997), S. 19; Fröhling, O. (1994), S. 263; Götze, U. (2007), S. 297; Kemminer, J. (1999), S. 81; Reichmann, T. (1993), S. 386; Rückle, D. / Klein, A. (1994), S. 344; Schild, U. (2005), S. 155; Siegwart, H. / Senti, R. (1995), S. 3; Wilde-mann, H. (1982), S. 39; Wübbenhorst, K. L. (1992), S. 246; Zehbold, C. (2001), S. 41

[7] Zum Produktbegriff vgl. Kap. 2.2.2.4.

[8] Vgl. Riezler, S. (1996), S. 8 u. S. 44ff.

[9] Vgl. Götze, U. (2007), S. 297; Schild, U. (2005), S. 155; Wübbenhorst, K. L. (1984), S. 50

[10] Vgl. Franzeck, J. (1997), S. 19; Fröhling, O. / Spilker, D. (1995), S. 102; Krämer, S. (2007), S. 28; Schild, U. (2005), S. 155; Siegwart, H. / Senti, R. (1995), S. 3; Wübbenhorst, K. L. (1984), S. 50; Wübbenhorst, K. L. (1992), S. 246

[11] Vgl. Schild, U. (2005), S. 155; Zehbold, C. (2001), S. 41

[12] Vgl. Franzeck, J. (1997), S. 20; Höft, U. (1992), S. 15 u. S. 74ff.; Kemminer, J. (1999), S. 82ff.; zum Lebenszyklus von Unternehmen und zu den Lebenszyklen von Potentialfaktoren vgl. Bu-beck, D. (2002), S. 58ff.; zu weiteren Lebenszykluskonzepten vgl. Baumöl, U. / Scheer, R. (1995), S. 216f.; Götze, U. (2007), S. 297; Höft, U. (1992), S. 117ff.; Reichmann, T. / Fröhling, O. (1994), S. 283ff.; Schmidt, F. R. (2000), S. 57ff.; Zimmermann, M. (2005), S. 14ff.; bzgl. des idealtypischen Zusammenhangs zwischen den Bezugsobjekten lebenszyklusorientierter Be-trachtungen vgl. Kemminer, J. (1999), S. 88f.

[13] Zur Definition von Lebenszykluskosten und –erlösen vgl. Kap. 2.2.1.

[14] Vgl. Götze, U. (2007), S. 297; Schild, U. (2005), S. 155; Wübbenhorst, K. L. (1984), S. 246; Zehbold, C. (2001), S. 42; zum Produktlebenszyklus als Ursprung der Lebenszykluskonzepte vgl. Reichmann, T. / Fröhling, O. (1994), S. 285; Schild, U. (2005), S. 169

[15] Vgl. Mateika, M. (2005), S. 7; zu weiteren Produktlebenszyklusmodellen wie z. B. dem syste-mischen Produktlebenszyklus vgl. Kemminer, J. (1999), S. 101f.; zum linearen und zyklischen Produktlebenszyklus vgl. Mateika, M. (2005), S. 10ff.

[16] Schild bezeichnet den klassischen Produktlebenszyklus als traditionellen Produktlebenszyklus. Vgl. Schild, U. (2005), S. 155ff.

[17] Vgl. Schild, U. (2005), S. 155; Siegwart, H. / Senti, R. (1995), S. 4

[18] Vgl. Bubeck, D. (2002), S. 61; Höft, U. (1992), S. 16; Rückle, D. / Klein, A. (1994), S. 344; Schild, U. (2005), S. 155; Wübbenhorst, K. L. (1984), S. 57; zur ausführlichen Darstellung der Entstehung und Entwicklung des Produktlebenszykluskonzepts vgl. Höft, U. (1992), S. 16

[19] Vgl. Schmidt, F. R. (2000), S. 48; obwohl der Lebensweg eines Produkts eher einem gerichte-ten Graphen als einem Kreislauf regelmäßig wiederkehrender Dinge ähnelt, wird der Begriff des Zyklus dennoch beibehalten, da er sich in der deutschsprachigen Literatur stärker durch-gesetzt hat. Vgl. Bubeck, D. (2002), S. 22

[20] Vgl. Chrubasik, B. / Zimmermann, H.-J. (1987), S. 427; Pfohl, H.-C. / Schäfer, C. (1996), S. 114; Rückle, D. / Klein, A. (1994), S. 345; Siegwart, H. / Senti, R. (1995), S. 5

