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Das 4 CID Modell - Anwendung für einen Bildungswissenschaftler im Bereich der institutionalisierten Beratung

Blueprint

Title: Das 4 CID Modell - Anwendung für einen Bildungswissenschaftler im Bereich der institutionalisierten Beratung

Term Paper , 2009 , 20 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Dipl.-Ing. (FH) Marika Fedtke (Author)

Pedagogy - Media Pedagogy
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Bell sprach bereits 1976 von der cognitive science und betonte damit die zentrale Stellung des Wissens in der Gesellschaft. Lebenslanges Lernen erhält so eine wichtige Bedeutung in den Lebenswegen der Menschen. Der Europäische Rat hat 2000 in Lissabon festgehalten, „…dass sich Europa unbestreitbar auf dem Weg in das Zeitalter des Wissens befindet…“(Kommission der EG, 2000). Für die Bürger bedeutet dies, dass sie sich diesem Wandel anpassen und die bestehenden Handlungsmuster ändern müssen. Lebenslanges Lernen wird somit zum Grundprinzip der Bildung. Die EU hat mit der Auflage des Programmes für Lebenslanges Lernen 2007 bisherige Förderprogramme zusammengeführt und stellt im Zeitraum zwischen 2007-2013 ca. 7 Milliarden Euro für die Umsetzung zur Verfügung (BMBF, 2007). Wie jedoch kann der Einzelne sich in der immer vielfältiger werdenden Bildungslandschaft zurecht finden, wie kann er das Prinzip des Lebenslangen Lernens für sich umsetzen? Dafür wird es immer wichtiger, dass jeder professionelle Bildungsberatung in Anspruch nehmen kann. Dies ist eines der wesentlichen Ziele des Förderprogramms „Lernen vor Ort“, dass vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) sowie einem Stiftungsverbund aufgelegt wurde und auch mit Mitteln aus dem Europäischen Sozialfonds gefördert wird (BMBF, 2008). Hierfür werden Bildungsberater gebraucht, die den Bürger beim Erwerb einer erfolgreichen Bildungsbiografie unterstützen. Wie jedoch kommt ein Bildungswissenschaftler zu dieser Professionalität?

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Das 4C/ID Modell und seine exemplarische praktische Anwendung

2.1 Analyse der Kompetenz/Hierarchisierung

2.2 Sequentialisierung der Aufgabenklassen

2.3 Entwurf von Lernaufgaben

2.4 Beispiele von unterstützenden Informationen

2.5 Beispiele für just-in-time Informationen

3 Mediendidaktische Überlegungen zum 4C/ID Modell

3.1 Lerntheoretische Überlegungen

3.2 Situiertes Lernen

3.3 Didaktische Szenarien

3.4 Medien zur Unterstützung des Blueprints

4 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Anwendung des 4C/ID-Modells von van Merriënboer zur Gestaltung eines Trainingsprogramms für Bildungsberater, um diesen die Bewältigung komplexer Beratungsanforderungen ohne kognitive Überlastung zu ermöglichen.

  • Grundlagen des 4C/ID-Modells für das Instruktionsdesign
  • Erstellung einer Fertigkeitenhierarchie für die institutionelle Bildungsberatung
  • Strukturierung und Sequentialisierung von Lernaufgaben
  • Theoretische Einordnung mediendidaktischer Szenarien und Medienunterstützung

Auszug aus dem Buch

2.3 Entwurf von Lernaufgaben

Van Merriënboer, Kirschner und Kester (2003, S. 17) nehmen für Lernaufgaben im Instruktionsdesign von komplexen Lernen folgendes an:

„The general assumption is that such tasks help learners to integrate the knowledge, skills and attitudes necessary for effective task performance; give them the opportunity to learn to coordinate constituent skills that make up complex task performance, and eventually enable them to transfer what is learned to their daily life or work settings.“

4C/ID ist ein Modell, welches authentische Aufgaben aus der Realität des Alltags darbietet und so das Erlernen komplexer kognitiver Fähigkeiten ermöglicht (Bastiaens et al, 2009). In der ersten Lernaufgabe erhält der Lernende noch viel Unterstützung, die dann immer weiter abnimmt. Dies ist ein didaktisches Verfahren und wird als Scaffolding bezeichnet (Bastiaens et al, 2009, S. 93). Anschaulich wird es durch die verschiedenen Füllungen der Kreise. Kreise die keine Füllung aufweisen symbolisieren das kein Scaffolding mehr gegeben wird.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Bedeutung des lebenslangen Lernens ein und motiviert den Bedarf an qualifizierten Bildungsberatern sowie die Notwendigkeit eines strukturierten Trainingsmodells.

