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Die Effektivität des Dualen Ausbildungssystems. Eine Untersuchung zur Lernortkooperation im Beruf Elektroniker*in für Geräte und Systeme

Titel: Die Effektivität des Dualen Ausbildungssystems. Eine Untersuchung zur Lernortkooperation im Beruf Elektroniker*in für Geräte und Systeme

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2022 , 16 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Pädagogik - Hochschulwesen
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Ist das Duale Ausbildungssystem so gut, wie es überall behauptet wird? In dieser Hausarbeit zum Thema: Möglichkeiten der Lernortkooperation im Ausbildungsberuf Elektroniker*in für Geräte und Systeme geht es um die betrieblichen und schulischen Ordnungsmittel und es wird überprüft, ob die zeitliche und die inhaltliche Gliederung für eine Lernortkooperation genügen. Dabei werden der aktuelle Forschungsstand und die historische Entwicklung zur Lernortkooperation dargestellt, sowie anschließend die Ordnungsmittel systematisch verglichen. Abschließend wird die Fragestellung reflektiert und ein Ausblick gegeben.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung, Fragestellung und Motivation

2. Lernortkooperation

2.1 Geschichte der Lernortkooperation

2.2 Lernortkooperation Forschungsstand

3. Ordnungsmittel

3.1 Rahmenlehrplan

3.2 Ausbildungsverordnung

4. Vergleich der Ordnungsmittel für den Beruf Elektroniker*in für Geräte und Systeme

5. Reflektion und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Hausarbeit untersucht die Möglichkeiten der Lernortkooperation im Ausbildungsberuf Elektroniker*in für Geräte und Systeme. Ziel ist es zu analysieren, ob die betrieblichen und schulischen Ordnungsmittel eine effektive zeitliche und inhaltliche Abstimmung der Lernorte ermöglichen oder ob strukturelle Defizite bestehen.

  • Historische Entwicklung und aktuelle Forschungsstände zur Lernortkooperation
  • Systematische Analyse und Vergleich der jeweiligen Ordnungsmittel (Rahmenlehrplan vs. Ausbildungsverordnung)
  • Evaluation der Abstimmung von Lernfeldern und betrieblichen Zeitrahmen
  • Identifikation von Hemmfaktoren für eine erfolgreiche Lernortkooperation

Auszug aus dem Buch

2.2 Lernortkooperation Forschungsstand

In der Theorie sollten die beiden Lernorte gleichberechtigt sein, sind es in der Praxis aber nicht, da Abschlussprüfungen durch die Kammern durchgeführt werden, also durch die Seite der Betriebe. Die in der Berufsschule erzielten Leistungen fließen in den meisten Bundesländern nicht mit in die Abschlussprüfung ein. Außerdem stellen die Betriebe die Auszubildenden ein und können dann entscheiden, an welcher Berufsschule sie anschließend unterrichtet werden, ohne dass die Berufsschule ein Mitspracherecht hat. Damit eine funktionierende Lernortkooperation stattfindet, ist meistens die Berufsschule in der Verantwortung. (vgl. Faßhauer 2020, S. 472) Eine Befragung von 6000 Auszubildenden im Jahre 2008 vom Bundesinstitut für Berufliche Bildung hat ergeben, dass die Lernortkooperation beidseitig kaum funktioniert, da in der Berufsschule vermittelte Inhalte kaum praktisch im Unternehmen angewendet werden. Weiterhin werden die praktischen Tätigkeiten im Unternehmen kaum behandelt, beziehungsweise reflektiert. Moniert wird auch, dass Lernortübergreifende Projekte kaum stattfinden. In einer Studie in den 90er Jahren gaben Lehrer*innen und Ausbilder*innen, die regelmäßigen Kontakt mit dem jeweils anderen Lernort haben, an, dass dieses aus pragmatischen Beweggründen passiert. (vgl. Eder & Koschmann 2011, S. 4 f.) Laut einer Studie des BIBB und einer Umfrage vom Institut der deutschen Wirtschaft aus dem Jahr 1992 stellte sich heraus, dass eine funktionierende Lernortkooperation von dem Ausbilder*innen und den Lehrer*innen zwar gewünscht sei, aber die beiden Seiten mit der fehlenden Kooperation arbeiten könnten. Sie stelle kein Problem dar und müsste nicht unbedingt verändert werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung, Fragestellung und Motivation: Umrisst das Ziel der wissenschaftlichen Analyse und die Problemstellung hinsichtlich des dualen Ausbildungssystems.

