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Spracherwerb bei Kindern mit Autismus-Spektrum-Störungen. Was können Eltern und Betreuer tun um die Sprachentwicklung zu fördern?

Titel: Spracherwerb bei Kindern mit Autismus-Spektrum-Störungen. Was können Eltern und Betreuer tun um die Sprachentwicklung zu fördern?

Hausarbeit , 2020 , 27 Seiten

Autor:in: Magister Brahim Hali (Autor:in)

Pädagogik - Pädagogische Psychologie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Wie kommt es, dass Kinder in so kurzer Zeit so viel wissen? Um diese Frage zu beantworten, versucht die vorliegende Forschungsarbeit auf der Grundlage verschiedener Theorien zu beantworten, wie Kinder Sprache erwerben. Nach unserem ersten Schritt in dieser Forschung, der darin besteht, die Forschungsziele darzulegen und eine Forschungshypothese und Fragen zu formulieren, dann eine Skizze zu erstellen, zum nächsten Schritt überzugehen und dann alle Informationen in dieser vorliegenden Forschungsarbeit zu sammeln.

Zur Beantwortung der Forschungsfragen werden Daten aus verschiedenen Quellen erhoben. Diese Quellen sind: Sprachentwicklung in der Kindheit, beginnend mit der Erkundung der neuesten Fragen und Antworten im Bereich Spracherwerb und auf der Suche nach Spracherwerbsexperten Studien. Darüber hinaus werden Daten von Eltern und Betreuungspersonen berücksichtigt und nach ihren Erfahrungen mit Kindern (normal oder Kind mit besonderen Bedürfnissen) in der Sprachentwicklung gefragt. Danach eine Interpretations- und Beobachtungsphase, die an unsere Erfahrung mit Kindern in dieser Zeit erinnerte, besonders mit einem autistischen Kind. Die Forschungsdaten werden hauptsächlich durch Beobachtungen gesammelt, um viele Informationen über ein Kind zu erhalten, dann ergänzt durch Interviews mit Eltern und Betreuern und durch Interpretation aus der Erfahrung mit einem autistischen Kind, bei dem beobachtet werden konnte, wie er mit seinen Eltern und Brüdern spricht, wie er die Sprache gelernt hat und wie er seine Fähigkeiten entwickelt hat.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1.Einleitung

2.Forschung

2.1.Forschungsstruktur

2.2.Darstellung des Problems

2.3.Begründung der Studie

2.4.Fragen zur Forschung

2.5.Forschungshypothesen

2.6.Ziel der Forschung

3.Definition der Schlüsselbegriffe

3.1.Psycholinguistik

3.2.Spracherwerb vs. Sprachlernen

4.Vorherige Studie

4.1.Die grundlegende Theorie des menschlichen Gehirns

4.2.Das menschliche Gehirn beim Sprachenerwerb

4.3.Theorien der Sprachentwicklung bei Kindern

4.4.Verhaltenstheorie (Behavioral Theory)

4.5.Nativistische Sprachtheorien

4.6.Sozialinteraktionistische Theorie

4.7.Kognitive Theorie der Sprachentwicklung

5.Eigene Forschung/Studie

5.1.Methodik

5.1.1.Forschungsdesign:

5.1.2.Datenerfassungsverfahren:

5.1.3.Instrument:

6.Ergebnisse und Diskussion

6.1.Frühe Vokalisation:

6.2.Das holophrastische Stadium:

6.3.Die ersten Sätze

6.4.Diskussion

6.5.Förderung der spielerischen sozialen Interaktion:

7.Schlussfolgerung

Zielsetzung & Forschungsthemen

Diese Arbeit untersucht den Spracherwerbsprozess bei Kindern mit Autismus-Spektrum-Störung, wobei der Fokus auf dem Vergleich theoretischer Ansätze und einer empirischen Fallstudie liegt, um praktische Förderstrategien für Eltern und Betreuer abzuleiten.

  • Sprachtheoretische Grundlagen des Erstspracherwerbs
  • Neuropsychologische Aspekte der Sprachverarbeitung bei Kindern
  • Analyse und Diskussion des Sprachverhaltens eines autistischen Kindes
  • Einfluss der sozialen Umgebung auf die Sprachentwicklung
  • Entwicklung praktischer Strategien zur Förderung der sozialen Interaktion

Auszug aus dem Buch

4.1. Die grundlegende Theorie des menschlichen Gehirns

Die grundlegende Theorie des menschlichen Gehirns Darwin (1871) schlug eine artenspezifische, instinktive Neigung zum Spracherwerb vor (Pinker 1995: 20), wagte aber nie, eine detaillierte Darstellung der evolutionären Sprachursprünge vorzuschlagen. Kurz vor der Veröffentlichung von Darwin hatte Paul Broca (1861) das Gehirn seines Patienten -Tan- in ” la Société d' Anthropologie in Paris” vorgestellt, die die Rolle des linken unteren Frontallappens in der Sprachproduktion fest etablierte. Relativ kurz nach Broca schlug Carl Wernicke (1874) das erste anatomische Modell für Sprachwahrnehmung und Sprachproduktion vor, das trotz vieler positiver Modifikationen heute noch in etwa gilt.

