Untersuchung zur Mediengewalt


Hausarbeit, 2007

22 Seiten, Note: 1,3

Finja Christin Wrocklage (Autor)


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Vorwort

2. Die Diskussion über Mediengewalt – ein Ausblick

3. Historische Untersuchung
3.1 Einleitung
3.2 Historische Untersuchung: Goethes Leidenschaften als Beitrag zur Frage der Katharsis
3.3 Dramentheorien in Hinsicht auf die Wirkung der Katharsis
3.4 Schlusswort zur historischen Untersuchung

4. Gewalt in und durch Medien – Zum aktuellen Stand der Debatte
4.1 Einleitung
4.2 Überprüfung einiger Thesen in der Gewalt-in-den-Medien-Forschung
4.3 Aktuelle Problematik der Mediengewaltwirkung
4.4 Schlusswort zur aktuellen Debatte

5. Gemeinsames Fazit

Verwendete Literatur

Zur historischen Untersuchung

Internet:

1. Vorwort

In der folgenden Hausarbeit werden wir den Themenbereich „Gewalt durch Medien“ aufgreifen und untersuchen.

Zunächst möchten wir Pro – und Contra Argumente, die für, wie auch gegen Gewalt durch die Medien sprechen, diskutieren.

Wir greifen hierbei zurück in die Antike, in der Aristoteles die Katharsisthese begründete. Die Inhalte dieser These werden wir auf historische, wie auch aktuelle Gültigkeit untersuchen.

Zunächst werden wir geeignete Definitionen darlegen, die den Kern des Titels treffen, wobei zu erwähnen ist, dass diese nicht allgemeingültig sind.

„Medien (engl. „media“) spielen im alltäglichen Leben unserer Gesellschaft eine bedeutende Rolle und nehmen durch die Weiterentwicklung moderner Techniken immer weiter zu. Es wird zwischen alten und neuen Medien unterschieden.“[1]

Zu den alten Medien gehören die Print- oder Druckmedien, sowie audio-technische und audio-visuelle Medien. Zu den neuen Medien gehören Computer, Internet, Fax sowie Satelliten- und digitales Fernsehen.

Da Medien für Menschen eine soziale Bedeutung haben, gibt es ein Streben danach, Medien erzieherisch zu nutzen. Hierbei ist die Medienpädagogik gemeint. „Erforderlich hierbei sind empirische Sozialforschungen über die Wirkung von Medien, insbesondere im Prozess der Sozialisation.“[2]

Gewalt bedeutet „die Manifestation von Macht und/oder Herrschaft, mit der Folge und/oder dem Ziel der Schädigung von Einzelnen oder Gruppen von Menschen“[3].

Zieht man zur weiteren Begriffserklärung das Lexikon heran, so heißt es hier, dass Gewalt die Anwendung von physischen und/oder psychischen Zwang gegenüber Menschen ist. Ein interessanter Aspekt, der hier eingeführt wird, ist, dass man beim Begriff Gewalt zwei semantische Schwerpunkte unterscheidet. Der erste beschreibt, die gegen Recht und Sitten verstoßende Einwirkung auf Personen und wird vom lateinischen Begriff „violentia“ abgeleitet. Im Gegensatz dazu steht der zweite Schwerpunkt, der besagt, dass Gewalt die Durchsetzung in Macht und Herrschaftsbeziehungen ist bzw. eine Tatsache, dass moderne Staatsverfassungen dem Staat ausschließlich die Befugnis zuweisen, auf eigenem Staatsgebiet physische Gewalt einzusetzen und deren Einsatz zuzulassen. Dies leitet sich von dem lateinischen Begriff „vis“ ab.

Aristoteles definiert Gewalt als eine von außen kommende direkte physische Einwirkung auf Lebewesen, die gegen die Tendenz das Streben, das Wollen der Betroffenen gerichtet ist. Diese kann einen drohenden Charakter besitzen, die den Menschen dazu bringt, Handlungen zu vollziehen, die dieser unter normalen Umständen nicht ergreifen würde. Diese Umstände können eventuell auch durch mediale Reize vermittelt werden. Dieser Aspekt stellt den Kernpunkt der vorliegenden Arbeit dar.

Der historische Teil der Untersuchung wurde von Finja C. Wrocklage bearbeitet, der aktuelle Untersuchungsbereich wurde von Janne N. Freygang erörtert.

