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Gustav Klimts Frauenbild und die Darstellungen ihrer Lebensstadien

Titel: Gustav Klimts Frauenbild und die Darstellungen ihrer Lebensstadien

Hausarbeit , 2018 , 26 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Margarita Riffel (Autor:in)

Kunst - Malerei
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Hausarbeit beschäftigt sich mit dem Frauenbild des Malers Gustav Klimt und seinen Darstellungen der verschiedenen Lebensalter von Frauen in seinen Werken.

Die Arbeit beginnt mit einer Einführung in das Leben und die Werke von Gustav Klimt, insbesondere seine Beziehung zu Frauen und seine künstlerischen Einflüsse von Hans Makart werden dabei betrachtet. Anschließend werden die verschiedenen Lebensalter von Frauen beschrieben, die Klimt in seinen Werken thematisiert. Klimt zeigt dabei die Stadien Kleinkind, Jungfrau, Schwangere, Mutter und Greisin. Dabei wird auf die jeweilige Bedeutung der Werke und die Art und Weise, wie Klimt die verschiedenen Lebensalter darstellt, eingegangen. Auch Vergleiche mit Werken seiner Zeitgenossen Hans von Marées, Arnold Böcklin, Edvard Munch, Ottilie W. Roederstein, Paula Modersohn-Becker, Hans Makart, die ebenfalls Lebensstadien und Frauenbilder darstellen, spielen eine Rolle.

Dabei wird deutlich, wie Klimt die verschiedenen Phasen des Frauendaseins in seiner Kunst verbindet, ob sie als Symbol für Hoffnung oder Schönheit dargestellt wird. Abschließend wird das Frauenbild von Gustav Klimt diskutiert und wie er Frauen in seiner Kunst darstellt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Forschungsüberblick

3. Bildbeschreibung

3.1. Die Lebensalter des Menschen

3.1.1. Klimts Lebensalter der Frauen

3.1.2. Vergleich mit zeitgenössischen Darstellungen der Lebensalter

3.2. Schwangerschaftsdarstellungen

3.2.1. Klimts Hoffnung I

3.2.2. Klimts Hoffnung II

3.2.3. Vergleich mit Paula Modersohn-Beckers Selbstbildnis

3.3. Frauengruppen

3.3.1. Klimts Jungfrau

3.3.2. Hans Makarts Moderne Amoretten

4. Reale Vorbilder für die Werke

5. Skandale

6. Der Frauenkörper als Ornament

7. Fazit

Zielsetzung & Forschungsthemen

Diese Arbeit untersucht die Darstellung von Frauen in unterschiedlichen Lebensstadien im Werk von Gustav Klimt, wobei der Fokus insbesondere auf der symbolistischen Behandlung von Lebensphasen und der ornamentalen Verschmelzung von Körper und Umgebung liegt. Durch den Vergleich mit zeitgenössischen Künstlern wird analysiert, inwiefern Klimts Frauenbilder eine autonome Emanzipation von traditionellen Konventionen darstellen.

  • Analyse der Werke "Die drei Lebensalter der Frauen", "Hoffnung I & II" und "Die Jungfrau".
  • Vergleich der Kompositionen mit Werken von Hans von Marées, Edvard Munch, Arnold Böcklin und Ottilie Roederstein.
  • Untersuchung von Klimts Schwangerschaftsdarstellungen im Kontext der Wiener Moderne.
  • Erörterung der bildnerischen Verschmelzung von Frauenkörper und Ornamentik.
  • Differenzierung zwischen dem Frauenbild Klimts und demjenigen seines Vorgängers Hans Makart.

Auszug aus dem Buch

Die Lebensalter des Menschen

Das erste zu behandelnde Werk, Die drei Lebensalter der Frau, entstand 1905. Das Bild mit drei verschieden alten Menschen in Ölfarben auf einer 180 cm großen quadratischen Leinwand hängt in Roms Nationalgalerie der Moderne. Erstmals ausgestellt wurde es in der Wiener Kunstschau 1908 an einer Schmalwand zwischen zwei Bogenöffnungen. Das Bild zeigt ein Säugling, eine Mutter und eine Greisin. In Anbetracht des Bildtitels und der Darstellung einer jungen Mutter und einer Greisin kann der Säugling eindeutig als weiblich angesehen werden.

