Weshalb verlassen die Mexikaner ihr Land und welche Maßnahmen ergreift die Regierung zur Ursachenbekämpfung?
Des Weiteren wird betrachtet, wie die Demokraten und Republikaner in der beispielhaft aufgeführten Amtszeit Trumps und Bidens mit der Herausforderung umgehen. Dabei ist interessant zu hinterfragen, welche Ansichten bestehen und ob die Maßnahmen bisher erfolgreich und sinnvoll umgesetzt wurden.
Zu Beginn der Arbeit erfolgt eine kurze Definition des Begriffs der Migration. Anschließend werden die Hauptursachen für die Auswanderung der Bevölkerung aus Mexiko dargestellt und die bisherigen Maßnahmen der mexikanischen Regierung betrachtet. Im Anschluss werden nach einer Vorstellung der Vergleichsmethode, die Einstellungen und ergriffenen Maßnahmen der Republikaner und Demokraten in der Amtszeit Trumps und Bidens hinterfragt, vergleichend gegenübergestellt und die Erkenntnisse in einem Zwischenfazit zusammengefasst. Zum Schluss erfolgt ein Fazit der behandelten Themen und Ideen für weitere Forschungsfragen.
Im Jahr 2019 erhielten 153.502 Mexikaner eine Greencard und somit ein dauerhaftes Bleiberecht in den USA. Die Anzahl illegaler mexikanischer Einwanderer ist im Vergleich um ein Vielfaches höher: 2017 belief sich die Zahl auf 4.950.000 Menschen. Die Mexikaner bilden aktuell die in den USA mit Abstand größte Migrationsgruppe und die Grenze zwischen Mexiko und den USA den weltweit größten Migrationskorridor. Die immensen Einwanderungszahlen beschreiben ein Symptom für die vielfältigen Probleme Mexikos, welche eine Abwanderung der Bevölkerung in die benachbarte USA bewirken. Mit diesem Migrationsstrom gehen für beide Länder unterschiedliche Herausforderungen einher. Wie mit diesen umzugehen ist, wird in den USA sowohl von den Demokraten, als auch von den Republikanern unterschiedlich bewertet.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Erläuterung des Begriffs der Migration
3. Die Migration der Mexikaner in die USA
3.1 Ursachen
3.2 Maßnahmen der mexikanischen Regierung
4. Die Migrationspolitik Trumps und Bidens im Vergleich
4.1 Vorstellung der Methodik
4.2 Trump
4.2.1 Argumentation
4.2.2 Maßnahmen
4.2.3 Ergebnisse der Maßnahmen
4.3 Biden
4.3.1 Argumentation
4.3.2 Maßnahmen
4.3.3 Ergebnisse der Maßnahmen
4. 4 Zwischenfazit
4.5 Kritik an der Methodik
5. Fazit
Zielsetzung & Themenschwerpunkte
Diese Arbeit untersucht die Migrationsdynamik zwischen Mexiko und den USA unter Berücksichtigung der unterschiedlichen politischen Ansätze der US-Präsidenten Donald Trump und Joe Biden. Im Zentrum steht dabei die Forschungsfrage, wie die beiden Regierungen auf die Migrationsbewegungen reagiert haben und inwieweit ihre Maßnahmen zur Bewältigung der Ursachen sowie der Grenzsicherung wirksam waren.
- Analyse der sozioökonomischen Ursachen mexikanischer Migration.
- Vergleich der restriktiven Migrationspolitik unter Donald Trump.
- Untersuchung der liberaleren Migrationsansätze unter Joe Biden.
- Bewertung der Auswirkungen staatlicher Maßnahmen auf den Migrationsstrom.
- Kritische Reflexion der Wirksamkeit grenzpolitischer Strategien beider Regierungen.
Auszug aus dem Buch
Die Migration der Mexikaner in die USA
Weshalb Teile der mexikanischen Bevölkerung in die USA auswandern möchte ist unterschiedlich. Basierend auf Umfragen lassen sich jedoch die Hauptgründe für diese Bewegungen ermitteln. Die Bundeszentrale für politische Bildung erwähnt hierzu eine Umfrage des Pew Global Attitudes Projects. Die Befragung von insgesamt 1.000 Personen ergab, dass die Ursachen für 81% der Befragten in der hohen Kriminalitätsrate, für 73% im Drogenhandel, für 75% in den wirtschaftlichen Problemen und für 65% in der Korruption der Politik liegen. Diese Bereiche werden im nachfolgenden einzeln betrachtet. Ihre detaillierten Zusammenhänge und einzelnen Unterfaktoren können jedoch aufgrund des inhaltlichen Umfangs im nachfolgenden Schritt nur in ihren Kernelementen angeschnitten werden.
