Herstellung eines Außengewindes (Unterweisung Feinmechaniker/in)


Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2009

18 Seiten, Note: 2


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Allgemeine Informationen zum Unterweisungsthema
1.1. Ausbildungsberuf und Ausbildungsthema
1.2. Unterweisungsthema und Quellen
1.3. Begründung der Themenwahl
1.3.1. Vorangegangene Unterweisung
1.3.2. Nachfolgende Unterweisung

2. Informationen zum Lehrling

3. Unterweisungsziel Strukturierung
3.1. Lernziele
3.1.1. Leitziele
3.1.2. Richtziele
3.1.3. Grobziele
3.1.4. Feinziele
3.2. Unterscheidung der einzelnen Lernzielklassifikationen
3.2.1. Kognitive Lernziele
3.2.2. Psychomotorische Lernziele
3.2.3. Affektive Lernziele
3.3. Handlungskompetenzen
3.3.2. Fachliche Kompetenzen
3.3.3. Persönliche Kompetenzen
3.3.4. Soziale Kompetenzen

4. Planung der Organisation
4.1. Didaktische Prinzipien
4.2. Wahl der Unterweisungsmethode
4.3. Lernort und Zeitpunkt
4.4. Unterweisungsdauer
4.5. Ausbildungsmittel
4.5.1. Arbeitsmittel
4.5.2. Lernmittel
4.5.3. Lehrmittel

5.Durchführung der Unterweisung nach der Vierstufen-Methode
5.1. Stufe 1: Vorbereitung des Auszubildenden ( Lehrlings )
5.2. Stufe 2: Vormachen und Erklären durch den Ausbilder
5.3. Stufe 3: Ausführungsversuche machen lassen
5.4. Üben und Festigen
5.5. Nachbesprechung und nachfolgende Arbeitsaufgaben

1. Allgemeine Informationen zum Unterweisungsthema

1.1. Ausbildungsberuf und Ausbildungsthema

Das hier ausgewählte Thema lautet: herstellen eines Außengewindes in dem Beruf des/der

Feinwerkmechanikers / Feinwerkmechanikerin.

1.2. Unterweisungsthema Quelle

Sachlich und zeitliche Gliederung der Berufsausbildung zum/r Feinwerkmechaniker / in ( Ausbildungsrahmenplan ).

- Abschnitt I Berufliche Ausbildung:
- §4 Nr. 10 manuelles Spanen und Umformen
- Unterpunkt d) Innen- und Außengewinde herstellen

1.3. Begründung der Themenwahl

Die Herstellung eines Außengewindes ist eine wichtige Fertigkeit die der Feinwerkmechaniker beherrschen sollte. Das Gewinde ist eine einfache und sichere Art des Fügens. Sie ist sehr Stabil und Anpassungsfähig und vor allem wieder lösbar. Das beherrschen der Herstellung eines Außengewindes ist unerlässlich für spätere Ausbildungsabschnitte der Berufsausbildung. Ich erachte dieses Thema als überaus wichtig, da im späteren Berufsleben kaum eine Fertigung von Produkten ohne die Herstellung von Außengewinden abläuft.

1.3.1. Vorangegangene Unterweisung

In den Vorherigen Unterweisungen wurde auf das fachgerechte Anreißen und Körnen sowie Bohren und das Feilen einer Phase hingewiesen. Dies wurde durch vermehrtes Üben gefestigt. Außerdem wurde die Wichtigkeit des Fügens mittels Schraubverbindung dargestellt.

1.3.2. Nachfolgende Unterweisung

Die Nachfolgende Unterweisung beinhaltet das Thema: Bleche, Rohre und Profile aus Eisen-und Nichteisenmetallen umzuformen. Diese Unterweisung sollte zeitnah erfolgen um dem Lehrling die Wichtigkeit der vorrangegangenen Unterweisung nochmals besser verinnerlichen zu lassen. Hier lasse ich z.B. nochmals Außengewinde Herstellen und miteinander Verbinden.

2. Informationen zum Lehrling

Der Lehrling NAME ist 16 Jahre alt. Er hat vor Beginn der Ausbildung die Realschule besucht und mit durchschnittlichen bis guten Noten beendet.

... sein Vater ist Malermeister und seine Mutter. arbeitet in dem Familienbetrieb, in der Buchhaltung. Sein älterer Bruder ist 26 Jahre alt und soll später mal den Betrieb des Vaters übernehmen. Seine kleine Schwester ist 14 Jahre alt und besucht das örtliche Gymnasium.

NAME kommt aus einem behüteten Elternhaus, jedoch so hat er mir erzählt musste er schon früh selbstständig werden. Sein Vater war immer sehr viel im Betrieb und um sein Fortkommen bemüht, seine Mutter musste und muss immer noch viel helfen. Durch den großen Altersunterschied zu seinem Bruder hatte er nie eine gute Beziehung zu diesem. Er kümmert sich meist nach der Ausbildung noch um seine Schwester da die Eltern erst spät von der Arbeit nachhause kommen.

Er hat schon sehr gefestigte eigen Wertvorstellungen und weis genau was er will, obwohl er in der mittleren Adoleszenzphase ist kann man ihn noch beeinflussen d.h. er ist noch Formbar.

NAME hat einen Ausgeprägten Ordnungssinn und ein gutes Logisches Denkvermögen. Leider ist er manchmal etwas voreillig und ungeduldig und verliert leicht die Beherrschung wenn etwas nicht auf Anhieb gelingt. Das liegt teilweise an seinen hohen Ansprüchen an sich selbst denen er aufgrund der mangelnden Erfahrung noch nicht gerecht werden kann. Seine Stärken liegen vor allem in der Theoretischen Problemen Lösung, als in der Praktischen Umsetzung dies kann er allerdings durch vermehrtes Üben leicht kompensieren.