Er schmiegt sich nackt an die junge Frau in Frontalansicht, wobei beide im hellen Inkarnat die Augen geschlossen halten. Am Säugling deuten sich unter dem brünetten Haar rote Wangen und der Mund an. Den Arm hat er an die linke Brust gestützt, während ein durchsichtiges, blaues Band lose seine Füße umwickelt. Dieses Band umschlingt auch die rosa getönten Füße der jungen Frau. Ihren Kopf geneigt, stützt sie das Kind mit der linken Hand am Gesäß und mit der rechten Hand am Rücken.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Thematik der weiblichen Lebensstadien bei Gustav Klimt und Definition der Vergleichskriterien mit zeitgenössischen Künstlern.

2. Forschungsüberblick: Zusammenstellung des bisherigen Forschungsstandes und kritische Würdigung der Literatur zu Klimts Leben und Werk.

3. Bildbeschreibung: Detaillierte ikonographische Analyse der Hauptwerke unterteilt in Lebensalter, Schwangerschaftsdarstellungen und Frauengruppen.

4. Reale Vorbilder für die Werke: Beleuchtung des biographischen Hintergrunds und der Modelle, die Klimt bei der Entstehung seiner Werke inspirierten.

5. Skandale: Diskussion über die gesellschaftliche Rezeption und die moralische Provokation, die Klimts nackte Schwangerschaftsdarstellungen zur damaligen Zeit auslösten.

6. Der Frauenkörper als Ornament: Untersuchung der künstlerischen Verschmelzung von menschlicher Figur und dekorativen Flächen als zentrales Stilelement.

7. Fazit: Zusammenfassende Rückschau auf die Ergebnisse und Bestätigung der Einzigartigkeit von Klimts autonomen Frauenbildern.

Schlüsselwörter

Gustav Klimt, Wiener Secession, Frauenbild, Lebensstadien, Hoffnung, Jungfrau, Ornamentik, Schwangerschaftsdarstellung, Wien 1900, Leben und Tod, Figurative Malerei, Kunstgeschichte, Moderne, Symbolismus, Frauenporträts

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der künstlerischen Darstellung weiblicher Lebensstadien im Werk von Gustav Klimt im Kontext der Wiener Moderne.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den zentralen Feldern gehören die künstlerische Auseinandersetzung mit der Identität der Frau, die Darstellung von Schwangerschaft und Alter, sowie die ornamentale Abstraktion des Frauenkörpers.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Hauptfragestellung untersucht, wie sich Klimts Frauenbild auf die Darstellung weiblicher Lebensphasen auswirkt und ob er die Frau als eigenständiges, selbstbewusstes Individuum inszeniert.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine vergleichende kunsthistorische Analyse angewandt, die Klimts Hauptwerke mit zeitgenössischen Gemälden anderer Künstler hinsichtlich Komposition und Thematik in Beziehung setzt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die formale Bildbeschreibung, die Untersuchung biographischer Hintergründe, die Analyse der gesellschaftlichen Skandalrezeption und die Erörterung des Ornaments als Ausdrucksmittel.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind unter anderem Wiener Secession, Klimts Goldene Phase, Ornamentik, Autonomie der Frauenfigur und symbolistische Allegorie.

Was unterscheidet Klimts "Hoffnung I" von "Hoffnung II" in der Rezeption?

Während "Hoffnung I" aufgrund der nackten Schwangeren inmitten düsterer Symbole als moralischer Tabubruch wahrgenommen wurde, wirkt "Hoffnung II" durch die Einbettung in ein "gebornenes" Umfeld und eine harmonischere Farbgebung ruhiger und weniger bedrohlich.

Wie bewertet die Arbeit die Rolle der Ornamente bei Klimt?

Die Arbeit hebt hervor, dass Klimt den Frauenkörper nicht als bloßes Schmuckwerk nutzt, sondern Ornament und Figur zu einer neuen flächigen Konzeption verschmelzen lässt, um die Distanz zwischen Betrachter und Motiv zu modulieren.

Ende der Leseprobe aus 26 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Gustav Klimts Frauenbild und die Darstellungen ihrer Lebensstadien
Hochschule
Universität Stuttgart  (Institut für Kunstgeschichte)
Veranstaltung
Hauptseminar: Wiener Moderne
Note
2,0
Autor
Margarita Riffel (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
26
Katalognummer
V1358522
ISBN (PDF)
9783346893772
ISBN (Buch)
9783346893789
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Gustav Klimt Wiener Moderne Frauenbild Lebensalter Wiener Sezession Jugendstil
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Margarita Riffel (Autor:in), 2018, Gustav Klimts Frauenbild und die Darstellungen ihrer Lebensstadien, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1358522
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  26  Seiten
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