Mediale Vermittlung von Bedrohung - Die Darstellung von Außen- und Sicherheitspolitik in Pressekommentaren

Österreichische Tageszeitungen


Hausarbeit (Hauptseminar), 2009

30 Seiten, Note: 1,7


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1.Einleitung

2. Methodik
2.1 Definitionen
2.2 Reliabilität
2.3 Operationalisierung
2.3.1 Themenbereiche
2.3.2 Positionen
2.3.3 Frames
2.3.4 Redaktionelle politische Leitlinie

3. Empirie
3.1 Vorstellung der untersuchten Zeitungen
3.2 Gesamtüberblick der gesammelten Kommentare
3.3 Analyse der Themen
3.4 Analyse der Positionen
3.5 Analyse der Frames
3.6 Analyse der redaktionellen Politischen Leitlinie

4. Fazit

5. Literaturverzeichnis.

1.Einleitung

Zeitungen sind heutzutage ein immer noch breit genutztes Medium zur Erlangung von Informationen über das tagesaktuelle Geschehen. Im Besonderen stellen die Kommentare in den täglich erscheinenden Zeitungen eine spezielle Form der Meinungstendenz dar. Durch sie können die Redakteure ihre eigene Sichtweise der Ereignisse repräsentieren. In unserer Forschung wollen wir diese Kommentare näher untersuchen.

Am häufigsten beschäftigen sich Kommentare mit politischen Entwicklungen und Tendenzen, deswegen wollen wir unsere Forschung auf den politischen Bereich der Außen- und Sicherheitspolitik lenken. Für unsere Forschung wählten wir einen Erhebungszeitraum von zwei Monaten, nämlich vom 15.10. bis 15.12.2008. Es wurden die Kommentare von drei bekannten österreichischen Tageszeitungen für unsere Forschung herangezogen. Wir wollten herausfinden in welchem Umfang die Kommentare sich mit der Außen- und Sicherheitspolitik in den österreichischen Tageszeitungen beschäftigen und in welchen Themen diese dargestellt werden. Haben sich die Kommentare überhaupt mit der Außen – und Sicherheitspolitik beschäftigt? Überwog die erwartete Häufigkeit der bedrohenden Themen? Wurden andere Themen überhaupt benutzt? Wir wollten die Kommentare ebenso daraufhin überprüfen in welchen Positionen sie verfasst worden sind. Wurden eher liberale, soziale oder konservative Postionen in den Medien Österreichs benutzt oder gibt es Tendenzen in eine bestimmte Richtung? Weiterhin wollten wir in unserer Forschung herausfinden, welche Frames hauptsächlich zur Darstellung genutzt werden, waren sie erwartungsgemäß eskalierend und pessimistisch, weil es gar keine Verwendung in der heutigen Medienlandschaft für Ereignisse gibt die nicht polarisieren? Nutzten die Redakteure ihre Möglichkeit der eigenen Wertedarstellung in den Kommentaren? Gab es überhaupt noch Kommentare die nüchtern abgebildet werden? Zusätzlich verglichen wir die Kommentare mit der vorhandenen politischen Leitlinie der untersuchenden Medien und fanden daraufhin heraus inwieweit die Redakteure diese in ihren Kommentaren berücksichtigen.

2. Methodik

Um eine möglichst aussagekräftige Analyse der oben genannten Fragestellungen durchzuführen, haben wir uns für ein Forschungsdesign entschieden, welches wir in den folgenden Unterkapiteln vorstellen werden. Beginnen werden wir damit, grundlegende Definitionen festzulegen, um eine klare Ausgangslage der weiteren Untersuchung zu schaffen. Anschließend folgt ein Reliabilitätstest, der eine hohe Verlässlichkeit unserer Untersuchungsinstrumente sicher stellen soll. Basierend auf den im ersten Teil bestimmten Definitionen wird schließlich die Operationalisierung der Kommentare anhand der zu untersuchenden Parameter Themen, Positionen, Frames und Leitlinie dargestellt.

