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Erlöserfiguren in der Star-Wars-Saga. Analyse der Figuren aus filmanalytischer und christlich-religiöser Sicht

Titel: Erlöserfiguren in der Star-Wars-Saga. Analyse der Figuren aus filmanalytischer und christlich-religiöser Sicht

Bachelorarbeit , 2022 , 43 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Patrick Tebarth (Autor:in)

Germanistik - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Arbeit behandelt folgende Fragestellung: Wie sind die Protagonist*innen der Star-Wars-Saga als Erlöserfiguren aus filminterner und christlich-religiöser Perspektive konzipiert und entsprechend filmisch inszeniert?

Um diese Frage beantworten zu können, müssen die Protagonist*innen der Star-Wars-Saga umfassend analysiert werden. Da sich innerhalb der Arbeit mit zwei Perspektiven auseinandergesetzt werden soll, ist ein theoretischer Teil für eine qualitative Analyse notwendig. Daher wird es sowohl einen Teil geben, der sich mit der Theorie aus filmwissenschaftlicher Sicht auseinandersetzt, als auch einen Teil, der die christliche Perspektive behandelt.

Der filmwissenschaftliche Teil ist besonders wichtig und bietet den methodischen Rahmen, durch welchen die Fragestellung der Arbeit beantwortet werden soll, da die aus der Filmanalyse gewonnenen Informationen bei der Beantwortung der Fragestellung aus beiden Perspektiven von Nutzen sein werden. Die Filmanalyse wird unter verschiedenen Gesichtspunkten stattfinden: Zunächst werden sowohl die Handlung als auch die Figuren im Film betrachtet, um wichtige Informationen über diese herausarbeiten zu können. Folgend werden weitere Aspekte wie Licht, Ton etc. analysiert, da auch diese für eine Filmanalyse wichtig sind und zusammen mit der Handlung Aufschluss über den Charakter und die Entwicklung der Protagonisten geben können.

Auch die christlich religiöse Perspektive ist ein wichtiger Teil der Arbeit, weshalb auch die Erlöserfigur Jesus Christus betrachtet werden muss. Es sollen die biblischen Grundlagen sowie die daraus resultierende Sicht der (katholischen) Kirche erläutert werden, woraus dann Eigenschaften Christi und Analysekriterien festgemacht werden können, die ihn als Erlöserfigur ausmachen. Es wird dann mit der Analyse der Protagonist*innen begonnen. Diese soll besonders aus filmwissenschaftlicher Perspektive mit Blick auf die Handlung, auf die Analyse der Figuren und auf die Gestaltungsmittel des Filmes vollzogen werden. Auch der Vergleich mit den zuvor aufgestellten Eigenschaften Christi als Erlöser wird wichtig sein.

Nachdem die drei Protagonist*innen auf diese Weise untersucht wurden, wird ein Vergleich der Analyseergebnisse zwischen den Protagonist*innen stattfinden, worauf eine Zusammenfassung der Ergebnisse sowie die Beantwortung der zentralen Frage der Arbeit folgen wird. Enden soll die Arbeit mit einem Ausblick auf andere religiöse Themen innerhalb der Star-Wars-Saga.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Die filmwissenschaftliche Methodik der Untersuchung

2.1 Die Figurenanalyse

2.1.1 Die äußere/innere Perspektive und der Kontext

2.1.2 Die Arten der Charakterisierung

2.2 Dramaturgie und Handlung

2.3 Ton(-sorten) im Film

2.4 Mise-en-cadre, Mise-en-scène & Montage

3 Jesus Christus als die Erlöserfigur des Christentums

3.1 Biblische Grundlagen über Jesus Christus und die Sicht der katholischen Kirche

3.2 Die zentralen Merkmale Christi als Erlöser

4 Die Analyse der Figuren aus filmanalytischer und christlich-religiöser Sicht

4.1 Anakin Skywalker

4.1.1 Handlung

4.1.2 Figurenanalyse auf Basis der Filmausdrucksmittel

4.1.3 Filminterne und christlich-religiöse Erlöserelemente

4.2 Luke Skywalker

4.2.1 Handlung

4.2.2 Figurenanalyse auf Basis der Filmausdrucksmittel

4.2.3 Filminterne und christlich-religiöse Erlöserelemente

4.3 Rey Skywalker

4.3.1 Handlung

4.3.2 Figurenanalyse auf Basis der Filmausdrucksmittel

4.3.3 Filminterne und christlich-religiöse Erlöserelemente

5 Vergleich der Analyse der potentiellen Erlöserfiguren

5.1 Filminterne Sicht

5.2 Christlich-religiöse Sicht

6 Fazit über die Analyseergebnisse samt Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, wie die Protagonist*innen der Star-Wars-Saga – Anakin, Luke und Rey Skywalker – als Erlöserfiguren konzipiert und inszeniert sind, wobei sie diese Figuren sowohl aus einer filminternen Perspektive (im Hinblick auf das Gleichgewicht der Macht) als auch aus einer christlich-theologischen Perspektive (in Anlehnung an das Bild Jesu Christi) analysiert.

