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Wissen kann man nicht wissen, man kann nur daran glauben!

Ein philosophisches Kompendium zum Verhältnis von Wissen und Glauben unter Berücksichtigung psychologischer, biologischer und neurowissenschaftlicher Erkenntnisse

Title: Wissen kann man nicht wissen, man kann nur daran glauben!

Term Paper (Advanced seminar) , 2009 , 26 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: M.A. Christian Zippel (Author)

Philosophy - Theoretical (Realisation, Science, Logic, Language)
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Was Wissen wir wirklich und was dürfen wir überhaupt glauben?
Im nun folgenden Kompendium wollen wir uns unter der Berücksichtigung moderner wissenschaftlicher Erkenntnisse mit den beiden Begriffen 'Wissen' und 'Glauben' eingehend beschäftigen:
Dabei werden wir uns fragen, was Wissen und Glauben überhaupt ausmacht, was sie unterscheidet und warum wir überhaupt wissen und glauben. Weiterhin werden wir untersuchen, inwiefern sich diese beiden Begriffe ausschließen, gegenseitig bedingen und wie sie unser Denken und Handeln maßgeblich beeinflussen.
Da diese beiden Systeme das grundlegende Fundament unseres bewussten Lebens ausmachen, sollte jeder Mensch sich eingehend mit diesem Thema beschäftigen, um die darin enthaltenen Zusammenhänge zu verstehen und darauf an sich selbst zu entdecken. Dies ist zwingend notwendig, um sich nicht von ihnen beherrschen zu lassen und um zu verhindern, dass sie aus dem Ruder laufen!

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Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Wissen und seine Definition

1.1. Die Form des Wissens

1.2. Der Inhalt des Wissens

1.3. Die Objektivität von Wissen

1.4. Die biologische Notwendigkeit von Wissen

1.5. Die Wahrheit von Wissen

2. Glauben und seine Definition

2.1. Die Abgrenzung von Glauben zu Wissen

2.2. Die Macht des Glaubens

2.3. Die kausale Grundlage und die biologische Notwendigkeit des Glaubens

2.4. Die Kraft des Glaubens

3. Praktische Konsequenzen für unser Leben

Zielsetzung & Themen

Das Werk zielt darauf ab, das Verhältnis von Wissen und Glauben unter Einbeziehung aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse aus Psychologie, Biologie und Neurowissenschaften zu analysieren, um das fundamentale Zusammenspiel dieser Systeme für unser Bewusstsein und Handeln zu durchdringen.

  • Differenzierung und Interdependenz von Wissen und Glauben
  • Biologische und neurologische Grundlagen der Weltsicht
  • Die konstruktivistische Natur des Wissens und der Realitätswahrnehmung
  • Einfluss von Motivationssystemen und Verdrängungsmechanismen auf die Wahrnehmung
  • Praktische Implikationen einer reflektierten, skeptischen Lebenshaltung

Auszug aus dem Buch

2.2. Die Macht des Glaubens

Es heißt, der Glaube könne Berge versetzen. Dieser Spruch weist auf die offenkundige Macht hin, die der Glaube eines Menschen entfalten kann. Er weist jedoch auch auf eine sehr tragische Komponente der menschlichen Psyche hin. Dies kann aber auch triftige Gründe haben kann, wie wir im nächsten Kapitel sehen werden. Indem unser Motivationssystem entscheidet, welche Aspekte der Realität mit unseren Motivationen übereinstimmen und welche nicht, hat es enormen Einfluss auf unsere Weltsicht insgesamt. Diejenigen Aspekte, die mit unserem Motivationssystem übereinstimmen, treten nämlich ganz besonders stark in unser Bewusstsein. (vgl. Sachse, Rainer: Wissen und Glauben. Wie sie sich ergänzen und wann sie konfligieren, 2007, 31) Dies bedeutet, dass diejenigen Zusammenhänge, Dinge und Ereignisse, an die wir glauben wollen uns ganz besonders bewusst werden.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung führt in die zentrale Fragestellung ein, wie Wissen und Glauben als Fundament unseres bewussten Lebens interagieren und unser Denken und Handeln beeinflussen.