[21] Vgl. Bubeck, D. (2002), S. 61; Rückle, D. / Klein, A. (1994), S. 344

[22] Vgl. Höft, U. (1992), S. 23; Schmidt, F. R. (2000), S. 48; zu den unterschiedlichen in Frage kommenden unternehmerischen Erfolgsgrößen vgl. Höft, U. (1992), S. 31; Rückle, D. / Klein, A. (1994), S. 345

[23] Schmidt, F. R. (2000), S. 48

[24] Vgl. Busse von Colbe, W. / Hammann, P. / Laßmann, G. (1990), S. 148; Horváth, P. (1998), S. 515; Kemminer, J. (1999), S. 89f.; Mateika, M. (2005), S. 7; Reichmann, T. (1993), S. 387; Rückle, D. / Klein, A. (1994), S. 344; Schmidt, F. R. (2000), S. 52

[25] Vgl. Franzeck, J. (1997), S. 21; Götze, U. (2007), S. 300; Höft, U. (1992), S. 53; Mateika, M. (2005), S. 9; Schild, U. (2005), S. 169; Schmidt, F. R. (2000), S. 51f.

[26] Vgl. Schmidt, F. R. (2000), S. 49

[27] Vgl. Back-Hock, A. (1988), S. 23

[28] Vgl. Höft, U. (1992), S. 23

[29] Vgl. Götze, U. (2007), S. 300

[30] Vgl. Schmidt, F. R. (2000), S. 49; aufgrund der allgemeinen Marktdefinition besteht ein Markt aus Gruppen potentieller Käufer und Verkäufer eines Guts. Die Gruppe der potenziellen Käufer bestimmt die Nachfrage nach dem Gut, während die Gruppe der Verkäufer das Güterangebot bestimmt. Vgl. Mankiw, N. G. (2004), S. 67

[31] Vgl. Bischof, P. (1976), S. 45

[32] Vgl. Schmidt, F. R. (2000), S. 49; bzgl. einer ausführlichen Aufstellung der Annahmen des klassischen bzw. traditionellen Produktlebenszyklus vgl. Siegwart, H. / Senti, R. (1995), S. 6

[33] Vgl. Mateika, M. (2005), S. 9; Schmidt, F. R. (2000), S. 49

[34] Die logistische Kurve entspricht nicht exakt der kumulierten Normalverteilung. Da die Abwei-chung jedoch minimal ist, können sie in etwa gleichgesetzt werden. Vgl. hierzu Siegwart, H. / Senti, R. (1995), S. 5; zu S-förmigen bzw. S-Kurven vgl. Brockhoff, K. (1999), S. 185ff.; Höft, U. (1992), S. 113ff.

[35] Vgl. Back-Hock, A. (1988), S. 23; Chrubasik, B. / Zimmermann, H.-J. (1987), S. 426ff.; Götze, U. (2007), S. 301; Höft, U. (1992), S. 22; Reichmann, T. (1993), S. 387; Rückle, D. / Klein, A. (1994), S. 344; Schild, U. (2005), S. 170; Siegwart, H. / Senti, R. (1995), S. 5; dieser idealtypi-sche Verlauf ist in der Realität nur sehr selten anzutreffen, worauf im Rahmen der kritischen Analyse noch genauer eingegangen wird. Vgl. Höft, U. (1992), S. 23; Kemminer, J. (1999), S. 91

[36] Die Ausbreitung einer ideellen oder materiellen Neuerung in einem sozialen System wird als Diffusion bezeichnet. Die Wahrscheinlichkeit der Übernahme einer Neuerung durch eine Per­son ist dabei proportional zur Anzahl der Personen, die die Neuerung bereits übernommen ha-ben. Vgl. hierzu Brockhoff, K. (1999), S. 37; Kemminer, J. (1999), S. 91; Siegwart, H. / Senti, R. (1995), S. 6f.; zu Adoptions- und Diffusionsmodellen vgl. Höft, U. (1992), S. 47ff.

