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Die deutsch-chinesischen Handelsbeziehungen. Entwicklung und Perspektiven

Titel: Die deutsch-chinesischen Handelsbeziehungen. Entwicklung und Perspektiven

Hausarbeit , 2023 , 29 Seiten , Note: 1,4

Autor:in: Antonio Di Maio (Autor:in)

VWL - Internationale Wirtschaftsbeziehungen
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser wissenschaftlichen Arbeit wird durch eine Literaturrecherche die Entwicklung und die Struktur der deutsch-chinesischen Handelsbeziehungen untersucht. Außerdem erfolgt eine Analyse der aktuellen Perspektive der gemeinsamen Handelsbeziehungen in der Zukunft.

In den letzten vier Jahrzehnten ist China zu der zweitgrößten Volkswirtschaft weltweit aufgestiegen und hat maßgeblichen Einfluss auf die Weltwirtschaft. Dafür musste China grundlegende Änderungen an seinen wirtschaftlichen Strukturen vornehmen und sich mit dem Beitritt zur World Trade Organisation dem Welthandel öffnen. Die Handelsbeziehungen zu Deutschland haben maßgeblich zu diesem Aufschwung beigetragen. Mittlerweile ist der bilaterale Handel beider Länder, essenziell für den Wohlstand beider Volkswirtschaften. Die deutsch-chinesischen Handelsbeziehungen bieten ein enormes Potenzial für gegenseitige wirtschaftliche Vorteile, sie stehen aktuell jedoch vor einer enormen Belastungsprobe.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Außenhandel und Außenhandelstheorie

2.1. Merkantilismus

2.2. Absoluter Kostenvorteil und komparativer Kostenvorteil

2.3. Heckscher-Ohlin-Theorie

2.4. Neue Außenhandelstheorie

3. Deutsch-chinesische Handelsbeziehungen

3.1. Die Handelspartner

3.1.1. Deutschland

3.1.2. China

3.2. Ein kurzer historischer Überblick

3.3. Entwicklung und Begründung der Handelsstruktur 1978 - 2019

3.4. Aktuelle Entwicklungen des Handels seit 2020

3.5. Eine gemeinsame Zukunft? Perspektiven der Handelsbeziehungen

4. Eine kritische Betrachtung deutsch-chinesischer Handelsbeziehungen

4.1. Vorteile und Potentiale

4.2. Nachteile und Risiken

5. Fazit und Zusammenfassung

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Diese wissenschaftliche Arbeit untersucht die historische Entwicklung sowie die aktuelle Struktur der Handelsbeziehungen zwischen Deutschland und China, um auf Basis einer fundierten Analyse der Chancen und Risiken eine Bewertung der zukünftigen Perspektiven sowie der bestehenden Abhängigkeiten vorzunehmen.

  • Analyse klassischer und neuer Außenhandelstheorien zur Begründung internationaler Handelsbeziehungen.
  • Detaillierte Untersuchung der wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen beider Länder.
  • Historische Aufarbeitung der Handelsentwicklung zwischen 1978 und 2019 bis hin zu den aktuellen Ereignissen ab 2020.
  • Kritische Reflexion der zunehmenden einseitigen Abhängigkeit Deutschlands und der damit verbundenen geopolitischen Risiken.

Auszug aus dem Buch

3.1.2. China

Mit mehr als 1,4 Mrd. Einwohnern stellt China das bevölkerungsreichte Land der Welt. Es umfasst eine Fläche von 9.596.960 km² und ist damit das drittgrößte Land der Welt. Die Bevölkerungsdichte Chinas beträgt 148,35 Einwohner pro Quadratkilometer. China besteht aus 22 Provinzen, fünf autonomen Regionen nationaler Minderheiten und zwei Sonderverwaltungszonen. China verfügt über viele Bodenschätze wie Kohle, Erdöl, Erdgas und Metallen. Des Weiteren besitz China 70 Prozent der globalen Vorräte an seltenen Erden, welche für die Herstellung von Mobiltelefonen, Laser und Waffensysteme zwingend benötigt werden. Seit der Reform und der Öffnungspolitik 1978 hat sich China bis heute zu einer wirtschaftlichen Supermacht entwickelt. Diese Reform hat das Wirtschaftssystem von einer planwirtschaftlich organisierte zu einem sozialistisch funktionierenden Wirtschaftssystem gewandelt (Ten Brink, 2022).

Mit einem Bruttoinlandsprodukt von 18.100 Mrd. Euro im Jahre 2022 ist China die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt. Außerdem gehört die chinesische Volkswirtschaft zu den schnellst wachsenden weltweit, mit einem durchschnittlichen Jährlichen Wachstum von etwa 9,5 Prozent in den letzten vier Jahrzehnten. Hauptsächlich dazu beigetragen hat die Urbanisierung, etwa 60 Prozent der chinesischen Bevölkerung lebt heute in Städten. China ist der größte Exporteur von Waren weltweit. Zu den wichtigsten Exportgütern zählen Datenverarbeitungs- und Telekommunikationsgeräte sowie Rohstoffe wie Erdöl, Mineralien und Erden (Statista, 2023).

