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Zu Kants Geschmacksurteil. Wodurch ist das Geschmacksurteil gekennzeichnet und wie kommt es zustande?

Titel: Zu Kants Geschmacksurteil. Wodurch ist das Geschmacksurteil gekennzeichnet und wie kommt es zustande?

Hausarbeit , 16 Seiten

Autor:in: Amelie Gesdorf (Autor:in)

Philosophie - Philosophie des 17. und 18. Jahrhunderts
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Hausarbeit wird sich näher mit Kants „Kritik der Urteilskraft“ auseinandersetzen. Die konkrete Fragestellung hierbei lautet: „Wodurch ist das Geschmacksurteil bei Kant gekennzeichnet und wie kommt dieser zustande?“

„Schönheit liegt im Auge des Betrachters“, so heißt es oftmals in der Gesellschaft. Geschmäcker scheinen sich demnach voneinander zu unterscheiden. Aber ist das wirklich so? Innerhalb der Wissenschaften gibt es viele unterschiedliche Perspektiven auf diese Thematik. Auch die Philosophie setzt sich mit dieser Thematik auseinander. Kant gehört dabei zu einer der bekanntesten Philosophen überhaupt. Seine Werke waren und sind auch noch in der heutigen Zeit von großer Bedeutung und somit unerlässlich.

Neben seinen beiden bekannten Werken „Die Kritik der reinen Vernunft“ und „die Kritik der praktischen Vernunft“ gehört unter anderem auch „Die Kritik der Urteilskraft“ zu den wichtigsten Bestandteilen seiner Philosophie. „Die Kritik der Urteilskraft“ selbst beschäftigt sich mit der Ästhetik und hat in Bezug darauf wichtige Erkenntnisse geliefert, die auch noch in der heutigen Philosophie einen großen Stellenwert einnehmen. In seinem Werk behandelt Kant philosophische Fragestellungen hinsichtlich des Begriffs des Schönen. Der Teil zur ästhetischen Urteilskraft befasst sich dabei unter anderem mit dem Urteilen über das Schöne als Gegenstand. Dabei geht Kant der Frage nach, was Schönheit und Geschmack überhaupt bedeuten und wodurch etwas überhaupt als schön wahrgenommen wird. Die ästhetische Urteilskraft befasst sich somit mit der Analyse des Schönen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1.Einleitung:

2.Hauptteil

2.1.Das Werk „Kritik der Urteilskraft“:

2.2.Kants Konzept des Geschmacks:

2.3.Die vier Momente des Geschmacksurteils:

2.3.1. Qualität:

2.3.2. Quantität:

2.3.3. Relation:

2.3.4. Modalität:

2.3.5. Funktionen einzelner Momente:

2.4. Abgrenzung Geschmacksurteil vom Erkenntnisurteil

2.4.1.Charakteristika Geschmacksurteil:

2.4.2.Charakteristika Erkenntnisurteil:

2.4.3.Vergleich Geschmacksurteil & Erkenntnisurteil:

4.Schluss: Fazit

Zielsetzung und Forschungsfragen

Die vorliegende Arbeit setzt sich kritisch mit Immanuel Kants „Kritik der Urteilskraft“ auseinander, um die spezifischen Kennzeichen und das Zustandekommen eines ästhetischen Geschmacksurteils zu analysieren sowie dessen bewusste Abgrenzung zum logischen Erkenntnisurteil herauszuarbeiten.

  • Struktureller Aufbau des Werkes „Kritik der Urteilskraft“
  • Definition und Entstehungsweise des Geschmacksbegriffs bei Kant
  • Analyse der vier Momente des Geschmacksurteils (Qualität, Quantität, Relation, Modalität)
  • Gegenüberstellung der Charakteristika von Geschmacksurteil und Erkenntnisurteil
  • Untersuchung der Rolle von Lust, Unlust und Verstand bei der Urteilsbildung

Auszug aus dem Buch

2.3.Die vier Momente des Geschmacksurteils:

Jedes Geschmacksurteil weist stets vier verschiedene Momente auf, die ein Geschmacksurteil in einer bestimmten Hinsicht genauer beschreiben. Auf diese einzelnen Momente soll im Folgenden näher eingegangen werden.