In einem weiteren gemeinsamen Schritt werden wir einen Bezug zwischen den beiden genannten Untersuchungen herstellen, um Unterschiede, sowie die aktuelle Gültigkeit der aristotelischen These zu besprechen.

Abschließend werden wir eine Reflektion des gesamten Themenkomplexes vornehmen.

2. Die Diskussion über Mediengewalt – ein Ausblick

Die Diskussion über mögliche Effekte violenter Medieninhalte existiert bereits seit der Antike und wird seither erörtert und diskutiert.

Platon setzt sich bereits 400 v. Chr. für die Kontrolle von Schriften der Dichter ein, die einen eventuell negativen Einfluss auf die Jungend haben könnten. Sein Schüler Aristoteles dagegen war der Meinung, dass die Rezeption von Gewalt positiven Charakters sei. Er begründet dies mit einer reinigenden, kathartischen Wirkung auf den Rezipienten.

Bereits hier bilden sich kontroverse Meinungen, die sich bis heute, wie eine niemals enden wollende Debatte durch die Geschichte der Medien hindurch zieht.

Heute kann man zur Problematik violenter Darstellungen in den Medien folgendes sagen:

Gewalt wird in einem unterhaltsamen Kontext dargestellt, sowie im Film als auch in Computerspielen, weiter wird es als eine normale alltägliche Verhaltensstrategie aufgezeigt. Dies kann zu einer einfachen Imitation der gezeigten Gewalt führen.

Dagegen spricht die Meinung, die besagt, dass kaum ein Zuschauer eine fiktionale Gewaltdarstellung als realistische und glaubwürdige Abbildung der Wirklichkeit interpretiert oder versteht.

Der Konsum von violenten Medieninhalten führt zu einer Stimulation und somit zu einer höheren Wahrscheinlichkeit aggressiven Verhaltensmustern. Hiergegen kann man anführen, dass opulente Vorstellungen als abschreckend verstanden werden, sie führen eher zu der Meidung von Imitationen, als dass sie als Zweck oder Mittel von alltäglichen Problemlösungen verstanden werden.

Auch wissenschaftliche Thesen, die sich mit dem Thema Mediengewalt beschäftigen gehen in gegensätzliche Richtungen. So besagt zum Beispiel die Suggestionsthese, dass Medienviolenz zur direkten Nachahmung der Gewalt führt, während die Inhibitionsthese diesem entgegen wirkt mit der Aussage, dass die Wahrnehmung von Gewaltakten zur Aggressionshemmung führt durch Angst vor möglichen Konsequenzen.

Die sozial-kognitive Lerntheorie sagt, dass aggressive Handlungsmuster durch Mediengewalt erlernt werden können oder könnte man der These der kognitiven Unterstützung, die besagt, dass Gewaltrezeption die kognitive Kontrolle von aggressiven Impulsen unterstützt und somit mindert, mehr Recht zusprechen.[4]

Auch können wir uns fragen, inwiefern Aggressionen auf einem sozial-und kulturell bedingten Lernprozess beruhen oder ob sie bereits in unserem menschlichen Naturtrieb verankert sind. Tatsächlich ist bewiesen, dass ein gewisses Aggressionspotential einem stammesgeschichtlichen ererbten Instinkt verweisen und somit einen in den Genen natural konstanten Faktor darstellt.[5]

3. Historische Untersuchung

3.1 Einleitung

Die historische Untersuchung zu dem Themenfeld violente Akte durch mediale Darstellungen wird einen Rückbezug bis in die Antike herstellen.

Die Diskussion über mögliche Gewalt durch Medien besteht bereits seit der Antike, wie bereits auch im Vorwort erwähnt, verwies schon Platon auf eine mögliche ausgehende Gefahr von Schriften mit violenten Medieninhalten.[6]

Er sorgte sich um die Jugend, die durch die Vermittlung violenter Inhalte in ihrem Verhalten, Denken und somit in ihrer gesamten Entwicklung negativ beeieinflußt werden könnten. In vielen Schriften sah er ein Gefahrenpotential, aus diesem Grund bemühte er sich um eine Überprüfung aller veröffentlichter Schriften.

Die medienethische Diskussion ist somit über Jahrhunderte hinweg aktuell geblieben und wird uns mit großer Wahrscheinlichkeit auch in der Zukunft weiterhin begleiten.