Eine aktuelle Gegenüberstellung des Bruttoinlandprodukts von Mexiko und den USA zwischen 2017 und 2025 zeigt massive Unterschiede. Während das BIP von 2018 bis 2021 in den USA beinahe konstant von 17,445.65 auf 18,610.07 wächst und eine steigende Tendenz auf 21,564.69 bis zum Jahr 2025 vermuten lässt, verhält sich das BIP-Niveau in Mexiko beinahe konstant und weist eine erhebliche Distanz zu den USA auf. 2018 belief sich das BIP auf 1,034.58 und ist bis 2021 auf 978.69 gefallen. Die Zukunftsprognose für 2025 beläuft sich auf 1,154.79 und stellt somit einen kaum merklichen Unterschied zum Jahr 2018 dar. Zwar zählt Mexiko zu den Wirtschaftsmächten Lateinamerikas, allerdings ist es aufgrund seiner intensiven Handelsbeziehung zu den USA und der damit einhergehenden Abhängigkeit stärker von Wirtschaftskrisen betroffen. Problematisch ist zudem das Gefälle zwischen Nord- und Südmexiko. Die Infrastruktur und Wirtschaftsprojekte wurden überwiegend in Nordmexiko ausgebaut, während dies im Süden unterblieb. Die Folge ist, dass dadurch vorhandene Drogenkartelle zu einer der wenigen möglichen Einnahmequellen der Bevölkerung werden.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Die Einleitung führt in das hochaktuelle Thema der Migration zwischen Mexiko und den USA ein und formuliert die zentrale Forschungsfrage hinsichtlich der unterschiedlichen politischen Strategien der Trump- und Biden-Regierungen.
2. Erläuterung des Begriffs der Migration: In diesem Kapitel werden die theoretischen Grundlagen des Migrationsbegriffs anhand von Definitionen der Bundeszentrale für politische Bildung und der Vereinten Nationen geklärt.
3. Die Migration der Mexikaner in die USA: Dieses Kapitel analysiert die wesentlichen Push-Faktoren für die Abwanderung aus Mexiko, insbesondere wirtschaftliche Instabilität, Drogenkriminalität und soziale Korruption, sowie die begrenzten Gegenmaßnahmen der mexikanischen Regierung.
4. Die Migrationspolitik Trumps und Bidens im Vergleich: Der Hauptteil vergleicht systematisch die migrationspolitischen Ansätze der beiden US-Präsidenten hinsichtlich ihrer Argumente, eingeleiteten Maßnahmen und der messbaren Ergebnisse ihrer Politik.
5. Fazit: Das Fazit fasst die Analyseergebnisse zusammen und kommt zu dem Schluss, dass die komplexe Migrationsproblematik keine einfachen Lösungen bietet und eine engere internationale Zusammenarbeit zwingend erforderlich macht.
Schlüsselwörter
Migration, USA, Mexiko, Migrationspolitik, Trump, Biden, Drogenhandel, Wirtschaft, Kriminalitätsrate, Grenzsicherung, Einwanderung, Grenzkorridor, Sicherheitskultur, Arbeitsmarkt, Migrationsforschung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der vorliegenden Arbeit?
Die Arbeit befasst sich mit der US-Migrationspolitik in Bezug auf Mexiko und analysiert, wie unterschiedlich die Regierungen von Donald Trump und Joe Biden die Herausforderungen an dieser Grenze angegangen sind.
Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?
Die zentralen Themenfelder umfassen die sozioökonomischen Ursachen der Migration aus Mexiko, die Sicherheitsfragen des Drogenhandels sowie die migrationspolitischen Strategien der US-Administrationen.
Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?
Das Hauptziel ist ein vergleichender Überblick über die Einstellungen und Maßnahmen der Republikaner und Demokraten im Kontext der mexikanisch-amerikanischen Migration.
Welche wissenschaftliche Methodik wird für den Vergleich verwendet?
Es wird eine vergleichende Analyse angewandt, welche die Diskurse und politischen Taten von Trump und Biden gegenüberstellt, um deren Auswirkungen auf den Migrationsstrom kritisch zu bewerten.
Was bildet den Schwerpunkt des Hauptteils?
Der Hauptteil konzentriert sich auf die spezifischen Argumentationsmuster, die tatsächlichen migrationspolitischen Maßnahmen und eine kritische Auswertung ihrer bisherigen Ergebnisse.
Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?
Die wichtigsten Schlagworte sind Migrationspolitik, Grenzsicherung, Drogenkartelle, Wirtschaftsunterschiede und politische Diskurse zur Einwanderung.
Wie unterscheidet sich Trumps Ansatz von dem Bidens in Bezug auf die Grenzsicherung?
Trump setzte primär auf restriktive Maßnahmen wie den massiven Mauerbau und konsequente Abschottung, während Biden den Mauerbau stoppte und auf eine stärkere Kooperation mit Mexiko sowie ein erhöhtes Resettlement-Kontingent setzte.
Bieten die Maßnahmen zur Fehlerbehebung der Wirtschaftsursachen in Mexiko bereits Erfolge?
Aufgrund der kurzen Zeitspanne der neuen US-Einwanderungspolitik unter Biden ist es laut Autor derzeit noch nicht möglich, greifbare Erfolge bei der Behebung der tieferliegenden wirtschaftlichen Ursachen in Mexiko zu identifizieren.
- Arbeit zitieren
- Anonym (Autor:in), 2021, Die Migrationspolitik der USA in Bezug auf Mexiko, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1361440