Das politische System Chinas ist durch ein kommunistisches Einparteiensystem geordnet. Ganz im Gegenteil zu der in Deutschland herrschende Demokratie muss der Vorsitzende der Kommunistischen Partei, Xi Jinping, sich keiner direkten oder indirekten Volkswahlen stellen. Das politische System Chinas zählt damit zu den autoritären Staatssystemen. Charakteristisch für das politische System Chinas ist der Führungsanspruch der Kommunistischen Partei China, welcher in der Verfassung verankert ist. Weiter politische Organisationen und Zivilgesellschaft müssen sich der Ziele der kommunistischen Partei unterordnen. An der Spitze der kommunistischen Partei steht das Zentralkomitee, welches das Politbüro und den Ständigen Ausschuss des Politbüros wählt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung skizziert den rasanten wirtschaftlichen Aufstieg Chinas und die damit einhergehende zunehmende Bedeutung der bilateralen Handelsbeziehungen zu Deutschland, welche aktuell vor neuen Herausforderungen stehen.

2. Außenhandel und Außenhandelstheorie: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen des Außenhandels, von klassischen protektionistischen Ansätzen wie dem Merkantilismus über die Kostenvorteilstheorien bis hin zur neuen Außenhandelstheorie.

3. Deutsch-chinesische Handelsbeziehungen: Kapitel 3 analysiert detailliert die politischen und wirtschaftlichen Hintergründe beider Handelspartner sowie deren Handelsgeschichte von den Anfängen bis hin zu den Entwicklungen der letzten Jahre inklusive des Einflusses der Corona-Pandemie.

4. Eine kritische Betrachtung deutsch-chinesischer Handelsbeziehungen: Hier werden die Vorteile der komplementären Wirtschaftssysteme den steigenden Risiken wie politisch bedingten Abhängigkeiten und ungleichen Wettbewerbsbedingungen gegenübergestellt.

5. Fazit und Zusammenfassung: Das abschließende Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und betont, dass trotz der aktuellen Intensität der Beziehungen aufgrund der schwierigen Rahmenbedingungen ein gedämpftes künftiges Wachstum zu erwarten ist.

Schlüsselwörter

Außenhandel, China, Deutschland, Handelsbeziehungen, Wirtschaftswachstum, Handelsbilanzdefizit, Importabhängigkeit, WTO, Globalisierung, Automobilindustrie, Geopolitik, Wirtschaftsreform, Lieferkette, Handelskosten, Freihandelsabkommen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die historische Entwicklung und die gegenwärtige Struktur der deutsch-chinesischen Handelsbeziehungen sowie die damit verbundenen ökonomischen und politischen Chancen und Risiken.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind Außenhandelstheorien, die historische Entwicklung der Wirtschaftsbeziehungen seit 1978, die aktuelle Handelsbilanz und die kritische Analyse der einseitigen Abhängigkeit Deutschlands von China.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist eine argumentative Analyse der Handelsbeziehungen, um auf Basis der Literaturrecherche die aktuelle Lage und zukünftige Perspektiven der bilateralen ökonomischen Verflechtung zu bewerten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und einer argumentativen Analyse, die durch die Auswertung statistischer Daten zum Warenhandel zwischen beiden Ländern gestützt wird.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit theoretischen Grundlagen, einer länderübergreifenden Analyse der politischen und ökonomischen Profile sowie einem detaillierten Überblick der Handelsentwicklung bis in die Gegenwart.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Handelsabhängigkeit, Außenhandelstheorie, deutsch-chinesische Handelsbeziehungen, Marktzugang und geopolitische Risiken charakterisiert.

Warum ist die deutsche Abhängigkeit von China derzeit ein zentrales Thema?

Aufgrund des hohen Handelsbilanzdefizits und der zunehmenden geopolitischen Spannungen diskutiert die Arbeit die kritische Anfälligkeit der deutschen Wirtschaft gegenüber China im Vergleich zu früheren Erfahrungen.

Welche Rolle spielt die Automobilindustrie in den Handelsbeziehungen?

Die Automobilindustrie ist für Deutschland der wichtigste Exportsektor nach China, was die ökonomische Bedeutung des chinesischen Absatzmarktes für deutsche Kernbranchen verdeutlicht.

Ende der Leseprobe aus 29 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die deutsch-chinesischen Handelsbeziehungen. Entwicklung und Perspektiven
Hochschule
( Europäische Fernhochschule Hamburg )
Note
1,4
Autor
Antonio Di Maio (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2023
Seiten
29
Katalognummer
V1358205
ISBN (eBook)
9783346872777
ISBN (Buch)
9783346872784
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Volkswirtschaftslehre Deutschland und China Handelsbeziehungen Außenhandel Außenhandelstheorie Perspektive der deutsch-Chinesischen Handelsbeziehungen Entwicklung der deutsch-chinesischen Handelsbeziehungen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Antonio Di Maio (Autor:in), 2023, Die deutsch-chinesischen Handelsbeziehungen. Entwicklung und Perspektiven, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1358205
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Leseprobe aus  29  Seiten
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