Das vorliegende Buch befasst sich mit sieben sehr verbreiteten Irrtümern bezüglich unserer Ernährung, deren Vermeidung uns zu gesünderen Menschen machen könnte.
Thematisiert werden der vermeintliche und tatsächliche Bedarf an tierischen Eiweißen, Fetten, Fleisch und Zucker, sowie die immer wieder propagierte angebliche Notwendigkeit von Milch und Milchprodukten im Rahmen einer wirksamen Osteoporoseprophylaxe und -therapie.
Nahezu jeder hat sich schon einmal Gedanken darüber gemacht, ob die einseitige Bewirtschaftung agrarischen Nutzlandes nicht dazu führt, dass unser Organismus eine gefährliche Unterversorgung an Mineralstoffen und Spurenelementen aufweist. In Anbetracht der Tatsache, dass eine ganze Reihe von Krankheitsbildern auf dem Boden oder zumindest unter Mitwirkung von Mineralimbalancen oder
Avitaminosen entsteht sind solche Sorgen auch nicht ganz unbegründet. Ist es jedoch eine Alternative, auf synthetische Vitamin- und Mineralkomplexe auszuweichen? Erfüllen diese im Körper die in sie gesetzten Erwartungen?
Und wie verhält es sich mit dem Wasser? Mineralwasser wird mehr und mehr zum Lifestyle-Produkt, aber sagt der Markenname oder gar der Preis etwas über den ernährungsphysiologischen Wert aus? Welche Aufgaben erfüllt es in unserem Organismus und welche, an Trinkwasser zu stellende Anforderungen leiten sich davon ab?
Diese und andere Fragen versucht die als Physiotherapeutin, Ernährungsberaterin und Dozentin tätige Autorin zu klären.
Inhaltsverzeichnis
Vorwort
Ernährungslüge Nr. 1: Wasser hat die Aufgabe, unseren Körper mit Mineralstoffen zu versorgen
Ernährungslüge Nr. 2: Der menschliche Körper braucht tierisches Eiweiß
Ernährungslüge Nr. 3: Ein erhöhter Cholesterinspiegel ist die Hauptursache für die Entstehung von Herzinfarkten -
Ernährungslüge Nr. 4: …Da die heimischen Böden durch einseitige landwirtschaftliche Nutzung arm an Mineralien sind und somit auch Obst und Gemüse nicht ausreichend Vitalstoffe besitzen, ist es unerlässlich, auf Nahrungsergänzungsmittel zurückzugreifen ...
Ernährungslüge Nr. 5: Zucker macht das Leben süß
Ernährungslüge Nr. 6: Fleisch ist ein Stück Lebenskraft
Ernährungslüge Nummer 7: Milch macht müde Männer munter
Nachwort
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit analysiert kritisch sieben weit verbreitete Mythen rund um die menschliche Ernährung und beleuchtet die gesundheitlichen Auswirkungen von Industrienahrung, tierischen Eiweißquellen sowie den Einfluss von Mineralstoffen auf den Stoffwechsel. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie eine bewusste Ernährung, die auf natürlichen Produkten basiert, zur Krankheitsprävention beitragen kann.
- Kritische Auseinandersetzung mit verbreiteten Ernährungslügen
- Bedeutung von Wasserqualität und Mineralstoffversorgung
- Risiken durch tierisches Eiweiß und industrielle Nahrungsmittelzusätze
- Zusammenhänge zwischen Ernährung und Zivilisationskrankheiten
- Alternative Ernährungsansätze und physiologische Grundregeln
Auszug aus dem Buch
Ernährungslüge Nr. 1: Wasser hat die Aufgabe, unseren Körper mit Mineralstoffen zu versorgen
Alles Leben ist aus dem Wasser entstanden.
Nach dem Sauerstoff ist Wasser die wichtigste Substanz im lebenden Organismus. Wasser erfüllt eine Vielzahl lebenswichtiger Funktionen in unserem Körper. Es sichert in Form der intra- und extrazellulären Flüssigkeit die Ernährung der Zelle, als kleinstem Baustein aller organischen Gewebe und gewährleistet den Austausch von Nährstoffen innerhalb des Zellverbandes.
Das Blut besteht zu über 90 % aus Wasser und fast 98 % Wasser finden sich in Speichel, Eingeweide- und Magensäften. Die Schleimhäute benötigen Wasser um glatt und geschmeidig zu bleiben; sind sie das nicht mehr, so erhöht sich ihre Verletzungsgefahr.
Wasser ist somit ein vitaler Faktor in allen Körperflüssigkeiten. Wasser hat Regulationsaufgaben und spielt bei der Regulierung der Körpertemperatur und des Blutdrucks eine wichtige Rolle.
Wasser dient dem Transport. Einerseits werden lebenswichtige Nährsubstanzen in gelöster Form zur Zelle befördert, so dass diese ihre spezifischen Aufgaben erfüllen kann, andererseits übernimmt es aber auch den Abtransport der ausscheidungspflichtigen Substanzen. Gifte und Körperabfälle werden in Lösung gehalten und können somit erst ausgeschieden werden. Aus diesem Grund ist es auch sinnvoll, bei Infektionskrankheiten viel zu trinken, um bakterielle Stoffwechselprodukte nicht den Organismus überschwemmen zu lassen.
