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Aufbau eines mathematischen Förderkonzepts in einer dritten Jahrgangsstufe

Unter besonderer Berücksichtigung von Maria Montessori Materialien

Title: Aufbau eines mathematischen Förderkonzepts in einer dritten Jahrgangsstufe

Examination Thesis , 2008 , 51 Pages , Grade: 1.0

Autor:in: Sylvia Herpens (Author)

Pedagogy - School Pedagogics
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Summary Excerpt Details

Ziel dieser Arbeit ist es, ein mathematisches Förderkonzept außerhalb des regulären Unterrichts für rechenschwache Kinder zu erstellen, umzusetzen und zu bewerten sowie die besondere Eignung der Montessori-Materialien zu unterstreichen.

Nach der hier erfolgten Eingrenzung wird zur Umsetzung der genannten übergreifenden Ziele in Kapitel 2 eine Einführung in die Montessori-Pädagogik gegeben. Dazu werden neben der Entstehungsgeschichte und der zeitlichen Entwicklung der Montessori-Pädagogik die Grundannahmen des dahinter liegenden pädagogischen Ansatzes sowie die daraus resultierenden Unterrichtsprinzipien erläutert, um ein Verständnis für den Gebrauch der Montessori-Materialien im Rahmen des hier erstellten Förderkonzepts zu erzeugen.
Das anschließende Kapitel 3 legt parallel dazu die theoretischen Grundlagen zur mathematischen Förderung und verzahnt diese mit der Nutzung der Montessori-Materialien.
In Kapitel 4 wird praxisorientiert das gesamte Konzept von der Planung bis zur Umsetzung und Evaluation vorgestellt, um auch anderen Lehrkräften einen exemplarischen Leitfaden für ihr eigenes Förderkonzept zu bieten und die einschlägigen Lehrerkompetenzen zu verdeutlichen (vgl. RDERL 2004).
Die Lehrerkompetenz „Organisieren und Verwalten“ kommt aufgrund der Mitgestaltung der Schule übergreifend bei der Konzepterstellung und -umsetzung zum Tragen. Die Kompetenz „Innovieren und Kooperieren“ wird durch die Erweiterung des Schulprofils einer-seits sowie der innerschulischen und außerschulischen Kooperation andererseits umgesetzt. Letzteres bezieht sich sowohl auf das Kollegium sowie die Montessori-Schule und das Montessori-Zentrum der Universität XOrtx. Bei der Erstellung und Durchführung der eigenen Lernstandserhebung wird die Kompetenz „Leistung messen und beurteilen“ angesprochen, während die darauf folgende Feststellung des Förderbedarfs die Kompetenz des „Diagnostizieren[s]“ abdeckt. Bei der praktischen Durchführung der Förderstunden wurde neben der Kompetenz des „Fördern[s]“ auch die Kompetenz des „Erziehen[s]“ und „Unter-richten[s]“ angesprochen, da ein detaillierter Förderplan aufgestellt und gemäß der Prinzipien von MONTESSORI umgesetzt wurde.
Abschließend werden in Kapitel 5 die wichtigsten Erkenntnisse kritisch zusammengefasst und Schlussfolgerungen für zukünftige Förderkonzepte offeriert. Ein finaler Ausblick wird Erweiterungsvorschläge bieten.

Excerpt


1 Einleitung

2 Grundlagen zur Montessori-Pädagogik

2.1 Ursprung und Entwicklung

2.2 Grundannahmen

2.3 Unterrichtsprinzipien

2.4 Schlussfolgerungen

3 Mathematische Förderung

3.1 Definition und Bedeutung

3.2 Umsetzung der Förderung

4 Konzepterstellung und -umsetzung

4.1 Vorbereitungsphase

4.1.1 Ziele des Konzepts

4.1.2 Zeitplan

4.2 Umsetzungsphase

4.2.1 Auswahl und Beschaffung der Materialien

4.2.2 Auswahl der Förderkinder

4.2.3 Ermittlung des Förderbedarfs

4.2.4 Durchführung der Förderstunden

4.3 Evaluationsphase

4.3.1 Quantitative Evaluation

4.3.2 Qualitative Evaluation

5 Zusammenfassung und Schlussfolgerungen

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel der Arbeit ist die Erstellung, Umsetzung und Bewertung eines mathematischen Förderkonzepts für rechenschwache Kinder einer dritten Jahrgangsstufe außerhalb des regulären Unterrichts, wobei die besondere Eignung von Montessori-Materialien im Fokus steht.

  • Methodische Grundlagen der Montessori-Pädagogik
  • Theoretische Ansätze zur mathematischen Förderung
  • Praxisorientierte Konzepterstellung und Materialauswahl
  • Durchführung und Evaluation der Förderstunden
  • Förderung der Lehrerkompetenzen im Prozess

Auszug aus dem Buch

Förderung mit Montessori-Materialien

In der Praxis existieren unterschiedliche Arten von Materialien, zu denen auch die Montessori-Materialien zählen (vgl. Kapitel 2.3). Zur Bewertung der Eignung von didaktischen Materialien haben sich in der Literatur verschiedene Gütekriterien etabliert (vgl. KRAUTHAUSEN 1998, 128; LORENZ & RADATZ 2005, 91-92). Die Prüfung der mathematischen Montessori-Materialien entlang der Anzahl erfüllter Gütekriterien zeigt die in Kapitel 2.3 bereits angedeutete Attraktivität und damit die Eignung für ein mathematisches Förderkonzept für rechenschwache Kinder (vgl. Tab.2).

