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Sprachförderung für Grundschüler:innen mit Migrationshintergrund mithilfe digitaler Medien

Title: Sprachförderung für Grundschüler:innen mit Migrationshintergrund mithilfe digitaler Medien

Seminar Paper , 2023 , 27 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Sabine Eller-Smaili (Author)

Didactics - Common Didactics, Educational Objectives, Methods
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Um den Schüler:innen frühzeitig die Chance zu geben, ihren Bildungsverlauf positiv zu beeinflussen, müssen alle Möglichkeiten genutzt werden, um ihnen ein gutes Verständnis der deutschen Sprache zu vermitteln. Daher stellt sich die bildungswissenschaftlich relevante Forschungsfrage: "Inwieweit bieten digitale Medien Potenziale für die Sprachförderung von Grundschüler:innen mit Migrationshintergrund?"

Angesichts der wachsenden Bedeutung von Mobile-Learning in der heutigen Gesellschaft und der Notwendigkeit, die Sprachkompetenz von Lernenden zu fördern, ist es von Interesse zu untersuchen, inwiefern Lernprogramme und Apps auf mobilen Geräten einen unterstützenden Beitrag zur Sprachförderung leisten können. Der erste Teil der Arbeit widmet sich der Veränderung im Lernen an sich. Wie lernen Kinder heute in der digitalisierten Welt? Welchen Anforderungen stehen Sie gegenüber? Darauf aufbauend wird näher auf die Differenzlinie Migration eingegangen und mit welchen besonderen Problemen sich SchülerInnen auseinandersetzen müssen. Schließlich werden die Potenziale der digitalen Medien hinsichtlich der Sprachförderung diskutiert.

In Kapitel 3 werden die Didaktik, lerntheoretische Grundlagen und M-Learning thematisiert. Im Fokus des 4. Kapitels steht die Forschung zum Thema digitale Medien, im Besonderen soll ein Projekt näher vorgestellt werden. Auch die Rahmenbedingungen für den optimalen Einsatz im Zusammenhang mit der Lehrer:innenausbildung werden zur Beantwortung der Forschungsfrage herangezogen. Anschließend erfolgt eine reflektierende Verknüpfung der bis dahin erzielten Ergebnisse. Mit dem Fazit wird ein Ausblick gegeben, bei dem über mögliche weitere Fragestellungen nachgedacht wird.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Lernen 2.0

2.1 Individuelle Merkmale des Spracherwerbs von GrundschülerInnen mit Migrationshintergrund

2.2 Medienkompetenz und Medienbildung

2.3 Potenziale digitaler Medien für die Sprachförderung

3 Theoretischer Hintergrund und didaktische Grundlagen

3.1 Mediendidaktische Perspektiven für den Einsatz digitaler Lernmittel

3.2 Lerntheoretische Grundlagen für den Einsatz von Apps

3.3 M-Learning mit Sprachlernapps

4 Forschungsstand

4.1 Betrachtung des Projekts „Lernen mit digitalen Medien“

4.2 Rahmenbedingungen für die sprachliche Förderung mit digitalen Medien

5 Digital unterstütze Prinzipien

6 Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Potenzial digitaler Medien, insbesondere von Sprachlern-Apps und mobilen Endgeräten, zur gezielten Unterstützung von GrundschülerInnen mit Migrationshintergrund beim Erwerb der deutschen Sprache. Die zentrale Forschungsfrage lautet: Inwieweit bieten digitale Medien Potenziale für die Sprachförderung von GrundschülerInnen mit Migrationshintergrund?

  • Die Rolle der Medienkompetenz und Medienbildung im Grundschulalter.
  • Lerntheoretische Grundlagen und mediendidaktische Perspektiven beim Einsatz mobiler Lernmittel.
  • Die Nutzung von Sprachlern-Apps als unterstützende Komponente im DaZ-Unterricht.
  • Notwendige Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche digitale Sprachförderung in der Grundschule.

Auszug aus dem Buch

3.1 Mediendidaktische Perspektiven für den Einsatz digitaler Lernmittel

Ein elementares Kriterium für den sinnvollen Einsatz digitaler Medien in Lernprozessen sind didaktische Konzepte. Digitale Medien geben Raum für individualisiertes Lernen und die Möglichkeit, dass sich SchülerInnen in ihrer Persönlichkeit entwickeln können. Den SchülerInnen wird eine Verantwortung für die Konstruktion der Lernprozesse übertragen, wodurch sich die Wahrnehmung für diese weiterentwickeln kann. Dies wiederum schafft die Basis für ein lebenslanges Lernen, weil die Lernautonomie unterstützt wird (Heusinger, 2020, S. 12 – 13). Aufenanger (2020) spricht von einer veränderten Lernkultur, der sich Schule heute gegenübersieht. „Das Kennzeichen der veränderten Lernkultur besteht darin, dass Unterricht nicht mehr eine Transmission des Wissens der Lehrperson zu den Schüler*innen ist, sondern im Sinne einer konstruktivistischen Didaktik letztere das Wissen in der Bearbeitung der ihnen gestellten Aufgaben und Probleme selbst generieren“ (Aufenanger, 2020, S. 34).

