Diese Ausarbeitung beschäftigt sich mit der Zielgruppe eines OBI Baumarktes in Deutschland. Allgemein lässt sich sagen, dass die Definition der Zielgruppe in der Branche immer wichtiger wird, denn, durch den zunehmenden Wettbewerb, auch online, wird es immer schwerer sich von der Konkurrenz zu differenzieren.
Das Ziel ist es zu schauen, welche Kunden OBI aktuell hat (Ist-Zustand) und welche man bewegen möchte (Soll-Zustand). Dafür wird sich mit vier verschiedenen Identifikationsmerkmalen auseinandergesetzt. Betrachtet werden demographische, sozioökonomische und auf das Verhalten bezogene Merkmale.
Inhaltsverzeichnis
1 Allgemeine Unternehmensvorstellung
2 Sozioökonomische Merkmale
2.1 Einleitung
2.2 Theoretische Grundlagen
2.3 Soll-Zustand
2.4 Ist-Zustand
2.5 Literaturverzeichnis
3 Demografische Merkmale
3.1 Definition der demografischen Zielgruppenanalyse
3.2 Demografische Zielgruppenanalyse der OBI-Kunden
3.3 Literaturverzeichnis
4 Verhaltensmerkmale
4.1 Verhaltensmerkmale
4.2 Die Verhaltensmerkmale bei OBI
4.2.1 Preis- und Qualitätsorientierung
4.2.2 Quantitätsaspekt
4.2.3 Räumliche Aspekte
4.2.4 Personelle Aspekte
4.2.5 Zeitliche Aspekte
4.3 Literaturverzeichnis
5 Fazit
5.1 Sozioökonomische Merkmale
5.2 Demografische Merkmale
5.3 Verhaltensmerkmale
Zielsetzung & Themen
Die Ausarbeitung verfolgt das Ziel, die bestehende Zielgruppe eines OBI-Baumarktes in Deutschland anhand von sozioökonomischen, demografischen und verhaltensbezogenen Identifikationsmerkmalen tiefergehend zu analysieren, um den aktuellen Kundenstamm (Ist-Zustand) mit dem gewünschten Zielkunden (Soll-Zustand) abzugleichen und daraus Erkenntnisse für die Markenkommunikation abzuleiten.
- Analyse des aktuellen Kundenprofils im direkten Vergleich zur deutschen Gesamtbevölkerung.
- Untersuchung des verhaltensbezogenen Einkaufsverhaltens in fünf zentralen Kategorien.
- Identifikation von Ansatzpunkten für eine zielgerichtetere Ansprache durch OBI.
- Bewertung des Einflusses von demografischen Variablen wie Geschlecht, Alter und Haushaltszusammensetzung.
- Diskussion der Bedeutung von DIY-Trends und Projektgeschäft für die Wettbewerbspositionierung.
Auszug aus dem Buch
3.1 Definition der demografischen Zielgruppenanalyse
Bei einer Zielgruppe handelt es sich um einen ausgewählten Kreis von Personen, die sich durch bestimmte, gemeinsame Merkmale von einer vorhandenen Gesamtheit an Personen unterscheiden. Diese Zielgruppen sind in der Kommunikationspolitik zumeist die Adressaten von Unternehmen, welche durch die einzelnen Kommunikationsinstrumente erreicht werden sollen. Demnach dient die Erstellung einer Zielgruppe dazu, aus einer heterogenen Gesamtheit von Personen, mehrere kleinere homogene Gruppen zu bilden, die in bestimmten, vorher ausgewählten, Merkmalen übereinstimmen. Eine Zielgruppe stellt also das Ergebnis einer zuvor durchgeführten Segmentierung dar.
