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Zur absoluten Schutzwürdigkeit menschlicher Embryonen

Titel: Zur absoluten Schutzwürdigkeit menschlicher Embryonen

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2009 , 19 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Ethik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Innerhalb der Embryonendebatte kursieren die gegenwärtigen Fragen zur Forschung an embryonalen Stammzellen sowie zur Abtreibungsproblematik im Kern eigentlich um die zentrale Fragestellung, welchen moralischen Status der Embryo hat. Eine Klärung dieser Frage würde zumindest einen Grundkonsens schaffen auf dessen Basis die meisten ethischen Dilemmata im Zusammenhang mit dem moralischen Status des Embryos vermieden werden könnten. Das Ziel dieser Hausarbeit besteht nun darin einen solchen moralischen Grundkonsens zu Gunsten des Status des Embryos herbeizuführen, in dem ein überzeugender bzw. argumentativ stichhaltiger Begründungsansatz zur absoluten Schutzwürdigkeit von menschlichen Embryonen herausgearbeitet wird. Dabei wird sich dieser Begründungsansatz hauptsächlich auf das traditionelle Potentialitätsargument stützen, welches in diesem Kontext gegenüber anderen klassischen Argumenten häufig als das stärkste Argument zum Schutze der Embryonen zitiert wird.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis der Arbeit

1 Einleitung

2 Zum Begriff der Menschenwürde

3 Das Potentialitätsargument

3.1 Eine Version des P-Arguments von Wieland

3.1.1 Ein direkter Ansatz zur Verifizierung des Obersatzes

3.1.2 Der Versuch einer Begründung des Untersatzes

3.2 Das NIP- Argument als eine Version des P-Arguments

3.2.1 Eine indirekte Strategie zur Begründung des Obersatzes

3.2.2 Die Verifizierung des Untersatzes durch das Argument der numerischen Identität

4 Eine kritische Analyse beider Versionen des P-Arguments

4.1 Das Gametenproblem

4.2 Das Mehrlingsproblem

5 Resumée

Zielsetzung & Themen der Untersuchung

Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, einen argumentativ stichhaltigen Begründungsansatz für die absolute Schutzwürdigkeit menschlicher Embryonen zu erarbeiten, wobei die Forschungsfrage nach dem moralischen Status des Embryos im Mittelpunkt steht.

  • Ethik des moralischen Status menschlicher Embryonen
  • Analyse und Vergleich des Potentialitätsarguments
  • Unterscheidung zwischen direkten und indirekten Begründungsstrategien
  • Kritische Auseinandersetzung mit dem Gameten- und Mehrlingsproblem
  • Anwendung des Arguments der numerischen Identität

Auszug aus dem Buch

1 Einleitung

Innerhalb der Embryonendebatte kursieren die gegenwärtigen Fragen zur Forschung an embryonalen Stammzellen sowie zur Abtreibungsproblematik im Kern eigentlich um die zentrale Fragestellung, welchen moralischen Status der Embryo hat. Eine Klärung dieser Frage würde zumindest einen Grundkonsens schaffen auf dessen Basis die meisten ethischen Dilemmata im Zusammenhang mit dem moralischen Status des Embryos vermieden werden könnten. Das Ziel dieser Hausarbeit besteht nun darin einen solchen moralischen Grundkonsens zu Gunsten des Status des Embryos herbeizuführen, in dem ein überzeugender bzw. argumentativ stichhaltiger Begründungsansatz zur absoluten Schutzwürdigkeit von menschlichen Embryonen herausgearbeitet wird. Dabei wird sich dieser Begründungsansatz hauptsächlich auf das traditionelle Potentialitätsargument stützen, welches in diesem Kontext gegenüber anderen klassischen Argumenten häufig als das stärkste Argument zum Schutze der Embryonen zitiert wird.

Dieses wird in zwei Versionen vorgetragen werden, welche sich sowohl inhaltlich als auch methodisch voneinander unterscheiden Die erste Version des Potentialitätsarguments rekurriert hierbei auf eine direkte Argumentationsstruktur von Wieland. Dem gegenüber steht in einer zweiten Version des Potentialitätsarguments das von Damschen & Schönecker vorgeschlagene indirekte Verfahren zur Begründung der moralischen Schutzwürdigkeit von Embryonen. Für die Formulierung eines überzeugenden Standpunktes zu Gunsten des moralischen Status des Embryos, wird es hier auch von Bedeutung sein, Schwachstellen in der Argumentation der betreffenden Autoren zu erkennen und diese gegebenenfalls zu beseitigen, so dass die herausgearbeitete Argumentationsstruktur des Potentialitätsarguments auch den stärksten Kritiken von Merkel und Singer standhält.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Debatte um den moralischen Status des Embryos ein und legt den Fokus auf die Analyse des Potentialitätsarguments als Begründungsbasis für dessen Schutzwürdigkeit.

