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Der Status. Problem oder Motor der Verhandlung?

Title: Der Status. Problem oder Motor der Verhandlung?

Term Paper , 2022 , 12 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Nina Wanninger (Author)

Business economics - General
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Ziel der Studienarbeit ist es, die Rolle zu erkennen, welche der Status bei Verhandlungen spielt. Werden Verhandlungen durch Statusunterschiede gebremst oder sogar beschleunigt? Und falls der Status einen Einfluss hat, wie soll man sich in einer Verhandlung verhalten, um ein dauerhaft positives Ergebnis für alle Akteure zu erzielen?

"Vor Gericht und auf hoher See bist Du in Gottes Hand"
Diese Redensart drückt die oft wahrgenommene Machtlosigkeit in einer Verhandlung aus. Wen wundert es also, dass dem Wort "Verhandeln" eine gewisse Schwere anhaftet? Manche bleiben bei Verhandlungen locker, bei anderen zieht sich wiederum der Magen zusammen: Verhandeln heißt für sie "in die Schlacht ziehen".

Dadurch, dass so vieles von Verhandlungen abhängt, wie effektiv wir sind und wie erfolgreich wir im Leben sind – ob privat oder beruflich – ist es sinnvoll, sich einmal genauer anzusehen, was unterschiedliche Teilnehmer unter dem Begriff Verhandlung verstehen.

Vor allem in Deutschland haben Verhandlungen einen eher negativen Beigeschmack. Man sieht eine Verhandlung eher als einen Machtstreit an und man hat Angst eine Ablehnung zu erfahren, falls eine Verhandlung schiefläuft. Noch dazu wird oft vermutet, dass die Qualität der Dienstleistung sinkt, da der Dienstleister die fehlenden Kosten an einer anderen Stelle wieder einsparen muss.

Das ist jedoch ein Trugschluss. Aus diesem Grund verpassen viele Menschen die Gelegenheit, günstigere Preise für die gleiche Qualität zu bekommen. Auf diese Weise wird das Verhandlungspotential vollständig aus den Augen verloren. Man muss es wagen, seine Komfortzone zu verlassen. Aber wie funktioniert die Verhandlung und vor allem wie wirkt sich der Status auf die Verhandlung aus? Ist es vorteilhafter, einen hohen oder einen niedrigen Status zu haben? Was kann man tun, um seine Verhandlungsergebnisse so weit wie möglich zu optimieren?

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Verhandlungen im 21. Jahrhundert

1.1 Verhandlungen in Deutschland

1.2 Herausfinden der Relevanz des Status quo in Verhandlungen

1.3 Struktur und Aufbau

2. Der Status

2.1 Definition und Abgrenzungen

2.1.1 Zugeschriebener und erworbener Status

2.1.2 Symmetrische und asymmetrische Verhandlungen

2.2 Das Beste aus dem Status machen

2.2.1 Psychologische Effekte

2.2.2 Körpersprache

2.2.3 Vorbereitung auf Verhandlungen

3. Praxisbeispiel

3.1 Gesprächssimulation zwischen Einkäufer und Verkäufer

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung des sozialen Status in Verhandlungssituationen und analysiert, inwieweit dieser als hemmender oder fördernder Faktor fungiert, um Strategien für dauerhaft positive Verhandlungsergebnisse abzuleiten.

  • Einfluss von Statusunterschieden auf den Verhandlungsverlauf
  • Unterscheidung zwischen zugeschriebenem und erworbenem Status
  • Psychologische Wahrnehmungseffekte und deren Wirkung
  • Bedeutung nonverbaler Kommunikation und Körpersprache
  • Strategische Vorbereitung zur Optimierung von Verhandlungsergebnissen

Auszug aus dem Buch

2.2.1 Psychologische Effekte

„Halo-Effekt“, „Primacy-Effekt“ oder auch der „Similiar-to-Me-Effekt“ sind sogenannte Wahrnehmungs-Effekte beziehungsweise psychologische Beurteilungsfehler. Sie alle haben eines gemeinsam: Man schließt durch eine Eigenschaft einer Person fälschlicherweise auf verschiedene Andere.

Dadurch, dass wir jeden Tag pausenlos tausenden von Reizen und Informationen ausgesetzt sind, können wir nicht alle bewusst wahrnehmen und analysieren. Aus diesem Grund trennt unser Gehirn automatisch aus Effizienzgründen Wichtiges von Unwichtigem.

