In meiner Hausarbeit möchte ich mich näher mit dem Demokratischen Lernen anhand des Beispiels des Morgenkreises beschäftigen. Ich möchte zunächst allgemein was zum Demokratischen lernen in der Grundschule sagen und dann näher auf den Morgenkreis eingehen. Dort möchte ich aufzeigen, was der Morgenkreis mit dem Demokratischen Lernen zu tun hat und wie Schülerinnen und Schüler demokratisches Lernen aktiv im Morgenkreis umsetzen können.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Demokratisches Lernen im Sachunterricht
2.1. Definition Demokratisches Lernen
2.2. Was bedeutet Demokratie lernen in der Grundschule?
3. Der Morgenkreis
3.1. Konzept des Morgenkreises
3.2. Umsetzung des Morgenkreises in der Grundschule
4. Fazit
Zielsetzung & Themen
Diese Arbeit untersucht die Bedeutung und praktische Umsetzung von Demokratiebildung in der Grundschule, wobei der Morgenkreis als zentrales pädagogisches Instrument analysiert wird, um erste Erfahrungen mit Partizipation und demokratischen Werten zu ermöglichen.
- Demokratische Bildung als schulischer Bildungsauftrag
- Vermittlung von Werten, Normen und Partizipationskompetenz
- Der Morgenkreis als soziales und demokratisches Ritual
- Förderung von sozialer Kompetenz und Klassengemeinschaft
- Praktische Gestaltungsmöglichkeiten und Struktur des Morgenkreises
Auszug aus dem Buch
3.1. Konzept des Morgenkreises
Der Morgenkreis ist in jeder Schule fester Bestandteil des Schulalltages. Er findet regelmäßig statt und durch den gleichbleibenden Ablauf bietet er den Kindern eine Struktur und gibt ihnen Sicherheit im Alltag (Eimler, 2021). So wie der Name verrät, findet der Morgenkreis zu Beginn des Schultages statt. So können die Schülerinnen und Schüler erst einmal in der Schule ankommen bevor sie in den eigentlichen Unterricht starten. Da der Morgenkreis zum festen Bestandteil in der Schule gehört, sollte er nach Möglichkeit und bedarf so häufig wie möglich durchgeführt werden, um den Schülerinnen und Schülern einen Platz für offene Gespräche zu bieten. (Kroll-Gabriel, 2019)
Der Morgenkreis stellt die Unterrichtsform eines freien Gespräches dar, wessen Grundlagen in der Reformpädagogik liegen. Dabei versuchte man, dass das Gespräch durch die Kinder entwickelt und geleitet wurde und dies zu einer neuen Kommunikationsart führte. (Purmann, 2001) Zudem soll der Morgenkreis den Schülerinnen und Schülern auch soziale Kompetenzen vermitteln. Zum einen sollen sich die Kinder zuhören, aufeinander hören, auch aufeinander eingehen und gemeinsam bei Aktionen zusammenarbeiten. Des Weiteren werden durch die vermehrte Kommunikation und den Austausch auch Kompetenzen wie die Sprachbildung gefördert. Dadurch wird nicht nur die Gemeinschaft der Klasse gestärkt, sondern die Schülerinnen und Schüler nehmen sich gegenseitig richtig wahr, wodurch auch der Respekt untereinander gefördert werden kann. Schülerinnen und Schüler sollen zudem im Morgenkreis
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die steigende Relevanz politischer Bildung in der Schule und führt in das zentrale Thema der Demokratieerziehung durch den Morgenkreis ein.
2. Demokratisches Lernen im Sachunterricht: Dieses Kapitel definiert demokratisches Lernen als Vermittlung von Werten sowie als praktisches Erfahrungsfeld innerhalb des schulischen Erziehungsprozesses.
3. Der Morgenkreis: Hier werden das theoretische Konzept des Morgenkreises sowie dessen konkrete Umsetzungsmöglichkeiten im Schulalltag detailliert beschrieben.
4. Fazit: Das Kapitel reflektiert die Bedeutung des demokratischen Lernens und stellt den Morgenkreis als bewährte Methode zur Vorbereitung auf ein aktives gesellschaftliches Leben heraus.
Schlüsselwörter
Demokratieerziehung, Grundschule, Morgenkreis, Partizipation, Politik, Mitbestimmung, Wertebildung, soziales Lernen, Reformpädagogik, Unterrichtsgestaltung, Klassengemeinschaft, Demokratisches Lernen, soziale Kompetenzen.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der demokratischen Bildung in der Grundschule und untersucht, wie Schülerinnen und Schüler durch den Morgenkreis frühzeitig demokratische Kompetenzen erwerben können.
Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?
Die Schwerpunkte liegen auf dem Auftrag der Schule zur Wertevermittlung, der Bedeutung von Partizipation im Unterricht sowie der konkreten Anwendung des Morgenkreises als pädagogisches Ritual.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Ziel ist es aufzuzeigen, wie der Morgenkreis als Instrument zur Förderung demokratischer Prozesse, der Teilhabe und der Eigenverantwortung von Grundschulkindern genutzt werden kann.
Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse bestehender Konzepte zur Demokratiebildung und didaktischer Ansätze zum Morgenkreis.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung des demokratischen Lernens und eine praxisorientierte Analyse des Morgenkreises inklusive seiner Umsetzung im Unterricht.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Dokument?
Wesentliche Begriffe sind Demokratieerziehung, Partizipation, Morgenkreis, soziale Kompetenz, Reformpädagogik und Mitbestimmung.
Welche Rolle spielt die Lehrkraft im untersuchten Konzept?
Die Lehrkraft fungiert als wesentlicher Akteur, der einen Raum für demokratische Aushandlungsprozesse schafft und die Schülerinnen und Schüler dabei begleitet, ihre Mitbestimmungsrechte wahrzunehmen.
Kann der Morgenkreis den Klassenrat vollständig ersetzen?
Nein, die Arbeit stellt klar, dass der Morgenkreis als Ergänzung zu bestehenden Ritualen wie dem Klassenrat dient und eigenständige, kinderorientierte Schwerpunkte setzt.
- Arbeit zitieren
- Patricia Schubert (Autor:in), 2022, Demokratie lernen im Sachunterricht am Beispiel des Morgenkreises, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1357387