In der folgenden Studienarbeit wird zuerst das große Thema der psychischen Erkrankungen beleuchtet. Nach einer allgemeinen Definition folgt eine genauere Auseinandersetzung mit zwei psychischen Erkrankungen. Welches Verhalten ist typisch für Betroffene die an diesen Erkrankungen leiden und welche Auslöser bringen diese hervor?
Darauffolgend wird die Berufsunfähigkeit genauer beschrieben. Zusätzlich wird hier auch auf die Absicherung im Bereich der Berufsunfähigkeit, also die Berufsunfähigkeitsversicherung eingegangen.
Im nächsten Schritt folgt das wichtigste und größte Kapitel dieser Arbeit. Die Vorgehensweise bei einer psychischen Erkrankung als Versicherungsfall steht hier im Mittelpunkt. Analysiert werden konkrete Punkte auf die der Versicherer und der Gutachter bei Betroffenen achten muss. Mit der stetig steigenden Zahl an psychisch Erkrankten steigt natürlich auch die Zahl der Fälle, in denen ein Versicherungsbetrug vor liegt. Auch auf diesen Fall wird in der Arbeit eingegangen.
Waren vor einigen Jahren noch Unfälle oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen die Hauptursache für Arbeitsunfähigkeit, sind heute zunehmend psychische Probleme wie Depressionen und Burnout der Grund. Die sich ständig ändernden Anforderungen der Arbeitswelt setzen Mitarbeiter einem immer höheren Arbeitsdruck aus, dem viele nicht gewachsen sind. Die Folge der Globalisierung stellt einen intensiveren Wettbewerb zwischen den Unternehmen dar. Dies gilt für Mitarbeiter aller Klassen und Berufsgruppen, nicht nur für Führungskräfte. Experten zufolge beantragt fast ein Drittel der deutschen Arbeitnehmer eine Arbeitsunfähigkeit wegen einer psychischen Erkrankung. Die Dunkelziffer ist noch um einiges höher. Depressionen, Angstzustände, Suizidgedanken und Antriebshemmungen sind die am häufigsten vorkommenden psychischen Erkrankungen. Wie sich diese und andere psychische Störungen nachweisen, bemessen und als Versicherungsfall feststellen lassen, sollen die Kernfragen dieser Arbeit sein.
Inhaltsverzeichnis
- 1. Einleitung
- 2. Psychische Erkrankungen
- 2.1 Definition
- 2.2 Beispiele für psychische Erkrankungen
- 3. Die Berufsunfähigkeit
- 3.1 Das Risiko der Berufsunfähigkeit
- 3.2 Merkmale und Bestandteile der privaten Berufsunfähigkeitsversicherung
- 4. Psychische Erkrankungen als Versicherungsfall
- 4.1 Deckungsumfang aus Betroffenensicht
- 4.2 Deckungslücken und mögliche Problemfelder
- 5. Fazit und Zusammenfassung
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Studienarbeit analysiert den Deckungsumfang der Berufsunfähigkeitsversicherung im Hinblick auf psychische Erkrankungen aus Betroffenensicht. Die Arbeit beleuchtet die steigende Bedeutung von psychischen Erkrankungen als Ursache für Berufsunfähigkeit und untersucht die damit verbundenen Deckungslücken und möglichen Problemfelder.
- Definition und Beispiele für psychische Erkrankungen
- Das Risiko der Berufsunfähigkeit
- Merkmale und Bestandteile der privaten Berufsunfähigkeitsversicherung
- Deckungsumfang von psychischen Erkrankungen aus Betroffenensicht
- Deckungslücken und mögliche Problemfelder
Zusammenfassung der Kapitel
Die Arbeit beginnt mit einer Einführung in das Thema psychische Erkrankungen und erläutert die wachsende Bedeutung von Depressionen und Burnout als Ursachen für Arbeitsunfähigkeit. Im Anschluss werden die Definition und Beispiele für psychische Erkrankungen beleuchtet. Kapitel 3 widmet sich dem Thema der Berufsunfähigkeit, einschließlich des Risikos der Berufsunfähigkeit und der Funktionsweise der privaten Berufsunfähigkeitsversicherung. Der Kern der Arbeit liegt im Kapitel 4, welches den Deckungsumfang von psychischen Erkrankungen aus Betroffenensicht beleuchtet. Hier werden Deckungslücken und mögliche Problemfelder, die im Zusammenhang mit der Versicherungsleistung auftreten, ausführlich analysiert.
Schlüsselwörter
Psychische Erkrankungen, Berufsunfähigkeit, Berufsunfähigkeitsversicherung, Deckungsumfang, Deckungslücken, Betroffenensicht, Problemfelder, Depression, Burnout, Arbeitsunfähigkeit, Versicherungsbetrug.
Häufig gestellte Fragen
Welche psychischen Erkrankungen führen am häufigsten zur Berufsunfähigkeit?
Depressionen, Burnout, Angstzustände und Antriebshemmungen gehören zu den am häufigsten gemeldeten psychischen Ursachen für eine Arbeitsunfähigkeit.
Wie lässt sich eine psychische Erkrankung als Versicherungsfall nachweisen?
Der Nachweis erfolgt über medizinische Gutachten, die das typische Verhalten der Betroffenen analysieren und prüfen, ob die Ausübung des Berufs dauerhaft unmöglich ist.
Gibt es Deckungslücken bei psychischen Leiden in der BU-Versicherung?
Ja, Problemfelder entstehen oft durch unklare Klauseln, Schwierigkeiten bei der Bemessung des Grades der Berufsunfähigkeit oder durch den Vorwurf des Versicherungsbetrugs bei schwer objektivierbaren Symptomen.
Warum nehmen psychische Erkrankungen in der Arbeitswelt zu?
Ursachen sind der steigende Arbeitsdruck durch Globalisierung, intensiver Wettbewerb und die sich ständig ändernden Anforderungen, denen viele Mitarbeiter nicht mehr gewachsen sind.
Wie viele Arbeitnehmer beantragen Leistungen wegen psychischer Probleme?
Experten zufolge beantragt fast ein Drittel der deutschen Arbeitnehmer eine Arbeitsunfähigkeit aufgrund psychischer Erkrankungen, wobei die Dunkelziffer noch höher geschätzt wird.
- Quote paper
- Paula Jabs (Author), 2023, Psychische Erkrankungen in der Berufsunfähigkeitsversicherung. Der Deckungsumfang aus Betroffenensicht und Ableitung von Deckungslücken und möglichen Problemfeldern, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1357596