2. Lernortkooperation: Beleuchtet die historische Entwicklung sowie den aktuellen Forschungsstand zu Kooperationsmodellen und Hemmfaktoren in der Zusammenarbeit zwischen Betrieb und Berufsschule.

3. Ordnungsmittel: Analysiert Funktion und Aufbau des Rahmenlehrplans und der Ausbildungsverordnung als zentrale Steuerungsinstrumente der dualen Ausbildung.

4. Vergleich der Ordnungsmittel für den Beruf Elektroniker*in für Geräte und Systeme: Setzt die betrieblichen Zeitrahmen in direkten Bezug zur schulischen Lernfeldstruktur, um zeitliche und inhaltliche Diskrepanzen aufzuzeigen.

5. Reflektion und Ausblick: Formuliert Handlungsempfehlungen für Lehrende und Ausbildende zur Intensivierung der Kooperation und Optimierung der Ausbildungsqualität.

Schlüsselwörter

Lernortkooperation, Duales Ausbildungssystem, Elektroniker für Geräte und Systeme, Rahmenlehrplan, Ausbildungsverordnung, Lernfelder, Betriebliche Bildung, Berufsschule, Kooperationsverständnis, Ausbildungsqualität, Wissensverknüpfung, Didaktik, Lernortabgleich.

Häufig gestellte Fragen

Was ist das grundlegende Thema der Hausarbeit?

Die Arbeit untersucht die Möglichkeiten und die Qualität der Lernortkooperation zwischen Betrieb und Berufsschule im Ausbildungsberuf Elektroniker*in für Geräte und Systeme.

Welche zentralen Bereiche werden untersucht?

Im Zentrum stehen die ordnungspolitischen Rahmenbedingungen der dualen Ausbildung, konkret der betriebliche Ausbildungsrahmenplan und der schulische Rahmenlehrplan.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Prüfung, ob die derzeitigen zeitlichen und inhaltlichen Vorgaben der Ordnungsmittel eine ausreichende Koordinierung zwischen den Lernorten ermöglichen.

Welche methodische Herangehensweise wird gewählt?

Die Autorin führt eine systematische Literaturanalyse durch, vergleicht bestehende Forschungsstände und nimmt einen direkten Abgleich (Mapping) der Zeitrahmen und Lernfelder vor.

Welche Aspekte werden im Hauptteil detailliert beleuchtet?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der theoretischen Konzepte der Lernortkooperation, die Analyse der Ordnungsmittel und deren praktischen Vergleich anhand einer Abbildung.

Welche Begriffe beschreiben die Arbeit am besten?

Zentrale Begriffe sind Lernortkooperation, duale Berufsbildung, Rahmenlehrplan, Ausbildungsrahmenplan und Didaktik der beruflichen Bildung.

Warum wird speziell das Berufsbild "Elektroniker für Geräte und Systeme" gewählt?

Dieses Berufsbild dient als Fallbeispiel, um zu verdeutlichen, wie die Verteilung von 13 Lernfeldern auf die Ausbildungsjahre mit den betrieblichen Zeitrahmen kollidieren kann.

Welche konkreten Diskrepanzen werden bei der Koordinierung festgestellt?

Es zeigt sich, dass im späteren Verlauf der Ausbildung, insbesondere bei der Vorbereitung auf die Abschlussprüfung Teil 2, eine parallele Vermittlung von Inhalten durch Betrieb und Berufsschule aufgrund unterschiedlicher zeitlicher Abläufe kaum möglich ist.

Welche Lösung schlägt die Autorin zur Verbesserung vor?

Die Autorin empfiehlt, das Lernfeld 13 im Rahmenlehrplan zeitlich vorzuziehen, damit die Auszubildenden auch bei Verkürzung der Ausbildungszeit von einer breiteren inhaltlichen Vermittlung profitieren können.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Effektivität des Dualen Ausbildungssystems. Eine Untersuchung zur Lernortkooperation im Beruf Elektroniker*in für Geräte und Systeme
Hochschule
Europa-Universität Flensburg (ehem. Universität Flensburg)
Note
1,3
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2022
Seiten
16
Katalognummer
V1359881
ISBN (PDF)
9783346879646
ISBN (Buch)
9783346879653
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Elektroniker Elektroniker für Geräte und Systeme Elektroniker*in für Geräte und Systeme Elektroniker*in Lernortkooperation Berufsschule Rahmenlehrplan Ausbildungsverordnung Lehramt Berufsschullehramt
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2022, Die Effektivität des Dualen Ausbildungssystems. Eine Untersuchung zur Lernortkooperation im Beruf Elektroniker*in für Geräte und Systeme, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1359881
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Leseprobe aus  16  Seiten
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