Diese Arbeit setzt sich mit dem Thema der Entstehung des Menschenrechts auf sauberes Wasser als Gewohnheitsreicht auseinander. Ein weiterer Punkt dieser Arbeit wird sein, den Aspekt der Entwicklung der Menschenrechte im Zusammenhang mit der Knappheit der Ressource Trinkwasser zu betrachten. Globale Hintergründe, die zum einen Konfliktpotenzial bieten sowie die Problematik der Privatisierung sollen als Mehrwert für den Menschen hinterfragt werden. Zu guter Letzt möchte sich die Arbeit mit der zukünftigen Entwicklung im Rahmen des Systems des nationalen und internationalen Rechts und des jeweiligen situationsbedingten Zeitgeistes befassen. Zum Schluss soll diese Arbeit einen möglichen Ausblick auf das immer knapper werdende Gut Trinkwasser für zukünftige Generationen geben.
Inhaltsverzeichnis
I. Einleitung und Problemstellung
II. Menschenrecht auf sauberes Wasser
1. Begriffsdefinierung Menschenrechte
1.1 Historische gesellschaftliche Bedeutung von Menschenrechten
1.1.1 Bill of Rights
1.1.2 Menschenrechter - John Locke
2. Gewohnheitsrecht oder Handelsware?
2.1 Parlament der Menschenrechte
2.2 Richtlinien, Resolutionen und Abkommen
2.3 Konflikte um das knappe Gut Trinkwasser
2.4 Recht auf Wasser am Beispiel von Bolivien und den USA
2.5 Möglichkeit einer Individualbeschwerde?
3. Wirtschaftliche Möglichkeiten und Menschenwürde
3.1 Liberalisierung der Wasserwirtschaft
III. Fazit und Ausblick
Zielsetzung & Themen der Arbeit
Die vorliegende Arbeit untersucht die Entwicklung des Menschenrechts auf sauberes Wasser im Kontext der globalen Ressourcenknappheit. Dabei steht die kritische Analyse der Privatisierung von Wasserressourcen sowie die Frage nach dem sozialen Mehrwert und der zukünftigen rechtlichen Absicherung dieses essenziellen Gutes im Vordergrund.
- Historische Entwicklung und philosophische Grundlagen der Menschenrechte
- Konfliktkultur zwischen staatlicher Gemeinwohlverpflichtung und marktwirtschaftlicher Privatisierung
- Analyse konkreter Fallbeispiele zur Wasserproblematik in Bolivien und den USA
- Rechtliche Mechanismen wie Individualbeschwerden und internationale Resolutionen
- Die Rolle von Wirtschaftsakteuren und Organisationen in der globalen Wasserwirtschaft
Auszug aus dem Buch
I. Einleitung und Problemstellung
Eine Umsetzung von Menschenrechten bietet die Möglichkeit zu einem globalen gesellschaftlichen Wandel. Menschenrechtsverletzungen werden sowohl in Staaten mit einer Verfassung, als auch ohne eine Verfassung begangen. Teilweise können und werden die Grundlagen für die Umsetzung von Menschenrechten in der nationalen und internationalen Politik geschaffen. Wie man an der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte ( AEMR ), der UN Menschenrechtspakte von 1966, der Europäischen Menschenrechtskonvention ( EMRK ) und der Grundrechtscharta der EU sehen kann. In der allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen wird das Recht auf Leben in Artikel 2 festgehalten.1 Ohne das Menschenrecht auf Trinkwasser könnte der Mensch nicht existieren. Daher ist aufgrund der immer knapper werdenden Trinkwasserressourcen es enorm wichtig verschiedene Lösungsansätze aufzugreifen. Dazu gehört auch, die rechtlich umstrittene Privatisierung von Trinkwasser. Bezüglich der Globalisierung der Weltgesellschaft, birgt dies immer neue Herausforderungen. Internationale und nationale Regierungen und Organisationen versuchen die globale Wirtschaftsentwicklung, zur Erreichung von mehr Wohlstand für deren Bevölkerung, zu fokussieren. Für die Regierungen ist allerdings eine Abwägung der daraus resultierenden Chancen und Risiken nur eingeschränkt möglich und es besteht von dessen Seite gegenüber wirtschaftlichen Lobbyisten ein Einfluss, der in Zukunft schwinden könnte. Tendenzen, dass das Trinkwasser privatisiert und liberalisiert werden soll, wird thematisiert und betrifft auch zunehmend den Bereich der Menschenrechte. In dieser Arbeit soll sich mit dem Thema der Entstehung des Menschrechts auf sauberes Wasser, als Gewohnheitsrecht auseinandergesetzt werden. Ein weiterer Punkt dieser Arbeit wird sein, den Aspekt der Entwicklung der Menschenrechte im Zusammenhang mit der Knappheit der Ressource Trinkwasser zu betrachten. Globale Hintergründe, die zum einen Konfliktpotenzial bieten, sowie die Problematik der Privatisierung, soll als Mehrwert für den Menschen, hinterfragt werden. Zu guter Letzt möchte sich das Thema mit zukünftigen Entwicklung im Rahmen des Systems des nationalen, internationalen Rechts und des jeweiligen situationsbedingten Zeitgeistes befassen. Zum Schluss soll diese Arbeit einen möglichen Ausblick auf das immer knapper werdende Gut Trinkwasser für zukünftige Generationen geben.
