Einsatz von Social Software in einem Unternehmen am Beispiel der MOTIONDATA Software GmbH


Diplomarbeit, 2009
105 Seiten, Note: 1

Leseprobe

INHALTSVERZEICHNIS

EIDESSTATTLICHE ERKLÄRUNG

ERKLÄRUNG ZUR SPRACHLICHEN GLEICHSTELLUNG VON FRAUEN UND MÄNNERN

ABBILDUNGSVERZEICHNIS

TABELLENVERZEICHNIS

KURZFASSUNG

ABSTRACT

1 EINLEITUNG
1.1 Problemstellung
1.2 Ziel dieser Arbeit
1.3 Aufbau dieser Arbeit

2 GRUNDLAGEN VON SOCIAL SOFTWARE
2.1 Web 2.0
2.2 Social Software
2.3 Enterprise 2.0
2.4 Zusammenfassung

3 ANWENDUNGSKLASSEN VON SOCIAL SOFTWARE
3.1 Blogs
3.1.1 Eigenschaften und Merkmale
3.1.2 Blogs im Unternehmenskontext
3.2 Wikis
3.2.1 Eigenschaften und Merkmale
3.2.2 Wikis im Unternehmenskontext
3.3 Social Networks
3.3.1 Eigenschaften und Merkmale
3.3.2 Social Networks im Unternehmenskontext
3.4 Instant Messaging
3.4.1 Funktionen
3.4.2 Instant Messaging im Unternehmenskontext
3.5 Social Applications
3.5.1 Social Tagging
3.5.2 Mashups
3.6 Zusammenfassung

4 MOTIONDATA UND SOCIAL SOFTWARE
4.1 Die MOTIONDATA Software GmbH
4.1.1 Allgemeines
4.1.2 Organisation und Strukturen
4.1.3 Unternehmensgröße
4.2 Anknüpfungspunkte für Social Software
4.2.1 Software-Dokumentation
4.2.2 Wissensmanagement-Tool
4.3 Verbesserung der Software-Dokumentation
4.3.1 Ausgangssituation
4.3.2 Ziele
4.4 Die Auswahl des Tools
4.5 Wichtige Aspekte zur Einführung von Wikis
4.5.1 Empfehlungen für kleine Unternehmen
4.5.2 Rechtliche Aspekte
4.6 Zusammenfassung

5 SOFTWARE -DOKUMENTATION
5.1 Definition von Software-Dokumentation
5.2 Ansätze zur Software-Dokumentation
5.3 Das Hypertext Konzept
5.4 Unterstützung durch Vorgaben
5.5 Zusammenfassung

6 S OFTWARE -DOKUMENTATION MIT TWIKI
6.1 TWiki
6.1.1 Technischer Aufbau
6.1.2 Organisatorischer Aufbau
6.1.3 Benutzer- und Gruppenkonzept
6.1.4 Strukturierende Elemente in TWiki
6.2 Der Einsatz von TWiki
6.2.1 Webs
6.2.2 Benutzergruppen
6.2.3 TWiki Applikationen
6.3 Zusammenfassung und Ausblick

7 RESÜMEE

ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS

LITERATURVERZEICHNIS

ERKLÄRUNG ZUR SPRACHLICHEN GLEICHSTELLUNG VON FRAUEN UND MÄNNERN

Aus Gründen der Textökonomie werden in der vorliegenden Arbeit weibliche Formen wie beispielsweise „Anwenderin" nicht explizit angefiihrt. An dieser Stelle wird jedoch ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sich alle personenbezogenen Formulierungen grundsätzlich gleichermaßen auf Frauen und Männer beziehen.

ABBILDUNGSVERZEICHNIS

Abbildung 2.1:Mindmap zu Social Software

Abbildung 3.1: Kategorisierung von Blogs

Abbildung 3.2: Blog von Jonathan Schwartz, Sun Microsystems

Abbildung 3.3: Top 5 social networking tools in Europe

Abbildung 3.4: Beispiel einer Instant Messaging Anwendung (Skype)

Abbildung 3.5: Tag Cloud bei delicious

Abbildung 3.6: Verwendung von APIs

Abbildung 4.1: MOTIONDATA Organigramm

Abbildung 4.2: Tag-Cloud von bekannten Wiki Systemen

Abbildung 4.3: TWiki Startseite

Abbildung 4.4: TikiWiki Startseite

Abbildung 6.1: Startseite des InternetSolutions Web

Abbildung 6.2: Aufbau des Bereichs "Projekte"

Abbildung 6.3: Aufbau des Bereichs „Wissensdatenbank"