[37] Vgl. Kemminer, J. (1999), S. 91

[38] Vgl. Fröhling, O. (1994), S. 263; Horváth, P. (1998), S. 515; Reichmann, T. (1993), S. 386; Rückle, D. / Klein, A. (1994), S. 344

[39] Vgl. Chrubasik, B. / Zimmermann, H.-J. (1987), S. 426ff.; Horváth, P. (1998), S. 515; Wübben-horst, K. L. (1984), S. 57

[40] Back-Hock, A. (1988), S. 23

[41] Vgl. Reepmeyer, J. (2006), S. 18

[42] Vgl. Hofstätter, H. (1977), S. 18

[43] Vgl. Götze, U. (2007), S. 297; Rückle, D. / Klein, A. (1994), S. 344; Siegwart, H. / Senti, R. (1995), S. 7

[44] Vgl. Siegwart, H. / Senti, R. (1995), S. 7

[45] Vgl. Back-Hock, A. (1988), S. 23; Back-Hock, A. (1992), S. 705; Franzeck, J. (1997), S. 21; Reichmann, T. (1993), S. 388; Schild, U. (2005), S. 170; Schmidt, F. R. (2000), S. 51; Sieg-wart, H. / Senti, R. (1995), S. 7;

[46] Vgl. Götze, U. (2007), S. 302; Schmidt, F. R. (2000), S. 51

[47] Vgl. Reichmann, T. (1993), S. 388

[48] Vgl. Höft, U. (1992), S. 17; zur variierenden Phasenanzahl und der unterschiedlichen Bezeich-nung der Phasen bei einzelnen Autoren vgl. Höft, U. (1992), S. 18ff.; Kemminer schlussfolgert, dass in der angelsächsischen Literatur vier und in der deutschsprachigen Literatur fünf Phasen bevorzugt würden. Vgl. Kemminer, J. (1999), S. 90; Back-Hock nennt drei Phasen des Markt-zyklus. Vgl. Back-Hock, A. (1988), S. 23; Horváth und Reichmann gehen von einer Einteilung in vier Lebensphasen aus. Vgl. Horváth, P. (1998), S. 515f.; Reichmann, T. (1993), S. 387f.; beim Modell von Wasson ist die Anzahl der Phasen von der Produktart abhängig. Vgl. Wasson, C. R. (1976), S. 302

[49] Vgl. Chrubasik, B. / Zimmermann, H.-J. (1987), S. 426ff.; Ewert, R. / Wagenhofer, A. (2005), S. [298] ; Götze, U. (2007), S. 300; Kemminer, J. (1999), S. 91; Kremin-Buch, B. (2004), S. 165; Maurer, O. (2002), S. 44; Reepmeyer, J. (2006), S. 20; Siegwart, H. / Senti, R. (1995), S. 5; Wegner, M. (2001), S. 11; Wübbenhorst, K. L. (1984), S. 57; Zehbold, C. (2001), S. 41

[50] Vgl. Höft, U. (1992), S. 31ff.; Schild, U. (2005), S. 170; zu den Merkmalen und Ausprägungen der einzelne Phasencharakteristika vgl. Höft, U. (1992), S. 36ff.; Kemminer, J. (1999), S. 92ff.; Kremin-Buch, B. (2004), S. 165f.

[51] Vgl. Reepmeyer, J. (2006), S. 20

[52] Vgl. Bubeck, D. (2002), S. 21; Palloks, M. (1991), S. 199ff.; Siegwart, H. / Senti, R. (1995), S. 5; nach Back-Hock wird im Rahmen des klassischen bzw. traditionellen Produktlebenszyklus-konzepts unterstellt, dass auch die Länge der einzelnen Phasen prognostiziert werden kann. Vgl. Back-Hock, A. (1988), S. 23; der Arbeitskreis Hax der Schmalenbachgesellschaft vertritt die Meinung, dass auch die Reihenfolge der Phasen unterschiedlich sein kann. So könne es in manchen Fällen sein, dass z. B. auf die Sättigungsphase eine neue Wachstumsphase folgt. Vgl. Arbeitskreis Hax der Schmalenbachgesellschaft (1983), S. 102

[53] In Anlehnung an Höft, U. (1992), S. 22; Kemminer, J. (1999), S. 92; Schmidt, F. R. (2000), S. 49; Siegwart, H. / Senti, R. (1995), S. 5

[54] Vgl. Schild, U. (2005), S. 172

[55] Vgl. Kemminer, J. (1999), S. 104

[56] Vgl. Höft, U. (1992), S. 40; Kemminer, J. (1999), S. 104

[57] Vgl. Götze, U. (2007), S. 302

[58] Vgl. Reichmann, T. (1993), S. 390; Schmidt, F. R. (2000), S. 51; zur Kombination des Produkt-lebenszykluskonzepts mit der Portfoliomethode vgl. Höft, U. (1992), S. 174ff.; Reichmann, T. (1993), S. 435ff.

