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Spiral Dynamics und AQAL in der Mediation

Ein integraler Ansatz mit einem Praxisfall

Title: Spiral Dynamics und AQAL in der Mediation

Master's Thesis , 2009 , 77 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Michael P. Wurst (Author)

Law - Civil / Private / Industrial / Labour
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Die hier vorliegende praxisorientierte Arbeit vermittelt dem Leser einen integralen Ansatz aus Spiral Dynamics und AQAL für den Einsatz in der Mediation. Hierzu werden zunächst die bei-den grundlegenden Theorien Spiral Dynamics (B.) und AQAL (C.) vorgestellt. Diese notwendigerweise recht kurzen Vorstellungen vermitteln dem Leser die erforderlichen Grundkenntnisse für die nächsten Abschnitte; die weiterführenden Literaturhinweise ermöglichen dem interessierten Leser, sich ein tieferes Wissen zu erarbeiten. Der dann folgende Abschnitt (D.) entwickelt aus beiden Theorien einen integralen Ansatz und zeigt auf, wie sich dieser für die Medianten und den Erfolg des Mediationsverfahrens Gewinn bringend in der Mediation einsetzen lässt. Den eigentlichen Hauptteil der Arbeit bildet der anschließend vorgestellte Praxisfall (E.), der dem Leser aufzeigt, wie – in welchen Phasen und in welchen Konstellationen – der vorgestellte integrale Ansatz nun seine Wirkung entfalten kann. Um dies möglichst plastisch zu gestalten, wurde die auf einem tatsächlich von mir begleiteten Fall basierende Schilderung in Form einer Geschichte verfasst. Den Abschluss bilden einige Schlussbemerkungen (F.), die die möglichen Risiken beim Einsatz des integralen Ansatzes beleuchten.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

A. VORBEMERKUNGEN

B. EINFÜHRUNG IN SPIRAL DYNAMICS

I. GRUNDLAGEN

II. DIE ACHT WMEME – DIE ACHT STUFEN

III. EINSATZMÖGLICHKEITEN IN DER MEDIATION

C. EINFÜHRUNG IN KEN WILBERS AQAL-MODELL

I. GRUNDLAGEN

II. DIE VIER QUADRANTEN

III. EINSATZMÖGLICHKEIT IN DER MEDIATION

D. VORSTELLUNG EINES INTEGRIERTEN ANSATZES BEIDER MODELLE FÜR DEN EINSATZ IN DER MEDIATION

I. GRUNDÜBERLEGUNGEN

II. ENTWICKLUNG DES MODELLS

III. EINSATZMÖGLICHKEITEN IN DER MEDIATION

E. DARSTELLUNG DER EINSATZMÖGLICHKEITEN DES MODELLS AM BEISPIEL EINES KONKRETEN FALLES

I. VORBEMERKUNGEN

II. VORGESCHICHTE

III. DER KONFLIKT

i. Die Konfliktparteien

1. Leander – Der Teamleiter

2. Charis, Ture und Mian – Die „alten Hasen“

3. Bernward und Co. – Die „Neuen“

ii. Der Konfliktgegenstand

IV. DIE KONFLIKTLÖSUNG

i. Wie ich von dem Konflikt erfuhr

ii. Warum ich letztlich in dem Konflikt vermittelte

iii. Wie ich den Konflikt beilegte

1. Vorgespräche

a. Charis

c. Leander

d. Resultate der Vorgespräche

2. Einzelgespräche, Dokumentation der Positionen

a. Charis

b. Ture

c. Mian

d. Leander

e. Resultat der Einzelgespräche, Einschätzung der Konfliktkompetenz der Beteiligten

aa. Charis

bb. Ture

cc. Mian

dd. Leander

3. Aufbauphase

a. Charis

b. Leander

c. Mian

d. Resultat der Aufbauphase

4. Einzelgespräche, Analyse der Positionen und Herausarbeiten der Motive und Interessen

a. Charis

aa. Einsatz bei Voxacom – Arbeitsplatz

bb. Reine Testerin ohne Zusatzaufgaben

b. Ture

c. Mian

d. Leander

e. Resultat der Einzelgespräche

5. Aufbau von Verständnis für die anderen Positionen und Motive durch Rollentausch und die Entwicklung von Lösungsoptionen

