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Digitalisierung in der Sozialwirtschaft

Titel: Digitalisierung in der Sozialwirtschaft

Seminararbeit , 2021 , 18 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Sofia Golbeck (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Seminararbeit wirft einen Blick auf soziale Organisationen im Wandel der Digitalisierung und zeigt auf, wie unterschiedliche Bereiche der Sozialwirtschaft von Digitalisierung betroffen sind. Zunächst wird der Begriff der Digitalisierung erläutert, dann wird beschrieben, welche digitale Möglichkeiten jeder Person zur Verfügung stehen. Als Nächstes wird soziale Teilhabe in Zeiten der Digitalisierung skizziert und daraufhin die durch Digitalisierung wachsende soziale Ungleichheit diskutiert. Des Weiteren wird die Digitalisierung in der Sozialwirtschaft kurz erläutert und nachfolgend wird auf die unterschiedlichen Bereiche der Sozialen Arbeit genauer geschaut, um zu verstehen, wie digital die Soziale Arbeit ist. Anschließend wird die Seminararbeit mit einem Fazit abgeschlossen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. WAS BEDEUTET DIGITALISIERUNG?

2.1. Digitalisierung und soziale Teilhabe

2.2. Digitalisierung und soziale Ungleichheit

3. DIGITALISIERUNG IN DER SOZIALWIRTSCHAFT

4. WIE DIGITAL IST SOZIALE ARBEIT?

4.1. Digitalisierung in der Kinder- und Jugendhilfe

4.2. Digitalisierung in der Erwachsenenbildung

4.3. Digitalisierung in der Pflege und Altenhilfe

5. FAZIT

Zielsetzung & Themen

Die Seminararbeit analysiert den digitalen Wandel in der Sozialwirtschaft und untersucht, inwiefern soziale Organisationen und die Soziale Arbeit von dieser Entwicklung geprägt werden. Ein zentrales Ziel ist es, die Auswirkungen der Digitalisierung auf soziale Teilhabe und Ungleichheit zu reflektieren sowie den Grad der Digitalisierung in unterschiedlichen Praxisfeldern der Sozialen Arbeit zu beleuchten.

  • Begriffliche Einordnung von Digitalisierung und ihrer Bedeutung für die Gesellschaft
  • Zusammenhang zwischen digitalem Zugang und sozialer Teilhabe bzw. Exklusion
  • Digitale Transformation in Arbeitsfeldern wie Jugendhilfe, Erwachsenenbildung und Altenpflege
  • Reflexion der Rolle digitaler Medien für professionelles Handeln in der Sozialen Arbeit

Auszug aus dem Buch

3. DIGITALISIERUNG IN DER SOZIALWIRTSCHAFT

„Eine Branche wie die Sozialwirtschaft, die Hilfsangebote für Menschen in vielen Lebensphasen und -lagen bereitstellt, ist permanent mit gesellschaftlichen Veränderungen konfrontiert. Es ist daher keine besonders originelle Erkenntnis, dass sich auch der digitale Wandel auf die Arbeit der Verbände und Einrichtungen auswirken wird“ (Kreidenweis 2018, S. 16). Forschungen zur Digitalisierung in der Sozialwirtschaft gibt es noch nicht viele, sicher ist aber jetzt schon, dass Digitalisierung auch in diesem Bereich stattfindet und sich weiterhin immer mehr ausbreiten wird (vgl. Becka, Evans et al. 2017, S. 9). Zudem spielen digitale Geräte in der Lebenswelt der Adressat/innen sozialer Dienste eine große Rolle, außerdem werden digitale Möglichkeiten immer größer. Dank der digitalen Technik am Arbeitsplatz, können Arbeitsprozesse erleichtert, beschleunigt und effizienter gestaltet werden. Dabei können routinefähige Aufgaben mit großer Wahrscheinlichkeit bald durch digitale Technik vollständig ersetzt werden (vgl. ebd. S. 7).

Unsere moderne (digitale) Welt wird gerne die „Welt 4.0“ genannt. Zwar war die Welt 3.0 auch schon von digitalen Geräten geprägt, kommt in der 4. Version zusätzlich noch künstliche Intelligenz dazu. Die neue, digitalisierte Arbeitswelt nennt sich die „Arbeitswelt 4.0“ (vgl. Feldmann und Wolff, S. 199). Im Bereich gemeinnütziger sozialer Dienstleistungen spricht man vom „Wohlfahrtsverband 4.0“ (vgl. Skutta und Steinke 2019, S. 34). Es ist jetzt schon sicher, dass die Freie Wohlfahrtspflege nach der Digitalisierung eine andere sein wird als davor, sie wird sich umstrukturieren und umdenken müssen, um mit digitalem Wandel mithalten zu können. Dies geschieht nicht zuletzt aus dem Grund, dass sich Verhaltensweisen von Menschen im digitalen Wandel grundlegend verändern werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Einführung in den digitalen Wandel und seine Relevanz für alle Lebensbereiche sowie Vorstellung der Themenschwerpunkte dieser Seminararbeit.