[59] Vgl. Höft, U. (1992), S. 1f.

[60] Vgl. Mateika, M. (2005), S. 9; Schild, U. (2005), S. 169; Schmidt, F. R. (2000), S. 51f.

[61] Vgl. Schmidt, F. R. (2000), S. 51f.

[62] Vgl. Mateika, M. (2005), S. 9; Schild, U. (2005), S. 169; Schmidt, F. R. (2000), S. 51f.

[63] Vgl. Höft, U. (1992), S. 23; Kremin-Buch, B. (2004), S. 166; Schild, U. (2005), S. 170; Schmidt, F. R. (2000), S. 51; Siegwart, H. / Senti, R. (1995), S. 7f.; Becker weist darauf hin, dass die am häufigsten auftretende Form des Marktzyklus einen zweiten Gipfel aufweist, der entweder auf

absatzfördernde Maßnahmen in der Sättigungsphase oder auf Ersatzbeschaffungen zurückzu-führen ist. Vgl. Becker, J. (1993), S. 542f.; vgl. hierzu auch Siegwart, H. / Senti, R. (1995), S. 7; zu den unterschiedlichen Umsatzverläufen bei Pharmaprodukten und deren Auftretenshäufig-keit vgl. Siegwart, H. / Senti, R. (1995), S. 8; zum Produktlebenszyklus von Produkten von Technologieanbietern vgl. Strothmann, K.-H. (1987), S. 60ff.; zu weiteren Verlaufsmustern von Produktlebenszyklen vgl. Höft, U. (1992), S. 24ff.

[64] Vgl. Höft, U. (1992), S. 40; Kemminer, J. (1999), S. 103; Siegwart, H. / Senti, R. (1995), S. 5

[65] Kemminer, J. (1999), S. 103; vgl. hierzu auch Schild, U. (2005), S. 171

[66] Vgl. Siegwart, H. / Senti, R. (1995), S. 11

[67] Vgl. Baker, M. J. (1985), S. 54; Day, G. S. (1981), S. 60; Höft, U. (1992), S. 40; Kemminer, J. (1999), S. 88; Siegwart, H. / Senti, R. (1995), S. 7 u. S. 11f.; Höft nennt als Determinanten des Produktlebenszyklus auf der Anbieterseite die Charakteristika des Produkts, des Wettbewerbs, der Branche, die verfügbare Technologie und den Aspekt der Substitution sowie die Merkmale des Marktes und die Charakteristika der Abnehmerbranchen auf der Abnehmerseite. Weiterhin beeinflussen Rahmenbedingungen wie gesetzliche Vorschriften, staatliche Wirtschafts- und Strukturpolitik, technologische Trends sowie gesamtwirtschaftliche und gesellschaftliche Ent-wicklungen sowohl die Anbieter- als auch die Abnehmerseite und damit den Verlauf des Pro-duktlebenszyklus. Vgl. Höft, U. (1992), S. 154ff.; vgl. hierzu auch Reichmann, T. (1993), S. 387

[68] Vgl. Dhalla, N. K. / Yuspeh, S. (1976), S. 102ff.; Höft, U. (1992), S. 40; Schild, U. (2005), S. 171; Siegwart, H. / Senti, R. (1995), S. 11

[69] Vgl. Siegwart, H. / Senti, R. (1995), S. 11f.; auch Höft kritisiert den idealtypischen Verlauf der S-förmigen Kurve, sowie das Problem der Bestimmung der Sättigungsgrenze, an der das ma-ximale theoretische bzw. ausschöpfbare Marktpotential erreicht ist. Vgl. Höft, U. (1992), S. 116

[70] Vgl. Yelle, L. E. (1980), S. 315f. Nach Yelle verläuft der Lebenszyklus von Produkten eines Unternehmens steiler, wenn die Planung der Produktionsvorbereitung gut ausgeführt wurde, und die Erfahrungskurve somit steiler verläuft.