Abbildung 6.4: MOTIONDATA-TWiki Benutzergruppen

Abbildung 6.5: Neuen Kunden anlegen

Abbildung 6.6: Neues Projekt anlegen

Abbildung 6.7: CustomerTemplate

Abbildung 6.8: Anlegen eines Protokolls

TABELLENVERZEICHNIS

Tabelle 3.1: Vergleich von Blogs mit Wikis

Tabelle 4.1: Definition von Klein- und Mittelbetrieben

Tabelle 4.2: Anforderungen vs. Tool-Möglichkeiten

Tabelle 4.3: Zur Auswahl stehende Wikis

Tabelle 4.4: Kriterien für die Wiki Auswahl

Tabelle 4.5: Ergebnis der Wiki-Bewertung

Tabelle 6.1: Auflistung von TWiki Plugins

Tabelle 6.2: InternetSolutions Web: Anforderungen und Maßnahmen

Tabelle 6.3: Definition des "ProjectForm"

Tabelle 6.4: Web-Übersicht

KURZFASSUNG

Die Auswirkungen von Web 2.0 auf Unternehmen sind vielerorts bereits sichtbar. Dennoch gibt es gegenwärtig zahlreiche Unternehmen, die die sich bietenden Möglichkeiten nicht wahrnehmen oder sie schlicht und einfach ignorieren. Diese Arbeit soll das Verständnis dafür schaffen, was sich hinter Social Software verbirgt und die Potentiale für Unternehmen hervorheben.

Im ersten Teil der Arbeit wird auf die theoretischen Grundlagen und die verschiedenen Ausprägungen von Social Software eingegangen. Blogs, Wikis, Social Networks, Instant Messaging und noch weitere Social Applications werden intensiv, hinsichtlich ihrer „Brauchbarkeit" in Unternehmen, durchleuchtet. Anwendungsbereiche innerhalb von Unternehmen werden beschrieben und erfolgreiche Beispiele aus der Praxis geben einen Einblick, in das was wirklich möglich ist.

Der zweite Teil dieser Arbeit beschäftigt sich mit der Planung und Umsetzung eines Szenarios für die MOTIONDATA Software GmbH. Wie der Titel dieser Arbeit schon aussagt, ist das Ziel die Einführung von Social Software in das Unternehmen. Als ersten Schritt zu diesem Ziel, wird die Verbesserung der Software-Dokumentation innerhalb einer Abteilung des Unternehmens angestrebt. Auf Basis eines Wikis wird dabei eine zentrale Ablage für projektbasierte Software-Dokumentation geschaffen, die den Mitarbeitern wesentliche Vorteile im Arbeitsalltag beschert. Um ein solches Wiki bereitzustellen, wird der Aufbau des zur Anwendung kommenden Wiki-Systems („TWiki") näher beschrieben. Auf diesem Wissen aufbauend, werden in weiterer Folge die notwendigen unternehmensspezifischen Anpassungen und Erweiterungen im Detail erläutert.

ABSTRACT

The effects of Web 2.0 on enterprises are in many places, already visible. However, there are currently many companies, which do not notice the possibilities offered or have simply ignored them. This work aims to create the understanding for what is hidden behind social software and which potentials for enterprises can be emphasized.

The first part of this work begins with the theoretical basis and the different developments of social software. Blogs, Wikis, Social Networks, Instant Messaging and other social applications have been analyzed intensely, regarding their "usefulness" for enterprises. Ranges of application within enterprises are described and successful practical examples give an insight, in what is really possible.

The second part of this work deals with the planning and conversion of a scenario for the MOTIONDATA Software GmbH. As the title of this work already states, the goal is the introduction of Social software in the enterprise. The first step to this goal is the improvement of the software documentation within a department of the enterprise. Based on Wiki, a central filing for project-based software documentation had been created. This gives substantial advantage to the everyday work of the employees. In order to make such Wiki available, the structure of the Wiki system which is used ("TWiki") is described in greater detail. Based on this knowledge, the necessary adaptations specific and extensions for the MOTIONDATA have been explained in detail.

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

Social Software und vor allem Web 2.0 sind Begriffe, die in den letzten Monaten und Jahren immer wieder für Aufsehen gesorgt haben. Oft werden sie allerdings nur als Schlagwörter verwendet ohne weiter darauf einzu-gehen, was sich wirklich dahinter verbirgt, noch den wirklichen Vorteil von diesen Anwendungen und Technologien hervorzuheben. Dieser Umstand mag mehrere Gründe haben - zum einen gibt es sehr unterschiedliche Definitionen und Sichtweisen zu diesem Thema, zum anderen wurden Web 2.0 Anwendungen bisher oft als „nette Spielereien" oder ahnliches abgehandelt und bei Seite gestellt. Betrachtet man allerdings den Erfolg von YouTube, MySpace und Co und den weiterhin rapide steigenden Zulauf zu diversen Web 2.0-Plattformen, so werden Unternehmen nicht mehr lange an dieser Art von Anwendungen (Social Software) vorbeisehen können.

Doch wer und vor allem wie kann man Vorteile aus Social Software ziehen? Relativ einfache Fragen würde man vielleicht meinen, doch bei genauerer Betrachtung fällt auf, dass überhaupt nur einige wenige über ständig wiederkehrende Schlagwörter, wie zum Beispiel „Wiki", „Mashup" oder „Social Networking", wirklich Bescheid wissen. Noch schwieriger wird es, wenn sich Unternehmen an dieses Thema heranwagen. Aus diesem Grund setzt sich diese Diplomarbeit mit dem Thema Social Software und den Möglichkeiten und Chancen die sich für Unternehmen daraus ergeben, auseinander. Besonderes Augenmerk soll dabei auf die Möglichkeiten von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) gelegt werden.

Aus der bisher geschilderten Problemstellung drängen sich folgende Fragen auf:

- Welche Anwendungsklassen fallen in den Bereich von Social Software?
- Welche dieser Anwendungsklassen eignen sich für den Einsatz in KMUs?
- Wie kann die Dokumentation von Software durch den Einsatz von Social Software unterstützt werden?

1.2 Ziel dieser Arbeit

Ziel dieser Arbeit ist es, auf Basis von theoretischen Grundlagen, einen geeigneten Einstieg für ein typisches KMU in das Thema Social Software zu finden. Dabei sollen die Anwendungsklassen von Social Software objektiv betrachtet und anschließend ein geeignetes Szenario für den Einsatz von Social Software in einem Unternehmen (MOTIONDATA Software GmbH) umgesetzt werden.

Das umzusetzende Szenario soll sich dabei direkt aus den Anforderungen des Unternehmens begründen und hat demzufolge die Verbesserung der Software-Dokumentation innerhalb einer Abteilung des Unternehmens zum Ziel.

1.3 Aufbau dieser Arbeit

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

2 Grundlagen von Social Software

Die in diesem Kapitel vorgestellten Grundlagen von Social Software dienen dazu, eine Einführung in das Thema zu liefern und so Anknüpfungspunkte für die folgenden Kapiteln dieser Arbeit zu schaffen.

2.1 Web 2.0

Social Software und Web 2.0 werden häufig miteinander in Verbindung gebracht oder sogar gleich gesetzt. Leider ist dies nur bedingt richtig, da es sich bei Social Software vielmehr um eine Untermenge von Web 2.0 handelt.

Begibt man sich auf die Suche nach einer Definition für Web 2.0, stößt man unweigerlich auf jenen viel zitierten Artikel von Tim O'Reilly[1] aus dem Jahre 2005. Frei nach dem Leitsatz „Like many important concepts, Web 2.0 doesn't have a hard boundary, but rather, a gravitational core" (O'Reilly 2005) entstanden aus den Vorbereitungsarbeiten zu einer Konferenz erstmals Aussagen zu den charakteristischen Eigenschaften und Funktionalitäten von Web 2.0, die bis heute noch Gültigkeit haben und als Grundlage für weitere Diskussionen und Definitionen dienen.

Ausschlaggebend für diese Aussagen waren jene erfolgreichen Unter-nehmen, die den Zusammenbruch der New Economy überlebt hatten, und nun richtungsweisend für den neueinzuschlagenden Weg im World Wide Web sein sollten. Man suchte nach Gründen und Unterscheidungs-merkmalen, warum gerade diese Unternehmen besser und erfolgreicher waren als andere. Es stellte sich dabei heraus, dass gewisse Kompetenzen signifikant für den Erfolg waren.

Im Folgenden sind diese Kompetenzen angeführt, von denen diese erfolgreichen Unternehmen zumindest die eine oder andere aufweisen (vgl. O'Reilly 2005):

- Das Web wird als Plattform genutzt.
- Enge Einbeziehung der Benutzer-Community und die damit verbundene Nutzung kollektiver Intelligenz.
- Zugang zu schwer erreichbaren oder sehr teuren Daten.
- Bisher bekannte Softwareentwicklungszyklen wurden verworfen. Mittels ständiger Weiterentwicklungen (Updates) veralten die Services nicht und bleiben für die Benutzer interessant.
- Einsatz von einfachen Programmier- und Businessmodellen — zu komplizierte Anwendungen schrecken Entwickler und Benutzer gleichermaßen ab.
- Lockerung beziehungsweise Auflösung von Gerätegrenzen — Web 2.0 ist nicht nur auf den PC beschränkt.
- Steigerung der Interaktionsmöglichkeiten von Online-Anwendungen (Rich User Experiences) — mit Hilfe neuer oder der Kombination von bereits länger existierenden Techniken, werden den Benutzern Anwendungsoberflächen geboten, die mit klassischen Desktop-Programmen konkurrieren können.