Die Berufswahl viel ihm nicht schwer da er schon früher sehr interessiert an technischen themengebieten war. Eines seiner liebsten Hobbys ist der Modellbau hier besonders der Bau von RC-Modellautos.

NAME Lernt in der alteingesessenen Firma . in. , ein kleiner aber durch seine Hohequalität sehr gefragter Betrieb in der Nähe von... Zu den Stammkunden zählt sogar der Weltkonzern. der einige Teile für die Turbinenproduktion bei der Firma .. in geringer Stückzahl fertigen lässt. Die Firma ist aufgrund der guten
Ausbildungsverhältnisse sehr bekannt. Es gibt außer NAME noch zwei andere Lehrlinge beide jeweils im 2 und 3 Lehrjahr. Dies gibt mir als Ausbilder natürlich die Möglichkeit mich besonders um NAME zu kümmern da die beiden anderen schon Arbeitsaufträge so gut wie selbstständig erledigen können. Mein bevorzugter Führungsstil ist der Kooperative in der Fachliteratur auch als der Partnerschaftliche, kollegiale Führungsstil bekannt.

NAME hat diesen Führungsstil gut angenommen und fühlt sich mit dieser Art der Führung sichtlich wohl. Nach der Einführung in den Betrieb wo er die Dreherei, Fräserei, Schweißerei sowie das Planungsbüro und die CNC-Werkstatt kennengelernt hatte, arbeitete er in der kleinen Mechanikwerkstatt die direkt neben der Dreherei ist. Die hier erfolgten arbeiten zeigten das NAME ein Lernwilliger und verantwortungsbewusster Lehrling ist. Er nimmt Verbesserungsvorschläge auf und versucht sie schnell umzusetzen, was ihm jedoch nicht immer gleich gelingt. Diese kleinen Misserfolge wirken sehr demotivierend auf ihn und er ist dann schwer wieder zu Motivieren.

Hat man dies allerding erst einmal geschafft geht er mit dem gleichen Elan wie zuvor an die Arbeit.

Die Berufsschule meistert er mit Leichtigkeit was ihn teilweise etwas arrogant macht. Durch mein Vertrauensverhältnis schaffe ich es jedoch immer wieder ihn auf den Boden der Tatsachen zurück zu holen.

Um das ganze nochmal zusammenzufassen ist zu sagen, dass NAME ein Leistungswilliger und ordentlicher Lehrling ist der sich allerdings von Misserfolgen etwas leicht demotivieren lässt. Jedoch ist er nach erneuter Motivation allen Verbesserungsvorschlägen gegenüber offen. NAME ist teamfähig und respektvoll sowie freundlich gegenüber seinen Arbeitskollegen und Mitauszubildenden. Er hat Freude und zeigt sehr viel Interesse an seinem zu erlernenden Beruf.

3. Unterweisungsziel Strukturierung

3.1. Lernziele

Sie beinhalten das beabsichtigte, angestrebte und erwünschte Ergebnis des Lernprozesses das beobachtbare Endverhalten, das durch das Lernen in der Ausbildung erreicht werden soll. Zweck dieser Lernziele ist die Informierung über die zu erwerbenden Fertigkeiten, Fähigkeiten und Kenntnisse die für einen Beruf von Nöten sind. Diese Lernziele helfen dem Ausbilder den Ausbildungserfolg zu beurteilen und erzwingen eine Strukturierung der Unterweisung.

3.1.1. Leitziele

Leitziele sind das oberste Ziel des Lernens, in diesem Fall, die erfolgreiche Absolvierung der Berufsausbildung zum Feinwerkmechaniker von dem Lehrling NAME.

3.1.2. Richtziele

Sie beschreiben in einem geringen Genauigkeitsgrad die in einem Bereich angestrebten Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten und lassen eine grö1ere Zahl von Auslegungen zu. Hier wäre das Richtziel das NAME die Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten die im Beruf des Feinwerkmechanikers von Nöten sind besitzt.

3.1.3 Grobziele

Grobziele haben einen mittleren Grad an Genauigkeit und beschreiben verhaltensformen eines Teils des Lernbereiches. NAME soll nach dieser Unterweisung eine Form des manuellen Spanens beherrschen.

3.1.4. Feinziele

Die sogenannten Mikroziele, sind exakt auf das Ziel der Lerneinheit ausgerichtet und lassen nur eine Auslegung zu. In diesem Fall soll NAME das erforderliche Werkzeug, sowie die Hilfsmittel kennen und die einzelnen Arbeitsschritte zur Herstellung eines Au1engewindes durchführen können.

3.2 Unterscheidung der einzelnen Lernzielklassifikationen

3.2.1 Kognitive Lernziele

In diesem Bereich wird vor allem die Theorie vermittelt, er bezieht sich auf die Veränderungen bei Wissen, Verstehen, Denken, Behalten und Einsehen.

Die Unterweisung vermittelt NAME die theoretischen Kenntnisse die für das Schneiden eines Au1engewindes nötig sind hier wie wir das Gewinde geschnitten mit welchem Werkzeug und welche Hilfsmittel werden benötigt.

[...]

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten

Details

Titel
Herstellung eines Außengewindes (Unterweisung Feinmechaniker/in)
Note
2
Autor
Jahr
2009
Seiten
18
Katalognummer
V135763
ISBN (eBook)
9783640433940
Dateigröße
644 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Herstellung, Außengewindes, Feinmechaniker/in)
Arbeit zitieren
Marvin Minkus (Autor), 2009, Herstellung eines Außengewindes (Unterweisung Feinmechaniker/in), München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/135763

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