Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › Soziale Arbeit / Sozialarbeit

Gewaltprävention und -intervention an Schulen. Inwiefern können Sozialarbeiter:innen Mobbing entgegenwirken?

Titel: Gewaltprävention und -intervention an Schulen. Inwiefern können Sozialarbeiter:innen Mobbing entgegenwirken?

Hausarbeit , 2022 , 11 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Vanessa Kaßner (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Hausarbeit beschäftigt sich mit dem Thema Gewaltprävention und -intervention durch Schulsozialarbeit. Es soll dabei herausgestellt werden, inwiefern Sozialarbeiter:innen an Schulen Mobbing durch Präventions- und Interventionsmaßnahmen entgegenwirken können.

Hierzu widmet sich der erste Teil zunächst dem generellen Thema Schulsozialarbeit. Es wird ein Einblick in die Entwicklung der Schulsozialarbeit und deren Aufgaben gegeben, um herauszustellen, was Schulsozialarbeit beinhaltet und welche Umsetzungsmöglichkeiten und -einschränkungen Schule und Sozialarbeit in ihrem Handeln zur Gewaltprävention und -intervention haben. Anschließend werden die Aufgaben der Schulsozialarbeit und die Anforderungen an Schulsozialarbeiter:innen in Bezug auf Gewalt an Schulen und den Umgang mit den Schüler:innen und Kolleg:innen erläutert.

Der zweite Teil widmet sich der terminologischen Klärung des Begriffs "Mobbing" und seiner Abgrenzung zu ähnlich verwendeten Begriffen im deutschen Sprachraum. Darauf aufbauend werden anhand des Sozialtrainings in Schulen und des No Blame Approachs zwei Methoden der Mobbingprävention und -intervention vorgestellt, die exemplarisch von Sozialarbeiter:innen durchgeführt werden können. Im Fazit werden die Möglichkeiten der Methodenumsetzung der Schulsozialarbeiter:innen reflektiert und ein Ausblick auf die Bedeutung der Rolle dieser in ihrem Arbeitsfeld gegeben.

Gewalt an Schulen ist ein seit jeher bekanntes Thema, gewinnt jedoch in regelmäßigen Abständen, beispielsweise durch Berichte über Amokläufe an Schulen, wieder an Aktualität. Phänomene wie Amoktaten oder Cybermobbing tauchen regelmäßig in den Medien auf und rücken daher stärker in das Bewusstsein der Öffentlichkeit. Diese öffentlichen Vorfälle bringen die Menschen dazu, zu hinterfragen, wie es zu den Taten kommen konnte und wie die Taten hätten verhindert werden können.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Schulsozialarbeit

2.1 Definition Schulsozialarbeit

2.2 Aufgaben der Schulsozialarbeit

2.3 Anforderungen an Schulsozialarbeiter: innen

3. Gewalt und Mobbing an Schulen

3.1 Begriffsdefinition

3.2 Direkte und indirekte Mobbingformen

4. Methoden der Mobbingprävention- und -intervention

4.1 Prävention durch Sozialtraining an Schulen

4.2 Der No Blame Approach

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, wie Schulsozialarbeiter durch gezielte Präventions- und Interventionskonzepte effektiv gegen Mobbing an Schulen vorgehen können und welche Anforderungen dieser Prozess an die Fachkräfte stellt.

  • Grundlagen und Aufgaben der Schulsozialarbeit
  • Phänomenologie von Gewalt und Mobbing im schulischen Kontext
  • Direkte und indirekte Erscheinungsformen von Mobbing
  • Prävention durch Sozialtraining an Schulen
  • Der No Blame Approach als Interventionsmethode

Auszug aus dem Buch

3.2 Direkte und indirekte Mobbingformen

Mobbing kann durch unterschiedliche Formen auftreten. Es kann körperliche, verbale und nonverbale Formen, wie beispielsweise das Zerstören von Gegenständen, aufweisen. Man kann zur Einteilung von Mobbing zwischen direkten und indirekten Formen unterscheiden.

Bei den direkten Formen erfolgt eine direkte Konfrontation und die Täterschaft ist offensichtlich. Es kommt zu körperlichen und verbalen Handlungen gegen das Mobbingopfer. Dieses kann z.B. bedroht oder erpresst werden. Es kann eine Zerstörung von Eigentum des Mobbingopfers erfolgen.

In den indirekten Formen gibt es keine klare Konfrontation und eine Täterschaft ist unklar. Typische Erscheinungsformen des indirekten Mobbings können unterschwellige und nonverbale Handlungen sein. Es können Gerüchte verbreitet werden oder das Mobbingopfer wird ausgegrenzt oder ignoriert.

