Martin Luther teilt den Taufartikel in seinem "Kleinen Katechismus" in vier Themenkreise ein, die anhand von vier Fragen zur Taufe behandelt werden: 1. Was ist die Taufe? 2. Was gibt oder nützt die Taufe? 3. Wie kann Wasser solch große Dinge tun? und 4. Was bedeutet den solch eine Wassertaufe? Im Heidelberger Katechismus ist das Sakrament Taufe „sichtbar heilige[s] Wahrzeichen und Siegel, von Gott dazu eingesetzt, dass er uns durch den Gebrauch derselben die Verheißung des Evangeliums desto besser zu verstehen gebe und versiegle“.
In dieser Hausarbeit werden beide Darstellungen miteinander verglichen und disskutiert.
Inhaltsverzeichnis
- Der Taufartikel im Kleinen Katechismus
- Das Wesen der Taufe
- Der Nutzen der Taufe
- Die Kraft der Taufe
- Die Bedeutung der Taufe
- Der Taufartikel im Heidelberger Katechismus
- Das Wesen der Taufe
- Der Nutzen der Taufe
- Die Kraft der Taufe
- Die Bedeutung der Taufe
- Vergleich der beiden Katechismen
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit untersucht die Abschnitte zur Taufe im Kleinen Katechismus von Martin Luther und im Heidelberger Katechismus. Sie beleuchtet die unterschiedlichen Perspektiven auf das Wesen, den Nutzen, die Kraft und die Bedeutung der Taufe in beiden Katechismen.
- Die Bedeutung des Wortes Gottes bei der Taufe
- Die Rolle des Wassers in der Taufe
- Die Vergebung der Sünden durch die Taufe
- Die Verbindung von Glaube und Taufe
- Der Vergleich der beiden Katechismen in Bezug auf die Taufe
Zusammenfassung der Kapitel
Der Taufartikel im Kleinen Katechismus
Dieses Kapitel analysiert den Taufartikel im Kleinen Katechismus von Martin Luther. Es werden die vier Themenkreise des Artikels – Wesen, Nutzen, Kraft und Bedeutung der Taufe – behandelt und mit Zitaten aus Luthers Werken unterlegt. Ein besonderer Fokus liegt auf Luthers Sicht auf die Verbindung von Wort Gottes und Wasser bei der Taufe.
Der Taufartikel im Heidelberger Katechismus
In diesem Kapitel wird der Taufartikel im Heidelberger Katechismus untersucht. Die Analyse beleuchtet die unterschiedlichen Perspektiven auf die Taufe, die im Heidelberger Katechismus im Vergleich zum Kleinen Katechismus vertreten werden. Es werden insbesondere die Aspekte des Wesens, des Nutzens, der Kraft und der Bedeutung der Taufe im Kontext des Heidelberger Katechismus hervorgehoben.
Vergleich der beiden Katechismen
Dieser Abschnitt vergleicht die Aussagen zum Taufartikel im Kleinen Katechismus und im Heidelberger Katechismus. Dabei werden die Gemeinsamkeiten und Unterschiede in den jeweiligen Perspektiven auf die Taufe herausgearbeitet.
Schlüsselwörter
Schlüsselwörter für diese Arbeit sind: Taufe, Kleiner Katechismus, Heidelberger Katechismus, Martin Luther, Wort Gottes, Wasser, Vergebung der Sünden, Glaube, Seligkeit.
Häufig gestellte Fragen
Was ist die Taufe nach Luthers Kleinem Katechismus?
Luther definiert die Taufe nicht als bloßes Wasser, sondern als Wasser, das in Gottes Gebot gefasst und mit Gottes Wort verbunden ist.
Welchen Nutzen hat die Taufe laut Martin Luther?
Sie wirkt Vergebung der Sünden, erlöst vom Tod und Teufel und gibt die ewige Seligkeit allen, die es glauben.
Wie wird die Taufe im Heidelberger Katechismus beschrieben?
Dort wird sie als sichtbares heiliges Wahrzeichen und Siegel bezeichnet, das Gott eingesetzt hat, um die Verheißung des Evangeliums besser verständlich zu machen.
Was sind die Hauptunterschiede zwischen beiden Katechismen?
Luthers Fokus liegt stärker auf der Kraft des Wortes Gottes im Wasser, während der Heidelberger Katechismus die Taufe stärker als Siegel und Zeichen des Bundes betont.
Welche Rolle spielt der Glaube bei der Taufe?
In beiden Katechismen ist die Taufe eng mit dem Glauben verknüpft; ohne Glauben nützt das Sakrament dem Empfänger nicht zur Seligkeit.
Was bedeutet die Wassertaufe für das tägliche Leben?
Nach Luther bedeutet sie, dass der "alte Adam" durch tägliche Reue und Buße ersäuft werden soll, damit ein neuer Mensch hervorkomme.
- Arbeit zitieren
- Anonym (Autor:in), 2022, Die Abschnitte zur Taufe in Luthers "Kleinem Katechismus" und dem "Heidelberger Katechismus". Ein Vergleich, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1356428