[71] Vgl. Bubeck, D. (2002), S. 65; Höft, U. (1992), S. 40; Kemminer, J. (1999), S. 103; Rückle, D. / Klein, A. (1994), S. 345; Schild, U. (2005), S. 171; Schmidt, F. R. (2000), S. 51

[72] Vgl. Schild, U. (2005), S. 165; zur Länge von Produktlebenszyklen in der Konsumgüterindustrie vgl. auch Fröhling, O. (1994), S. 262

[73] Vgl. Siegwart, H. / Senti, R. (1995), S. 10

[74] Vgl. Kilger, W. (1987), S. 305ff. u. S. 342ff.; Maurer, O. (2002), S. 45

[75] Vgl. Siegwart, H. / Senti, R. (1995), S. 10

[76] Vgl. Höft, U. (1992), S. 27, S. 40 u. S. 140; Kemminer, J. (1999), S. 103; Maurer, O. (2002), S. 44f.; Schild, U. (2005), S. 171; Siegwart, H. / Senti, R. (1995), S. 8f.; Marken stellen hierbei ei-ne produktpolitische Differenzierung des Kernprodukts dar, keine handelsübliche Differenzie-rung in Hersteller- und Handelsmarken. Vgl. Barth, K. (1988), S. 77; Fröhling, O. (1994), S. 263

[77] Vgl. Stippel, N. (1999), S. 47f.

[78] Vgl. Schild, U. (2005), S. 171

[79] Vgl. Cunningham, M. T. (1969), S. 43

[80] Vgl. Siegwart, H. / Senti, R. (1995), S. 9

[81] Vgl. Höft, U. (1992), S. 5f. u. S. 30; Rückle, D. / Klein, A. (1994), S. 345; zu den Voraussetzun-gen für die Generierung eines neuen Produktlebenszyklus vgl. Kap. 2.2.2.4.3.

[82] Vgl. Day, G. S. (1981), S. 61; Höft, U. (1992), S. 140; Maurer, O. (2002), S. 45; Rückle, D. / Klein, A. (1994), S. 345; Schmidt, F. R. (2000), S. 50

[83] Vgl. Siegwart, H. / Senti, R. (1995), S. 9; nach Siegwart und Senti haben Produktvarianten, die infolge der kontinuierlichen Verbesserung von Produkten entstehen und immer kürzere Le-benszyklen aufweisen, zwangsläufig einen nicht-idealtypischen Umsatzverlauf. Vgl. Siegwart, H. / Senti, R. (1995), S. 9

[84] Vgl. Höft, U. (1992), S. 41

[85] Vgl. FN 51; vgl. auch Back-Hock, A. (1988), S. 25; Horváth, P. (1998), S. 517; Huch, B. / Beh-me, W. / Ohlendorf, T. (1995), S. 383; Kemminer, J. (1999), S. 103; Reichmann, T. (1993), S. 390; Reichmann, T. / Fröhling, O. (1994), S. 287; Höft vertritt die Meinung, dass eine Abgren-zung der Phasen mit Hilfe von qualitativen Kriterien in den meisten Fällen möglich sei. Es sei darüber hinaus nicht zweckdienlich, einen idealtypischen Lebenszyklusverlauf, der bzgl. des Verlaufs, der Länge der Phasen und des Aggregationsniveaus für sämtliche Produktarten gül-tig ist, zu verwenden. Vielmehr sollen Cluster gebildet und hierfür idealtypische Verläufe abge-leitet werden, was z. B. im Investitionsgüterbereich anhand des Komplexitätsgrads möglich sei, allerdings nicht bei Investitionsgütern mit sehr kleinen abgegrenzten Spezialmärkten. Vgl. Höft, U. (1992), S. 41

[86] Vgl. Schild, U. (2005), S. 165

[87] Vgl. Kemminer, J. (1999), S. 103; Schild, U. (2005), S. 170

[88] Vgl. Schild, U. (2005), S. 170

[89] Vgl. Dhalla, N. K. / Yuspeh, S. (1976), S. 103f.; Fäßler, K. / Rehkugler, H. / Wegenast, C. (1991), S. 458; Schild, U. (2005), S. 171

[90] Vgl. Höft, U. (1992), S. 31 u. S. 140; Rückle, D. / Klein, A. (1994), S. 345

[91] Vgl. Höft, U. (1992), S. 31 u. S. 140

[92] Vgl. Mateika, M. (2005), S. 9; Schmidt, F. R. (2000), S. 51f.