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass direkte Mobbingformen unzählige Ausdrucksformen annehmen können. In der Schule geschieht dies meist außerhalb der Sicht von Erwachsenen. Dem Mobbingopfer selbst sind die Ausdrucksformen und die Täterschaft jedoch offensichtlich und bekannt.

Indirekte Formen von Mobbing gehen häufig mit direkten Formen einher und werden verwendet, um das Umfeld zu täuschen.

Die indirekten Formen beinhalten häufig eine Form von Manipulation der Opfer und der Erwachsenen und verfolgen genauso einen Ausdruck von verletzenden Absichten wie die direkten Formen. (Alsaker et al. 2004-2012, S. 25-36)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz von Gewaltprävention an Schulen ein und definiert das Ziel, die Handlungsmöglichkeiten der Schulsozialarbeit aufzuzeigen.

2. Schulsozialarbeit: Dieser Abschnitt beleuchtet die historische Entwicklung, die Aufgabenfelder sowie die spezifischen beruflichen Anforderungen an Schulsozialarbeiter.

3. Gewalt und Mobbing an Schulen: Hier werden Definitionen sowie der Unterschied zwischen direkten und indirekten Formen von Mobbing dargelegt, um das Problemverständnis zu schärfen.

4. Methoden der Mobbingprävention- und -intervention: Dieses Kapitel stellt mit Sozialtrainings und dem No Blame Approach zwei konkrete Konzepte zur Bekämpfung von Mobbing vor.

5. Fazit: Das Fazit reflektiert die Wirksamkeit der vorgestellten Methoden und unterstreicht die Notwendigkeit einer dauerhaften sozialen Verankerung in Schulen.

Schlüsselwörter

Schulsozialarbeit, Gewaltprävention, Mobbing, No Blame Approach, Sozialtraining, Jugendhilfe, Schulentwicklung, soziale Kompetenz, Resilienz, Prävention, Intervention, Konfliktlösung, Schulklima, Inklusion, pädagogisches Handeln.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit behandelt die Möglichkeiten der Schulsozialarbeit, durch präventive und intervenierende Maßnahmen aktiv gegen Mobbing und Gewalt an Schulen vorzugehen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Schwerpunkte liegen auf den Aufgaben der Schulsozialarbeit, den Ausdrucksformen von Mobbing sowie der praktischen Anwendung von Interventionsprogrammen.

Welche Forschungsfrage leitet die Untersuchung?

Die Arbeit fragt nach der konkreten Wirksamkeit der Methoden, mit denen Schulsozialarbeiter dem Mobbing-Phänomen an Schulen entgegenwirken können.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden in der Arbeit angewandt?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse aktueller Fachliteratur und theoretischer Konzepte zur Gewaltprävention und pädagogischen Intervention.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zur Schulsozialarbeit, eine Analyse von Mobbingformen sowie die differenzierte Vorstellung zweier Methoden: Sozialtraining und der No Blame Approach.

Welche Schlüsselbegriffe definieren den Inhalt?

Wichtige Begriffe sind Schulsozialarbeit, Mobbingprävention, No Blame Approach, Widerstandsfähigkeit (Resilienz) und soziale Kompetenzförderung.

Was ist das Besondere am "No Blame Approach"?

Im Gegensatz zu straf- oder schuldorientierten Ansätzen verzichtet dieser Ansatz auf Schuldzuweisungen gegen die Täter und konzentriert sich lösungsorientiert auf die Unterstützung des Mobbingopfers durch eine Mitschülergruppe.

Können auch Lehrkräfte die genannten Präventionstraining durchführen?

Da es sich nicht um rein therapeutische Programme handelt, können Sozialtraining-Maßnahmen nach der fachlichen Darlegung sowohl von Sozialarbeitern als auch von Lehrkräften durchgeführt werden.

Ende der Leseprobe aus 11 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Gewaltprävention und -intervention an Schulen. Inwiefern können Sozialarbeiter:innen Mobbing entgegenwirken?
Hochschule
(IU Internationale Hochschule)
Note
2,0
Autor
Vanessa Kaßner (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2022
Seiten
11
Katalognummer
V1361022
ISBN (PDF)
9783346882356
Sprache
Deutsch
Schlagworte
gewaltprävention schulen inwiefern sozialarbeiter mobbing
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Vanessa Kaßner (Autor:in), 2022, Gewaltprävention und -intervention an Schulen. Inwiefern können Sozialarbeiter:innen Mobbing entgegenwirken?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1361022
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  11  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum