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Besonderheiten des Berliner Dialekts untersucht an zwei Texten von Adolf Glaßbrenner und Kurt Tucholsky

Titel: Besonderheiten des Berliner Dialekts untersucht an zwei Texten von Adolf Glaßbrenner und Kurt Tucholsky

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2015 , 27 Seiten

Autor:in: Sarah Voßbeck (Autor:in)

Germanistik - Linguistik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Anhand der beiden Texte von Glaßbrenner und Tucholsky sollen in dieser Arbeit Besonderheiten des Berliner Dialekts untersucht werden. Gleichzeitig soll versucht werden, Gemeinsamkeiten und Unterschiede des Berlinischen um 1837 und 1930 herauszustellen. Betrachtet werden sollen im Einzelnen die sprachlichen Besonderheiten in Hinblick auf phonetisch-phonologische, morphologische und syntaktische Charakteristika. Inwieweit die Verfasser auch auf unterschiedliche sprachliche Abstufungen des Berlinischen eingehen und hierüber außersprachliche Einflussfaktoren wie beispielsweise die Zugehörigkeit zu Berufsgruppen, Geschlecht, Alter oder Gesprächspartner berücksichtigen, kann im Rahmen dieser Arbeit nicht untersucht werden. Eine Vergleichbarkeit der Texte lässt sich hinsichtlich außersprachlicher Faktoren ebenfalls nicht herstellen. Der sprachlichen Analyse der Texte vorausgeht eine kurze Einschätzung des Quellenwertes der Texte. Hierbei soll anhand von Sekundärliteratur herausgestellt werden, weshalb bei den vorliegenden Texten davon auszugehen ist, dass uns diese eine Analyse des Berliner Dialekts erlauben.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Zum sprachlichen Quellenwert der Schriften

2.1 Anmerkungen zu Glaßbrenner

2.2 Anmerkungen zu Tucholsky

3 Sprachliche Besonderheiten des Berlinischen

3.1 Phonetisch-phonologische Charakteristika

3.1.1 Regelhafte Lautvarianten bei Vokalen, Umlauten und Diphthongen

3.1.2 Regelhafte Lautvarianten bei Konsonanten und Affrikaten

3.1.3 Lexikalisierte Lautvarianten

3.2 Morphologische Charakteristika

3.2.1 Elision, Epenthese und Kontraktion

3.2.2 Verbflexion

3.2.3 Pluralendungen

3.2.4 Bildung des Diminutivs

3.2.5 Modifizierung von Konjunktionen und Adverbien

3.3 Syntaktische Charakteristika

3.3.1 Kasussystem

3.3.2 Einleitungen in Nebensätze mittels Konjunktionen oder Pronomen

3.3.3 Präpositionen

3.3.4 Das Hilfsverb sein im Satz

3.3.5 Verstärkung der Aufforderung

3.3.6 Doppelte Verneinung

3.3.7 Einschub von <sach ick>

3.3.8 Modalpartikel <man>

3.4 Wortschatz

4 Sprachliche Entwicklung des Berlinischen

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Besonderheiten des Berliner Dialekts anhand zweier literarischer Texte von Glaßbrenner und Tucholsky, um phonetisch-phonologische, morphologische und syntaktische Charakteristika zu identifizieren.

  • Analyse des sprachlichen Quellenwerts der ausgewählten Texte.
  • Untersuchung phonetisch-phonologischer Lautvarianten bei Vokalen, Konsonanten und Diphthongen.
  • Erforschung morphologischer Phänomene wie Elision, Verbflexion und Pluralbildung.
  • Syntaktische Detailanalyse, einschließlich Kasusgebrauch und Modalpartikel.
  • Vergleichende Betrachtung der sprachlichen Entwicklung des Berlinischen zwischen den Texten.

Auszug aus dem Buch

1 Einleitung

„In Berlin, da wird berlinert!“, wird von Anreisenden gerne angenommen. Doch wie viele der in Berlin geborenen beherrschen die Berliner Mundart denn tatsächlich noch? Viel zu selten kommt man heutzutage noch in den Genuss, jemanden so richtig Berlinern zu hören. Die meisten können wohl den Berlinischen typische Wörter wie „Molle“ oder „ick“ und eine Reihe von Lautmerkmalen reproduzieren und integrieren die eine oder andere phonologische Besonderheit auch in ihren Sprachgebrauch. So kann man hier und da noch ein „Wat willst?“, „Jib her!“, „Kieke mal!“ oder „Wees ick nich“ vernehmen. Doch nimmt es bei dem Reproduzieren grammatischer Besonderheiten wie die Verwechslung von Dativ und Akkusativ hingegen bei Laien schon sehr stark ab. In diesen jedoch verstecken sich wohl die bedeutendsten Unterschiede und die Quelle der Wortwitze und somit auch der „Berliner Schnauze“. Wie spricht also nun wirklich ein Berliner, denen man ein „Herz mit Schnauze“ zusagt? Worin bestehen die lexikalischen, phonetischen, syntaktischen und pragmatischen Unterschiede?