Generell kommt der Erstellung von Zielgruppen ein hoher Stellenwert zu, um bspw. die strategischen und taktischen Kommunikationsplanungen optimal an den Bedürfnissen der aktuellen und potentiellen Kunden auszurichten. Der Grundgedanke, welcher hinter der Notwendigkeit der Erstellung von Zielgruppen steht, ist „Setzt sich ein Gesamtmarkt aus einer Vielzahl aktueller und potenzieller Nachfrager zusammen und sind diese Nachfrager durch unterschiedliche Bedürfnisse bezüglich der relevanten Produkte gekennzeichnet, so besteht die Möglichkeit, mittels bestimmter Merkmale der Nachfrager den Gesamtmarkt in intern homogene Teilmärkte aufzuteilen, d.h. zu segmentieren. Damit kann den heterogenen Bedürfnissen der Marktsegmente durch differenzierte Marktleistungen entsprochen werden.“
Erfolgt eine Zielgruppenanalyse anhand von demografischen Merkmalen, bedeutet dies, dass man einzelne Gruppen hinsichtlich des Alters, des Geschlecht und der sozialen Schicht untersucht und zusammenfasst. Aber auch die Hinzunahme des Familienstandes, der Anzahl der Kinder und der Haushaltsgröße ist denkbar, um eine feinere Abgrenzung der einzelnen Zielgruppen vornehmen zu können. Jedoch sollte bei der Auswahl der einzelnen Kriterien berücksichtigt werden, dass diese auch zum untersuchenden Unternehmen und bspw. dessen Produkten und Dienstleistungen passen.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Allgemeine Unternehmensvorstellung: Eine kurze Einführung in das Unternehmen OBI, die Marktposition und die grundlegende Unternehmensphilosophie.
2 Sozioökonomische Merkmale: Untersuchung der sozioökonomischen Aspekte wie Beruf, Ausbildung und Einkommen als Basis für die Zielgruppenbestimmung.
3 Demografische Merkmale: Detaillierte Analyse demografischer Daten inklusive Alter, Geschlecht und Familienstruktur der OBI-Kunden im Vergleich zur Bevölkerung.
4 Verhaltensmerkmale: Ausführliche Betrachtung von fünf zentralen Aspekten des Kaufverhaltens sowie deren spezifischer Relevanz für OBI.
5 Fazit: Eine zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse und Ableitung von Handlungsempfehlungen für das Marketing von OBI.
Schlüsselwörter
Zielgruppenanalyse, Baumarktbranche, OBI, demografische Merkmale, sozioökonomische Merkmale, Verhaltensmerkmale, Kaufverhalten, DIY-Trend, Projektgeschäft, Kundenkommunikation, Segmentierung, Einkommensstruktur, Altersstruktur, Markenführung, Serviceorientierung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit einer strukturierten Analyse der Zielgruppen eines OBI-Baumarktes in Deutschland, unterteilt in sozioökonomische, demografische und verhaltensbasierte Kriterien.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Zentral sind die Definition von Zielgruppen, der Vergleich des OBI-Kundenstamms mit der deutschen Öffentlichkeit sowie die Analyse des Einkaufsverhaltens in Bezug auf Preis, Menge, Standort, Person und Zeit.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, den Ist-Zustand des aktuellen Kundenstamms zu erfassen, um diesen für eine gezieltere Markenkommunikation und eine Anpassung des Serviceangebots mit dem gewünschten Soll-Zustand abzugleichen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wird eine deskriptive Zielgruppenanalyse durchgeführt, die primär auf Daten aus Branchenstatistiken (z.B. VuMa, Statista) sowie auf theoretischen Marketinggrundlagen basiert.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Im Hauptteil werden nacheinander die sozioökonomischen, demografischen und verhaltensbezogenen Merkmale definiert und anhand von OBI-Fallbeispielen und statistischen Grafiken detailliert analysiert.
Welche Keywords charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Zielgruppenanalyse, OBI, Kaufverhalten, Demografie, DIY-Trend, Projektgeschäft und Differenzierung im Wettbewerb.
Warum ist die Unterscheidung zwischen Ist- und Soll-Zustand so wichtig?
Diese Unterscheidung hilft OBI zu verstehen, ob das aktuelle Angebot die richtigen Kundengruppen erreicht oder ob Anpassungen erforderlich sind, um insbesondere bei komplexen Projekten attraktiver zu werden.
Welche Rolle spielt der DIY-Trend in der Strategie von OBI?
Der Trend ist essenziell; OBI möchte Kunden nicht nur durch Produkte, sondern durch Dienstleistungen (Planer, Kurse) dazu animieren, eigene Projekte umzusetzen, um sich von der Konkurrenz abzuheben.
Welche Erkenntnis ziehen die Autoren aus der Altersverteilung der Kunden?
Die OBI-Kundschaft ist tendenziell älter (über 86 % sind über 30 Jahre alt). Um zu wachsen, sollte OBI daher gezielt jüngere Kundengruppen ansprechen, ohne die Bestandskunden zu verlieren.
- Arbeit zitieren
- Benjamin Grebing (Autor:in), 2019, Zielgruppenanalyse anhand bestimmter Merkmale am Beispiel von OBI, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1361547