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Künstliche Intelligenz. Zur Unterschiedlichkeit von Mensch und Maschine

Título: Künstliche Intelligenz. Zur Unterschiedlichkeit von Mensch und Maschine

Trabajo Escrito , 2021 , 18 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Dominik Schuiskoi (Autor)

Filosofía - Filosofía del presente
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Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, welche wesentlichen Unterschiede zwischen dem Menschen und der künstlichen Intelligenz bestehen. Hierzu wird im ersten Teil dieser Arbeit vorwiegend auf kognitive Unterschiede zwischen Mensch und künstlicher Intelligenz eingegangen. Dabei wird betrachtet, ob künstliche Intelligenz dazu in der Lage ist, eigenständig zu denken bzw. ob von denkenden Maschinen gesprochen werden kann.

Anschließend beschäftigt sich diese Arbeit mit dem Thema des Verständnisses und ob künstliche Intelligenz, so wie der Mensch dazu fähig ist, in der Lage ist, ein eigenständiges Verständnis zu entwickeln. Weiterhin thematisiert das erste Kapitel, ob KI Intelligenz aufweisen kann bzw. dazu imstande ist, ein eigenständiges Bewusstsein zu entwickeln.

Ebenso setzt sich der zweite Teil der vorliegenden Arbeit nicht mit kognitiven, sondern mit moralisch-verantwortungsvollen Unterschieden zwischen Mensch und künstlicher Intelligenz auseinander und geht den Unterschieden nach, ob KI Verantwortung übernehmen kann bzw. dazu in der Lage ist, eigene Moralvorstellungen aufzuweisen.

Gleichzeitig wird hierbei jeweils die Frage verfolgt, welche wesentlichen Unterschiede zwischen dem Menschen und der künstlichen Intelligenz bestehen und ob die in dieser Arbeit angeführten Unterschiede überwindbar oder grundsätzlich unüberwindbar sind.

Ein abschließendes Fazit fasst die in der Arbeit herausgestellten Ergebnisse zusammen und versucht, auf die eingangs gestellte Frage eine Antwort zu geben.

„Computers are machines and there are a lot of things maschines can’t do. But there are a lot of things I can’t do” (Dretske 1985, 23).

Extracto


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1 Kognitive Unterschiede

1.1 Können Maschinen denken?

1.2 Kann eine Maschine verstehen?

1.3 Kann eine Maschine über Intelligenz verfügen?

1.4 Verfügt künstliche Intelligenz über ein Bewusstsein?

1.5 Überwindbarkeit kognitiver Differenzen?

2 Moral und Verantwortung künstlicher Intelligenz

2.1 Verantwortung

2.2 Moral

Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die wesentlichen kognitiven und moralischen Unterschiede zwischen dem Menschen und künstlicher Intelligenz, um zu klären, ob diese Differenzen grundsätzlich überwindbar sind oder ob KI lediglich eine Simulation menschlicher Fähigkeiten darstellt.

  • Analyse der kognitiven Leistungsfähigkeit von Maschinen im Vergleich zum menschlichen Denken.
  • Untersuchung von Verständnis, Intelligenz und Bewusstsein bei künstlichen Systemen.
  • Kritische Auseinandersetzung mit Ansätzen zur Implementierung von Verantwortung in KI.
  • Diskussion moralischer Konzepte und der Grenzen von Algorithmen gegenüber menschlicher Intentionalität.

Auszug aus dem Buch

1.1 Können Maschinen denken?

In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts beschäftigte sich der britische Mathematiker Alan M. Turing mit der Frage, ob Maschinen denken können und wie dies nachzuweisen sei.

Turing entwickelte zur Beantwortung seiner Frage das sogenannte „Imitation Game“, später bezeichnet als Turing-Test. Dieses „Imitation Game“ wird von drei Personen gespielt. Einem Mann, einer Frau und einer Person die Fragen stellt. Die Fragen stellende Person befindet sich hierbei in einem separaten Raum, die Kommunikation zu den anderen Personen verläuft im Idealfall schriftlich, so dass an Merkmalen wie beispielsweise der Stimme keine Erkennung möglich ist. Ziel des Spiels ist es für die Fragen stellende Person herauszufinden, welcher der anderen Teilnehmenden der Mann und welcher die Frau ist (vgl. Turing 2021, 7).

Turing stellt nun die Frage, ob sich die Frage stellende Person genauso oft falsch entscheiden würde, wenn anstelle des Mannes eine Maschine diesen Platz einnehmen müsste, der Fragesteller also entscheiden muss, wer von beiden die Frau und wer die Maschine ist (vgl. ebd., 9).

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung definiert das Forschungsinteresse an den kognitiven und moralischen Unterschieden zwischen Mensch und KI und stellt die zentrale Frage nach der Überwindbarkeit dieser Differenzen.