Zusammenfassung der Kapitel
I. Einleitung und Problemstellung: Dieses Kapitel erläutert die Relevanz des Themas Wasser als Menschenrecht im Kontext globaler wirtschaftlicher Herausforderungen und definiert das Ziel der Arbeit.
II. Menschenrecht auf sauberes Wasser: Dieser Hauptteil analysiert die historischen Grundlagen der Menschenrechte und erörtert die rechtlichen sowie sozialen Spannungsfelder in der Wasserversorgung.
III. Fazit und Ausblick: Das Fazit stellt die Notwendigkeit eines politischen Umdenkens heraus, um eine gerechte Wasserverteilung für zukünftige Generationen zu gewährleisten.
Schlüsselwörter
Menschenrechte, Trinkwasser, Privatisierung, Wasserknappheit, Grundrechte, UNO, Liberalisierung, Menschenwürde, Gewohnheitsrecht, Individualbeschwerde, globale Entwicklung, Wasserwirtschaft, Ressourcenmanagement, UN-Resolutionen, Menschenrechtskonvention.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit analysiert die Menschrechtsethik im Hinblick auf das essenzielle Gut Trinkwasser und beleuchtet die Konflikte, die durch dessen Privatisierung in einer globalisierten Welt entstehen.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Arbeit fokussiert sich auf die historische Genese der Menschenrechte, die Spannungen zwischen privater Wasserwirtschaft und öffentlicher Daseinsvorsorge sowie die Rolle internationaler Abkommen.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Das Ziel ist es, den Mehrwert einer Menschenrechtsbetrachtung bei der Wasserversorgung aufzuzeigen und Strategien gegen die Verknappung dieser Ressource kritisch zu reflektieren.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es handelt sich um eine rechtswissenschaftliche und politikwissenschaftliche Analyse, die auf Literaturrecherche und der Untersuchung internationaler Vertragstexte sowie Fallbeispiele basiert.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Begriffsdefinition von Menschenrechten, die rechtliche Einordnung von Wasser (Gewohnheitsrecht vs. Handelsware) sowie die Analyse konkreter Privatisierungsfolgen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit lässt sich vor allem durch die Begriffe Menschenrechte, Privatisierung, Liberalisierung, Wasserknappheit und globale Gerechtigkeit charakterisieren.
Warum ist das Beispiel Bolivien für die Argumentation wichtig?
Bolivien dient als illustratives Fallbeispiel für die negativen Auswirkungen einer radikalen Privatisierung, bei der internationale Konzerne die Wasserpreise stark erhöhten und damit sozialen Widerstand auslösten.
Was ist die Schlussfolgerung bezüglich der Individualbeschwerde?
Der Autor kommt zu dem Schluss, dass Individualbeschwerden zwar eine theoretische Möglichkeit zur Einklagung des Rechts auf Wasser bieten, deren praktische Umsetzung jedoch stark vom jeweiligen nationalen Rechtssystem abhängt.
- Arbeit zitieren
- Sabine Naleppa (Autor:in), 2014, Die globale Problematik des Trinkwassers unter dem Aspekt der Menschenrechte, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1356377