Anhand der beiden vorliegenden Texte von Glaßbrenner und Tucholsky sollen in dieser Arbeit Besonderheiten des Berliner Dialekts untersucht werden. Gleichzeitig soll versucht werden, Gemeinsamkeiten und Unterschiede des Berlinischen um 1837 und 1930 herauszustellen. Betrachtet werden sollen im Einzelnen die sprachlichen Besonderheiten in Hinblick auf phonetisch-phonologische, morphologische und syntaktische Charakteristika.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Stellt die Relevanz der Berliner Mundart dar und definiert das Ziel der Untersuchung anhand zweier literarischer Fallbeispiele.

2 Zum sprachlichen Quellenwert der Schriften: Bewertet die Eignung der Texte von Glaßbrenner und Tucholsky als wissenschaftliche Grundlage für die Dialektanalyse.

3 Sprachliche Besonderheiten des Berlinischen: Bildet den Hauptteil und analysiert systematisch phonetische, morphologische und syntaktische Merkmale sowie den Wortschatz.

4 Sprachliche Entwicklung des Berlinischen: Vergleicht die Ergebnisse, um mögliche sprachliche Verschiebungen oder Unterschiede zwischen den Epochen der beiden Autoren aufzuzeigen.

5 Fazit: Fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen und diskutiert die methodischen Grenzen der Untersuchung.

Schlüsselwörter

Berliner Dialekt, Glaßbrenner, Tucholsky, phonetische Merkmale, morphologische Besonderheiten, syntaktische Charakteristika, Berliner Schnauze, Mundart, Lautvarianten, Verbflexion, Kasusgebrauch, Modalpartikel, Sprachgeschichte, Berliner Mundart.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Der Fokus liegt auf der Analyse und Beschreibung der sprachlichen Eigenheiten des Berliner Dialekts in literarischen Texten.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Untersuchung konzentriert sich auf die Bereiche Phonetik, Morphologie und Syntax innerhalb des Berliner Berlinischen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsfrage?

Ziel ist es, die Charakteristika des Berliner Dialekts zu identifizieren und dabei Gemeinsamkeiten sowie Unterschiede zwischen den analysierten Texten von Glaßbrenner und Tucholsky herauszuarbeiten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine vergleichende textlinguistische Analyse, die phonetische Transkriptionen und grammatikalische Kategorisierungen nutzt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Aufzählung und Diskussion von Lautvarianten, morphologischen Bildungsweisen und syntaktischen Strukturen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Berliner Dialekt, phonetische und morphologische Charakteristika, Kasusgebrauch sowie sprachliche Entwicklung.

Welche Rolle spielt die „Berliner Schnauze“ in der Untersuchung?

Sie dient als kultureller Anknüpfungspunkt, um die sprachliche Identität und die hinter den Wortwitzen steckenden grammatikalischen Besonderheiten zu ergründen.

Wie gehen die Autoren mit dem Phänomen der „Betrunkenheit“ der Charakteren um?

Die Arbeit stellt fest, dass manche lautlichen Auffälligkeiten auf die Darstellung von betrunkenen Charakteren zurückzuführen sein könnten, was bei der Dialektanalyse kritisch hinterfragt wird.

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Details

Titel
Besonderheiten des Berliner Dialekts untersucht an zwei Texten von Adolf Glaßbrenner und Kurt Tucholsky
Hochschule
Freie Universität Berlin
Veranstaltung
AM Sprachstruktur und Sprachgebrauch
Autor
Sarah Voßbeck (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
27
Katalognummer
V1360266
ISBN (PDF)
9783346881779
ISBN (Buch)
9783346881786
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Berlinisch Berlinerisch Berliner Dialekt Tucholsky Glaßbrenner
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sarah Voßbeck (Autor:in), 2015, Besonderheiten des Berliner Dialekts untersucht an zwei Texten von Adolf Glaßbrenner und Kurt Tucholsky, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1360266
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  27  Seiten
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