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Kinder im Übergang vom Kindergarten in die Grundschule. Veränderungen und Herausforderungen aus Sicht der Kinder

Titre: Kinder im Übergang vom Kindergarten in die Grundschule. Veränderungen und Herausforderungen aus Sicht der Kinder

Thèse de Bachelor , 2022 , 45 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Anonym (Auteur)

Pédagogie - Pédagogie pour écoles maternelles, éducation de la petite enfance
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Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Sicht der Kinder auf die Herausforderungen, die ihnen beim Übergang vom Kindergarten in die Grundschule bevorstehen. Anhand von drei Studien wird aufgezeigt, wie Kinder diesen Übergang wahrnehmen und mit welchen Hindernissen sie sich konfrontiert sehen.

Menschen erfahren im Laufe ihres Lebens einige Bildungsübergänge: der Übergang vom Zuhause in den Kindergarten, von dort aus geht es in die Schule, danach folgt die weiterführende Schule und nicht zuletzt wird der Weg in die Berufswelt beschritten. Diese Übergänge sind gekennzeichnet von unterschiedlichen Gefühlslagen wie beispielsweise Unsicherheit, Aufgeregtheit, Neugier oder Ängstlichkeit. Eines dieser Erlebnisse in der frühen Kindheit stellt der Übergang vom Kindergarten in die Grundschule dar. Vor allem dieser kann für Kinder eine fordernde Aufgabe bedeuten, da sie von ihrer erstbesuchten, gewohnten Einrichtung in eine ihnen fremde Institution wechseln, in der sie sich erneut zurechtfinden müssen. Forschungen in diesem Feld fokussieren sich jedoch überwiegend auf die Sichtweisen von pädagogischen Fachkräften, Lehrkräften und Eltern. Obwohl Kinder Expert:innen für ihren individuellen Übergang sind, sie diesen aktiv miterleben und verarbeiten, wurden deren Perspektiven in der Forschung bisher kaum berücksichtigt. Kinder sind die Hauptakteure dieses Lebensereignisses und somit im Stande, sich dazu zu äußern.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Begriffsbestimmungen: Übergang und Transition

1.1 Übergang – der Versuch einer Definition

1.2 Der Transitionsbegriff

1.3 Der Übergang in die Grundschule für Kindergartenkinder

2. Veränderungen beim Übergang in die Grundschule

2.1 Institutionen im Vergleich: Kindergarten – Grundschule

2.2 Veränderungen beim Kind und in seiner Umgebung

2.3 Veränderungen auf individueller, interaktionaler und kontextueller Ebene

3. Entwicklung von Fähigkeiten und Kompetenzen als Herausforderungen

3.1 Kognitive Entwicklung

3.2 Entwicklung des Lernens

3.3 Entwicklung des Spielverhaltens

3.4 Sprachentwicklung

3.5 Entwicklung der Motivation

4. Stand der Forschung – Wie Kinder den Übergang sehen

4.1 Übersicht über die Studien

4.2 Lernen und Spielen in den Institutionen

4.2.1 Spielen in den Institutionen

4.2.2 Sicht der Kinder auf das Lernen in den Institutionen

4.3 Beziehungen von Kindern beim Übergang

4.3.1 Beziehung zu anderen Kindern

4.3.2 Beziehungen zu Erwachsenen

4.3.3 Familiäre Beziehungen

4.4 Institutionen aus Sicht der Kinder

4.4.1 Sicht auf die Schule

4.4.2 Das Kinderbildungshaus mit Unterscheidung zum Kindergarten und der Grundschule

4.4.3 Sicht auf den Kindergarten

5. Gegenüberstellung der theoretischen Erkenntnisse und des aktuellen Forschungsstands

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Herausforderungen und Veränderungen, denen Kinder während des Übergangs vom Kindergarten in die Grundschule begegnen, wobei primär die kindliche Perspektive sowie die Analyse des Forschungsstandes aus drei ausgewählten Studien im Fokus stehen.

  • Bedeutung von Übergang und Transition in der frühen Kindheit
  • Einfluss des institutionellen Wechsels auf die Identität und soziale Beziehungen
  • Die Rolle von Spiel und Lernen als Bewältigungsstrategien
  • Die kindliche Wahrnehmung der Institutionen Schule und Kindergarten
  • Eltern und Lehrkräfte als Akteure im Übergangsprozess

Auszug aus dem Buch

Transition als ko-konstruktiver Prozess

In dieser Abbildung ist zu erkennen, dass Kinder und Eltern beim Übergang aktiv mitwirken, Erzieher*innen, Lehrkräfte und weitere Akteur*innen aus Kindergarten und Grundschule spielen dabei eine passive Rolle, da sie den Übergang nicht selbst durchlaufen müssen. Damit Kindergartenkinder zu Schulkindern und Eltern eines Kindergartenkindes zu Eltern eines Schulkindes, müssen sie Basiskompetenzen sowie lernziel- und schulnahe Fähigkeiten entwickeln und fördern, um die Transition bewältigen zu können. „Den Fachkräften kommt die Rolle zu, den Transitionsprozess zu moderieren, indem sie mit Eltern und Kindern kommunizieren und an dem Prozess teilnehmen“ (Sauerhering 2013, S. 5).