[93] Vgl. Schmidt, F. R. (2000), S. 51

[94] Hierbei handelt es sich v. a. um absatzpolitische Entscheidungen. Vgl. Rückle, D. / Klein, A. (1994), S. 345; Schild, U. (2005), S. 171; Siegwart, H. / Senti, R. (1995), S. 12

[95] Vgl. Siegwart, H. / Senti, R. (1995), S. 12

[96] Vgl. Schild, U. (2005), S. 171

[97] Vgl. Höft, U. (1992), S. 41

[98] Vgl. Siegwart, H. / Senti, R. (1995), S. 12

[99] Schmidt, F. R. (2000), S. 52

[100] Vgl. Mateika, M. (2005), S. 9

[101] Vgl. Kemminer, J. (1999), S. 97; Mateika, M. (2005), S. 9; Riezler, S. (1996), S. 44; Schild, U. (2005), S. 155f.; Reichmann und Fröhling sprechen vom ‚erweiterten (Produkt) Lebenszyklus-konzept’, vgl. Reichmann, T. / Fröhling, O. (1994), S. 287; Reichmann, T. (1993), S. 388ff.; zum ‚umfassenden Produktlebenszyklusmodell’ vgl. Zehbold, C. (2001), S. 42; zu Darstellun-gen eines um lediglich eine Vorlaufphase erweiterten Produktlebenszykluskonzepts bei weite-ren deutschsprachigen Autoren sowie in der angelsächsischen Literatur vgl. Höft, U. (1992), S. 55ff.

[102] Vgl. Mateika, M. (2005), S. 13

[103] Vgl. Höft, U. (1992), S. 66; Mateika, M. (2005), S. 9

[104] Back-Hock spricht hierbei von Nachsorgephase. Vgl. Back-Hock, A. (1988), S. 23; Back-Hock, A. (1992), S. 703ff.; Reichmann, T. / Fröhling, O. (1994), S. 287

[105] Im Folgenden werden aus Gründen der Einheitlichkeit diese drei Begriffe verwendet, vgl. Riez-ler, S. (1996), S. 8f.; bzgl. der anderen Begriffsverwendungen für die einzelnen Phasen wie z.

B. Entwicklungs-, bzw. Entstehungs-, Markt- und Nachsorge- bzw. Entsorgungszyklus vgl. Franzeck, J. (1997), S. 21; Kremin-Buch, B. (2004), S. 144; Siegwart, H. / Senti, R. (1995), S. 19; Zehbold, C. (2001), S. 41; zu Entstehungs-, Markt-, Servicelebens- und Entsorgungszyklus vgl. Bubeck, D. (2002), S. 67ff.; Fröhling, O. (1994), S. 263; zu Entwicklungs-, Markt- und Ent-sorgungszyklus vgl. Reichmann, T. (1995), S. 16f.; zu Entwicklungs-, Markt- und Entsorgungs-bzw. Nachsorgephase vgl. Reichmann, T. / Fröhling, O. (1994), S. 287; zu Entstehungs-, Markt- und Nachsorgephase vgl. Britzelmaier, B. / Eller, B. (2004), S. 527; Sturm, R. (2005), S. 450

[106] Vgl. Britzelmaier, B. / Eller, B. (2004), S. 527; Reichmann, T. / Fröhling, O. (1994), S. 287; Riezler, S. (1996), S. 8f.; Schild, U. (2005), S. 159ff.; Schmidt, F. R. (2000), S. 52ff.; Siegwart, H. / Senti, R. (1995), S. 19; Zehbold, C. (2001), S. 41; zur Vierteilung in Entwicklungs-, Herstel-lungs-, Nutzungs- und Nachsorgephase vgl. Franzeck, J. (1997), S. 21

[107] Vgl. Schild, U. (2005), S. 159

[108] Vgl. Bubeck, D. (2002), S. 67f.; Franzeck, J. (1997), S. 21; Höft, U. (1992), S. 53 u. S. 66; Kemminer, J. (1999), S. 97f.; Mateika, M. (2005), S. 9; Reichmann, T. (1993), S. 388f.

[109] Vgl. Schild, U. (2005), S. 159

[110] Vgl. Bubeck, D. (2002), S. 67

[111] Vgl. Back-Hock, A. (1988), S. 23; Götze, U. (2007), S. 300

[112] Vgl. Britzelmaier, B. / Eller, B. (2004), S. 527

[113] Im integrierten Produktlebenszyklus werden die Kurvenverläufe von Kosten und Erlösen als aktiv gestaltbar bezeichnet, worauf im Laufe dieses Kapitels noch eingegangen wird. Der in Abb. 2 skizzierte Verlauf ist daher ein möglicher Verlauf der Kosten und Erlöse innerhalb des integrierten Produktlebenszyklus, der in der Realität allerdings nicht zwingend in dieser Form in Erscheinung treten muss.