a. Charis

b. Ture

c. Mian

d. Leander

6. Finden einer gemeinsamen Lösung für die Zukunft

7. Überprüfung der Qualität und Nachhaltigkeit der Lösung mittels AQAL

iv. Regelmäßige Erfolgskontrolle der Konfliktlösung

V. RESÜMEE

F. SCHLUSSBEMERKUNGEN

Zielsetzung & Themen

Ziel dieser Masterarbeit ist die Entwicklung eines integralen Mediationsansatzes (ISA), der die theoretischen Modelle von Spiral Dynamics und Ken Wilbers AQAL-Modell kombiniert, um Konfliktlösungen auf Basis von Interessen zu ermöglichen und nachhaltig abzusichern.

  • Theoretische Grundlagen von Spiral Dynamics (acht vMemes/Stufen).
  • Einführung in das integrale AQAL-Modell (vier Quadranten) nach Ken Wilber.
  • Entwicklung des kombinierten, integralen Modells für den praktischen Mediatoreneinsatz.
  • Anwendung und Überprüfung des Modells anhand eines konkreten betrieblichen Teamkonflikts.

Auszug aus dem Buch

a. Charis

Ich begann abermals mit Charis und hatte mir im Vorfeld einige Gedanken dazu gemacht, welcher Ort für die nun folgende Arbeit am besten geeignet wäre. Da es mir sehr vorteilhaft erschien, abseits des Arbeitsumfeldes mit Charis zu arbeiten, um sie auch räumlich von der aktuell negativ geprägten Umgebung zu entfernen, entschied ich mich für den Grugapark in Essen an einem der ersten warmen Frühsommertage. Charis hatte noch einige Überstunden aus den letzten Wochen, die sie nun abbauen konnte und mir ging es in gewisser Weise ähnlich, da sich mein Stundenkontingent für diesen Monat dem Ende zuneigte. Wir trafen uns also um halb zwei und hatten damit noch einige Stunden Zeit, bevor die Sonne hinter den Häusern verschwinden würde.

„Chari, ich freue mich wirklich sehr, dass du dich dazu entschlossen hast, auch diesen nächsten Schritt zu gehen und ich bin guter Dinge, dass wir hiermit Deinem und somit unserem Ziel näher kommen werden, die Zusammenarbeit in der Testline wieder angenehmer für alle zu gestalten.“

„Das wäre wirklich schön, Michael, allerdings bin ich da nicht so zuversichtlich und ich hoffe, dieser Nachmittag ist keine Zeitverschwendung, ich hätte stattdessen auch mit meiner besten Freundin shoppen und ins Kino gehen können.“

„Mach dir da mal keine Sorgen, lass dich einfach mal auf das ein, was ich dir heute erklären möchte.“

„Na gut, wie du meinst!“

Ich erklärte Charis nun zunächst anhand der Beispiele, die ich auch im Exkurs verwendet hatte, die vier Wahrnehmungspositionen.

„Ich weiß nicht Michael, damit kann ich nicht wirklich was anfangen, was soll der Quatsch?“

„Das ist gar nicht so ungewöhnlich, dass dir das jetzt erst einmal etwas merkwürdig vorkommt Chari, deswegen machen wir jetzt auch gleich ein paar Übungen dazu, dann ist es leichter zu verstehen.“

„Übungen???“

„Gedankenübungen.“

„Hmmm, wie du meinst!“

Zusammenfassung der Kapitel

A. VORBEMERKUNGEN: Einführung in die praxisorientierte Zielsetzung der Arbeit, die theoretischen Ansätze von Spiral Dynamics und AQAL sowie den vorgestellten Praxisfall.

B. EINFÜHRUNG IN SPIRAL DYNAMICS: Vermittlung der Grundlagen der kultursoziologischen Theorie, der acht Entwicklungsstufen (vMemes) und deren Bedeutung für die Mediation.

