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XML Linking. Abbildung einer vertikal integrierten Wertschöpfungskette in einer Web-Applikation

Titel: XML Linking. Abbildung einer vertikal integrierten Wertschöpfungskette in einer Web-Applikation

Diplomarbeit , 2003 , 99 Seiten , Note: 1.0

Autor:in: Nicolas Höning (Autor:in)

Informatik - Internet, neue Technologien
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Der Boom des Internet Nach der Entwicklung der Auszeichnungssprache HTML (Hypertext Markup Language) von Tim Berners-Lee 1991 am Genfer Hochenergieforschungszentrum CERN und des ersten weit verbreiteten Browsers namens „Mosaic“ durch Marc Andreessen erlebte das Internet einen unvorhersehbaren Boom. Zwar hatte schon so mancher Vordenker eine gemeinsame Nutzung von Ideen und Texten der Menschheit durch das Netz propagiert, doch nur wenige hatten geahnt, dass das vormals nur von Wissenschaftlern und Militärs genutzte Internet im Lauf der 90er Jahre von Millionen von Nutzern geprägt werden würde.
Entscheidenden Anteil daran hatte auch das W3-Konsortium (W3C). Nachdem die Wirtschaft die Potentiale des Internets erkannt hatte, die jedoch abhängig von seiner Verbreitung und der Akzeptanz in der Bevölkerung sind, wurde die Standardisierung des Internets von dem damit überlasteten CERN an das neu gegründete Konsortium W3C übergeben, welches maßgeblich aus Mitgliedern der am Internet beteiligten Unternehmen besteht. Hier wurde HTML standardisiert, so dass jedermann daran teilhaben konnte.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Problemstellung

2.1. Warum XML Linking?

2.1.1. Neue Möglichkeiten nutzen

2.1.2. Anwendungen verbessern

2.2. Die Applikation

2.2.1. Anwendungsfälle

2.2.2. Das System

3. Die Urheber: Das W3-Konsortium

4. Die Grundlage: XML

4.1. Woher es kommt und wie es aussieht

4.2. Wofür es gut ist

4.3. Aufbau eines XML-Dokuments

4.4. Namensräume

4.5. wohlgeformte Dokumente

4.6. Gültigkeit

4.6.1. DTD

4.6.2. XML Schema

4.6.3. Relax NG

5. XML als Baumstruktur

5.1. Parsing

5.1.1. DOM

5.1.2. SAX

5.1.3. Fazit

5.2. Adressierung: XPath

5.2.1. Modell und Syntax

5.2.2. Definition logischer Ausdrücke

5.2.3. Funktionen

5.3. Konfliktlösung: Das XML Infoset

6. XML Linking

6.1. Exkurs: URI/URL

6.2. XInclude

6.3. XBase

6.4. XPointer

6.4.1. Technik und Möglichkeiten

6.4.2. Umsetzung und Probleme

6.5. XLink

6.5.1. Technik und Möglichkeiten

6.5.2. Umsetzung und Probleme

6.5.3. XLink versus HLink

6.6. XML Linking versus Xanadu

7. XML Metadaten und das semantische Web

7.1. Wofür brauchen wir Metadaten?

7.2. Einige Grundthesen über Metadaten

7.3. XLinks als Metadaten

7.4. Gültigkeitsdefinitionen als Metadaten

7.5. Meta-Metadaten am Beispiel RDDL

7.6. Topic Maps

7.7. Resource Description Framework (RDF)

8. Weiterverarbeitung und Anzeige von XML durch Stylesheets: XSL(T)

8.1. Woher es kommt und was es kann

8.2. XSL als funktionale Programmiersprache

8.3. Das Stylesheet dataCollector.xsl

9. Zusammenfassung und Ausblick

10. Anhang

10.1. Benutzerbeschreibung

10.1.1. Zweck des Programms

10.1.2. Installation

10.1.3. Nutzung

10.2. Screenshot der Einstiegsseite

10.3. Screenshot der Applikation

10.4. Detaildokumentation

10.4.1. Dateien/Klassen

10.4.2. Arbeitsumgebung

10.5. Programmcode

10.5.1. index.html (Einstiegsseite)