1. Wissen und seine Definition: Dieses Kapitel definiert Wissen als subjektives, sprachlich-abstraktes Konstrukt und hinterfragt dessen Objektivität sowie dessen biologische Notwendigkeit für das Überleben.

2. Glauben und seine Definition: Hier wird der Glaube als rechtshemisphärisches, emotional motiviertes System charakterisiert, das bestimmt, welche Aspekte der Realität Eingang in unser Bewusstsein finden.

3. Praktische Konsequenzen für unser Leben: Das abschließende Kapitel überträgt die theoretischen Erkenntnisse auf eine lebensnahe Tugendethik und plädiert für eine beständige Reflexion sowie eine skeptische Grundhaltung gegenüber dem eigenen Glaubenssystem.

Schlüsselwörter

Wissen, Glauben, Konstruktivismus, Motivationssystem, Bewusstsein, Realitätsmodell, Neurowissenschaft, Biologie, Verdrängungsmechanismus, Kognition, Wahrheit, Wahrnehmung, Skeptizismus, Philosophie, Weltbild.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Verhältnis zwischen den Begriffen Wissen und Glauben unter Berücksichtigung moderner wissenschaftlicher Erkenntnisse.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Definition von Wissen als Konstrukt, die Rolle des Motivationssystems bei der Gestaltung unserer Weltsicht und die neurologischen Grundlagen unseres Glaubens.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die tiefen Zusammenhänge zwischen Wissen und Glauben zu verstehen, um zu verhindern, dass diese Systeme unkontrolliert unser Handeln bestimmen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt einen interdisziplinären Ansatz, der Erkenntnisse aus der Philosophie, Psychologie, Biologie und Neurowissenschaft zusammenführt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert, wie Wissen subjektiv konstruiert ist, wie Glaubenssysteme unsere Wahrnehmung selektiv beeinflussen und wie diese Prozesse neurobiologisch verankert sind.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich maßgeblich über Begriffe wie Konstruktivismus, Motivationssystem, subjektive Realität und Reflexion charakterisieren.

Warum kann Wissen laut dem Autor niemals objektiv sein?

Wissen ist ein aktiver biologischer Prozess eines Subjekts; da unser Gehirn Informationen selektiv und selbstbezüglich verarbeitet, ist Wissen immer ein subjektiv konstruiertes Modell.

Welche Rolle spielt die Sprache für unser Wissen?

Die Sprache determiniert unsere Gedanken und bildet die Grenzen unserer bewussten Welt, weshalb Wissen untrennbar mit den Strukturen unseres Sprachsystems verbunden ist.

Was bedeutet der Begriff 'viabel' in diesem Kontext?

'Viabel' bezeichnet eine Erkenntnis als funktional; Wissen muss dem Menschen ermöglichen, in seiner spezifischen Umwelt zu überleben, statt die objektive Welt 1:1 abzubilden.

Warum ist das Glaubenssystem so konservativ?

Das Glaubenssystem ist essenziell für die Konstanz unserer Persönlichkeit und unseres Lebens; häufige Veränderungen des Weltbildes würden die psychische Stabilität gefährden.

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Details

Title
Wissen kann man nicht wissen, man kann nur daran glauben!
Subtitle
Ein philosophisches Kompendium zum Verhältnis von Wissen und Glauben unter Berücksichtigung psychologischer, biologischer und neurowissenschaftlicher Erkenntnisse
College
Munich School of Philosophy
Grade
1,0
Author
M.A. Christian Zippel (Author)
Publication Year
2009
Pages
26
Catalog Number
V135498
ISBN (eBook)
9783640447114
ISBN (Book)
9783640447404
Language
German
Tags
Wissenschaft Religion Weltbild
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
M.A. Christian Zippel (Author), 2009, Wissen kann man nicht wissen, man kann nur daran glauben!, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/135498
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