C. EINFÜHRUNG IN KEN WILBERS AQAL-MODELL: Darstellung der integralen Theorie, der vier Quadranten als Perspektivenmodell und deren Anwendung zur Überprüfung der Nachhaltigkeit von Lösungen.

D. VORSTELLUNG EINES INTEGRIERTEN ANSATZES BEIDER MODELLE FÜR DEN EINSATZ IN DER MEDIATION: Entwicklung eines ISA-Modells zur Verknüpfung beider Theorien und Identifikation geeigneter Phasen für Coaching-Elemente in der Mediation.

E. DARSTELLUNG DER EINSATZMÖGLICHKEITEN DES MODELLS AM BEISPIEL EINES KONKRETEN FALLES: Praxisbericht einer moderierten Konfliktlösung in einem IT-Team unter Anwendung des integralen Ansatzes inklusive Vor- und Aufbauphasen.

F. SCHLUSSBEMERKUNGEN: Kritische Reflexion der Pro- und Contra-Argumente, Risiken und Vorteile des integralen Ansatzes (ISA) für Mediatoren.

Schlüsselwörter

Mediation, Integral, Spiral Dynamics, AQAL, Ken Wilber, Konfliktlösung, Coaching, vMemes, Wahrnehmungspositionen, Kommunikation, Teamkonflikt, Nachhaltigkeit, Interessen, Rollentausch, Führung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Entwicklung und praktische Anwendung eines integralen Mediationsansatzes (ISA), der zwei bekannte psychologische bzw. soziologische Theorien – Spiral Dynamics und das AQAL-Modell – für den Einsatz bei Teamkonflikten verbindet.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind die menschliche Bewusstseinsentwicklung, die Dynamik von Werten, die Bedeutung von Perspektiven (Quadranten) in komplexen Systemen und die praktische Vermittlung von Konfliktkompetenz durch Coaching-Methoden.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, Mediatoren ein Werkzeug (ISA) an die Hand zu geben, mit dem sie Konflikte nicht nur bearbeiten, sondern deren Nachhaltigkeit mittels einer systematischen Prüfung (AQAL) sicherstellen können.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit basiert auf einer interdisziplinären Literaturrecherche, der Synthese integraler Theorien sowie der dokumentierten Durchführung einer Shuttle-Mediation unter Einsatz von Coaching-Instrumenten wie den Wahrnehmungspositionen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der theoretischen Herleitung des integralen Modells und der detaillierten Beschreibung eines Praxisfalls, in dem die einzelnen Phasen – von der Analyse über die Aufbauphase bis zur Lösungsfindung – angewandt werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Mediation, Spiral Dynamics, AQAL-Modell, integraler Ansatz, Coaching, Konfliktkompetenz und Wahrnehmungspositionen.

Warum wurde eine "Aufbauphase" in das klassische Mediationsverfahren integriert?

Der Autor führt diese Phase ein, um Beteiligte, deren aktuelle Bewusstseinsverfassung eine Lösungsfindung auf Interessenbasis noch nicht zulässt, durch gezieltes Training der Wahrnehmungspositionen in die Lage zu versetzen, diesen Prozess mitzugehen.

Wie unterscheidet sich der hier vorgestellte Ansatz von klassischer Mediation?

Der Ansatz reichert das klassische Verfahren um Coaching-Elemente an, um die Konfliktkompetenz der Parteien aktiv aufzubauen, und nutzt das AQAL-Modell zur strukturierten Überprüfung der Nachhaltigkeit der erzielten Lösung.

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Details

Title
Spiral Dynamics und AQAL in der Mediation
Subtitle
Ein integraler Ansatz mit einem Praxisfall
College
University of Hagen
Grade
1,3
Author
Michael P. Wurst (Author)
Publication Year
2009
Pages
77
Catalog Number
V135575
ISBN (eBook)
9783640428465
ISBN (Book)
9783640424566
Language
German
Tags
Mediation AQAL Spiral Dynamics Integraler Ansatz Praxisfall
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Michael P. Wurst (Author), 2009, Spiral Dynamics und AQAL in der Mediation, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/135575
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