2.1 Definitionen

Bevor nun Kommentare eines Printmediums auf ihren außen- und sicherheitspolitischen Anteil untersucht werden können, müssen die zu untersuchenden Faktoren genau definiert sein. In Bezug auf die Außen- und Sicherheitspolitik, welche wir später mit ASP abkürzen werden, haben wir uns für folgende, allgemein gültige Definition entschieden:

Definition von Außen- und Sicherheitspolitik:

„Außenpolitik ist die inhaltliche Ausformung und organisatorische Steuerung der Beziehung einer staatlich verfassten Gesellschaft zu ihrer Umwelt. Sie basiert auf denjenigen gesellschaftlichen Werten und Interessen, die im Inneren als allgemeinverbindliche Werte und Interessen auf Zeit durchgesetzt wurden, wobei diese Prozesse auch durch Akteure und Entwicklungen in der internationalen Umwelt beeinflusst werden können.“[1]

„Sicherheitspolitik,

1) die institutionellen, prozessualen und entscheidungsinhaltlichen Aspekte des sozialen (d.h. zweckhaft auf das Tun und Lassen anderer bezogen) Handelns, das darauf gerichtet ist, regelungsbedürftige Angelegenheiten der Sicherheit eines Gemeinwesens und seiner Bürger allgemeinverbindlich zu gestalten.

2) Im Besonderen die gesellschaftlichen Bestrebungen, die auf Herbeiführung, Wahrung oder Mehrung der inneren[2] und äußeren Sicherheit eines Gemeinwesens gerichtet sind. Zu ihnen gehören neben der Militärpolitik und der Schaffung von Systemen kollektiver Sicherheit, wie Militärbündnissen, die Außenpolitik, z.B. eine auf internationale Zusammenarbeit und Entspannung gerichtete Politik.“[3]

Es galt festzulegen, was innerhalb unseres Untersuchungsbereiches als Kommentar angesehen werden kann. Zunächst muss ein Kommentar deutlich als solcher gekennzeichnet sein, d.h. er muss grafisch abgegrenzt bzw. formal erkennbar sein. Weil es sich bei Kommentaren um eine Offenlegung des redaktionellen, politischen Profils handelt,[4] wird der Leitartikel, der als Identitätsausweis einer Zeitung gilt,[5] ebenso miteinbezogen. Kolumnen sowie Glossen werden dagegen aus unserer Analyse ausgeschlossen, da die Anzahl der Kolumnen in den zu untersuchenden Zeitungen zu marginal war um sie zu beachten, und es sich bei der Glosse um einen Beitrag mit gewollt sarkastisch-polemischem Tenor handelt, der die Ergebnisse unserer auf einer deskriptiven Inhaltsanalyse basierenden Untersuchung verzerren würde. Ebenfalls unbeachtet blieben übernommene Kommentare aus anderen Zeitungen sowie Leserbriefe, da es sich hierbei um Autoren handelt, die nicht repräsentativ für die Meinungstendenzen der Redaktion stehen.

Aus den oben erarbeiteten Erkenntnissen ergibt sich, dass Außen- und Sicherheitspolitik gemäß Definition Thema eines Kommentars ist, wenn Handlungen (beabsichtigt oder ausgeführt) bzw. Kommunikation eines politischen Akteurs (individuell/kollektiv, national/supranational) die politischen Akteure anderer Staaten(-verbindungen) direkt betreffen/adressieren und/oder die Wahrung/Mehrung der äußeren Sicherheit zum Ziel haben.

Als Sonderfall wurde von uns die Staatenverbindung der EU eingestuft. Insofern sind politische Handlungen, die von der EU ausgehen, dann als außen- und sicherheitspolitisch relevant zu kategorisieren, wenn ein Staat etwas über die EU erreichen will bzw. wenn sie als quasi-stattlicher Akteur auftritt. Als supranationales Organ fällt die EU aus dem Raster.

2.2 Reliabilität

Die korrekte Anwendung des methodischen Instrumentariums und die Möglichkeit der Reproduzierbarkeit inhaltsanalytischer Ergebnisse setzt eine Verlässlichkeit des Untersuchungsvorgangs voraus. Um dieses Kriterium zu erfüllen, führten wir die so genannte Intercoder-Reliability durch, was bedeutet, dass dasselbe Textmaterial von verschiedenen Codierern[6] gleichzeitig und unabhängig von einander codiert wird. Kommen dabei jeweils dieselben Ergebnisse zustande, zeigt sich die Inhaltsanalyse als verlässlich. In unserem Fall stellte sich das wie folgt dar:

Bei der Einteilung von relevanten und nicht-relevanten Kommentaren codierten wir gegenseitig alle Kommentare aller Zeitungen. Lag bei den einzelnen Kommentaren eine 2/3 Übereinstimmung vor, wurde diese Codierung übernommen.[7]

Anders gestaltete sich die Reliabilitätsanalyse bei der Codierung der Themen, Positionen und Frames. Hier wurde eine Stichprobe von 10 % aller relevanten Kommentare[8] jeweils von den drei Codierern codiert. Um dabei zu messbaren Aussagen zu kommen, benutzten wir die Reliabilitätsformel von Werner Früh:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Früh, Werner: Inhaltsanalyse – Theorie und Praxis, Konstanz 2004, S. 179.