Der bekannte Philosoph und Schüler Platons, Aristoteles, brachte mit seiner Katharsistheorie einen wesentlichen Grundsatz in die medienethische Diskussion. Als Erster seiner Zeit stellte er eine Beziehung zwischen Drama und Rezipienten her und begründete, das bis heute gültige, aristotelische Drama, welches sich zu dem epischen Drama drastisch absetzt. Noch heute wird ein Bezug zu der aristotelischen Katharsistheorie, eingebetet in seiner Dramenform, hergestellt. Sie wird als wesentliche Beweisgrundlage der gegnerischen Position, Gewalt würde durch Medien erzeugt, hergeleitet.

Die Dramenform Aristoteles' bedingt eine vollständige Identifikation des Rezipienten mit dem Dargestellten. Durch die Identifikation mit dem Protagonisten reagiert der Zuschauer seine eigenen Affekte auf anderer Ebene ab. Eine Umsetzung seines eigenen Gewaltpotentials findet bereits bei der Identifikation mit dem Dargestellten statt. Auf Grund dessen sinkt, nach Aristoteles, das Potential einer realen Gewaltumsetzung erheblich. Man spricht in diesem Zusammenhang von der sogenannten Katharsis (= Reinigung). Die Zuschauer des aristotelischen Theaters werden nicht nur unterhalten, sondern zugleich gereinigt. Sie verzichten im realen Leben auf violente Akte.

Diese Theorie geht also davon aus, dass ein Rezipient durch den Konsum gewaltvoller Handlungen von einer tatsächlichen Tat gehemmt wird.

Dies ist eine der wichtigsten Gegenpositionen in der Debatte, Gewalt würde durch Medien entstehen.

3.2 Historische Untersuchung: Goethes Leidenschaften als Beitrag zur Frage
der Katharsis

Einer der bekanntesten Dichter des 19. Jahrhunderts gab Grund zu einer weiteren Diskussion, ob Medien Gewaltbereitschaft fördern oder mindern würde.

Goethes Werke sind durchweg mit Leidenschaften durchzogen und birgen, durch eine Identifikation mit dem Protagonisten, möglicherweise großes Potential der Nachahmung. Doch könnten sie auch zu einer Reinigung des Rezipienten durch seine Inhalte verhelfen.

Goethe sagte, dass der, der lebt auf Wechsel gefasst sein müsse, „denn ein schwer Errungenes zu zerstören und das Zerstörte zu einer neuen Ganzheit wieder aufzubauen, sind neue Einsichten und fruchtbares Denken überhaupt nicht möglich. Deshalb hat er gelehrt, dass Trennen und Verbinden, Verbinden und wieder Trennens-Mögen zwei unzertrennliche Lebensakte sind.“[7]

Könnte man somit diese Trennung und Verbindung auch auf Fiktion und Realität beziehen? Dass der Rezipient sich selbst jederzeit in die Fiktion miteinbindet und sich dann nicht mehr in die Realität trennen kann.

Die dramatische Erfindung der Griechen war jedoch, wie schon erwähnt, kein willkürliches Produkt. „Ontologisch entspringt die Tragödie dem innersten Kern des Seins, und psychologisch ist sie eine symbolische Vergegenständlichung der dynamischen Formen des Innenlebens.“[8] Ob eben diese Vergegenständlichung des Innenlebens zu einer Nachahmung oder zu einer Reinigung führte ist die zentrale Frage in der Debatte um die Auswirkungen von Mediengewalt.

Goethe selbst flüchtete sich in die Dichtkunst, um jenes auszudrücken, was er im realen Leben nicht ausdrücken, noch leben konnte.

Doch die Ungewissheit bleibt: Bewirkten seine Schriften tatsächlich die Entlastung von dem Innenleben des Rezipienten oder waren sie eher Grund und Anreiz für eine mögliche Nachahmung?

Interessanten Stoff zu einer möglichen Lösung der Frage bietet hierbei Goethes Briefroman „Die Leiden des jungen Werthers“.

Der Stil eines Briefromans birgt immer eine gewisse Authenzität, die mit dem Rezipienten entstehen soll. In diesem Werk werden beabsichtigt Stilmittel eingesetzt, die dazu führen, dass sich der Leser mit ins Geschehen eingebunden und angesprochen fühlt. Zum Beispiel empfiehlt der Erzähler des Werkes demjenigen, der sich fühlt wie Werther, sich von den Leiden des jungen Werthers trösten zu lassen.