Insbesondere zeichnet sich das „mathematische Material“ durch leichte Handhabbarkeit, Strukturiertheit und einen farb- und formbedingten hohen Aufforderungscharakter aus. Das hohe Maß an Strukturiertheit der Materialien gewährleistet einerseits eine schnelle Sinnerfassung der Materialnutzung, sowie andererseits selbständiges Lernen in strukturierter Form zur Verinnerlichung. Viele Materialien dienen gleichzeitig als Beweismittel, so dass die Argumentationsfähigkeit der Kinder gefördert wird (vgl. KRAUTHAUSEN 1998, 128). Mathematische Sachverhalte können bei vielen Materialien trivial von der handelnden auf die ikonische und symbolische Darstellungsebene übertragen werden (vgl. BRUNER 1971). Ihre Vielfältigkeit zeigt sich darin, dass die Materialien meist nicht nur auf mehrere Grundrechenarten, sondern auch auf verschiedene Zahlenräume anwendbar sind und eigene Lösungswege ermöglichen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den bildungspolitischen Stellenwert mathematischer Förderung in Deutschland sowie die Ausgangslage an der untersuchten Schule und definiert das Ziel der Arbeit.

2 Grundlagen zur Montessori-Pädagogik: Dieses Kapitel erläutert den Ursprung, die Grundannahmen und die Prinzipien der Montessori-Pädagogik als Basis für das Förderkonzept.

3 Mathematische Förderung: Es werden theoretische Grundlagen der mathematischen Förderung dargelegt und die Nutzung von Montessori-Materialien theoretisch begründet.

4 Konzepterstellung und -umsetzung: Dieses Kapitel beschreibt praxisorientiert den gesamten Ablauf des Projekts von der Planung über die Materialauswahl bis zur Evaluation der Ergebnisse.

5 Zusammenfassung und Schlussfolgerungen: Die Ergebnisse werden kritisch reflektiert und ein Ausblick auf den nachhaltigen Ausbau des Konzepts gegeben.

Schlüsselwörter

Mathematische Förderung, Montessori-Pädagogik, Rechenschwäche, Grundschule, Förderkonzept, Montessori-Materialien, Arithmetik, Leistungsbeurteilung, Freiarbeit, Vorbereitete Umgebung, Lernstandserhebung, Inklusion.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Konzeption und Implementierung eines mathematischen Förderprogramms für rechenschwache Kinder einer dritten Jahrgangsstufe unter Anwendung von Montessori-Materialien.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Zentrum stehen die Montessori-Pädagogik, didaktische Grundlagen mathematischer Förderung, die Auswahl geeigneter Materialien sowie die praktische Umsetzung und Evaluation einer Fördergruppe.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Reduktion von Leistungsrückständen bei betroffenen Schülern durch ein strukturiertes Förderkonzept, um ihnen wieder eine erfolgreiche Teilhabe am regulären Unterricht zu ermöglichen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine praxisorientierte Arbeit, die auf einer schriftlichen Lernstandserhebung, qualitativen Beobachtungen und einer nachfolgenden quantitativen und qualitativen Evaluation der Fördermaßnahmen basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung der Montessori-Pädagogik und mathematischen Förderung sowie in den praxisorientierten Teil der Konzepterstellung und -umsetzung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Schlagworte sind mathematische Förderung, Montessori-Pädagogik, Lernstandserhebung, Arithmetik, Förderung, Fördermaterialien und Schulentwicklung.

Warum wurde das Montessori-Material gewählt?

Die Materialien zeichnen sich durch hohe Strukturiertheit, Anschaulichkeit und einen Aufforderungscharakter aus, wodurch sie besonders für rechenschwache Kinder zur Verinnerlichung mathematischer Strukturen geeignet sind.

Welche Rolle spielt die "vorbereitete Umgebung"?

Sie ist ein Kernprinzip der Montessori-Pädagogik, das den Schülern durch gezielt bereitgestellte, frei zugängliche Materialien ein selbständiges und fehlerkontrolliertes Lernen ermöglicht.

Wie wurde der Förderbedarf ermittelt?

Der Förderbedarf wurde durch eine eigens erstellte schriftliche Lernstandserhebung sowie ergänzende Diagnosegespräche und Beobachtungen bestimmt, um ein individuelles Fähigkeitsprofil der Kinder zu erstellen.

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Details

Title
Aufbau eines mathematischen Förderkonzepts in einer dritten Jahrgangsstufe
Subtitle
Unter besonderer Berücksichtigung von Maria Montessori Materialien
College
University of Münster
Grade
1.0
Author
Sylvia Herpens (Author)
Publication Year
2008
Pages
51
Catalog Number
V136010
ISBN (eBook)
9783640435326
ISBN (Book)
9783640435012
Language
German
Tags
Maria Montessori Mathematik Förderkonzept Grundschule 2. Staatsexamen Lernstandserhebung Mathematik Primarstufe Examensarbeit Herpens Literaturüberblick Montessori Montessori
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sylvia Herpens (Author), 2008, Aufbau eines mathematischen Förderkonzepts in einer dritten Jahrgangsstufe , Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/136010
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