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Jenseits des Horizonts: Die Bestimmung des Fortführungswertes in der Unternehmensbewertung

Title: Jenseits des Horizonts: Die Bestimmung des Fortführungswertes in der Unternehmensbewertung

Master's Thesis , 2005 , 104 Pages , Grade: 5.75 (6=Maximum)

Autor:in: Stefano Balestra (Author)

Business economics - Investment and Finance
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Summary Excerpt Details

Bewertungen sind seit jeher ein aktuelles Thema. Dies ist leicht nachvollziehbar, denn es liegt in der Natur des Menschen Wert schätzen zu wollen. Dabei läuft immer - bewusst oder nicht - ein Bewertungsprozess ab. Der Prozess der Wertgebung ist dabei immer subjektiv und vergleichend.

Der Wert eines beliebigen Objektes ist somit eine Nutzenfunktion mit einer ganzen Reihe von subjektiv ponderierten, subjektiv wahrgenommenen Variablen.

Es gibt eine ganze Reihe von Varianten, die bis anhin entwickelt worden sind, um den Wert einer Unternehmung zu schätzen. Da all diese Verfahren Wert gleich definieren, müssen sie auch, bei gleichen Annahmen, einen identischen Schätzwert liefern. Da die
Unternehmensbewertung jedoch ein komplexes Gebiet ist, ergibt sich häufig bei der Anwendung von verschiedenen Bewertungsvarianten ein unterschiedlicher Schätzwert. Ausgehend davon wird dann versucht eine Begründung zu liefern, weshalb eine gewisse Bewertungsvorgehensweise einer anderen zu bevorzugen ist.

Ziel dieser Arbeit ist es klar herauszuarbeiten, worin die Fehler für die Abweichung zwischen den Bewertungsmodellen liegen und wie sie vermieden werden können.

Dabei wird insbesondere auf den Fortführungswert eingegangen, da dieser in der Regel die zentrale Ursache für das Auseinanderklaffen der Modelle ist.

Zudem wird analysiert, ob sich aus anderen Gründen eine Empfehlung für den Gebrauch einer spezifischen Modellvariante geben lässt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Ziel und Aufbau der Arbeit

2 Bewertungsmethoden

2.1 Die bekanntesten Barwertmethoden

2.1.1 Dividend Discount Modell (DDM)

2.1.2 Discounted Cash Flow Modell (DCFM)

2.1.3 Residual Income Modell (RIM)

2.2 Algebraische Äquivalenz der Barwertmethoden

3 Der Fortführungswert

3.1 Die Gordon Formel

3.2 Die Relevanz des Restwertes und die Frage der Wertentstehung

3.3 Der Beginn der Fortführungsphase

3.3.1 Die 2-Phasen Formel

3.3.2 Die CAP Formel

3.3.3 Werttreiberzusammenhänge

3.4 Der stationäre Zustand

3.4.1 Wann ist der stationäre Zustand erreicht?

3.4.1.1 Ein Modell

3.4.1.2 Die verschiedenen Formen des steady states

3.4.1.3 Die steady state Untersuchung

3.4.2 Die Übergangsphase

3.4.3 Über die Plausibilität eines stationären Zustandes

4 Welches Bewertungsmodell bewertet am besten?

4.1 Empirische Erkenntnisse

4.2 Wie kommen die Unterschiede in den Modellen zu Stande?

4.2.1 Fehlende Cash Flows

4.2.2 Inkonsistenz der Prognosen

4.2.3 Die Bestimmung des Diskontsatzes

4.2.3.1 Der WACC Diskontsatz

4.2.3.2 Der Eigenkapitaldiskontsatz

4.3 DCFM oder RIM?

4.4 Kongruenz mit dem wahren inneren Wert

5 Ausblick und Schlusswort

A Herleitung der CAP Formel

B Herleitung der Gleichung (3.23)

C Herleitung der ESS Bedingung

D Ein numerisches Beispiel zum steady state

E Herleitung der Gleichung (3.30)

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit verfolgt das Ziel, die Ursachen für abweichende Schätzwerte bei verschiedenen Unternehmensbewertungsmodellen zu analysieren und aufzuzeigen, wie diese Fehler vermieden werden können, mit besonderem Fokus auf den Fortführungswert als zentrale Fehlerquelle.

  • Vergleich und Herleitung der theoretischen Äquivalenz von Barwertmodellen (DDM, DCFM, RIM).
  • Analyse der Rolle und korrekten Implementierung des Fortführungswertes sowie des stationären Zustandes (steady state).
  • Untersuchung von Prognoseinkonsistenzen und Fehlern bei der Diskontsatzbestimmung.
  • Kritische Würdigung der empirischen Überlegenheit einzelner Bewertungsansätze.