Vergleicht man andere Quellen und Definitionen von Web 2.0 mit den gerade erwähnten Merkmalen, so findet man unter Umständen weitere ergänzende Aufzählungen. Im Kern der Aussage drehen sich allerdings alle um jene, die oben aufgelistet wurden.

2.2 Social Software

Unter „Social Software" versteht man grundsatzlich „ Anwendungen, welche die menschliche Kommunikation, Interaktion und Zusammenarbeit unterstützen" (Sixtus 2005).

Wie schon zuvor bei der Definition von Web 2.0 erwähnt, gibt es auch bei Social Software eine oft verwendete Quelle, die in das Thema einführen soll. Es handelt sich dabei um einen Artikel von Christopher Allen mit dem Namen „Tracing the Evolution of Social Software", den er auf seiner Webseite veröffentlicht hat [2]. In diesem Artikel beschreibt Allen die Entwicklungs-geschichte von Social Software von den 1940er Jahren bis in die heutige Zeit. Als wichtigste Vorgänger werden Groupware beziehungsweise Computer-Supported Cooperative Work (CSCW) genannt. Dabei handelt es sich um Systeme, deren Aufgabe es ist, die Zusammenarbeit innerhalb von Gruppen oder Personen zu unterstützen und zu verbessern (vgl. Allen 2004). Der Begriff Social Software an sich wird erst 2002 von Clay Shirky[3] wieder aufgegriffen und bekannt gemacht.

Es gibt mehrere Herangehensweisen, um das Thema Social Software näher zu beschreiben. Eine Interpretation stammt von Michael Koch und Alexander Richter, die sie in Ihrem Buch „Enterprise 2.0" verwenden. Sie erklären darin drei Pfeiler, auf denen Social Software beruht:

- Identitäts- und Netzwerkmanagement
- Kommunikation
- Informationsmanagement

Betrachtet man nun zusätzlich noch die oben erwähnten Aspekte von Web 2.0, so erhält man einen recht umfassenden Einblick in die Chancen, Möglichkeiten und Einsatzgebiete von Social Software (vgl. Koch/Richter 2007, S. 11 ff).

Eine weitere Möglichkeit um Social Software näher zu beschreiben, ist zweifellos die Aufzählung der Anwendungsklassen der selbigen. Hier wird aktuell zwischen folgenden unterscheiden (vgl. ebd., S. 13):

- Blogs
- Wikis
- Social Tagging beziehungsweise Social Bookmarking
- Social Networks
- Instant Messaging

Die folgende Darstellung zeigt nun auch das Umfeld der Anwendungsklassen von Social Software. Man erhält so einen guten Einblick in den Umfang und die Möglichkeiten von Social Software.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2.1:Mindmap zu Social Software

Eine detailliertere Beschreibung dieser einzelnen Anwendungsklassen folgt im Kapitel 3 dieser Arbeit.

2.3 Enterprise 2.0

Anhand dieser zuvor erwähnten Instrumente können nun auch die vorrangig interessanten und notwendigen Funktionen für Benutzer von Social Software im Unternehmensbereich hergeleitet werden. Andrew McAfee hat diese als „ SLATES" (McAfee 2006b, S. 23) zusammenfasst. Damit beschreibt er — die seiner Meinung nach — sechs wichtigsten Komponenten von Enterprise 2.0 (vgl. ebd., S. 23 ff):

- S earch

Die Durchsuchbarkeit von unternehmensinternen Social Software Lösungen muss auf alle Fälle gegeben sein. Erstaunlicherweise hinkt diese aber den öffentlich zugänglichen Webseiten hinterher. Der Grund hierfür wird im zweiten Punkt von SLATES näher erklärt.

- L inks

Das Prinzip ist einfach: Je mehr Quellen auf ein und dieselbe Seite verlinken, desto höher ist die Relevanz dieser Seite. Ein Prinzip, dessen sich zum Beispiel auch Google bedient und damit bekanntermaßen sehr großen Erfolg feiert. Auf Intranetseiten führt dieser Ansatz aber oft zu Problemen, da der Inhalt meist nur von einigen wenigen Stellen gepflegt wird. Dadurch fallen die persönliche Bewertung von Seiten und die Verlinkung auf diese sehr spärlich aus. Dem Ganzen entgegenwirken könnte man, indem die Inhaltspflege nicht auf eine kleine Gruppe beschränkt wird, sondern so vielen Mitarbeitern wie möglich angeboten wird.

- A uthoring

Hinter „Authoring" verbirgt sich die Befriedigung des Mitteilungs- bedürfnisses eines jeden von uns.