10.5.2. vendors.xml

10.5.3. vendors.dtd

10.5.4. linkbase_1.xml

10.5.5. linkbase.rng

10.5.6. index.html (RDDL)

10.5.7. format.css

10.5.8. dataCollector.xsl

10.5.9. Transformer.jsp

10.5.10. NodeSetGrapper.jsp

Zielsetzung und Themen

Die Arbeit untersucht das Potenzial von XML Linking, um komplexe Wertschöpfungsketten in Web-Applikationen abzubilden, und entwickelt eine praktische Anwendung, die XLinks als Metadaten nutzt, um Lieferbeziehungen transparent und traversierbar zu machen.

  • Grundlagen von XML, XLink und XPointer
  • Strukturierung und semantische Vernetzung von Daten
  • Implementierung einer 3-Schichten-Architektur
  • Einsatz von XSLT zur dynamischen Datenverarbeitung
  • Konzept und Anwendung von Metadaten in Web-Applikationen

Auszug aus dem Buch

XML Linking

XML Linking ist die Verbindung von Ressourcen mit XML. Mehrere Standards wurden zu diesem Thema vom W3C-Konsortium entworfen. Steven J. DeRose, XML-Entwickler beim W3C, fasste diese Bemühungen 1999 unter dem Titel „XML Linking“ zusammen.

Ein alter Entwicklertraum scheint in Erfüllung zu gehen: Ähnlich der neuronalen Verbindungen im Gehirn sollten Menschen Verbindungen bzw. Assoziationen zwischen Dokumenten oder Teilen von Dokumenten anlegen können, um das vielfältige Wissen des Netzes effizienter zu nutzen oder, weitaus visionärer, von Maschinen nutzen zu lassen.

So entwickelte beispielsweise Vannevar Bush 1945 das System „Memex“, welches auf Assoziationen zwischen Texten beruhte oder Ted Nelson um 1970 das Prinzip des Hypertextes und das darauf beruhende Projekt „Xanadu“, welches er jahrzehntelang betrieb, ohne seinen Traum in die Realität umsetzen zu können. Das Konzept des Hypertextes war seit jeher Grundlage für ein assoziatives Netz. Auf diesem Prinzip basieren auch die Verweise in HTML, jedoch nur unidirektional und nur zu vorgeschriebenen Punkten.

Zwei weitere Spezifikationen des W3C, beide voneinander unabhängig, sollen dies nun auf der Basis von XML ändern: XPointer (XML Pointer Language), welche bislang nur als Candidate Recommendation vorliegt, und XLink (XML Linking Language). XLink und XPointer können einander benutzen, sind jedoch wiederum nicht aufeinander angewiesen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die historische Entwicklung des Internets und die zentrale Rolle von XML als erweiterbarer Standard für das Dokumentenmanagement.

2. Problemstellung: Dieses Kapitel erläutert die Komplexität vertikal integrierter Wertschöpfungsketten und definiert das Ziel, diese durch XLinks in einer Web-Applikation abzubilden.

3. Die Urheber: Das W3-Konsortium: Hier werden die Entstehung, die Ziele und die Arbeitsweise des W3-Konsortiums im Kontext der Standardisierung des Internets beschrieben.

4. Die Grundlage: XML: Dieses Kapitel vermittelt die technischen Grundlagen von XML, einschließlich Dokumentaufbau, Namensräumen und Validierungsmöglichkeiten wie DTD und XML Schema.

5. XML als Baumstruktur: Hier wird die objektorientierte Verarbeitung von XML-Daten durch Parser (DOM, SAX) und die Adressierung mittels XPath thematisiert.

