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Instrumentalisierung von Feindbildern

Title: Instrumentalisierung von Feindbildern

Seminar Paper , 2001 , 27 Pages , Grade: Sehr Gut

Autor:in: Jessica Cathérine Lacha (Author)

Romance Studies - Italian and Sardinian Studies
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In vorliegender Arbeit habe ich versucht dem Phänomen Feindbild auf die Spur zu kommen. Die zentrale Frage dieser Arbeit lautet: Was ist ein Feindbild und in Zusammenhang damit wie entsteht es, wie, wo und warum wird es eingesetzt und in weiterer Folge wie kann es abgebaut werden?

Zunächst wird mittels einer inhaltlichen Analyse versucht den Begriff Feindbild genauer zu definieren, im Anschluss daran erfolgt ein Diskurs über die Entstehung des Feindbildes, wie wird es konstruiert und aus welchen Gründen wird es überhaupt eingesetzt. Nächster Punkt bildet eine rhetorische Analyse, in der die sprachliche Umsetzung des Feindbildes anhand konkreter Beispiele untersucht wird. Das letzte Kapitel meiner Arbeit befasst sich schließlich mit dem Prozess des erfolgreichen Abbaus von Feindbildern.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Versuch einer inhaltlichen Analyse

A.) Feindbild als Begriff

B) Definitionsversuche: Vorurteil, Stereotyp, Feindbild

a) Das Vorurteil

b) Stereotyp

c) Feindbild

III. Entstehung - Konstruktion - Anwendung - Abbau

A) Entstehung von Feindbildern

B) Konstruktion von Feindbildern

C) Warum werden Feindbilder eingesetzt?

D) Beispiele für Feindbilder im politischen Diskurs Italiens

IV. Versuch einer rhetorischen/semantischen Analyse

A) Sprache und Feindbild

B) Der Diskurs der Differenz entsteht - Gruppenbildung und Wir-Diskurs

a) Kategorisierung und Evaluierung

b) Wir-Diskurs

C) Argumentationsstrategien und -techniken

a) Beispiele: Strategien der Verantwortungs- bzw. Schuldzuschreibung

b) Beispiele: Techniken der Argumentation: Verantwortungs- bzw. Schuldleugnung

D) Umsetzung der Strategien

V. Schlusswort – Abbau von Feindbildern

VI. Bibliographie

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit untersucht das Phänomen der Feindbilder, definiert deren Wesen und analysiert, wie diese konstruiert, sprachlich umgesetzt und schließlich abgebaut werden können, wobei der Schwerpunkt auf dem politischen Diskurs in Italien liegt.

  • Definition und Abgrenzung von Vorurteil, Stereotyp und Feindbild.
  • Mechanismen der Entstehung und strategischen Konstruktion von Feindbildern.
  • Analyse rhetorischer und semantischer Strategien der Schuldzuweisung.
  • Untersuchung des politischen Diskurses in Italien anhand konkreter Beispiele.
  • Evaluierung der Möglichkeiten zum erfolgreichen Abbau von Feindbildern.

Auszug aus dem Buch

C) Warum werden Feindbilder eingesetzt?

Kunczik bietet weniger eine Definition als eine Begründung für Feindbilder: „Der Aufbau eines künstlichen Feindbildes schafft bei der Bevölkerung ein Gefühl der Bedrohung, das wiederum verbunden ist mit einem Bedürfnis nach starker Führung bzw. erhöhten Bereitschaft, autoritäre Führungen zu akzeptieren. Je größer die geglaubte Bedrohung durch einen tatsächlichen oder vermeintlichen Gegner ist, desto größer scheint der Bedarf nach starker Führung. Der Aufbau von Feindbildern kann durchaus als funktionales Äquivalent für Kriege dienen, d.h. zur Projektion interner Frustrationen nach außen genutzt werden.“

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Die Einleitung formuliert die Forschungsfrage nach dem Wesen, der Entstehung und dem Einsatz von Feindbildern sowie deren Möglichkeiten zum Abbau.