Zusammenfassung der Kapitel
Vorwort: Die Autorin reflektiert ihre physiotherapeutische Ausbildung und die Erkenntnisse aus der Ernährungsberatung über die Bedeutung von Wasser und Grundnährstoffen.
Ernährungslüge Nr. 1: Wasser hat die Aufgabe, unseren Körper mit Mineralstoffen zu versorgen: Erläutert die biologische Rolle von Wasser als Transportmedium und warnt vor der Überschätzung anorganischer Mineralien in Mineralwasser.
Ernährungslüge Nr. 2: Der menschliche Körper braucht tierisches Eiweiß: Diskutiert die Vorzüge einer ausgewogenen vegetarischen Vollwertkost gegenüber einer proteinlastigen Ernährung durch tierische Produkte.
Ernährungslüge Nr. 3: Ein erhöhter Cholesterinspiegel ist die Hauptursache für die Entstehung von Herzinfarkten -: Hinterfragt die Rolle von Cholesterin und zeigt multifaktoriellen Ursachen für Gefäßerkrankungen auf.
Ernährungslüge Nr. 4: …Da die heimischen Böden durch einseitige landwirtschaftliche Nutzung arm an Mineralien sind und somit auch Obst und Gemüse nicht ausreichend Vitalstoffe besitzen, ist es unerlässlich, auf Nahrungsergänzungsmittel zurückzugreifen ...: Analysiert das Stoffwechselgeschehen und die Problematik synthetischer Nahrungsergänzungsmittel.
Ernährungslüge Nr. 5: Zucker macht das Leben süß: Thematisiert Industriezucker als Suchtmittel und plädiert für den Verzicht auf isolierte Kohlenhydrate.
Ernährungslüge Nr. 6: Fleisch ist ein Stück Lebenskraft: Untersucht die anatomischen Voraussetzungen des Menschen und die gesundheitlichen Risiken moderner Fleischproduktion.
Ernährungslüge Nummer 7: Milch macht müde Männer munter: Klärt über die Unverträglichkeit artfremder Milch für den menschlichen Organismus auf.
Nachwort: Ein Plädoyer für ein kritisches Hinterfragen medizinischer Dogmen und die Bedeutung individueller Verantwortung für die eigene Gesundheit.
Schlüsselwörter
Ernährung, Gesundheit, Wasserhaushalt, tierisches Eiweiß, Cholesterin, Stoffwechsel, Mineralstoffe, Spurenelemente, Industriezucker, Fleischverzehr, Kuhmilch, Vollwertkost, Zivilisationskrankheiten, Entgiftung, Prävention.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in diesem Buch grundsätzlich?
Die Autorin Birgit Riese räumt mit sieben gängigen Ernährungsirrtümern auf, die maßgeblich zu modernen Zivilisationskrankheiten beitragen.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Die Schwerpunkte liegen auf der Bedeutung von Wasser, der Rolle von Eiweiß, der Cholesterinproblematik, der Mineralstoffversorgung, dem Zuckerkonsum sowie den Auswirkungen von Fleisch- und Milchverzehr auf den menschlichen Organismus.
Was ist das primäre Ziel der Autorin?
Ziel ist es, den Leser zur kritischen Hinterfragung von Werbeversprechen der Ernährungsindustrie zu bewegen und Wege zu einer natürlicheren, gesundheitsfördernden Lebensweise aufzuzeigen.
Welche wissenschaftliche Methode wird zur Argumentation verwendet?
Die Autorin stützt sich auf medizinische Grundlagen, naturheilkundliche Lehren, Erkenntnisse der Biochemie sowie physiologische Zusammenhänge und reflektiert ihre langjährige praktische Erfahrung als Ernährungsberaterin.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in sieben Kapitel, die jeweils eine spezifische "Ernährungslüge" wissenschaftlich und praxisnah analysieren und Alternativen vorstellen.
Durch welche Schlüsselwörter lässt sich das Werk am besten charakterisieren?
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Vollwertkost, Krankheitsprävention, Stoffwechselentgleisung, kritische Ernährungsberatung und biologische Verfügbarkeit beschreiben.
Warum warnt die Autorin vor dem Verzehr von Milch im Erwachsenenalter?
Sie argumentiert, dass Kuhmilch biologisch auf die Bedürfnisse von Kälbern abgestimmt ist und beim Menschen häufig Unverträglichkeiten, Allergien und chronische Beschwerden auslöst.
Wie bewertet die Autorin den Einsatz von Nahrungsergänzungsmitteln?
Die Autorin steht künstlich erzeugten Präparaten kritisch gegenüber, da diese häufig eine unausgewogene Zusammensetzung aufweisen und die körpereigenen Regulationsmechanismen stören können.
Welche Rolle spielt die Blutgruppe bei der Ernährungsempfehlung im Anhang?
Die Autorin greift den Ansatz der blutgruppengerechten Ernährung auf, um individuelle Unterschiede in der Verwertung von Eiweißen und Nahrungsmitteln zu erklären.
- Quote paper
- Birgit Riese (Author), 2009, Sieben Gründe, warum unsere Ernährung krank macht, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/135559