Ein bedeutender Versuch, die evolutionären Ursprünge der Sprache zu erklären, fand ein Jahrhundert später statt. Norman Geschwind (1964) schlug vor, dass die Fähigkeit, Objekte zu benennen, von der Fähigkeit abhing, intermodale Assoziationen herzustellen, was nichtmenschliche Primaten anscheinend nicht konnten. Spätere Studien zeigten, dass Affen in der Lage sind, Objekte und Handlungen zu benennen, wenn sie in Gebärdensprache geschult sind. Darüber hinaus deuten neuere Erkenntnisse darauf hin, dass Wortlernen auch nach einmaliger Exposition beim Haushund auftreten kann (Kaminski et al.: 2004). Tatsache ist jedoch, dass Affen (und wahrscheinlich auch Hunde) viel langsamer als Menschen sind, wenn es darum geht, intermodale Zusammenhänge zu lernen und Zeichenwörter zu lernen (Aggleton: 1993; Nahm et al: 1993). So kann es scheinen, dass die Fähigkeit, Namen zu geben, obwohl in der menschlichen Spezies stark erleichtert, auf einem neuronalen Substrat basiert dessen Vorläufer in anderen Tieren vorhanden ist. Dies ist vollkommen kompatibel mit einer schrittweisen darwinianischen Interpretation des Sprachursprungs.

Zusammenfassung der Kapitel

1.Einleitung: Diese Einleitung beleuchtet die fundamentale Bedeutung der Sprache als menschliches Kommunikationsmittel und definiert die Forschungsziele sowie die Relevanz der Untersuchung für die frühkindliche Bildung.

2.Forschung: In diesem Kapitel werden die Forschungsstruktur, die Problemstellung, die Begründung der Studie, die zentralen Forschungsfragen sowie die Arbeitshypothesen und das Forschungsziel dargelegt.

3.Definition der Schlüsselbegriffe: Hier werden die theoretischen Grundlagen erläutert, insbesondere das Feld der Psycholinguistik und die differenzierte Betrachtung von Spracherwerb im Vergleich zum Sprachlernen.

4.Vorherige Studie: Dieses Kapitel gibt einen umfassenden Überblick über neurologische Theorien, Spracherwerbstheorien sowie Ansätze wie Behaviorismus, Nativismus und Sozialinteraktionismus.

5.Eigene Forschung/Studie: Dieser Abschnitt beschreibt das methodische Vorgehen der empirischen Fallstudie, inklusive Forschungsdesign, Datenerhebung und dem Probanden.

6.Ergebnisse und Diskussion: Hier werden die Ergebnisse der Fallstudie Mahmouds hinsichtlich seiner sprachlichen Entwicklung analysiert, diskutiert und praktische Förderstrategien abgeleitet.

7.Schlussfolgerung: Das letzte Kapitel synthetisiert die Ergebnisse und unterstreicht die Rolle der sozialen Interaktion und frühzeitiger Förderung für die Sprachentwicklung autistischer Kinder.

Schlüsselwörter

Spracherwerb, Autismus, Sprachentwicklung, Psycholinguistik, Erstspracherwerb, Kommunikation, Sozialinteraktionistische Theorie, Sprachtherapie, Sprachförderung, Frühkindliche Bildung, Fallstudie, Behaviorismus, Kognitive Entwicklung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den Spracherwerb bei Kindern und analysiert dabei insbesondere die Sprachentwicklung von Kindern mit Autismus-Spektrum-Störung im Vergleich zu neurotypischen Kindern.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die theoretischen Spracherwerbsmodelle, die neurologischen Grundlagen der Sprachverarbeitung sowie praktische Methoden zur Sprachförderung bei autistischen Kindern.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es zu erforschen, wie Kinder Sprache erwerben und wie Eltern und Betreuer autistische Kinder gezielt beim Aufbau von Sprach- und Kommunikationsfähigkeiten unterstützen können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse verschiedener linguistischer und psychologischer Theorien sowie einer qualitativen empirischen Fallstudie eines autistischen Kindes.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die wissenschaftlichen Theorien zur Sprachentwicklung, neurologische Grundlagen, die Durchführung der Fallstudie und die daraus gewonnenen Erkenntnisse über den Prozess der Sprachproduktion.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Spracherwerb, Autismus-Spektrum-Störung, Psycholinguistik, Sprachförderung und soziale Interaktion.

Wie unterscheidet sich der Spracherwerb laut der Studie bei autistischen Kindern?

Autistische Kinder zeigen laut der Studie oft Verzögerungen in der Entwicklung der gesprochenen Sprache, da ihr Gehirn anders arbeitet und soziale Interaktionsprozesse meist erschwert sind.

Welche konkreten Strategien werden zur Förderung empfohlen?

Die Studie empfiehlt unter anderem das spielerische Lernen, die Imitation des Kindes durch die Eltern, den Fokus auf nonverbale Kommunikation sowie das konsequente Eingehen auf die Interessen des Kindes.

Ende der Leseprobe aus 27 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Spracherwerb bei Kindern mit Autismus-Spektrum-Störungen. Was können Eltern und Betreuer tun um die Sprachentwicklung zu fördern?
Hochschule
Universität Hildesheim (Stiftung)  (Bühler Campus)
Autor
Magister Brahim Hali (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
27
Katalognummer
V1355529
ISBN (eBook)
9783346868404
ISBN (Buch)
9783346868411
Sprache
Deutsch
Schlagworte
sprachentwicklung kindern autismus-spektrum-störungen eltern betreuer
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Magister Brahim Hali (Autor:in), 2020, Spracherwerb bei Kindern mit Autismus-Spektrum-Störungen. Was können Eltern und Betreuer tun um die Sprachentwicklung zu fördern?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1355529
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Leseprobe aus  27  Seiten
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