Als Ergebnis erhielten wir in den drei Fällen Werte zwischen .77 und .92, was nach Früh als guter Qualitätsstandard betrachtet werden kann.[9] Somit erfüllten wir mit unserem Konzept das Kriterium der Reliabilität.

2.3 Operationalisierung

In den folgenden Unterkapiteln werden wir darauf eingehen, wie die als relevant kategorisierten Kommentare so operationalisiert werden, dass wir zu Ergebnissen kommen, die die oben genannten Fragen beantworten können. Hierbei werden die vier Bereiche Themen, Positionen, Frames und redaktionelle Leitlinie sowie ihre Verarbeitung mit den Kommentaren einzeln vorgestellt.

2.3.1 Themenbereiche

Die Strukturierung des Themenhaushaltes unserer gesammelten Kommentare vollzog sich in zwei Phasen. Die erste Phase beginnt bereits in der Redaktion der jeweiligen Zeitung. Dort werden mit dem sogenannten „Agenda Setting“ konkrete Themenschwerpunkte gesetzt, die von der Redaktion als besonders wichtig eingeschätzt werden bzw. im besonderen Interesse der öffentlichen Meinung liegen.[10] Dies bedeutet, dass schon während der journalistischen Arbeit eine Einschränkung der Themen vollzogen wird, die später mit einem Kommentar belegt werden. Somit entsteht schon hier eine erste Gliederung des Themenhaushaltes. Die zweite Phase der Themensondierung fand während unserer Analyse statt. Um die zahlreichen speziellen Themen wie z.B. „Piraterie“, „Nahostkonflikt“ und „Gipfeltreffen“ zu Minimieren um später eine klare Aussage über die behandelten Themen zu erlangen, entschieden wir uns, wenige Hauptthemen zu kreieren, denen wir dann die zahlreichen Ereignisse zuordnen konnten (s. Tabelle 1). Die Bezeichnungen der Hauptthemen gestalten sich nach allgemein bekannten Begriffen aus der Politikwissenschaft, welche nach ausführlicher Lektüre der Kommentare am kompatibelsten für den zu untersuchenden Zeitraum angesehen wurden.

Jeder Codierer kategorisierte nun den Inhalt jedes gelesenen Kommentars einem Thema zu. Aus zwei Gründen galt hier, dass jeder Kommentar nur jeweils einem Themenfeld zugeordnet werden durfte. Zum einen, orientierten wir uns damit an einem der für inhaltsanalytische Kategoriensysteme geltenden fünf Qualitätskriterien, der sogenannten Eindeutigkeit bzw. Trennschärfe. Dies Kriterium besagt, dass jeder codierte Fall eindeutig und nur einer Kategorie zugeordnet werden soll.[11] Zum anderen ergab sich später durch dieses System eine klare und übersichtliche Gliederung der Themenschwerpunkte. Beinhaltete ein Kommentar mehrere Themen, galt es, das Hauptthema zu betrachten und diesem folgend zu kategorisieren.

Tabelle 1: Themenaufkommen der am häufigsten genannten Issue-Felder der Außen- und Sicherheitspolitik

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Eigene Darstellung, Dez 2008

2.3.2 Positionen

Zur Beantwortung der Frage nach den Positionen und der redaktionelle Leitlinie, galt es, den Kommentaren Positionen zuzuführen, um diese politisch einordnen zu können. Zu diesem Zweck entschieden wir uns für ein dichotomes Grundkonfliktesystem nach Katrin Voltmer.[12] Voltmer setzt 16 Grundkonflikte fest, die ihrer Meinung nach politisches Handeln strukturieren und auch nahezu alle politischen Auseinandersetzungen abdecken. Bei diesen Konflikten handelt es sich um binär codierte Problemlagen, so dass bei einer Zuordnung gleichzeitig eine politische Position auf der klassischen rechts-links Skala festgelegt werden kann. In Anlehnung an die Untersuchung von Voltmer änderten wir einige Codierungen, um eine Kompatibilität zu unserem Thema herzustellen, so dass unser System nun aus sieben außen- und sicherheitspolitischen Grundkonflikten besteht (s. Tabelle 2).