- T ags

Unter dem Begriff „Folksonomy" hat sich das Vergeben von benutzer-bezogenen Tags bereits einen Namen gemacht. Die Anwender haben die Möglichkeit, individuelle Stichwörter zu einzelnen Seiten zu speichern — je nachdem was für sinnvoll erachtet wird. Die Summe aus vielen solcher Tags bietet dann oft einen besseren Überblick über

den zu erwartenden Inhalt als zum Beispiel vom Autor selbst vorgegebene Beschreibungen.

- E xtensions

Unter „Extensions" ist in diesem Fall Software zu verstehen, die dem Benutzer gewisse Entscheidungen selbstständig abnimmt und ihn unterstützen soll.

- S ignals

Um nicht tagtäglich Zeit für die Suche nach neuen Inhalten zu ver-schwenden ist es notwendig, Dienste zur automatischen Benach-richtigung anzubieten. Bekanntestes Beispiel hierfür ist RSS[4].

Anhand von SLATES lassen sich nun auch die Hauptanforderungen an Enterprise 2.0 Anwendungen herleiten (vgl. ebd., S. 25 f):

- Zum einen steht die einfache Handhabung der zur Verfügung stehenden Tools im Vordergrund. Somit soll sichergestellt werden, dass Aktionen wie „authoring", „linking" und „tagging" von jedem beliebigen Mitarbeiter durchgeführt werden können.

- Zum anderen sollen keine zu starren Strukturen vorgegeben werden. Es soll vielmehr durch wenige Rahmenbedingungen und das Zusammenwirken von vielen Benutzern eine sinnvolle Struktur und ansprechende Inhalte entstehen.

Um das nun Vorgebrachte zusammenzufassen, wird auf ein Zitat von McAfee zurückgegriffen, dass Enterprise 2.0 in einem einzigen Satz zu er-klären versucht:

,,Enterprise 2.0 is the use of emergent social software platforms within companies, or between companies and their partners or customers" (McAfee, 2006a)

2.4 Zusammenfassung

Im vorliegenden Kapitel wurde auf die Grundlagen von Social Software eingegangen. Da ein wesentlicher Zusammenhang zwischen Web 2.0 und Social Software besteht, wurden zu Beginn die Grundprinzipien von Web 2.0 angeführt. Der anschließenden Definition von Social Software folgte eine Aufzählung der aktuell vorhandenen Anwendungsklassen. Diese Anwen-dungsklassen werden im nächsten Kapitel nochmals aufgegriffen und detailliert behandelt.

3 Anwendungsklassen von Social Software

Wie in Kapitel 2.2 beschrieben, handelt es sich bei Social Software um Anwendungen, die die zwischenmenschliche Kommunikation und die Zusammenarbeit unterstützen und verbessern sollen. Im diesem Kapitel wird auf die wichtigsten Anwendungsklassen von Social Software eingegangen und ihre Potentiale hinsichtlich eines Einsatzes in einem Unternehmen angeführt.

3.1 Blogs

Weblogs (kurz Blogs) sind die bekannteste und am weitesten verbreitete Anwendungsklasse, die dem Überbegriff Social Software zugeordnet werden kann. Die verschiedenen Arten und Einsatzgebiete sind dabei sehr weit gestreut: Von meist recht einfachen Tagebuch- und Foto-Blogs bis hin zu sehr gut durchdachten Corporate Blogs von diversen Firmen, findet man hier unzählige Blog-Arten. Doch was macht eigentlich ein Blog aus und in wieweit können Blogs von Unternehmen sinnvoll eingesetzt werden? Die Antworten auf diese und noch weitere Fragen werden in diesem Kapitel erläutert.

3.1.1 Eigenschaften und Merkmale

Wenngleich die Begriffe Weblog oder Blog nicht eindeutig definiert sind, so kann man doch gewisse Eigenschaften und Gemeinsamkeiten erkennen, die sich über die gesamte Blog-Landschaft hinweg wiederholen.

3.1.1.1 Beiträge in chronologischer Form

Grundbestandteile eines Blogs sind Beiträge, auch ,,Posts" genannt, von einem oder mehreren Blog-Autoren. Je nach Art des Blogs können diese aus Texten, Bildern, Video- oder Tondokumenten bestehen (vgl. Lange 2007, S. 289). Einträge werden wie in einem Tagebuch oder Journal nach dem Erstellungsdatum sortiert - in diesem Fall jedoch in umgekehrter Reihen- folge. Dadurch befindet sich der aktuellste Eintrag immer an erster Stelle und ist auch als erstes sichtbar. Oft wird auch eine Archivierungsfunktion geboten mit deren Hilfe man ältere Einträge gezielt suchen und aufrufen kann (vgl. Back/Gronau/Tochtermann 2008, S. 18 ff).