  • Analyse filmwissenschaftlicher Gestaltungsmittel wie Figurenanalyse, Dramaturgie und audiovisueller Ausdrucksmittel.
  • Erarbeitung eines Kriterienkatalogs für eine Erlöserfigur basierend auf biblischen und kirchlichen Grundlagen.
  • Qualitative Untersuchung der Skywalker-Protagonisten hinsichtlich ihrer Rolle als Erlöser.
  • Vergleich der Ergebnisse zur Beantwortung der zentralen Forschungsfrage.

Auszug aus dem Buch

4.1.2 Figurenanalyse auf Basis der Filmausdrucksmittel

Im Laufe der Filme lässt sich bei Anakin ein großer Wandel in allen Figurendimensionen feststellen. Die Aspekte der äußeren Dimensionen sind bis auf das Alter und das Geschlecht Anakins von großer Bedeutung: Sein Sprechen, seine Erscheinung, seine äußeren Merkmale wie auch sein körperlicher Ausdruck ändern sich, je mehr er die Persönlichkeit Darth Vaders annimmt. Die Kleidung bspw. als ein Element der Ausstattung, die sich zur Mise-en-scène zuordnen lässt, wandelt sich. In Episode eins sind sowohl Anakins erstes Kostüm sowie seine erste Jedi-Robe zum Ende des Films ziemlich hell. Beide Kostüme beinhalten sowohl weiße als auch hellgraue bzw. beige Farbakzente. In Episode zwei trägt Anakin ein Kostüm mit (eher hell-)braunen und schwarzen Farben, wodurch sein beginnender Wandel zu Darth Vader, der durch (Verlust-)Angst, Wut und Hass ausgezeichnet ist, in dieser Episode verdeutlicht wird. Anakins Kostüm in Episode drei ist ähnelt dem Kostüm aus Episode zwei, ist aber noch dunkler und Anakins Umhang, den er v.a. nach seinem Wandel zu Darth Vader mit Kapuze trägt (z.B. Episode III, 01:35:40)10, betont den dunklen Farbakzent. Zum Ende der dritten Episode sowie in der ganzen originalen Trilogie trägt Anakin/Vader seinen etablierten schwarzen Anzug mit schwarzem Umhang und schwarzer Maske, wobei nur die bunten Schalter auf seiner Brust herausstechen. Dies bezeichnet den abgeschlossenen Wandel zu Vader, allerdings kehrt Anakin durch seine Umkehr in Episode sechs zu seiner alten Persönlichkeit durch das Abnehmen seiner Maske zurück (Star Wars: Episode VI - Die Rückkehr der Jedi-Ritter 1983, 02:00:30). Auch äußere Merkmale wie Anakins Augen zum Ende von Episode drei hin veranschaulichen diesen Wandel, da diese durch eine stechende, gelbe Iris ausgezeichnet sind, welches ein Markenzeichen der Sith ist (bspw. Episode III, 01:35:40). Diese werden besonders durch eine Großaufnahme des Gesichts Anakins betont. Vor seinem Tod in Episode sechs hat Anakin diese Augenfarbe nicht (Episode VI, 02:00:30). Auch Anakins Sprechweise ist besonders in den Episoden zwei bis drei unterschiedlich.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung definiert das Thema der Bachelorarbeit und begründet die Untersuchung der Erlöserfiguren innerhalb der Star-Wars-Saga unter dem Fokus der Macht und christlich-religiöser Aspekte.

2 Die filmwissenschaftliche Methodik der Untersuchung: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen der Filmanalyse, wobei der Schwerpunkt auf der Figurenanalyse, Dramaturgie und den audiovisuellen Gestaltungsmitteln liegt.

3 Jesus Christus als die Erlöserfigur des Christentums: Hier werden biblische und kirchliche Grundlagen dargelegt, um einen Kriterienkatalog für die Eigenschaften Jesu Christi als zentrale Erlöserfigur zu erstellen.

4 Die Analyse der Figuren aus filmanalytischer und christlich-religiöser Sicht: Dieses Hauptkapitel analysiert die drei Protagonisten Anakin, Luke und Rey Skywalker anhand des zuvor erarbeiteten methodischen Rahmens und der christlichen Analysekriterien.