II. Versuch einer inhaltlichen Analyse: Dieses Kapitel widmet sich der begrifflichen Definition und Abgrenzung der Konzepte Vorurteil, Stereotyp und Feindbild.

III. Entstehung - Konstruktion - Anwendung - Abbau: Hier werden die Ursprünge von Feindbildern erläutert und anhand von Beispielen aus der italienischen Politik deren gezielte Konstruktion analysiert.

IV. Versuch einer rhetorischen/semantischen Analyse: Der Fokus liegt auf der sprachlichen Ebene und untersucht, wie Gruppenbildung durch Wir-Diskurse und Argumentationsstrategien der Schuldzuweisung realisiert wird.

V. Schlusswort – Abbau von Feindbildern: Das Fazit reflektiert die Bedingungen für den Abbau von Feindbildern und betont die Rolle von Empathie und einer realistischen Wahrnehmung.

VI. Bibliographie: Das Literaturverzeichnis listet alle verwendeten Quellen der Arbeit auf.

Schlüsselwörter

Feindbild, Vorurteil, Stereotyp, Politische Rhetorik, Italienische Politik, Gruppenbildung, Ingroup, Outgroup, Schuldzuweisung, Kommunikation, Propaganda, Wahrnehmungsmuster, Diskursanalyse, Feindseligkeit, Empathie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der theoretischen Definition und der praktischen, insbesondere sprachlichen, Anwendung von Feindbildern im politischen Kontext.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Felder sind die Psychologie der Vorurteilsbildung, die rhetorische Konstruktion von Feindbildern sowie deren Funktion als politisches Instrument.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Die Forschungsfrage lautet: Was ist ein Feindbild und wie entsteht, warum wird es eingesetzt und in welcher Weise kann es wieder abgebaut werden?

Welche wissenschaftlichen Methoden finden Anwendung?

Die Autorin kombiniert inhaltliche Begriffsdefinitionen mit einer rhetorischen und semantischen Diskursanalyse anhand von Pressebelegen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Entstehung, die Konstruktion durch rhetorische Techniken wie Schwarz-Weiß-Malerei und schließlich die Mechanismen des Abbaus.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung am besten?

Wichtige Begriffe sind Feindbild, Stereotyp, politische Rhetorik, Diskursanalyse sowie Gruppenbildung und deren Abgrenzung.

Wie unterscheidet die Autorin zwischen Vorurteil und Feindbild?

Während ein Vorurteil eine allgemeine Kategorie des Denkens darstellt, ist ein Feindbild eine spezifische, hoch emotionale Form, die mit einem Bedrohungsgefühl verbunden ist.

Welche Rolle spielt die Presse bei der Konstruktion von Feindbildern?

Die Arbeit hebt hervor, dass Journalisten maßgeblich zur Aufrechterhaltung und Verbreitung von Feindbildern beitragen, indem sie diese durch spezifische sprachliche Versatzstücke stützen.

Warum ist der Abbau von Feindbildern laut der Arbeit so schwierig?

Der Abbau ist schwierig, da Feindbilder oft eine psychologische Ventilfunktion erfüllen und Konflikte als ihre Ursache weiterhin bestehen bleiben.

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Details

Title
Instrumentalisierung von Feindbildern
College
University of Vienna  (Institut für Romanistik)
Course
Seminar zum Thema: Der politische Diskurs in Italien in text- und soziolinguistischer Analyse
Grade
Sehr Gut
Author
Jessica Cathérine Lacha (Author)
Publication Year
2001
Pages
27
Catalog Number
V13560
ISBN (eBook)
9783638191890
Language
German
Tags
Instrumentalisierung Feindbildern Seminar Thema Diskurs Italien Analyse
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jessica Cathérine Lacha (Author), 2001, Instrumentalisierung von Feindbildern, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/13560
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