1 Kognitive Unterschiede: Dieses Kapitel prüft, ob Maschinen eigenständig denken, verstehen oder ein Bewusstsein entwickeln können, wobei auf die Turing-Test-Problematik und Searles Argumentationen eingegangen wird.

1.1 Können Maschinen denken?: Der Abschnitt analysiert den Turing-Test und die Debatte darüber, ob maschinelle Informationsverarbeitung als Denken qualifiziert werden kann.

1.2 Kann eine Maschine verstehen?: Das Kapitel diskutiert das „Chinesische-Zimmer“-Gedankenexperiment, um aufzuzeigen, dass formale Syntax nicht mit semantischem Verstehen gleichzusetzen ist.

1.3 Kann eine Maschine über Intelligenz verfügen?: Hier wird erörtert, ob eine KI durch reine Datenverarbeitung eine echte Intelligenz besitzen kann, die sich selbst oder die Umgebung reflexiv begreift.

1.4 Verfügt künstliche Intelligenz über ein Bewusstsein?: Diese Sektion untersucht den Funktionalismus und die Frage, ob Bewusstsein durch die bloße Organisation von Hardware und Software generiert werden kann.

1.5 Überwindbarkeit kognitiver Differenzen?: Das Kapitel zieht eine Bilanz der vorangegangenen Untersuchungen mit dem Ergebnis, dass kognitive Differenzen prinzipiell unüberwindbar sind.

2 Moral und Verantwortung künstlicher Intelligenz: Die Untersuchung wendet sich der Frage zu, ob Maschinen Verantwortung übernehmen oder moralisch handeln können.

2.1 Verantwortung: Hier wird zwischen Haftbarkeit und Verantwortung unterschieden und diskutiert, inwiefern KI als Akteur in einem Verantwortungssystem fungieren kann.

2.2 Moral: Dieses Kapitel beleuchtet top-down und bottom-up Ansätze der Maschinenethik und deren Scheitern an der fehlenden Intentionalität der Maschinen.

Fazit: Das Fazit bestätigt, dass die wesentlichen Unterschiede zwischen Mensch und KI grundlegend unüberwindbar sind und KI lediglich Simulationen menschlicher Prozesse erzeugt.

Schlüsselwörter

Künstliche Intelligenz, Mensch-Maschine-Vergleich, Denken, Verstehen, Bewusstsein, Turing-Test, Chinesisches Zimmer, Verantwortung, Maschinenethik, Funktionalismus, Intentionalität, Simulation, Kognitive Differenz, Moral, Semantik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den grundlegenden Unterschieden zwischen menschlichen kognitiven und moralischen Fähigkeiten und den Leistungen sowie Limitationen künstlicher Intelligenz.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Themenfelder sind die kognitive Vergleichbarkeit (Denken, Verstehen, Bewusstsein) und die ethische Dimension (Verantwortung und Moral) von KI.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Das primäre Ziel ist die Beantwortung der Frage, ob die Unterschiede zwischen Mensch und KI kognitiv und moralisch überwindbar sind oder eine unüberbrückbare Kluft darstellen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die philosophische Diskursanalyse, indem sie zentrale Gedankenexperimente wie den Turing-Test oder das „Chinesische Zimmer“ evaluiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine kognitive Analyse von Maschinenleistungen und eine darauf aufbauende Untersuchung der Möglichkeiten für ethisches Handeln durch KI.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Kognition, Intentionalität, Funktionalismus, Simulation, Verantwortung und Bewusstsein.

Kann eine Maschine laut Searle jemals wirklich etwas „verstehen“?

Nein, Searle argumentiert, dass Computer lediglich innerhalb eines formalen, syntaktischen Systems operieren und einer Semantik, also echter inhaltlicher Bedeutung, nicht zugänglich sind.

Wie unterscheidet die Arbeit zwischen „Haftbarkeit“ und „Verantwortung“ bei autonomen Systemen?

Haftbarkeit bezieht sich auf die kausale Zuweisung von Handlungsfolgen, während Verantwortung eine moralische Urteilsfähigkeit und Autonomie voraussetzt, über die KIs laut Arbeit nicht verfügen.

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Detalles

Título
Künstliche Intelligenz. Zur Unterschiedlichkeit von Mensch und Maschine
Universidad
University of Vechta
Calificación
1,0
Autor
Dominik Schuiskoi (Autor)
Año de publicación
2021
Páginas
18
No. de catálogo
V1357095
ISBN (PDF)
9783346871015
ISBN (Libro)
9783346871022
Idioma
Alemán
Etiqueta
künstliche intelligenz unterschiedlichkeit mensch maschine
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Dominik Schuiskoi (Autor), 2021, Künstliche Intelligenz. Zur Unterschiedlichkeit von Mensch und Maschine, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1357095
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