5 Vergleich der Analyse der potentiellen Erlöserfiguren: Die Ergebnisse der Analysen werden hier gegenübergestellt, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede hinsichtlich der filminternen und religiösen Erlöseraspekte zu bewerten.

6 Fazit über die Analyseergebnisse samt Ausblick: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und gibt einen Ausblick auf weiterführende Forschungsmöglichkeiten, etwa zu anderen religiösen Aspekten der Saga.

Schlüsselwörter

Star-Wars-Saga, Erlöserfiguren, Filmanalyse, Figurenanalyse, Anakin Skywalker, Luke Skywalker, Rey Skywalker, Macht, Christentum, Jesus Christus, Prophezeiung, Gleichgewicht der Macht, Charaktereigenschaften, filmische Ausdrucksmittel, Religion.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht die Star-Wars-Saga unter der spezifischen Fragestellung, wie die drei Hauptprotagonisten Anakin, Luke und Rey Skywalker als Erlöserfiguren sowohl nach filminternen Kriterien als auch nach christlich-theologischen Merkmalen inszeniert werden.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zentrale Themen sind die Verknüpfung von moderner Science-Fiction-Mythologie mit teologischen Konzepten, die Anwendung filmwissenschaftlicher Analysemethoden (wie Figurenanalyse, Mise-en-scène, Montage) sowie der Vergleich mit dem neutestamentarischen Erlösungskonzept.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsfrage?

Das Ziel ist es herauszuarbeiten, inwiefern die Charakterkonzeptionen und filmischen Inszenierungen der Protagonisten den Kriterien einer Erlöserfigur entsprechen, wobei besonderes Gewicht auf die Erfüllung der Prophezeiung vom "Gleichgewicht der Macht" gelegt wird.

Welche wissenschaftliche Methodik wird verwendet?

Die Arbeit nutzt einen qualitativen methodischen Ansatz der Filmanalyse, der sich insbesondere auf die Dimensionen einer Figur nach Völcker (Inneres, Äußeres, Kontext) und auf die Kategorien der Charakterisierung nach Faulstich stützt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Grundlegung der Erlöserfigur Jesus Christus sowie in die detaillierte, dreigliedrige Analyse der Skywalker-Protagonisten (Anakin, Luke, Rey), unterteilt in Handlung, Filmausdrucksmittel und Erlöserelemente.

Welche Schlüsselbegriffe sind charakteristisch für die Arbeit?

Die Arbeit ist insbesondere durch Begriffe wie "Erlöserfigur", "Gleichgewicht der Macht", "Filmanalyse", "Prophezeiung" und "Christlich-religiöse Sicht" gekennzeichnet.

Wie unterscheidet sich die Rolle von Anakin bei der Erfüllung der Prophezeiung von der seiner Nachfolger?

Anakin wird als der zentrale Auserwählte legitimiert, der die Prophezeiung aktiv durch Taten und Tod (in zwei Phasen) erfüllt, während bei Luke und Rey die inszenatorische Rolle als bewusste Erfüllerin (insbesondere Reys Stellung als Einklang der Macht) stärker betont wird.

Warum wird die römisch-katholische Perspektive besonders hervorgehoben?

Der Autor entscheidet sich für diesen Fokus, da eine umfassende Analyse über verschiedene Weltreligionen oder diverse Konfessionen den Rahmen einer Bachelorarbeit sprengen würde und die katholische Lehre klare dogmatische Festlegungen zu Jesus als Erlöser bietet.

Inwiefern beeinflussen filmische Ausdrucksmittel wie Musik die Analyse?

Filmmusik, insbesondere das musikalische Leitmotiv (Underscoring), dient als wesentliches Gestaltungsmittel, um Charaktereigenschaften wie Wut, Leid oder die Zugehörigkeit zur dunklen bzw. hellen Seite zu unterstreichen und für den Zuschauer unmittelbar erfahrbar zu machen.

Ende der Leseprobe aus 43 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Erlöserfiguren in der Star-Wars-Saga. Analyse der Figuren aus filmanalytischer und christlich-religiöser Sicht
Hochschule
Universität Duisburg-Essen
Note
2,3
Autor
Patrick Tebarth (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2022
Seiten
43
Katalognummer
V1360610
ISBN (PDF)
9783346880789
ISBN (Buch)
9783346880796
Sprache
Deutsch
Schlagworte
erlöserfiguren star-wars-saga analyse figuren sicht
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Patrick Tebarth (Autor:in), 2022, Erlöserfiguren in der Star-Wars-Saga. Analyse der Figuren aus filmanalytischer und christlich-religiöser Sicht, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1360610
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  43  Seiten
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