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E-Commerce-Strategien im Handwerk. Herausforderungen in kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) und Handwerksbetrieben

Titel: E-Commerce-Strategien im Handwerk. Herausforderungen in kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) und Handwerksbetrieben

Seminararbeit , 2021 , 30 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Maximilian Michl (Autor:in)

BWL - Offline-Marketing und Online-Marketing
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Während in der Industrie die Technologie schon komplett Einzug erhalten hat und man von Industrie 4.0 spricht, hat sich die Digitalisierung im Handwerk bisher nicht vollständig etablieren können. Dabei sind gerade im Vertrieb einige Möglichkeiten vorhanden.

Dies trifft sowohl für Sachleistungen als auch für Dienstleistungen des Handwerks zu. Trotzdem scheuen sich viele Handwerksbetriebe vor dem Schritt in die Digitalisierung. Die Frage, die sich durch die Verweigerung von neuen Technologien oder Vertriebswegen stellt, ist, ob man als Handwerksbetrieb ohne den Einsatz neuer Technologien überhaupt noch konkurrenzfähig bleiben kann. Ob beispielsweise in Zukunft bei der Kundengewinnung noch auf die Mundpropaganda gesetzt werden kann, oder ob der Verbraucher bei Bedarf Handwerker nur noch über Bewertungsplattformen aussuchen wird, ist zum jetzigen Zeitpunkt unklar. Sicher ist, dass die Digitalisierung auch für die Handwerksbranche viele Risiken, aber auch Chancen mit sich bringt und somit als „Gamechanger“ in diesem Umfeld agiert. Eben diese Situation wird in dieser Arbeit im Hinblick auf digitale Vertriebswege aufgegriffen und behandelt. Hierbei ist es erstmal wichtig einen grundlegenden Überblick über das Handwerk zu erlangen. Im Anschluss daran findet eine Analyse von Handwerksbetrieben statt, die bereits digitale Vertriebswege für ihre angebotenen Leistungen nutzen. Das Ziel dieser Analyse ist es ein Muster zu erkennen für welches Unternehmen unter gewissen Umständen ein digitaler Vertriebskanal sinnvoll wäre und was für dessen Etablierung von Nöten ist. Selbstverständlich ist es nicht möglich hierbei eine Schablone zu erstellen, die auf jedes einzelne Handwerksunternehmen anwendbar ist. Jedoch sollen Tendenzen aufgedeckt werden und dadurch Handlungsempfehlungen ausgesprochen werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Die Digitalisierung im Handwerk

2. Einführung in das Handwerk und den E-Commerce

2.1. Definition des Handwerks

2.2. Die Organisationsstruktur des Handwerks

2.3. Die Definition von E-Commerce

2.4. Möglichkeiten E-Commerce zu betreiben für KMUs

2.4.1. Beschreibung und Würdigung des Vertriebs über einen Onlineshop

2.4.2. Beschreibung und Würdigung des Vertriebs über virtuelle Marktplätze

2.4.3. Beschreibung und Würdigung der Plattformökonomie im Handwerk

2.5. Formulierung der Forschungsfrage

3. Methodischer Ablauf und die Durchführung der Fallstudie

3.1. Begründung zur Durchführung einer vergleichenden Fallstudie

3.2. Ablauf der Datenerhebung

4. Analyse der ausgewählten Unternehmungen nach Vorbild des TOE-Framework

4.1. Analyse des Bäckereibetriebs „Rischart“

4.2. Analyse des Unternehmens „Orthopädie-Schuh-Service Huber“

4.3. Analyse des Unternehmens „Carsta Witzmann Malerei“

5. Bewertung der E-Commerce Strategien und Handlungsempfehlungen

6. Anhang 1: Interviewtranskripte

6.1. Anhang 1.1: Experteninterview Malereibetrieb Witzmann Berlin am 29.6.2021 um 16:56Uhr (Gedächtnisprotokoll)

7. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Relevanz und Ausgestaltung von E-Commerce-Strategien für kleine und mittelständische Handwerksbetriebe, um deren Wettbewerbsfähigkeit in einer zunehmend digitalisierten Wirtschaft zu sichern. Dabei wird analysiert, inwieweit unterschiedliche Vertriebskanäle für verschiedene handwerkliche Leistungen sinnvoll sind und welche Herausforderungen dabei entstehen.

  • Grundlagen der Digitalisierung und E-Commerce im Handwerk
  • Methoden der digitalen Distribution (Onlineshops, virtuelle Marktplätze, Plattformökonomie)
  • Vergleichende Fallstudienanalyse anhand des TOE-Frameworks
  • Herausforderungen bei Logistik, Kostenstruktur und Neukundengewinnung
  • Handlungsempfehlungen für Handwerksunternehmen

Auszug aus dem Buch

2.4.1. Beschreibung und Würdigung des Vertriebs über einen Onlineshop

Zunächst besteht die Möglichkeit einen Onlineshop aufzubauen, soweit dieses ein Sachleistungen vertreibendes Gewerbe ist. Durch einen Onlineshop besteht die Möglichkeit der Ausübung des elektronischen Handels. Hierbei wird der Einkaufvorgang über das Internet vorgenommen. Ein Onlineshop fungiert hierbei als Marktplatz an dem eine Geschäftsbeziehung zwischen Anbieter und Abnehmer aufgebaut und abgewickelt wird. Ein Kunde kann sich die angebotenen Waren auf dieser Plattform ansehen, dieergebnisse auswählen und diese schließlich mit einem Online-Bezahlsystem bezahlen. Die anschließende Lieferung an den Kunden erfolgt dann meist per Post. Das Fundament eines Onlineshops wird durch eine Software mit einer Warenkorbfunktion gebildet. Hierdurch gibt es für den Kunden die Möglichkeit, dass Produkte durch einen Mausklick in einen virtuellen Warenkorb gelegt werden. Das Betreiben von einem Onlineshop verlagert das stationäre Ladengeschäft in das World Wide Web.