2. WAS BEDEUTET DIGITALISIERUNG?: Definition des Begriffs der Digitalisierung sowie Erläuterung der digitalen Möglichkeiten und Herausforderungen im Alltag.

2.1. Digitalisierung und soziale Teilhabe: Untersuchung der Voraussetzungen für eine digitale Teilhabe und die Bedeutung digitaler Werkzeuge für die Dazugehörigkeit in der Gemeinschaft.

2.2. Digitalisierung und soziale Ungleichheit: Analyse der Zusammenhänge zwischen digitaler Ausgrenzung, sozioökonomischen Faktoren und den Folgen der ungleichen Teilhabechancen.

3. DIGITALISIERUNG IN DER SOZIALWIRTSCHAFT: Darstellung der Auswirkungen des digitalen Wandels auf die Strukturen von Verbänden und Einrichtungen sowie das Aufkommen der „Arbeitswelt 4.0“.

4. WIE DIGITAL IST SOZIALE ARBEIT?: Einblick in die praktische Anwendung digitaler Systeme in der täglichen Arbeit sowie kritische Reflexion des computergestützten Arbeitens.

4.1. Digitalisierung in der Kinder- und Jugendhilfe: Analyse der Chancen und Risiken digitaler Prozesse am Beispiel der Kita-Anmeldung und der pädagogischen Medienarbeit.

4.2. Digitalisierung in der Erwachsenenbildung: Diskussion über die Nutzung digitaler Medien in der Beratung und die Problematik von Datenschutz sowie ständiger Erreichbarkeit.

4.3. Digitalisierung in der Pflege und Altenhilfe: Betrachtung technischer Assistenzsysteme und Robotik im Kontext des demografischen Wandels und des Pflegenotstands.

5. FAZIT: Zusammenfassende Einschätzung zur notwendigen Transformation der Sozialen Arbeit und den bleibenden zentralen Stellenwert menschlicher Interaktion.

Schlüsselwörter

Digitalisierung, Sozialwirtschaft, Soziale Arbeit, Soziale Teilhabe, soziale Ungleichheit, digitale Medien, Arbeitswelt 4.0, Medienkompetenz, Altenpflege, Pflegeroboter, Datenschutz, Assistenzsysteme, digitaler Wandel, Wohlfahrtsverband, Professionalität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Transformation der Sozialwirtschaft durch den digitalen Wandel und untersucht, wie soziale Organisationen und das Berufsfeld der Sozialen Arbeit auf diese Veränderung reagieren.

Welche zentralen Themenfelder behandelt die Arbeit?

Die zentralen Themen sind soziale Teilhabe, digitale Ungleichheit, Medienkompetenz sowie die Anwendung digitaler Technologien in spezifischen Feldern der Sozialen Arbeit wie Jugendhilfe, Erwachsenenbildung und Altenpflege.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie digital die Soziale Arbeit aktuell ist, welche Herausforderungen durch neue Technologien entstehen und wie diese das professionelle Handeln in sozialen Einrichtungen beeinflussen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es handelt sich um eine Seminararbeit, die auf einer fundierten Literaturrecherche und der Analyse bestehender Fachbeiträge zu Digitalisierungsprozessen basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert den Digitalisierungsgrad in unterschiedlichen Zielgruppenbereichen, beleuchtet die Rolle von Softwaresystemen in der Fallarbeit und diskutiert ethische Aspekte sowie Automatisierungsmöglichkeiten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Digitalisierung, Soziale Arbeit, Medienkompetenz, soziale Teilhabe, digitale Ungleichheit und Altenpflege verknüpfen.

Wie wirken sich Pflegeroboter auf das Arbeitsverhältnis aus?

Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass Roboter pflegerische Unterstützung bieten können, aber die komplexe, auf individueller Interaktion basierende Leistung von Fachkräften in der Sozialen Arbeit nicht ersetzen können.

Warum ist der Begriff „SMART“ in der Arbeit von Bedeutung?

Die Arbeit kritisiert die oberflächliche Marketingbezeichnung „smart“ für viele Alltagsgegenstände, die lediglich vernetzt sind, aber keine grundlegend neue Fähigkeit erworben haben.

Welche Rolle spielt die Privatsphäre im digitalen Zeitalter?

Ein wichtiges Thema ist die schwierige Abgrenzung von privatem und beruflichem Leben sowie die Gefahr durch öffentliche digitale Datenspuren, etwa bei Bewerbungen oder durch die private Nutzung beruflicher Kommunikationskanäle.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Digitalisierung in der Sozialwirtschaft
Hochschule
Hochschule München
Veranstaltung
Soziale Organisationen im Wandel
Note
1,0
Autor
Sofia Golbeck (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
18
Katalognummer
V1356009
ISBN (PDF)
9783346867599
ISBN (Buch)
9783346867605
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Digitalisierung Sozialwirtschaft Soziale Arbeit Digital
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sofia Golbeck (Autor:in), 2021, Digitalisierung in der Sozialwirtschaft, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1356009
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Leseprobe aus  18  Seiten
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