Klischees, Stereotypen und Denkmuster helfen dabei enorm. Der Nachteil ist allerdings, dass dadurch unsere Wirklichkeit verzerrt wird und wir in „Schubladen“ denken.

Alles in Allem ist also der erste Eindruck der wichtigste, da die erste Eigenschaft häufig so dominant ist, dass sie spätere Eigenschaften überstrahlt. Innerhalb von Millisekunden wird sich eine Meinung über eine Person gebildet und von dieser Meinung wieder weg zu kommen, kann sehr lange dauern.

Ein positiver erster Eindruck fängt bereits bei dem äußeren Erscheinungsbild an. Gepflegte beziehungsweise attraktive Menschen werden zum Beispiel häufiger als kompetent wahrgenommen, obwohl zwischen dem Aussehen und der Intelligenz kein Zusammenhang besteht.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Verhandlungen im 21. Jahrhundert: Dieses Kapitel thematisiert die allgemeine Wahrnehmung von Verhandlungen in Deutschland und skizziert die methodische Vorgehensweise der Arbeit.

2. Der Status: Hier werden theoretische Grundlagen zu Statusmerkmalen sowie die Unterschiede zwischen symmetrischen und asymmetrischen Verhandlungen erörtert, ergänzt um psychologische Aspekte wie Körpersprache.

3. Praxisbeispiel: Dieses Kapitel überträgt die theoretischen Erkenntnisse in eine konkrete Gesprächssimulation zwischen einem Einkäufer und einem Verkäufer.

4. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass der Status sowohl als Motor als auch als Problem in Verhandlungen fungieren kann und betont die Notwendigkeit, sich des eigenen Status-Prinzips bewusst zu sein.

Schlüsselwörter

Verhandlung, Status, Verhandlungsführung, asymmetrische Verhandlung, Körpersprache, Psychologie, Wahrnehmungseffekte, Win-Win-Situation, Kommunikation, Sozialstruktur, Selbstbewusstsein, Verhandlungstaktik, Einkäufer, Verkäufer, Machtverhältnis

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Studie befasst sich mit der Rolle des sozialen Status innerhalb von Verhandlungsprozessen und dessen Einfluss auf den Erfolg der beteiligten Parteien.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Kernpunkte umfassen die Definition von Statuskonsistenz, die Unterscheidung verschiedener Verhandlungstypen, die Auswirkung psychologischer Fehlurteile sowie die Bedeutung der nonverbalen Kommunikation.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es zu ergründen, ob ein Statusunterschied Verhandlungen hemmt oder fördert, und Handlungsempfehlungen zu entwickeln, um trotz asymmetrischer Voraussetzungen gute Ergebnisse zu erzielen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Aufarbeitung soziologischer und psychologischer Konzepte, die durch eine praxisnahe Gesprächssimulation veranschaulicht werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Definition von Statusvariablen und Verhandlungssituationen sowie die praktische Anwendung von Vorbereitungstechniken und Körpersprache.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Zu den prägenden Begriffen zählen Verhandlungsführung, Status-Prinzip, asymmetrische Verhandlung, psychologische Effekte und Körpersprache.

Wie definiert die Autorin den Unterschied zwischen zugeschriebenem und erworbenem Status?

Zugeschriebener Status umfasst „vererbte“ Merkmale wie Abstammung oder Geschlecht, während der erworbene Status durch individuelle Leistungen wie Ausbildung oder Beruf erarbeitet wird.

Warum ist laut der Arbeit die Vorbereitung „das A und O“ einer Verhandlung?

Eine fundierte Vorbereitung nach dem SMART-Prinzip stärkt das Selbstvertrauen und verringert die Unsicherheit, wodurch man weniger Gefahr läuft, bei Druck durch den Verhandlungspartner zu scheitern.

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Details

Title
Der Status. Problem oder Motor der Verhandlung?
College
University of applied Sciences Regensburg
Grade
1,7
Author
Nina Wanninger (Author)
Publication Year
2022
Pages
12
Catalog Number
V1357589
ISBN (PDF)
9783346873330
ISBN (Book)
9783346873347
Language
German
Tags
status problem motor verhandlung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Nina Wanninger (Author), 2022, Der Status. Problem oder Motor der Verhandlung?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1357589
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