[114] In Anlehnung an Riezler, S. (1996), S. 9; Schild, U. (2005), S. 160

[115] Vgl. Kemminer, J. (1999), S. 98; Reichmann, T. (1993), S. 388

[116] Vgl. Götze, U. (2007), S. 300; Höft, U. (1992), S. 54f.; Reepmeyer, J. (2006), S. 21; Schild, U. (2005), S. 162f.

[117] Vgl. Buchholz, W. (1998), S. 26ff.

[118] Vgl. Schild, U. (2005), S. 162

[119] Vgl. Schild, U. (2005), S. 164

[120] Vgl. Sturm, R. (2005), S. 451

[121] Vgl. Kemminer, J. (1999), S. 99

[122] Vgl. Schild, U. (2005), S. 164

[123] Vgl. Ewert, R. / Wagenhofer, A. (2005), S. 298; Schmidt, F. R. (2000), S. 112; Siegwart, H. / Senti, R. (1995), S. 20 u. S. 196

[124] Vgl. Kemminer, J. (1999), S. 198

[125] Vgl. Kemminer, J. (1999), S. 1; Schild, U. (2005), S. 166

[126] Vgl. Bubeck, D. (2002), S. 69; Schild, U. (2005), S. 166

[127] Vgl. Back-Hock, A. (1988), S. 23; Götze, U. (2007), S. 300

[128] Vgl. Schild, U. (2005), S. 166

[129] Vgl. Götze, U. (2007), S. 300; Schild, U. (2005), S. 166; Sturm, R. (2005), S. 450

[130] Vgl. Schild, U. (2005), S. 166

[131] Vgl. Siegwart, H. / Senti, R. (1995), S. 197

[132] Vgl. Siegwart, H. / Senti, R. (1995), S. 196f.

[133] Quelle: Eigene Darstellung

[134] Vgl. Fröhling, O. / Spilker, D. (1995), S. 103

[135] Vgl. Back-Hock, A. (1988), S. 23; Bubeck, D. (2002), S. 69; Höft, U. (1992), S. 35ff.

[136] Vgl. Back-Hock, A. (1988), S. 25; Götze, U. (2007), S. 300; Ewert, R. / Wagenhofer, A. (2005), S. 298; Siegwart, H. / Senti, R. (1995), S. 20

[137] Vgl. Götze, U. (2007), S. 300; Schild, U. (2005), S. 162; Schmidt, F. R. (2000), S. 112

[138] Vgl. Riezler, S. (1996), S. 46; Schild, U. (2005), S. 162

[139] Vgl. Schild, U. (2005), S. 161

[140] Vgl. Siegwart, H. / Senti, R. (1995), S. 19

[141] Vgl. Schmidt, F. R. (2000), S. 56

[142] Vgl. Küting, K. / Lorson, P. (1994), S. 448

[143] Vgl. Back-Hock, A. (1988), S. 23

[144] Vgl. Wübbenhorst, K. L. (1984), S. 58

[145] Vgl. Schmidt, F. R. (2000), S. 53

[146] Vgl. Götze, U. (2007), S. 302; zur Beeinflussung der Lebenszykluskosten und –erlöse vgl. Kap. 3.4.

[147] Vgl. Back-Hock, A. (1988), S. 24

[148] Vgl. Back-Hock, A. (1988), S. 24; Kemminer, J. (1999), S. 104; Siegwart, H. / Senti, R. (1995), S. 3f. u. S. 11

[149] Vgl. Back-Hock, A. (1988), S. 24

[150] Vgl. Götze, U. (2007), S. 302

[151] Vgl. Kemminer, J. (1999), S. 104

[152] Zur Definition des Produktbegriffs vgl. Kap. 2.2.2.4.

[153] Vgl. Back-Hock, A. (1992), S. 707f.

[154] Vgl. Kemminer, J. (1999), S. 104

[155] Quelle: Eigene Darstellung

[156] Vgl. Schild, U. (2005), S. 179; zur historischen Entwicklung von LCC vgl. Bubeck, D. (2002), S. 26ff.