2 Zum Begriff der Menschenwürde: Dieses Kapitel differenziert zwischen Minimal- und Maximaldefinitionen der Menschenwürde, um eine Grundlage für die ethische Argumentation zu schaffen.

3 Das Potentialitätsargument: Hier werden die zwei Hauptversionen des Potentialitätsarguments – von Wieland sowie Damschen & Schönecker – vorgestellt und die jeweiligen Begründungsstrategien für Obersatz und Untersatz untersucht.

4 Eine kritische Analyse beider Versionen des P-Arguments: Dieses Kapitel prüft die Stichhaltigkeit der Argumentationsansätze anhand der bekannten Gegenargumente, namentlich des Gameten- und des Mehrlingsproblems.

5 Resumée: Das Resumée fasst die Ergebnisse zusammen und kommt zu dem Schluss, dass absolute Schutzrechte für den Embryo durch die Verbindung von Potentialitäts- und Identitätsargumenten am besten gestützt werden können.

Schlüsselwörter

Menschenwürde, Potentialitätsargument, Embryonenschutz, Moralfähigkeit, numerische Identität, Ethik, Bioethik, SKIP-Argumente, Damschen und Schönecker, Wieland, Gametenproblem, Mehrlingsproblem, Stammzellenforschung, Schutzwürdigkeit, Identitätsbegriff.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit prinzipiell?

Die Arbeit untersucht die ethische Rechtfertigung der absoluten Schutzwürdigkeit von menschlichen Embryonen im Kontext der modernen Biotechnologie.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit fokussiert sich auf den moralischen Status von Embryonen, den Begriff der Menschenwürde sowie die Analyse des sogenannten Potentialitätsarguments.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, einen überzeugenden, argumentativ stichhaltigen Begründungsansatz zu entwickeln, der den Schutzstatus für Embryonen bereits ab der Vereinigung der Vorkerne rechtfertigt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit setzt auf eine analytische Untersuchung und kritische Auseinandersetzung mit ethischen Syllogismen und Begründungsansätzen (direkte versus indirekte Strategien).

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert das Potentialitätsargument in den Versionen von Wieland sowie Damschen & Schönecker und stellt diese kritischen Einwänden gegenüber.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Zentrale Begriffe sind Menschenwürde, Potentialitätsargument, Identitätsargument, Moralfähigkeit und normative Schutzrechte.

Wie unterscheidet sich Wielands Ansatz zur Begründung des Obersatzes von dem von Damschen & Schönecker?

Wieland verwendet einen direkten Begründungsansatz, während Damschen & Schönecker eine indirekte Strategie bevorzugen, die auf intuitiv akzeptierten Zusatzannahmen beruht.

Wie gehen die Autoren mit dem Einwand des Mehrlingsproblems um?

Sie unterscheiden zwischen faktischer und möglicher Mehrlingsbildung und argumentieren, dass die numerische Identität als Kriterium für den Schutzstatus auch bei bestehender Teilungsmöglichkeit relevant bleibt.

Welche Rolle spielt die Moralfähigkeit für die Argumentation?

Die Moralfähigkeit dient als normative Bestimmung, um die Schutzwürdigkeit ohne Sein-Sollen-Fehlschluss und unabhängig von empirischen Eigenschaften wie Bewusstsein zu begründen.

Warum wird das Identitätsargument ergänzend herangezogen?

Das Identitätsargument wird benötigt, um den Untersatz des Potentialitätsarguments schlüssig zu begründen, da Wielands rein auf Potentialität basierende Argumentation hier Schwächen aufweist.

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Zur absoluten Schutzwürdigkeit menschlicher Embryonen
Hochschule
Eberhard-Karls-Universität Tübingen
Note
1,0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2009
Seiten
19
Katalognummer
V1357441
ISBN (PDF)
9783346872142
ISBN (Buch)
9783346872159
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Embyonen Stammzellen Ethik der Genetik
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2009, Zur absoluten Schutzwürdigkeit menschlicher Embryonen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1357441
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  19  Seiten
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