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Maria Montessori und Rudolf Steiner. Leitlinien ihres pädagogischen Handelns in ihren institutionellen Einrichtungen im Vergleich

Titel: Maria Montessori und Rudolf Steiner. Leitlinien ihres pädagogischen Handelns in ihren institutionellen Einrichtungen im Vergleich

Hausarbeit , 2020 , 22 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Pädagogik - Kindergarten, Vorschule, frühkindl. Erziehung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit einem Vergleich der pädagogischen Konzepte von Maria Montessori und Rudolf Steiner. Beide Vertreter der Reformpädagogik haben in ihren Ansätzen eine neue Sichtweise auf Bildung und Erziehung entwickelt und diese in Schulen umgesetzt. In dieser Arbeit werden die biografischen Hintergründe und Weltbilder von Montessori und Steiner vorgestellt, um ein Verständnis für ihre pädagogischen Konzepte zu schaffen. Anschließend werden die Umsetzungen ihrer Ansätze in Schulen untersucht, wobei insbesondere die Bereiche der Erziehung, des Lernens, der Lehrer/innen, der Klasse und der Benotung betrachtet werden. Der Fokus liegt dabei auf prägnanten Besonderheiten und bemerkenswerten Unterschieden, ohne dabei alle Einzelheiten und Details zu erörtern. Abschließend erfolgt ein umfassender Vergleich beider Konzepte auf allen Ebenen der pädagogischen Umsetzung in den Institutionen. Dabei wird kein wertendes Fazit gezogen, sondern die beiden Konzepte verglichen und zusammengefasst dargestellt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Maria Montessori

1.1. Biografischer Überblick zur Person Maria Montessori

1.2. Montessoris Welt- und Menschenbild als Grundlage ihrer Pädagogik

2. Maria Montessoris pädagogisches Konzept

2.1. Antropologische Grundannahmen ihres Konzeptes - über die Kinder als Individuen

2.2. Zentralisation der kindlichen Aufmerksamkeit

3. Montessori-Pädagogik in den Schulen

3.1. Der innere Bauplan und die kosmische Erziehung

3.2. Lernen an der Montessori-Schule - die Umgebung und die Freiarbeit

3.3. Lehrer/innen in der Montessori-Schule

3.4. Gruppenerfahrungen - die Schulklasse

3.5. Schulische Bewertung des Kindes in einer Montessori-Schule

4. Rudolf Steiner

4.1. Biografischer Überblick zu Rudolf Steiner

4.2. Weltanschauung Steiners

5. Zur Waldorf-Pädagogik in den Schulen

5.1. Die vier Wesensglieder des Menschen und die Temperamentenlehre

5.2. Die Lernumgebung und das Lernen in der Waldorfschule

5.3. Lehrer/innen an der Waldorfschule

5.4. Die Schulklasse

5.5. Schulische Bewertung der Kinder - das Waldorf-Zeugnis

6. Der Vergleich der Pädagogik auf ihrer institutioneller Ebene

6.1. Die Entwicklungsstufen und Erziehungsmethoden im Vergleich

6.2. Lernen in den Einrichtungen im Vergleich

6.3. Lehrer/in - die Positionierung gegenüber ihren Schülern im Vergleich

6.4. Schulklassen - Unterschiede in der Zusammensetzung

6.5. Bewertung in der Schule - notenfreie Pädagogik

Abschluss

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit verfolgt das Ziel, die reformpädagogischen Ansätze von Maria Montessori und Rudolf Steiner in ihrem institutionellen Kontext zu vergleichen, wobei der Fokus auf der Umsetzung in der Schulpraxis liegt, um Parallelen und Unterschiede in der kindzentrierten Pädagogik aufzuzeigen.

  • Vergleichende Analyse des Menschenbildes und der pädagogischen Konzepte
  • Untersuchung der Lernumgebung und der Rolle der Lehrkräfte
  • Betrachtung der methodischen Unterschiede in der Bildungsgestaltung
  • Evaluierung von Bewertungssystemen in notenfreien pädagogischen Ansätzen

Auszug aus dem Buch

3.1. Der innere Bauplan und die kosmische Erziehung

Die Entwicklung des Kindes bis zum Erwachsenen verläuft, nach den Gedanken Montessoris, stets nach einem Bauplan im Individuum. Dieser innere Plan ist biologisch vorherbestimmt, weshalb in verschiedenen Phasen die entsprechenden Entwicklungsschritte passieren, da die psychische und physische Entwicklung gleichen Gesetzen unterliegt. (Kuhlmann 2013: S.104 f.) Montessori bezeichnet diese Phasen, welche das Kind durchläuft, als die sensitiven Phasen. In der ersten Phase (0-6 Jahre) bildet sich die Basis der Persönlichkeit und der kindlichen Intelligenz, Bewusstsein und Handeln werden verbunden. In der zweiten Phase (6-12 Jahre) beginnt die Neugierde und der Wille zu entdecken und zu erforschen. Zudem entwickeln die Kinder ein moralisches, als auch soziales Bewusstsein. Während der dritte Phase (12-18 Jahre) bildet sich die Moral, das Gewissen und die Verantwortung aus. Der junge Mensch strebt nach Autonomie und danach seinen Platz in der Welt zu finden. Jede dieser Phasen ordnet Montessori bestimmte Merkmalen, als auch Materialien und Lerninhalte zu, die besonders hilfreich und wichtig für die Kinder in dieser Zeit sind. (Schumacher 2016: 46 ff.) Montessori strebte in ihrer Pädagogik zudem danach, eine multilaterale Ansicht von der Erde und den Menschen zu vermitteln und dies stets auf naturwissenschaftlicher Basis zu tun.