2 Das 4C/ID Modell und seine exemplarische praktische Anwendung: In diesem Kapitel wird das 4C/ID-Modell in seine Komponenten zerlegt und konkret auf den Aufgabenbereich eines Bildungsberaters vor Ort angewendet, inklusive Kompetenzanalyse und Aufgabengestaltung.

3 Mediendidaktische Überlegungen zum 4C/ID Modell: Dieser Abschnitt ordnet das Modell theoretisch ein, diskutiert lerntheoretische Aspekte, das Konzept des situierten Lernens sowie geeignete didaktische Szenarien und Medieneinsätze.

4 Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass das 4C/ID-Modell trotz des hohen Zeitaufwands bei der Erstellung des Trainings-Blueprints eine hocheffektive Methode darstellt, um Lernende erfolgreich an komplexe Anforderungen heranzuführen.

Schlüsselwörter

4C/ID Modell, Instruktionsdesign, Bildungsberatung, Lebenslanges Lernen, Lernaufgaben, Scaffolding, Mediendidaktik, Fertigkeitenhierarchie, Kompetenzerwerb, situiertes Lernen, Training Blueprint, didaktische Szenarien, kognitive Entlastung, Coaching, Fallmethode.

Häufig gestellte Fragen

Was ist das Hauptziel dieser Hausarbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie das 4C/ID-Modell zur Gestaltung eines Trainingsprogramms genutzt werden kann, um Bildungsberater bei der Bewältigung ihrer komplexen beruflichen Aufgaben zu unterstützen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themen umfassen Instruktionsdesign, die Fertigkeitenhierarchie, das Design von Lernaufgaben mit variierendem Scaffolding sowie die theoretische Verankerung in mediendidaktischen Konzepten.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Analyse verwendet?

Es wird eine modellbasierte, angewandte Analyse durchgeführt, bei der die Komponenten des 4C/ID-Modells explizit auf das Berufsbild und die Tätigkeiten eines Bildungsberaters vor Ort übertragen werden.

Wie wird die kognitive Belastung der Lernenden reguliert?

Durch die Gestaltung von Aufgabenklassen mit ansteigendem Schwierigkeitsgrad und den Einsatz von Scaffolding, das mit zunehmender Fertigkeit des Lernenden reduziert wird.

Warum ist das 4C/ID-Modell besonders für Bildungsberater geeignet?

Da es erlaubt, komplexe, realitätsnahe Beratungsanforderungen in überschaubare, erlernbare Einheiten zu unterteilen und somit die Professionalität in der Beratungsbiografie fördert.

Welche Rolle spielen unterstützende Informationen im Modell?

Sie dienen als Brücke zwischen bereits vorhandenem Wissen und den neuen Anforderungen innerhalb einer Aufgabenklasse, um die Bewältigung nicht-wiederkehrender Aufgaben zu ermöglichen.

Was unterscheidet Lösungsbeispiele von zielfreien Problemen im Modell?

Lösungsbeispiele bieten die maximale Unterstützung durch Vorgabe von Anfang, Lösung und Ziel, während bei zielfreien Problemen der Lernende unter geringerer Unterstützung selbstständig Lösungswege finden muss.

Welchen Stellenwert nimmt die Supervision im Kontext der Aufgabenklasse drei ein?

Supervision wird in der dritten Aufgabenklasse als essenziell erachtet, da hier der Umgang mit besonders schwierigen Klienten und komplexen, unübersichtlichen Gesamtsituationen trainiert wird.

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Details

Title
Das 4 CID Modell - Anwendung für einen Bildungswissenschaftler im Bereich der institutionalisierten Beratung
Subtitle
Blueprint
College
University of Hagen  (Fakultät für Kultur- und Sozialwissenschaften, Lehrgebiet Mediendidaktik)
Grade
1,3
Author
Dipl.-Ing. (FH) Marika Fedtke (Author)
Publication Year
2009
Pages
20
Catalog Number
V136164
ISBN (eBook)
9783640440931
ISBN (Book)
9783640440788
Language
German
Tags
Bildungswissenschaftler 4 CID Lernmaterialien Didaktik Mediendidaktik Beratung Bildung Blueprint Instruktionsdesign 4CID FernUni Hagen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dipl.-Ing. (FH) Marika Fedtke (Author), 2009, Das 4 CID Modell - Anwendung für einen Bildungswissenschaftler im Bereich der institutionalisierten Beratung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/136164
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