Die meisten Kinder freuen sich auf den Schuleintritt. Die Einschulung bedeutet für Kinder, Neues kennenzulernen und die Einsicht zu gewinnen, dass sie keine Kindergartenkinder mehr sind, sondern zu ‚den Großen‘ gehören (vgl. Doblinger 2019, S. 57 f.). Dabei bilden sie neue Kompetenzen aus und setzen sich mit ihrer noch fremden Umgebung auseinander. Der Eintritt in die Schule wird für Kinder zum schnellen Wechsel zwischen zwei Institutionen, wodurch sie einerseits mit der räumlichen und zeitgebundenen Umstellung zu kämpfen haben, andererseits Beziehungen mit neuen Bezugspersonen und Freundesgruppen aufbauen müssen (vgl. ebd., S. 57). Zusätzlich bringt die Schule eine gewisse Leistungsanforderung mit sich. Der „unmittelbare Vergleich mit den Mitschülerinnen und Mitschülern in der kompetitiven Schulwelt [...] [kann] von Kindern als belastend erlebt werden“ (ebd., S. 58).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Begriffsbestimmungen: Übergang und Transition: In diesem Kapitel werden grundlegende Termini wie 'Übergang' und 'Transition' definiert und deren Bedeutung im Kontext des Schuleintritts theoretisch erläutert.

2. Veränderungen beim Übergang in die Grundschule: Der Abschnitt vergleicht die Institutionen Kindergarten und Grundschule und analysiert, wie sich das Kind sowie dessen Umfeld durch den Wechsel verändern.

3. Entwicklung von Fähigkeiten und Kompetenzen als Herausforderungen: Hier wird fokussiert, welche kognitiven, motivationalen und sozialen Entwicklungsschritte das Kind bewältigen muss, um den neuen Anforderungen gerecht zu werden.

4. Stand der Forschung – Wie Kinder den Übergang sehen: Dieses Kapitel wertet drei Studien aus, um die Sichtweisen von Kindern auf das Lernen, Spielen, soziale Beziehungen und die beteiligten Institutionen darzustellen.

5. Gegenüberstellung der theoretischen Erkenntnisse und des aktuellen Forschungsstands: Hier wird der theoretische Rahmen mit den Ergebnissen aus den Studien verknüpft, um Differenzen und Übereinstimmungen aufzuzeigen.

Schlüsselwörter

Übergang, Transition, Schuleintritt, Kindergarten, Grundschule, Kinderperspektive, Basiskompetenzen, soziale Beziehungen, Lernprozesse, Schulfähigkeit, ko-konstruktiver Prozess, Lehrkräfte, Eltern, Entwicklungsaufgaben, Transitionsprozess.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelorarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die vielfältigen Veränderungen und Herausforderungen, mit denen Kinder konfrontiert sind, wenn sie vom Kindergarten in die Grundschule wechseln.

Welche Themenfelder stehen im Zentrum der Arbeit?

Im Zentrum stehen die Transitionstheorie, die kindliche Wahrnehmung dieses Prozesses, die Rolle von sozialen Beziehungen und die unterschiedlichen institutionellen Anforderungen von Kindergarten und Schule.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, den Übergang aus der Sicht der Kinder selbst sowie durch die Analyse relevanter Studien zu beleuchten und herauszuarbeiten, wie Kinder diesen institutionellen Wechsel aktiv mitgestalten.

Welche wissenschaftliche Methodik wurde gewählt?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der Auswertung von Ergebnissen aus drei spezifischen Studien, die sich mit der Perspektive von Kindergartenkindern auf den Übergang beschäftigen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen des Übergangs, die Beschreibung der institutionellen Veränderungen, die Entwicklung kindlicher Kompetenzen sowie die Auswertung empirischer Forschungsergebnisse.

Welche Schlagworte charakterisieren diese Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Transitionsforschung, kindliche Entwicklung, institutionelle Anpassung, soziale Beziehungen und Schulfähigkeit.

Warum ist die Perspektive der Kinder bei der Forschung zum Übergang besonders wichtig?

Die Arbeit argumentiert, dass Kinder die Akteure des Übergangs sind; ihr eigenes Erleben wird jedoch oft von Erwachsenen (Eltern/Forschenden) überlagert, was eine spezifische kindorientierte Forschung notwendig macht.

Welche Rolle spielt das Konzept des 'Spiels' in Kindergarten und Grundschule laut den befragten Kindern?

Die befragten Kinder nehmen den Kindergarten als Ort des freien Spiels wahr, während die Schule als Ort des systematischen Lernens gilt, was zuweilen als einschränkend empfunden wird.

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Résumé des informations

Titre
Kinder im Übergang vom Kindergarten in die Grundschule. Veränderungen und Herausforderungen aus Sicht der Kinder
Université
University of Education Ludwigsburg
Note
1,7
Auteur
Anonym (Auteur)
Année de publication
2022
Pages
45
N° de catalogue
V1355525
ISBN (PDF)
9783346869401
ISBN (Livre)
9783346869418
Langue
allemand
mots-clé
Kinder Übergang Kindergarten Grundschule Kindergarten - Grundschule Kita Veränderungen Herausforderungen Forschungsstand
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Citation du texte
Anonym (Auteur), 2022, Kinder im Übergang vom Kindergarten in die Grundschule. Veränderungen und Herausforderungen aus Sicht der Kinder, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1355525
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Extrait de  45  pages
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