3.1.1.2 Einfache Bedienung

Technisch gesehen sind Blogs in die Kategorie der Content-Management-Systeme (CMS) einzuordnen. Ihre Besonderheit liegt dabei in der einfachen Bedienung - sowohl für Autoren als auch für Betrachter des Blogs. Aktionen, wie zum Beispiel das Anlegen neuer Einträge oder das Editieren von be-stehenden, können dadurch auch von relativ ungeübten Personen problemlos durchgeführt werden (vgl. ebd.).

3.1.1.3 Kommunikation und Interaktion mit Anderen

Blog-Anwendungen stellen verschiedene technische Hilfsmittel bereit, um die Kommunikation und Interaktion mit anderen Blog-Anwendungen, anderen Webseiten und Besuchern des Blogs zu verbessern. Zu diesen Hilfsmitteln gehören:

- Kommentare

Leser eines Blogs haben die Möglichkeit, zu den verfassten Beiträgen Kommentare abzugeben. Abhängig von den Einstellungen des Blogs werden Kommentare direkt oder erst nach Freigabe des Blog-Betreibers veröffentlicht. Durch die oft zahlreichen Reaktionen von Blog-Lesern entstehen so teilweise ausgeprägte Diskussionen rund um den eigentlichen Beitrag (vgl. Lange 2007, S. 291).

- Trackback/Ping

Referenziert ein Blogger auf einen Beitrag eines anderen Blogs, so kommt die sogenannte Trackback-Funktion zum Einsatz. Der ursprüngliche Beitrag wird dabei über seine Verwendung/Zitation in einem anderen Blog benachrichtigt. Dargestellt werden Trackback- Nachrichten in der Regel am Ende des Beitrags zusammen mit den Kommentaren (vgl. ebd., S. 292).

- Permalink

Der Begriff Permalink ist ein aus „permanent" und „Hyperlink" zusammengesetztes Kunstwort. Es beschreibt eine eindeutige, nicht veränderbare Adresse, unter der man einen Beitrag jederzeit aufrufen kann (vgl. ebd., S. 290 f).

- News-Feed

Mit Hilfe von News-Feeds (RSS, Atom) können die Beiträge und oft auch die Kommentare eines Blogs abonniert werden. Interessierte Leser bleiben dadurch am Laufenden und behalten den Überblick über mehrere Blogs. Das ist insbesondere wichtig, da Blogs in der Regel sehr häufig aktualisiert werden (vgl. ebd., S. 295).

- Blogroll

Als Blogroll wird die Linkliste des Blog-Autors bezeichnet. In ihr werden Links aufgenommen, die nicht in direktem Zusammenhang mit einem Beitrag stehen müssen, aber dennoch vom Blog-Autor empfohlen werden (vgl. Koch/Richter 2007, S. 24).

Alle diese hier angeführten Punkte unterstützen den Aufbau der sogenannten Blogosphäre. Unter diesem Begriff versteht man die „enge Verknüpfung von Inhalten, Kommentaren und automatischen Referenzen" (Zerfaß/Boelter 2005) innerhalb eines globalen Netzwerks, das aus Blogs besteht.

3.1.2 Blogs im Unternehmenskontext

Basierend auf den grundsätzlichen Eigenschaften und Merkmalen von Blogs wird in diesem Kapitel auf den Einsatz von Blogs innerhalb von Unternehmen eingegangen.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 3.1: Kategorisierung von Blogs

Quelle: vgl. Zerfaß/Boelter 2005, S. 4

Abbildung 3.1 zeigt eine mögliche Kategorisierung von Blogs im Unter-nehmensumfeld. Dabei unterscheiden die Autoren drei große Bereiche:

- Interne Kommunikation
- Marktkommunikation
- Public Relations (PR)

Für die weitere Betrachtung von Blogs im Unternehmen wurde auf die Unterteilung der Bereiche „Marktkommunikation" und „Public Relations" verzichtet. Da beide Bereiche zur externen Kommunikation dienen, wurden sie unter „Blogs zur externen Unternehmenskommunikation" zusammen-gefasst.

3.1.2.1 Blogs zur externen Unternehmenskommunikation

Blogs zur externen Unternehmenskommunikation sind keine Seltenheit mehr. Sie werden als Marketinginstrument, zur engeren Bindung des Kunden an das Unternehmen oder als sehr einfaches und direktes Kommunikations-mittel eingesetzt. Um die Potentiale von Blogs in der externen Unternehmenskommunikation besser hervorzuheben, werden im Folgenden die einzelnen Ausprägungen näher beschrieben.