Der Roman besteht aus einer Sammlung von Briefen, die Werther an seinen Freund Wilhelm, und vereinzelt an seine Geliebte Lotte, richtet. Der Leser wird zugleich indirekter Empfänger der Briefe. Weiter entsteht eine Authenzität dadurch, dass sich nach etwa zwei Dritteln des Romans der Herausgeber einschaltet. Da angeblich nicht genug Briefe von der nachfolgenden Zeit vorhanden seien, habe er Informationen über Werther durch Bekannte zusammen gesammelt und kommentiert.

Durch diese Stilwahl, wirkt die Erzählung echt und authentisch und bewirkt somit möglicherweise eine noch höhere Identifikation des Rezipienten mit dem Erzählten.

Zum Inhalt selbst sei gesagt, dass der junge und empfindsame Werther, der Protagonist im Werk, sich in die ihm seelenverwandte Charlotte verliebt. Diese aber ist bereits verlobt und um Lotte nicht in Konflikte zu stürzen, verzichtet er auf ihre Liebe. Schon bald fühlt Werther jedoch, dass ihm ohne Lotte der Atem zum Leben fehlt. Er leidet seiner Liebe wegen nicht enden wollende Qualen. Zudem kommt noch ein berufliches Problem, der Jüngling kann sich nicht zurecht finden und kündigt seine soeben angenommenen Stellen schon nach kürzester Zeit. Nach einer langen Phase des Leidens und der unerfüllten Liebe sieht Werther keine andere Wahl, als sich das Leben zu nehmen und erschießt sich.

Der Leser dieses Werkes kann sich kaum davor bewahren, stiller Mitspieler des Ganzen zu werden. Die Wirkung des Stils, den Goethe einsetzt, hinterlässt seine Spuren im Antlitz des Rezipienten.

Goethe selbst will von der Wirkung ablenken und lenkt die Aufmerksamkeit auf die Struktur der Form. In diesem Fall auf die besonderen Stilmittel, die er im Briefroman nutzt. Er selbst sagt der Katharsistheorie zu und stellt fest: „Hat nun der Dichter an seiner Stelle seine Pflicht erfüllt, einen Knoten bedeutend geknüpft und würdig gelöst, so wird dann dasselbe in dem Geiste des Zuschauers vorgehen.“[9]

So lag es in Goethes Sinne, die Rezipienten seines Werkes zu reinigen, ihnen durch seine Worte das zu verleihen, was sein eigener Protagonist erst im Tod zu finden scheint.

Doch die Frage, ob wirklich eine erlösende Reinigung bei den Konsumenten dieses Werkes auftritt, steht bis heute offen.

Viele Stimmen behaupten, dass das Gegenteil einer Reinigung statt gefunden habe, es wurde bekannt, dass sich zahlreiche Anhänger Werthers herausstellten, die dann ihrem Idol bzw. ihrem leidensgenossen bis in den Tod folgten. Die Identifikation mit ihrem Helden soll tatsächlich so groß gewesen sein, dass auch sie keinen anderen Weg aus ihrem eigenen Leid mehr sahen, als sich dem Tod hinzugeben.

Statistische oder wissenschaftliche Belegungen über diesen Tatbestand liegen jedoch nicht vor. Jedoch spricht man bis heute von dem sogenannten „Werthereffekt“[10], der bedeutet, dass nach der Veröffentlichung der „Leiden des jungen Werthers“ die Selbstmordrate erheblich gestiegen sei.

Sicherlich war dies nicht in Goethes Sinne, doch ist dies eine historische Begebenheit, die in diesem Themenkomplex aufgegriffen werden sollte.

Die Stimmen sind also zwiespältig: Im Sinne der Dichter sollten die Dichtungen und Niederschreibungen von Tragödien eine Reinigung der Rezipienten bewirken. Die Gegenstimmen behaupten, dass gerade die tragischen Schicksalsgeschichten mit noch tragischerem Ende, zu einer Nachahmung führten und somit jenes belegen, dass besagt, Gewalt würde durch Medien entstehen oder zumindest um erhebliches verstärkt werden.

