Nicht nur Alltagsgegenstände, wie Handys oder Elektrofahrzeuge, spielen in der Digitalisierung eine Rolle, sondern auch die Optimierung der Wirtschaftsprozesse durch neue effiziente und intelligente Technologien. Dabei sind verschiedene Bereiche in den Unternehmen betroffen, aber vor allem das Controlling.
Dort wirkt sich die Digitalisierung sowohl auf wesentliche Controlling-Prozesse, wie Planung und Reporting, als auch auf die Organisation und die Informationstechnologie(IT)-Systeme aus. Und auch auf das Berufsbild des Controllers hat die Digitalisierung Auswirkungen.
Der oft gehässig als „Erbsenzähler“ betitelte Controller hat nun neue Aufgaben, braucht neue Fähigkeiten und bekommt eine neue Rolle zugeordnet. Denn durch die digitale Transformation soll eine große Anzahl der repetitiven Tätigkeiten des Controllers verringert werden und auch die Vermittlungsfunktion zwischen den Daten und den Entscheidungsträgern größtenteils wegfallen.
Doch wie genau verändert die Digitalisierung die Rolle des Controllers und dessen Kompetenzfelder? Welche Chancen bietet sie dem Controller und welche Herausforderungen bringt sie mit sich? Und könnten neue Technologien den Controller vollständig ersetzen? In der vorliegenden Arbeit werden diese und noch weitere Forschungsfragen genauer untersucht.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Gang der Untersuchung
2 Theoretische Grundlagen des Controllings
2.1 Begriffserläuterungen und Funktionen des Controllings
2.2 Berufsbild und Kompetenzanforderungen des Controllers
3 Digitalisierung im Controlling
3.1 Grundlagen der Digitalisierung
3.2 Neue Technologien und deren Wirkungsfelder im Controlling
4 Chancen für Controller durch Digitalisierung
4.1 Rollenentwicklung des Controllers
4.2 Neue Möglichkeiten des zukünftigen Controllers
4.3 Chancen im Bereich des Controllings durch neue Technologien
5 Herausforderungen des Controllers durch Digitalisierung
5.1 Herausforderungen durch neue Anforderungen und Kompetenzfelder
5.2 Herausforderungen durch neue Technologien
6 Fazit
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss der Digitalisierung auf das Controlling und das Berufsbild des Controllers. Dabei steht die Forschungsfrage im Vordergrund, wie sich die Rolle des Controllers durch technologische Neuerungen wandelt, welche neuen Kompetenzanforderungen daraus resultieren und inwieweit Automatisierung und neue Analysemethoden als Chance oder Herausforderung für das Berufsbild zu bewerten sind.
- Digitalisierung als Treiber für den Wandel im Controlling
- Analyse neuer Rollenbilder (z.B. Business Partner, Data Scientist)
- Bedeutung von Schlüsseltechnologien wie Big Data, RPA, BI und BA
- Veränderung von Kompetenzprofilen und Anforderungen an Controller
- Chancen durch Effizienzsteigerung vs. Herausforderungen durch Automatisierung
Auszug aus dem Buch
1.1 Problemstellung
„Die Digitalisierung ist derzeit eines der meist diskutierten Themen in Presse, Unternehmenspraxis und Wissenschaft.“ Mit dieser These stützt Langmann die Aussage von Keimer und Egle, dass jede Privatperson und jedes Unternehmen tagtäglich Zeit mit Aktivitäten verbringt, die durch die Digitalisierung beeinflusst sind, wie z. B. das Beantworten von Nachrichten oder das Sammeln von Daten. Doch nicht nur Alltagsgegenstände, wie Handys oder Elektrofahrzeuge, spielen in der Digitalisierung eine Rolle, sondern auch die Optimierung der Wirtschaftsprozesse durch neue effiziente und intelligente Technologien. Dabei sind verschiedene Bereiche in den Unternehmen betroffen, aber vor allem das Controlling. Dort wirkt sich die Digitalisierung sowohl auf wesentliche Controlling-Prozesse, wie Planung und Reporting, als auch auf die Organisation und die Informationstechnologie(IT)-Systeme aus. Und auch auf das Berufsbild des Controllers hat die Digitalisierung Auswirkungen. Der oft gehässig als „Erbsenzähler“ betitelte Controller hat nun neue Aufgaben, braucht neue Fähigkeiten und bekommt eine neue Rolle zugeordnet. Denn durch die digitale Transformation soll eine große Anzahl der repetitiven Tätigkeiten des Controllers verringert werden und auch die Vermittlungsfunktion zwischen den Daten und den Entscheidungsträgern größtenteils wegfallen.