2.3.1. Qualität:

Der erste Moment eines Geschmacksurteils ist der der Qualität nach. Im Grunde genommen beschäftigt sich dieser Moment mit den grundsätzlich für ein Geschmacksurteil typischen Eigenschaften und der Beschaffenheit von Geschmacksurteilen allgemein. Bereits im vorherigen Abschnitt wurden die charakteristischen Merkmale eines Geschmacksurteils behandelt. Demnach kann man unter dem Moment der Qualität folgende Aspekte nennen: Beim Geschmacksurteil handelt es sich zunächst einmal um ein ästhetisches Urteil. Dabei gibt es drei unterschiedliche Arten des Wohlgefallens, wobei nur das Wohlgefallen, welches das Geschmacksurteil bestimmt, ohne jegliches Interesse ist und die Arten des Wohlgefallens am Angenehmen und am Guten im Gegensatz dazu mit Interesse einhergehen.

Zusammenfassung der Kapitel

1.Einleitung: Diese Einleitung stellt die Bedeutung von Kants Philosophie dar und formuliert die zentrale Fragestellung nach der Kennzeichnung und dem Zustandekommen des Geschmacksurteils.

2.Hauptteil: Der Hauptteil systematisiert den Aufbau von Kants Werk, definiert den Begriff des Geschmacks, analysiert detailliert die vier Momente des Geschmacksurteils und grenzt dieses methodisch vom erkenntnistheoretischen Urteil ab.

4.Schluss: Fazit: Das Fazit fasst die wesentlichen Erkenntnisse über die drei Arten des Wohlgefallens, die Struktur der Geschmacksurteilsmomente sowie die Unterschiede zwischen subjektiven Geschmacksurteilen und objektiven Erkenntnisurteilen zusammen.

Schlüsselwörter

Kritik der Urteilskraft, Immanuel Kant, Geschmacksurteil, Erkenntnisurteil, Ästhetik, Wohlgefallen, Schönes, Angenehmes, Gutes, Urteilsvermögen, Einbildungskraft, Subjektivität, Allgemeingültigkeit, Philosophie, Vernunft

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt Kants Ästhetik, fokussiert auf das Werk „Kritik der Urteilskraft“ und untersucht die Grundlagen ästhetischer Urteilsbildung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Definition des Geschmacks, die vier Momente der Urteilsbildung und die Differenzierung zwischen ästhetischen und logischen Urteilen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Hauptziel ist es zu klären, wodurch ein Geschmacksurteil bei Kant charakterisiert ist und wie ein solches Urteil überhaupt entstehen kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine analytische Literaturrecherche, um Kants Konzepte basierend auf Primär- und Sekundärquellen logisch herzuleiten und gegenüberzustellen.

Was wird im Hauptteil detailliert behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Vorstellung des Werksaufbaus, eine theoretische Analyse der vier Momente sowie einen Vergleich zwischen geschmacksbasierten und erkenntnisbasierten Urteilsprozessen.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Neben den zentralen Begriffen wie „Geschmacksurteil“ und „Wohlgefallen“ sind die Begriffe „Interesselosigkeit“, „Einbildungskraft“ und „Subjektivität“ essentiell für das Verständnis.

Existiert ein Unterschied zwischen „Angenehmen“, „Schönen“ und „Guten“?

Ja, Kant differenziert diese drei Arten des Wohlgefallens danach, ob sie mit Interesse (Angenehmes, Gutes) oder vollkommen interesselos (Schönes) verbunden sind.

Warum wird das Geschmacksurteil als „interesselos“ beschrieben?

Es ist interesselos, weil das Wohlfallen am Schönen nicht auf dem Begehrungsvermögen oder der Existenz eines Objekts basiert, sondern rein auf der Betrachtung der Form des Gegenstandes.

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Details

Titel
Zu Kants Geschmacksurteil. Wodurch ist das Geschmacksurteil gekennzeichnet und wie kommt es zustande?
Autor
Amelie Gesdorf (Autor:in)
Seiten
16
Katalognummer
V1358537
ISBN (PDF)
9783346874153
ISBN (Buch)
9783346874160
Sprache
Deutsch
Schlagworte
kants geschmacksurteil wodurch
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Amelie Gesdorf (Autor:in), Zu Kants Geschmacksurteil. Wodurch ist das Geschmacksurteil gekennzeichnet und wie kommt es zustande?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1358537
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  16  Seiten
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