Auszug aus dem Buch

2.2 Algebraische Äquivalenz der Barwertmethoden

Die formale Äquivalenz der Barwertmehoden kommt nur zu Stande, wenn gewisse Beziehungen zwischen den verschiedenen Bilanzvariabeln festgelegt werden.

Die Clean Surplus Relation (CSR) ist eine solche Beziehung, die aufzeigt, wie der Buchwert des Eigenkapitals, die Earnings und die Dividenden miteinander zusammenhängen:

B_t^eq = B_{t-1}^eq + X_t - D_t (2.5)

Die CSR ist auch die einzig nötige Beziehung, um das DDM zum RIM transformieren zu können, wie nachfolgende Umformungen beweisen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Ziel und Aufbau der Arbeit: Einleitung in die Thematik der Unternehmensbewertung und Erläuterung des Aufbaus sowie der Zielsetzung der Arbeit.

2 Bewertungsmethoden: Übersicht über gängige Barwertmethoden und deren theoretische Äquivalenz.

3 Der Fortführungswert: Definition und Bedeutung des Fortführungswertes sowie Herleitung des stationären Zustandes.

4 Welches Bewertungsmodell bewertet am besten?: Kritische Analyse der empirischen Unterschiede zwischen den Modellen und Diskussion der Implementierungsfehler.

5 Ausblick und Schlusswort: Zusammenfassung der Ergebnisse und Fazit zur Anwendbarkeit der Modelle.

Schlüsselwörter

Unternehmensbewertung, Barwertmethoden, Fortführungswert, Restwert, Dividend Discount Modell, Discounted Cash Flow Modell, Residual Income Modell, Äquivalenz, steady state, WACC, Diskontsatz, Wertentstehung, Kapitalkosten, Prognoseinkonsistenz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den theoretischen Grundlagen der Unternehmensbewertung und der Frage, warum unterschiedliche Bewertungsmodelle trotz theoretischer Äquivalenz in der Praxis oft zu abweichenden Ergebnissen führen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Zentrum stehen die Barwertmethoden, deren mathematische Äquivalenz, die korrekte Bestimmung des Fortführungswertes (Terminal Value) sowie die Bedeutung von stationären Zuständen für eine fehlerfreie Modellierung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die Fehlerquellen aufzudecken, die zu Diskrepanzen zwischen Bewertungsmodellen führen, und aufzuzeigen, wie durch eine korrekte Implementierung – insbesondere des Fortführungswertes – konsistente Ergebnisse erzielt werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor verwendet eine analytische, deduktive Methode, bei der die verschiedenen Bewertungsmodelle formal hergeleitet, mathematisch umgeformt und auf ihre konsistente Anwendung hin untersucht werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der Herleitung der mathematischen Äquivalenz der Modelle, der detaillierten Definition des Fortführungswertes unter steady-state-Annahmen sowie der Analyse von Prognosefehlern und Diskontsatz-Problematiken.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen zählen Unternehmensbewertung, DCFM, RIM, Äquivalenz, Fortführungswert und steady state.

Warum ist der steady state für die Bewertung so wichtig?

Der steady state ist entscheidend, um eine unendliche Prognosephase durch eine konstante geometrische Zeitreihe (wie die Gordon-Formel) abbilden zu können, ohne dass Inkonsistenzen in den Bilanzvariablen entstehen.

Ist ein Modell wie das RIM dem DCFM grundsätzlich überlegen?

Nein. Der Autor kommt zu dem Schluss, dass die Modelle bei korrekter Implementierung und identischen Annahmen äquivalent sind und kein Modell per se überlegen ist; die Wahl sollte nach persönlicher Präferenz in der Handhabung erfolgen.

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Details

Title
Jenseits des Horizonts: Die Bestimmung des Fortführungswertes in der Unternehmensbewertung
College
University of Fribourg
Grade
5.75 (6=Maximum)
Author
Stefano Balestra (Author)
Publication Year
2005
Pages
104
Catalog Number
V136045
ISBN (eBook)
9783640436385
ISBN (Book)
9783668122864
Language
German
Tags
Horizonts Fortführungswertes Unternehmensbewertung DCF EVA Restwert Valuation Discounted Cash Flow Steady state Bewertungsmethoden
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Stefano Balestra (Author), 2005, Jenseits des Horizonts: Die Bestimmung des Fortführungswertes in der Unternehmensbewertung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/136045
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