Doch wie genau verändert die Digitalisierung die Rolle des Controllers und dessen Kompetenzfelder? Welche Chancen bietet sie dem Controller und welche Herausforderungen bringt sie mit sich? Und könnten neue Technologien den Controller vollständig ersetzen? In der vorliegenden Arbeit werden diese und noch weitere Forschungsfragen genauer untersucht.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Beschreibt die Relevanz der Digitalisierung für das Controlling und definiert die Forschungsfragen sowie den Aufbau der Arbeit.
2 Theoretische Grundlagen des Controllings: Erläutert die Begriffsdefinitionen des Controllings und definiert das klassische Berufsbild sowie die Anforderungen an einen Controller.
3 Digitalisierung im Controlling: Definiert die Grundlagen der digitalen Revolution und stellt technologische Treiber wie Big Data, RPA, BI und BA vor.
4 Chancen für Controller durch Digitalisierung: Untersucht die Rollenentwicklung hin zum Business Partner und zeigt auf, wie neue Technologien die Effektivität und strategische Bedeutung des Controllers erhöhen.
5 Herausforderungen des Controllers durch Digitalisierung: Analysiert die neuen Anforderungsprofile an den Controller und die Hürden beim Umgang mit neuen Technologien wie RPA und Big Data.
6 Fazit: Fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und bewertet die zukünftige Rolle des Controllers im Spannungsfeld zwischen Automatisierung und notwendiger menschlicher Expertise.
Schlüsselwörter
Controller, Controlling, Digitalisierung, Business Partner, Big Data, Robotic Process Automation, RPA, Industrie 4.0, Business Intelligence, Business Analytics, Kompetenzentwicklung, digitale Transformation, Datenmanagement, Automatisierung, Managementunterstützung
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit analysiert, wie die zunehmende Digitalisierung die Aufgaben, Rollen und Anforderungen an den Controller in Unternehmen verändert.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Die Schwerpunkte liegen auf der technologischen Transformation (Big Data, RPA), der Rollenentwicklung des Controllers vom „Erbsenzähler“ zum „Business Partner“ und der Anpassung der Kompetenzanforderungen.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Es wird untersucht, wie genau der digitale Wandel das Berufsbild des Controllers beeinflusst, welche Chancen und Herausforderungen sich daraus ergeben und ob der Mensch durch neue Technologien ersetzt werden könnte.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und einer fundierten Aufarbeitung aktueller Forschungsstudien, unter anderem unter Einbezug von Expertenmeinungen und empirischen Ergebnissen zur Rollenentwicklung.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in technologische Grundlagen, die Darstellung neuer Rollenbilder, die Chancen durch Digitalisierung und die Herausforderungen bei der Kompetenzentwicklung.
Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Controlling-Transformation, digitale Kompetenzen, datengestützte Unternehmenssteuerung und Automatisierung charakterisieren.
Inwiefern verändert die Digitalisierung die tägliche Routine eines Controllers?
Durch Automatisierungstools wie RPA werden repetitive, regelbasierte Tätigkeiten entfallen, was den Controller entlastet und Raum für analysestärkere und beratende Aufgaben im Sinne eines Business Partners schafft.
Welche spezifischen neuen Rollenbilder werden für den Controller diskutiert?
Neben dem klassischen Bild werden moderne Profile wie der Business Partner, der Digital Controller, der Data Scientist und der Change Agent hervorgehoben.
Ist der Wegfall von Controllern durch den Einsatz von Robotern zu befürchten?
Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass der Controller nicht vollständig ersetzt wird, aber eine Anpassung unabdingbar ist, um nicht von der Digitalisierung überrollt zu werden.
Welche Kompetenzen sind für einen Controller der Zukunft essentiell?
Besonders wichtig werden IT-Know-how, statistische Modellierung, Datenverständnis sowie soziale Kompetenzen und eine hohe Lernbereitschaft, um neue technologische Trends erfolgreich in das Unternehmen einzubringen.
- Arbeit zitieren
- Julian Peitzsch (Autor:in), Samantha Bründl (Autor:in), 2022, Chancen und Herausforderungen für das Berufsbild des Controllers, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1355860