Eine Legitimation für die Nutzung digitaler Medien im Unterricht kann didaktisch durch den Alltags- und Lebensweltbezug von Smartphones oder auch Tablets hergestellt werden. Es wird in diesem Zusammenhang von einem kognitionspsychologischen Zugang gesprochen (Kuhn et al., 2017, S. 11). Die Digitalisierung hat einen tiefgreifenden Einfluss auf unser Leben, Lernen und Arbeiten und wird durch den Einsatz digitaler Medien deutlich sichtbar. Mediengestützte Lernarrangements fördern problemorientierte didaktische Methoden, indem sie authentische Materialien einbeziehen und den Lernprozess aktiv gestalten. Durch die Einbindung von Medien in den Unterricht und die Möglichkeit, Inhalte durch Projektarbeiten oder die Zusammenarbeit bei Fallstudien zu produzieren, werden die SchülerInnen zu einer aktiven Auseinandersetzung angeregt und ihr Lernen wird optimiert (Heinen & Kerres, 2017, S. 130 – 133).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung thematisiert die Relevanz der Sprachförderung von Kindern mit Migrationshintergrund und führt in die Fragestellung zur Rolle digitaler Medien ein.

2 Lernen 2.0: Dieses Kapitel erläutert aktuelle Lerntrends, die Bedeutung der Medienkompetenz bei Grundschulkindern und die spezifischen Herausforderungen des Zweitspracherwerbs.

3 Theoretischer Hintergrund und didaktische Grundlagen: Hier werden mediendidaktische Perspektiven sowie konstruktivistische Lerntheorien als Basis für den Einsatz digitaler Lernmittel und Apps dargestellt.

4 Forschungsstand: Es wird der aktuelle Forschungsstand zum Tablet-Einsatz erläutert, inklusive konkreter Evaluationsergebnisse aus Modellschulen und Diskussion der notwendigen Rahmenbedingungen.

5 Digital unterstütze Prinzipien: Dieses Kapitel fasst die gewonnenen Erkenntnisse zusammen und diskutiert die Faktoren, die den Erfolg digitaler Medien im schulischen Sprachförderkontext beeinflussen.

6 Fazit und Ausblick: Das Fazit zieht ein Resümee über das Potenzial digitaler Medien und fordert zu weiterer empirischer Forschung auf, um die Wirksamkeit von Sprachlern-Apps fundiert zu bewerten.

Schlüsselwörter

Sprachförderung, Grundschule, Migrationshintergrund, digitale Medien, Medienkompetenz, Medienbildung, Mobile Learning, DaZ, Lern-Apps, Mediendidaktik, Sprachkompetenz, konstruktivistische Didaktik, Chancengleichheit, Schulentwicklung, Unterrichtspraxis.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie digitale Medien, insbesondere mobile Anwendungen, genutzt werden können, um GrundschülerInnen mit Migrationshintergrund beim Erwerb der deutschen Sprache zu unterstützen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den zentralen Feldern zählen die Medienkompetenz, der Spracherwerb als Zweitsprache, mediendidaktische Konzepte sowie die notwendigen Rahmenbedingungen für einen erfolgreichen Medieneinsatz in der Grundschule.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Es soll geklärt werden, welche Potenziale digitale Medien konkret für die Sprachförderung von GrundschülerInnen mit Migrationshintergrund bieten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse bestehender Studien, Expertenmeinungen und Evaluationsberichte zum Thema Mediendidaktik und digital gestütztem Lernen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen des Lernens im digitalen Zeitalter, die Bedeutung von Medienkompetenz, eine Übersicht über den Forschungsstand sowie eine Diskussion über die Gelingensbedingungen für den praktischen Einsatz im Schulalltag.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Sprachförderung, Migrationshintergrund, digitale Medien, Medienkompetenz sowie Mobile Learning.

Warum spielt die konstruktivistische Didaktik eine zentrale Rolle in der Arbeit?

Sie dient als theoretische Grundlage, um zu begründen, warum SchülerInnen durch digitale Medien aktiver an ihre Lernprozesse herangeführt werden und individuell Wissen konstruieren können.

Welche Rolle spielen Sprachlern-Apps laut der Autorin?

Sie werden als wertvolle, jedoch nicht als alleinige Lösung betrachtet, die durch gezielten, mediendidaktisch reflektierten Einsatz einen wichtigen Beitrag leisten können, um Motivation und individuelle Lernfortschritte zu fördern.

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Details

Title
Sprachförderung für Grundschüler:innen mit Migrationshintergrund mithilfe digitaler Medien
College
University of Hagen
Grade
2,0
Author
Sabine Eller-Smaili (Author)
Publication Year
2023
Pages
27
Catalog Number
V1355933
ISBN (PDF)
9783346875044
ISBN (Book)
9783346875051
Language
German
Tags
M-Learning Medienkompetenz Medienbildung Sprachförderung Sprachlernapps
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sabine Eller-Smaili (Author), 2023, Sprachförderung für Grundschüler:innen mit Migrationshintergrund mithilfe digitaler Medien, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1355933
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