3.1.2.1.1 Corporate-Blogs

Unter Corporate Blogs sind im Allgemeinen Unternehmensblogs zu verstehen, die von der Geschäftsleitung und/oder den Mitarbeitern des Unternehmens geführt werden. Diese Blogs werden in regelmäßigen Abständen mit unternehmensrelevanten Informationen versehen. Corporate Blogs dienen der direkten und dialogorientierten Kommunikation mit Kunden und Partnern des Unternehmens (vgl. Zerfaß/Boelter 2005, S. 3). Oft werden Corporate Blogs auch als Sammelbegriff für die unten angeführten CEO- und Mitarbeiter-Blogs verwendet.

3.1.2.1.2 CEO-Blogs

Eine Reihe von bekannten CEOs (Chief Executive Officer, Geschäftsführer, Vorsitzender des Vorstandes) lässt es sich nicht nehmen, in ihrem eigenen Blog zu verschiedensten Themen Stellung zu nehmen. Zu den berühmtesten Vertretern dieser CEOs gehören das Blog von Jonathan Schwartz von Sun Microsystems[5] (siehe Abbildung 3.2) und das FastLane Blog[6] von General Motors, bei dem gleich mehrere Mitglieder der Führungsetage als Blogger tätig sind (vgl. Back et al. 2008, S. 23).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 3.2: Blog von Jonathan Schwartz, Sun Microsystems

Quelle: http://blogs.sun.com/jonathan

Ursprünglich waren CEO-Blogs für die Unterstützung der internen Unternehmenskommunikation vorgesehen. Da in großen Unternehmen der direkte Kontakt zwischen Führungsebene und Mitarbeitern nur bedingt möglich ist, bieten sich Blogs als einfaches und direktes Kommunikations-mittel regelrecht an (vgl. Raabe 2007, S. 57).

Unternehmen machen sich diese angesprochenen Vorteile mittlerweile auch sehr oft im offenen Web zu Nutze. Dabei sollte der Einsatz von CEO-Blogs nicht mit zu hohen Erwartungen verknüpft werden. Kurzfristige Erfolge sollten nicht das erklärte Ziel sein. Vielmehr geht es darum, Beziehungen zu den Lesern aufzubauen und die Unternehmenskultur positiv zu beeinflussen (vgl. ebd.).

Zusammengefasst liegen die Stärken von CEO-Blogs in folgenden Bereichen:

- Die Geschäftsführung eines Unternehmens wird „greifbarer" und kann das Unternehmen in der Öffentlichkeit besser repräsentieren.
- Kunden und Partner können direkt angesprochen werden.
- Ein direktes und schnelles Eingreifen (zum Beispiel in Krisen-situationen) wird ermöglicht. Eventuelle negative Meinungen können damit innerhalb kürzester Zeit entkräftet und eigene Argumente vorgebracht werden.

3.1.2.1.3 Mitarbeiter-Blogs

Ähnlich wie bei einem CEO-Blog — in der Unternehmenshierarchie jedoch etwas tiefer angesiedelt — betreiben hier „einfache" Mitarbeiter eines Unternehmens ein Blog. Bekannte Beispiele im deutschsprachigen Raum sind das Daimler Mitarbeiter Blog[7] und das FRoSTA Blog[8].

Da bei Mitarbeiter-Blogs die Anzahl der Redakteure in der Regel größer ist als bei einem CEO-Blog, sind auch die Ziele meist breiter gefächert und nicht so stark fokussiert:

- Den Kunden und Interessenten sollen Produkte und Services näher gebracht werden. Dabei sollen die Mitarbeiter für weitere Kommunika-tion zur Verfügung stehen, beziehungsweise diese sogar anregen. Es geht dabei allerdings nicht darum, ausformulierte Presse- oder Werbemitteilungen zu veröffentlichen, da die Akzeptanz eines solchen Blogs nur gering wäre (vgl. Raabe 2007, S. 56f).
- Technisches Hintergrundwissen soll (zumindest teilweise) weiter-gegeben werden.
- Verwendung als Art Notizblock: Durch die Möglichkeit, Einträge als nicht öffentlich zu kennzeichnen, werden so Ideen und Gedanken festgehalten, die ansonsten nie dokumentiert werden würden (vgl. Raabe 2007, S. 54f).

- Berichte aus dem täglichen Arbeitsleben sollen einen tieferen Einblick in das Unternehmen gewähren und so das Vertrauen in das Unternehmen stärken.