[157] Vgl. Ewert, R. / Wagenhofer, A. (2005), S. 297; Kremin-Buch, B. (2004), S. 144ff.; Shields, M. D. / Young, S. M. (1991), S. 39ff.

[158] Vgl. Siegwart, H. / Senti, R. (1995), S. XII

[159] Vgl. Rückle, D. / Klein, A. (1994), S. 335ff.

[160] Vgl. Brühl, R. (1996), S. 319ff.; Reepmeyer, J. (2006), S. 33

[161] Vgl. Götze, U. (2007), S. 307ff.; Riezler, S. (1996), S. 8ff.; Schild, U. (2005), S. 155ff.; Zim­mermann, M. (2005), S. 2ff.

[162] Vgl. Küting, K. / Lorson, P. (1994), S. 430ff.; Reichmann, T. / Fröhling, O. (1994), S. 281ff.

[163] Vgl. Fröhling, O. (1994), S. 261ff.; Reichmann, T. (1995), S. 16f.; Schmidt, F. R. (2000), S. 39

[164] Vgl. Fürnrohr, M. (1992), S. 2ff.; Küpper, H.-U. (1994), S. 65

[165] Vgl. Kemminer, J. (1999), S. 3ff.

[166] Vgl. Fröhling, O. / Spilker, D. (1990), S. 76

[167] Vgl. Krämer, S. (2007), S. 1ff.; Kuhn, P. (2006), S. 2ff.; Maurer, O. (2002), S. 1ff.

[168] Zu den unterschiedlichen Perspektiven des LCC vgl. Kap. 2.2.2.3.

[169] Im klassischen Sinne betrachtet LCC nur die Kosten und keine Erlöse. Vgl. hierzu Kap. 2.2.2.1.

[170] Vgl. Kemminer, J. (1999), S. 141f.; Krämer, S. (2007), S. 35; Mateika, M. (2005), S. 83

[171] Vgl. Krämer, S. (2007), S. 35; Kuhn, P. (2006), S. 2; zu einem ausführlichen Vergleich von LCC und TCO vgl. Krämer, S. (2007), S. 33ff.

[172] Vgl. Britzelmaier, B. / Eller, B. (2004), S. 527ff.; Bubeck, D. (2002), S. 21ff.; Coenenberg, A. G. (1993), S. 43; Franzeck, J. (1997), S. 31ff.; Fröhling, O. / Spilker, D. (1995), S. 101ff.; Günther, T. / Kriegbaum, C. (1997), S. 900ff.; Sturm, R. (2005), S. 450ff.; Wegner, M. (2001), o. S.; Weyrauch, J. (2002), S. 19ff.; Zehbold, C. (2001), S. 41ff.

[173] Vgl. Horváth, P. (1998), S. 515

[174] Vgl. Bubeck, D. (2002), S. 24

[175] Vgl. Fröhling, O. / Spilker, D. (1995), S. 102; Götze, U. (2007), S. 297; Kemminer, J. (1999), S. 141; Kremin-Buch, B. (2004), S. 146; Peavey, D. E. (1990), S. 32f.; Reichmann, T. (1995), S. 16; Schild, U. (2005), S. 180

[176] Vgl. Fröhling, O. / Spilker, D. (1995), S. 102; Kremin-Buch, B. (2004), S. 146; Riezler, S. (1996), S. 8; Schild, U. (2005), S. 180

[177] Vgl. Britzelmaier, B. / Eller, B. (2004), S. 527; Kremin-Buch, B. (2004), S. 146; Reichmann, T. (1995), S. 16; Riezler, S. (1996), S. 99; Schild, U. (2005), S. 180; Sturm, R. (2005), S. 450

Ende der Leseprobe aus 165 Seiten

Details

Titel
Besondere Merkmale und Methoden des Life Cycle Costing
Hochschule
Hochschule Albstadt-Sigmaringen; Sigmaringen
Note
1,7
Autor
Jahr
2009
Seiten
165
Katalognummer
V135471
ISBN (eBook)
9783640428342
ISBN (Buch)
9783640424825
Dateigröße
1957 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Besondere, Merkmale, Methoden, Life, Cycle, Costing
Arbeit zitieren
Dipl.-Betriebswirt (FH) Andreas Mütze (Autor), 2009, Besondere Merkmale und Methoden des Life Cycle Costing , München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/135471

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