Die Codierer analysierten die Kommentare anhand der sieben Positionen und ordneten auf jeder Ebene dem Kommentar die Einheiten A, B oder C zu, welche die jeweilige Position darstellen, je nachdem zu welcher Einheit der Schwerpunkt des Inhalts tendierte. Anschließend wurde eine Valenz der sieben Ergebnisse berechnet, die dem Kommentar eine linke, rechte oder eher neutrale Position zuordnen konnte. Diese Analyse half dabei den tatsächlichen Tenor einer Zeitung politisch einzuordnen, um später den Vergleich zur formalen redaktionellen Leitlinie ansetzen zu können

Tabelle 2: Positionen

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Eigene Darstellung, Dez. 2008

Zum besseren Verständnis der Codierung folgen genaue Erklärungen der einzelnen Positionen:

Position 1: Supranationalität: Betonung der Notwendigkeit supranationaler Organisationen und Bereitschaft zur Verlagerung politischer Kompetenzen von der nationalstaatlichen auf die überstaatliche Ebene; Ausweitung und Stärkung der Kompetenzen internationaler Organisationen.

Souveränität: Betonung der eigenen nationalstaatlichen Rechte und Bestreben, nationalstaatlicher Strukturen aufrecht zu erhalten.

Position 2: Partnerschaft: Betonung gemeinsamer Interessen zw. Staaten und gemeinsamen Vorgehens.

Abgrenzung: Betonung der eigenen Interessen, die auch gegen andere durchzusetzen sind.

Position 3: Kosmopolitismus: Betonung der Gleichberechtigung und Gleichwertigkeit verschiedener Kulturen und Nationalitäten (Öffnung).

Ethnozentrismus: Betonung der Besonderheit und des Vorrangs der eigenen gegenüber anderen Kulturen und Nationalitäten (Schließung).

Position 4: Staatswirtschaft: Betonung der steuernden Rolle des Staates und staatlicher Politik bei der Gestaltung wirtschaftlicher Prozesse.

Marktwirtschaft: Betonung der Kräfte des Marktes und des Marktgleichgewichtes.

Position 5: Regelsetzung: Betonung der Notwendigkeit von festen Vorschriften. Ein bestimmtes Verhalten wird vorgeschrieben.

Anreize: Betonung der Schaffung von Anreizen, um ein bestimmtes Verhalten zu fördern.

Position 6: Prävention: Betonung vorbeugender Maßnahmen zur Abwendung von Fehlverhalten (Vorsorgeprinzip).

Sanktion: Betonung staatlicher Maßnahmen zur Bestrafung von eingetretenem Fehlverhalten. (Sühne – Abschreckungsprinzip).

Position 7: Kollektivverantw.: Zuständigkeit der Staatengemeinschaft.

Eigenverantw.: Zuständigkeit eines Staates innerhalb der internationalen Staatengemeinschaft.

2.3.3 Frames

Als Drittes folgt die Operationalisierung der Kommentare über bestimmte Frames. Zunächst gilt es, den Begriff Frame genauer zu erklären und mit unserem Forschungsbereich in Zusammenhang zu bringen. Frames werden aus soziologisch-konstruktivistischer Perspektive als kulturgesellschaftliche Ressourcen interpretiert, die der Einzelne dazu benutzt, um Themen und Ereignisse, mit denen er konfrontiert wird, richtig einzuordnen.[13] In der Medienforschung bedeutet dies, dass der Kommunikator durch Auswahl und Bedeutungs- und Wichtigkeitszuschreibung bestimmt, „welche Informations- und Argumentationsstrukturen vermittelt und an den Empfänger weitergegeben werden und welche nicht.“[14] Das Konzept des Framing bietet sozusagen einen Weg auf, den Einfluss darzustellen, den ein Text oder ein Bericht ausüben kann.[15] Eine anschauliche Erklärung dafür liefert die Untersuchung von Gaye Tuchman, die 1978 TV-Reporter beobachtete, wie sie ihre Berichte über aktuelle Ereignisse nicht nur objektiv abbildeten, sondern zusätzlich durch ihre individuellen Interpretationen aktiv konstruierten. So entstehen Nachrichten, welche die Realität immer aus einer bestimmten Perspektive aufzeigen.[16] Zusammenfassend werden Medienframes innerhalb des Kommunikationsprozesses an vier Standorten verarbeitet: 1) beim Kommunikator, 2) im Text, 3) beim Adressaten und 4) innerhalb der jeweils prägenden Kultur. Die Funktionen der Frames bleiben in allen vier Bereichen die gleichen: Es wird selektioniert und hervorgehoben, wobei die hervorgehobenen Elemente dafür benutzt werden, um die Ursache, Bewertung und/oder Lösung eines Problems zu konstruieren.[17]