Das Denken des jungen Menschen sollte sich von geradlinigen Strukturen weg und zu ökologischem und systemischen Denken hinbewegen. Gleichgewicht und Wechselwirkung unserer Natur sollten im Fokus liegen. Nach dieser Sichtweise bezeichnet Montessori "die Erscheinungsweisen des Lebens überhaupt" (Barz 2018:186, Z.17) als "Biosphäre" (ebd., Z.17), all das Lebende, welche im Zusammenhang mit der "Geosphäre" (ebd., S. 186, Z.20) all dem Unbelebten steht. Wechselwirkungen und Wandel bezieht Montessori auch auf menschliches Miteinander und die Komplexität sozialer Beziehungen. Die Menschheit ist für sie ein großer Zusammenschluss, den man als Eins betrachten kann, weshalb Eigenverantwortung besonders wichtig der Gesamtheit gegenüber ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Maria Montessori: Überblick über die Biografie Maria Montessoris sowie die grundlegenden Einflüsse ihres Welt- und Menschenbildes auf die Pädagogik.

2. Maria Montessoris pädagogisches Konzept: Erläuterung der anthropologischen Basis, insbesondere des kindlichen Entwicklungsmodells und der Bedeutung konzentrierter Aufmerksamkeit.

3. Montessori-Pädagogik in den Schulen: Darstellung der schulpraktischen Umsetzung, von den Phasen des inneren Bauplans bis hin zur Rolle der Lehrkräfte und der Bewertung.

4. Rudolf Steiner: Biografische Einführung in das Leben Steiners und Erläuterung der anthroposophischen Anschauungen.

5. Zur Waldorf-Pädagogik in den Schulen: Beschreibung des Waldorf-Konzepts, der Temperamentenlehre, des Rhythmus im Unterricht und der spezifischen Leistungsbewertung.

6. Der Vergleich der Pädagogik auf ihrer institutioneller Ebene: Systematischer Abgleich der beiden Konzepte hinsichtlich Entwicklungsstufen, Lernumgebung, Lehrerrolle und Bewertungspraxis.

Schlüsselwörter

Montessori-Pädagogik, Rudolf Steiner, Waldorfpädagogik, Reformpädagogik, Freiarbeit, Kindzentrierte Pädagogik, Anthroposophie, Entwicklungsphasen, Temperamentenlehre, Notenfreie Pädagogik, Eurythmie, Lernumgebung, Kosmische Erziehung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit vergleicht die zwei reformpädagogischen Konzepte von Maria Montessori und Rudolf Steiner im institutionalisierten schulischen Alltag.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Im Zentrum stehen die Menschenbilder der Begründer, die Gestaltung der Lernumgebungen, die Rolle der Lehrpersonen und die Formen der Leistungsbewertung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist der methodische Vergleich beider Ansätze, um aufzuzeigen, wie unterschiedliche Theorien eine kindzentrierte Bildung in der Praxis umsetzen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einem literaturgestützten, vergleichenden Ansatz unter Verwendung diverser Fachquellen und Institutionenberichte.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der beiden Konzepte sowie deren direkten Vergleich auf verschiedenen Ebenen wie Erziehungsmethoden, Lernumgebung und Lehrerrolle.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Reformpädagogik, Individuum, Montessori-Freiarbeit, Anthroposophie und eine bildungsorientierte, notenfreie Beurteilung.

Wie unterscheidet sich die Rolle des Lehrers in den beiden Schulformen?

Während der Montessori-Lehrer primär als Beobachter und Vorbereiter einer Umgebung fungiert, nimmt der Waldorf-Lehrer eine aktivere, wegweisende Vorbildfunktion ein.

Welche Bedeutung hat das Zeugnis im Waldorf-Konzept?

Im Waldorf-Zeugnis stehen weniger Noten im Vordergrund, sondern individuelle Berichte sowie Zitate, die das Kind in seiner Persönlichkeitsentwicklung unterstützen sollen.

Was unterscheidet das Lernverständnis von Montessori und Steiner?

Montessori stützt sich stark auf naturwissenschaftliche Beobachtungen und das Material, während Steiner stärker geisteswissenschaftlich und spirituell geprägt über das Ich-Wesen argumentiert.

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Details

Titel
Maria Montessori und Rudolf Steiner. Leitlinien ihres pädagogischen Handelns in ihren institutionellen Einrichtungen im Vergleich
Veranstaltung
Seminar: Zur Aktualität der Montessori-Pädagogik und ihrer Didaktik
Note
2,0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
22
Katalognummer
V1357079
ISBN (PDF)
9783346870896
ISBN (Buch)
9783346870902
Sprache
Deutsch
Schlagworte
maria montessori rudolf steiner leitlinien handelns einrichtungen vergleich
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2020, Maria Montessori und Rudolf Steiner. Leitlinien ihres pädagogischen Handelns in ihren institutionellen Einrichtungen im Vergleich, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1357079
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Leseprobe aus  22  Seiten
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