Aus technologischer Sicht ist der Onlineshop der aufwendigste Vertriebskanal. Zunächst muss dieser aufgesetzt und später dann auch gepflegt werden. Von dem Unternehmen muss eine Strategie bezüglich der Struktur des Onlineshops erstellt werden. Angefangen bei der Auswahl einer Domain und der Wahl des richtigen Providers.

Grundsätzlich lässt sich die Architektur eines Onlineshops in das Frontend und das Backend untergliedern. Ersteres ist die grafische Benutzeroberfläche für den Kunden. Hier erfolgt der visuelle Einstieg in den Onlineshop und die nachfolgenden Interaktionen mit integrierten Anwendungen, sodass der Kunde durch die Bedienung der Benutzeroberfläche seinen Kauf einleiten und abschließen kann.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Die Digitalisierung im Handwerk: Das Kapitel führt in die Notwendigkeit der digitalen Transformation im Handwerk ein und thematisiert Herausforderungen durch fehlende technologische Adaption.

2. Einführung in das Handwerk und den E-Commerce: Es werden grundlegende Definitionen zu Handwerk, Organisation und E-Commerce geliefert sowie Vertriebsmodelle im Netz theoretisch erörtert.

3. Methodischer Ablauf und die Durchführung der Fallstudie: Beschreibung des Forschungsdesigns, der wissenschaftlichen Kriterien und der Auswahl der untersuchten Fallbeispiele.

4. Analyse der ausgewählten Unternehmungen nach Vorbild des TOE-Framework: Praktische Untersuchung von drei Handwerksbetrieben unter Anwendung des TOE-Modells auf deren technologische und organisatorische Gegebenheiten.

5. Bewertung der E-Commerce Strategien und Handlungsempfehlungen: Zusammenfassende Bewertung der Vertriebskanäle und Formulierung strategischer Empfehlungen für das Handwerk.

6. Anhang 1: Interviewtranskripte: Dokumentation der Experteninterviews zur Verifizierung der theoretischen Erkenntnisse aus der Praxis.

7. Literaturverzeichnis: Auflistung aller verwendeten Quellen.

Schlüsselwörter

E-Commerce, Handwerk, Digitalisierung, Onlineshop, Virtuelle Marktplätze, Plattformökonomie, KMU, Vertriebsstrategien, TOE-Framework, Kundengewinnung, Logistik, Handwerksrolle, Geschäftsmodelle, Digitaler Wandel, Wettbewerbsfähigkeit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den Möglichkeiten und Herausforderungen, die sich für kleine und mittelständische Handwerksbetriebe bei der Implementierung von E-Commerce-Vertriebskanälen ergeben.

Welche zentralen Themenfelder werden analysiert?

Im Zentrum stehen die technischen Voraussetzungen, organisatorische Anpassungen sowie die Vor- und Nachteile von Onlineshops, Handelsplattformen und Vermittlungsportalen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel besteht darin, zu evaluieren, welche E-Commerce-Strategien für Handwerksbetriebe unter welchen Bedingungen sinnvoll sind, um Wettbewerbsvorteile zu generieren.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Der Autor nutzt eine vergleichende Fallstudienanalyse, bei der drei ausgewählte Unternehmen detailliert betrachtet und anhand des TOE-Frameworks (Technology, Organization, Environment) untersucht werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Einleitung und die praktische Anwendung an den Beispielen Bäckerei Rischart, Orthopädie-Schuh-Service Huber und Malerei Witzmann.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind E-Commerce, Handwerk, Digitalisierung, KMU, Geschäftsmodelle und Vertriebsstrategien.

Wie unterscheidet sich ein virtueller Marktplatz von einem Onlineshop?

Während ein Onlineshop die vollständige Eigenverantwortung des Betreibers für Sortiment und Logistik erfordert, bieten Marktplätze wie Amazon eine fertige Infrastruktur, jedoch bei geringerer individueller Gestaltungsmöglichkeit.

Welche Rolle spielt die Logistik bei der Digitalisierung von Handwerk?

Die Logistik stellt oft die größte Hürde dar, besonders bei verderblichen Waren (z.B. Brot), die eine unterbrechungsfreie Kühlkette oder schnellen Versand erfordern.

Warum nutzen Handwerksbetriebe immer häufiger Vermittlungsplattformen?

Sie ermöglichen eine effiziente Auslastung freier Kapazitäten und erleichtern die Kundengewinnung in Regionen außerhalb des unmittelbaren stationären Einzugsgebiets.

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Details

Titel
E-Commerce-Strategien im Handwerk. Herausforderungen in kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) und Handwerksbetrieben
Hochschule
Technische Universität München
Note
2,0
Autor
Maximilian Michl (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
30
Katalognummer
V1357213
ISBN (PDF)
9783346871428
ISBN (Buch)
9783346871435
Sprache
Deutsch
Schlagworte
E-Commerce Handwerk KMU Strategien Digitalisierung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Maximilian Michl (Autor:in), 2021, E-Commerce-Strategien im Handwerk. Herausforderungen in kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) und Handwerksbetrieben, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1357213
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Leseprobe aus  30  Seiten
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