Für unsere Frameanalyse zogen wir eine sechsstufige Likert-Skala hinzu, die wir teilweise aus einer ähnlich angelegten Untersuchung von Lengauer übernahmen.[18] Wie auch bei den Positionen passten wir einzelne Frames dem außen- und sicherheitspolitischen Fundament unserer Arbeit an, so dass wir schließlich auf insgesamt acht Frames kamen, die einem bipolaren Muster folgen (s. Tabelle 3).

[...]


[1] Jäger, Thomas: http://www.jaeger.uni-koeln.de/fileadmin/templates/onlinetutorium/AP/le1_grundbegriffe_0405.pdf, (Stand: 02.03.2009).

[2] Für unsere Zwecke ist nur die äußere Sicherheitspolitik relevant.

[3] Schmidt, Manfred G.: Wörterbuch zur Politik, Stuttgart 2004, S. 639.

[4] Neidhardt, Friedhelm/Eilders, Christiane/Pfetsch, Barbara: Die „Stimme der Medien“ – Pressekommentare als Gegenstand der Öffentlichkeitsforschung, in: Eilders, Christiane/Neidhardt, Friedhelm/Pfetsch, Barbara (Hrsg.), Die Stimme der Medien: Pressekommentare und politische Öffentlichkeit in der Bundesrepublik, Wiesbaden 2004, S. 11-38, S. 15.

[5] Ebd.: Fußnote 3, S. 15.

[6] Hierbei handelt es sich um die Autoren.

[7] Befanden also zwei der drei Codierer einen Kommentar als relevant, wurde dieser operationalisiert.

[8] Wir kamen auf 99 relevante Kommentare, insofern betraf die Stichprobe 10 Kommentare.

[9] Früh, Werner: Inhaltsanalyse – Theorie und Praxis, Konstanz 2004, S. 181.

[10] Neidhardt, Friedhelm: Kommentarthemen – die mediale Policy-Agenda, in: Die Stimme der Medien, S. 106-128, S. 107.

[11] Bonfadelli, Heinz: Medieninhaltsforschung: Grundlagen, Methoden, Anwendungen, Konstanz 2002, S. 90.

[12] Vgl.: Voltmer, Katrin: Medienqualität und Demokratie: Eine empirische Analyse publizistischer Informations- und Orientierungsleistungen in der Wahlkampfkommunikation, Baden-Baden 1998.

[13] Lengauer, Günther: Postmoderne Nachrichtenlogik – Redaktionelle Politikvermittlung in medienzentrierten Demokratien, Wiesbaden 2007, S. 93.

[14] Ebd.: S.93-94.

[15] Entman, Robert: Framing: Toward Clarification of a Fractured Paradigm, in: Journal of Communication, Volume 43, No. 4, 1993, S. 51-58, S. 51.

[16] Bonfadelli: Medieninhaltsforschung, S. 145.

[17] Entman, Framing, S. 53.

[18] Vgl.: Lengauer, Günther: Postmoderne Nachrichtenlogik.

Ende der Leseprobe aus 30 Seiten

Details

Titel
Mediale Vermittlung von Bedrohung - Die Darstellung von Außen- und Sicherheitspolitik in Pressekommentaren
Untertitel
Österreichische Tageszeitungen
Hochschule
Universität zu Köln  (Seminar für Politische Wissenschaft)
Veranstaltung
Mediale Vermittlung von Bedrohung. Die Darstellung von Außen- und Sicherheitspolitik in Pressekommentaren
Note
1,7
Autoren
Jahr
2009
Seiten
30
Katalognummer
V135894
ISBN (eBook)
9783640439256
ISBN (Buch)
9783640439294
Dateigröße
891 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Kommentare, Presse, Österreich, Außenpolitik, Sicherheitspolitik, Medien, Frames, Position, redaktionelle Leitlinie
Arbeit zitieren
Jens Möller (Autor)Armin Kille (Autor), 2009, Mediale Vermittlung von Bedrohung - Die Darstellung von Außen- und Sicherheitspolitik in Pressekommentaren, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/135894

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