6. XML Linking: Dieses Kernkapitel behandelt die Spezifikationen XPointer und XLink, ihre technische Umsetzung sowie Probleme und historische Bezüge wie das Projekt Xanadu.

7. XML Metadaten und das semantische Web: Es wird diskutiert, wie Metadaten, RDDL, Topic Maps und RDF zur semantischen Vernetzung des Internets beitragen.

8. Weiterverarbeitung und Anzeige von XML durch Stylesheets: XSL(T): Dieses Kapitel beschreibt den Einsatz von XSLT als funktionale Programmiersprache zur Transformation von XML-Daten für Web-Präsentationen.

9. Zusammenfassung und Ausblick: Die Arbeit resümiert die Bedeutung der vorgestellten Technologien und wagt einen Ausblick auf die zukünftige Relevanz von XML Linking.

10. Anhang: Der Anhang bietet eine detaillierte Benutzerbeschreibung, eine Anleitung zur Installation sowie den vollständigen Programmcode der entwickelten Anwendung.

Schlüsselwörter

XML, XLink, XPointer, XPath, Metadaten, Wertschöpfungskette, Web-Applikation, W3-Konsortium, XSLT, DOM, SAX, semantisches Web, Third-Party-Link, Datentrennung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Möglichkeiten von "XML Linking" als Standard, um Informationen und Ressourcen flexibel, assoziativ und maschinenlesbar miteinander zu verknüpfen.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die Schwerpunkte liegen auf dem XML-Standard selbst, den Linking-Spezifikationen XLink und XPointer, der semantischen Bedeutung von Metadaten und der praktischen Anwendung durch XSLT-Transformationen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, eine Web-Applikation zu entwerfen, die mittels XLinks die komplexen Lieferbeziehungen innerhalb einer vertikal integrierten Wertschöpfungskette visualisiert und für den Anwender navigierbar macht.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Neben der theoretischen Herleitung der Standards erfolgt eine praktische Implementierung einer Beispiel-Applikation, deren Architektur auf dem 3-Schichten-Modell (Daten, Logik, Präsentation) basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung der relevanten W3C-Technologien, gefolgt von der Analyse von Baumstrukturen, der Adressierung via XPath und der konkreten Implementierung der Linking-Logik.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Schlagworte sind XML, XLink, XPointer, Metadaten und Wertschöpfungskette.

Wie werden Lieferbeziehungen in der Applikation gespeichert?

Die Lieferbeziehungen werden als Third-Party-Links innerhalb einer dedizierten XLink-Datenbank (linkbase_1.xml) verwaltet, wodurch eine klare Trennung von Daten und Metadaten erreicht wird.

Warum wurde das Java Server Page (JSP) Modell für die Logik gewählt?

JSPs wurden gewählt, um als Brücke zwischen der XML-Datenschicht und dem XSLT-Prozessor zu dienen, wobei sie für das Ansteuern des XSLT-Stylesheets und das Auslesen der XML-Knoten zuständig sind.

Welche Rolle spielt RDDL im beschriebenen System?

RDDL dient als "Meta-Metadatum", um den Namensraum der XLink-Datenbank zu beschreiben und Ressourcen wie Schemata für die Validierung zugänglich zu machen.

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Details

Titel
XML Linking. Abbildung einer vertikal integrierten Wertschöpfungskette in einer Web-Applikation
Hochschule
Leibniz Akademie Hannover - Berufsakademie Hannover  (FB Informatik)
Veranstaltung
Systementwicklung
Note
1.0
Autor
Nicolas Höning (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2003
Seiten
99
Katalognummer
V13571
ISBN (eBook)
9783638191920
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Linking Systementwicklung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Nicolas Höning (Autor:in), 2003, XML Linking. Abbildung einer vertikal integrierten Wertschöpfungskette in einer Web-Applikation, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/13571
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Leseprobe aus  99  Seiten
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