3.1.2.1.4 Produkt-Blogs

Nach Abbildung 3.1 sind Produkt-Blogs in den Bereich der Markt-kommunikation einzuordnen. Das trifft auch auf eine große Anzahl von Produkt-Blogs zu, es ist jedoch nicht die einzige Möglichkeit, wie diese Art von Blogs eingesetzt werden kann. So können Produkt-Blogs auch zur internen Kommunikation dienen, in dem zum Beispiel neue Produkte angekündigt werden. Es folgt dann eine interne Diskussion und Ideensammlung innerhalb des Blogs, was sich wieder positiv auf die Produktpalette auswirken kann. (vgl. Pattloch/Scholtz 2008, S. 19)

In den Bereich der externen Unternehmenskommunikation fallen allerdings nur die Produkt-Blogs die erstens erwähnt wurden. Dies sind jene Blogs, die die Vermarktung eines bestimmten Produktes oder einer Produktpalette zum Ziel haben. So haben es einige kleine Firmen mit Hilfe derartiger Blogs geschafft, ins Gespräch zu kommen und den Verkauf ihrer Produkte zu steigern (vgl. Zerfaß/Boelter 2005, S. 5).

Folgt man dieser Idee, können produktnahe Blogs auch dazu genutzt werden, um die Beziehung zu bestehenden Kunden zu pflegen (Customer Relation Ship Management, CRM). Blogs stellen sich als sinnvolle Ergänzung in diesem Bereich heraus und können wesentlich zur Kundenbindung und Communitybildung beitragen (vgl. Raabe 2007, S. 56f).

3.1.2.2 Blogs zur internen Unternehmenskommunikation

Als interne Unternehmenskommunikation ist jeglicher Informationsaustauch innerhalb der Unternehmensgrenzen zu verstehen. Der oft wesentliche Unterschied zur herkömmlichen Unternehmenskommunikation ist, dass hier die Kommunikationswege auch von unten-nach-oben (bottom-up), bezie-hungsweise quer durch alle Hierarchieebenen (in-between) verlaufen können (vgl. Pattloch/Scholtz 2008, S. 3).

Die Ziele der internen Unternehmenskommunikation sind vielfältig. So stehen zum Beispiel Mitarbeitermotivation und Wissenstransfer innerhalb des Unternehmens oft an erster Stelle. Bei anderen Unternehmen wiederum steht die Akzeptanzsteigerung für diverse Entscheidungen im Vordergrund (vgl. ebd. S. 4).

Abgesehen von diesen primären Beweggründen für eine gute interne Unternehmenskommunikation gibt es außerdem noch positive Nebeneffekte, die ebenfalls erwähnenswert sind. So treibt die interne Kommunikation die Optimierung der Kommunikationswege stark voran, was sich wieder positiv auf das gemeinsame Handeln quer durch das gesamte Unternehmen auswirkt (vgl. ebd.).

3.1.2.2.1 Wissensmanagement-Blogs

Innerhalb eines Unternehmens können Blogs als Werkzeug für Wissens-management (WM) eingesetzt werden. Namhafte Unternehmen, die als Beispiele dienen, gibt es einige. Zwei von ihnen werden hier beispielhaft erwähnt (vgl. Back et al. 2008, S. 187 ff).

Namics AG

Als führendes Schweizer Unternehmen in der Informations- und Kommunikationstechnologie-Branche setzt die Namics AG auf ein Blog-System als Basis für WM. Auf Grund der wachsenden Unternehmensgröße war der bis dato gepflegte Ablauf von Wissenstransfer (direkte Anfrage bei Wissensträger) nicht mehr praktikabel.

[...]


[1] http://www.oreillynet.com/pub/a/oreilly/tim/news/2005/09/30/what-is-web-20.html

[2] http://www.lifewithalacrity.com/2004/10/tracing_the_evo.html

[3] http://www.shirky.com

[4] Real Simple Syndication: Format um Nachrichten und andere Web-Inhalte auszutauschen

[5] http://blogs.sun.com/jonathan

[6] http://fastlane.gmblogs.com

[7] http://blog.daimler.de/

[8] http://www.frostablog.de/blog/

Ende der Leseprobe aus 105 Seiten

Details

Titel
Einsatz von Social Software in einem Unternehmen am Beispiel der MOTIONDATA Software GmbH
Hochschule
FH JOANNEUM Kapfenberg  (Internettechnik und -management)
Note
1
Autor
Jahr
2009
Seiten
105
Katalognummer
V136079
ISBN (eBook)
9783640442393
ISBN (Buch)
9783640442621
Dateigröße
2485 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Social Software, Blogs, Wikis, Instant Messaging, Mashups, Social Tagging, TWiki, Web 2.0, Enterprise 2.0, Social Networks, Software-Dokumentation, Projekt-Dokumentation
Arbeit zitieren
Hans-Jürgen Janisch (Autor), 2009, Einsatz von Social Software in einem Unternehmen am Beispiel der MOTIONDATA Software GmbH, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/136079

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