3.3 Dramentheorien in Hinsicht auf die Wirkung der Katharsis

Johann Christoph Gottsched ist für das 18. Jahrhundert bedeutend und prägend gewesen und bekannte sich deutlich zu Aristoteles in seinem „Versuch einer Critischen Dichtkunst vor die Deutschen“.

Gottsched engt die Poesie auf den Bereich des Vernünftigen ein. Zu diesem schreibt er die aristotelische Dramenform fest, indem er den drei Einheiten Ort, Zeit und Handlung wesentliche Gewichtung verleiht: Jeglichen Schauplatzwechsel zu vermeiden bedeutet die Vereinheitlichung des Ortes. Die Einheit der Zeit bedingt, dass die Handlung nicht mehr als 24 Stunden dauern dürfe und die Einheit der Handlung legt fest, dass nur wenige Personen auftreten. Alles andere, so Gottsched, seien „Fehler wider der Wahrscheinlichkeit“[11]

Die Wahrscheinlichkeit erklärt und begründet er folgendermaßen:

(„Gottscheds Klassizismus beruht auf poetologischen Regeln, die in Anlehnung an Christian Wolffs Methode der philosophischen Reduktion gewonnen sind.“[12] )

Im Mittelpunkt seiner Poetik steht die Nachahmung der Natur. Dies ist der aristotelische Grundsatz, der festlegt, dass Kunst die Wirklichkeit abbilden, jedoch nicht nachschreiben soll.[13] So fordert Gottsched, dass die Dichtkunst mit einer nicht realistischen, sondern wahrscheinlichen Wirklichkeitsnähe, handeln soll. Dies ist eine der wichtigsten Grundregeln, die Gottsched setzt, um die drei Einheiten des aristotelischen Dramas einzuhalten.

Weiter teilt er das Drama in Akte und Szenen ein. In Ahnlehnung an Aristoteles hat die klassische Dramenform fünf Akte, deren Handlungsablauf in Exposition, steigende Handlung, Höhepunkt, retardierender Moment und Katastrophe (Lösung) beinhaltet.

„Literatur hat bestimmten Regeln zu folgen, um eine Wirkung zu erzielen, die Teil des gesellschaftlichen Regelsystems ist.“[14] Gottsched spricht hier von der Wirkung der Reinigung die ein Drama unbedingt mit sich bringen muss. Gottsched spricht im Sinne Aristoteles, um die Theorie der Katharsis zu belegen und aufrecht zu erhalten.

Ohne die genannten Regeln und Grundsätze, so Gottsched, sei eine reinigende Wirkung der Rezipienten eines Stückes, nicht möglich.

[...]


[1] http://www.sign-lang.uni-hamburg.de/projekte/slex/SeitenDVD/Konzepte/L52/L5289.htm

[2] ebd.

[3] Schorb, Theunert (Hrsg.) „Gewalt im Fernsehen“, 1982

[4] Artikel Gleich&Klimmt

[5] Forschner, Maximilian. Gewalt und politische Gesellschaft, 5.Kapitel, Gewalt und politische Gesellschaft

[6] Artikel 1 oder 2?

[7] Wilkinson, Goethes Triologie der Leidenschaften, 1957

[8] ebd.

[9] ebd.

[10] www.wikipedia.de

[11] Neuhaus, Grundriss der Literaturwissenschaft, 2005, S. 63

[12] Best, Die deutsche Literatur in Text und Darstellung-Aufklärung und Rokoko, 2002, S. 68

[13] Burkard u.a, dtv-Atlas Philosophie, 2003

[14] Neuhaus, Grundriss der Literaturwissenschaft, 2005

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten

Details

Titel
Untersuchung zur Mediengewalt
Hochschule
Europa-Universität Flensburg (ehem. Universität Flensburg)  (Institut für Philosophie)
Note
1,3
Autoren
Jahr
2007
Seiten
22
Katalognummer
V135784
ISBN (eBook)
9783640460533
ISBN (Buch)
9783640460540
Dateigröße
490 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Der historische Teil der Untersuchung wurde von Finja C. Wrocklage angefertigt, der aktuelle Untersuchungsbereich wurde von Janne N. Freygang erörtert.
Schlagworte
Untersuchung, Mediengewalt
Arbeit zitieren
Finja Christin Wrocklage (Autor)Janne Freygang (Autor), 2007, Untersuchung zur Mediengewalt, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/135784

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