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Wechselwirkung zwischen Kompetenz und sozialer Stellung im schweizerischen Bildungswesen

Title: Wechselwirkung zwischen Kompetenz und sozialer Stellung im schweizerischen Bildungswesen

Seminar Paper , 2009 , 9 Pages , Grade: 3

Autor:in: Damaris Sanchez da Silva (Author)

Pedagogy - School System, Educational and School Politics
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Summary Excerpt Details

Diese Arbeit befasst sich mit der Erziehung und ihrer Entwicklung: es stellt sich die Frage, ob
die Generation vor uns und unsere eigene in der Erziehung fehleranfällig war oder dies eine
normale Entwicklung in der Geschichte bleibt. Eine gewisse Verunsicherung gibt es bei der
Frage nach der richtigen Erziehung. Der Tenor zeigt uns eigentlich auf, dass die
Weiterentwicklung in den autoritativen Erziehungsstil abgeschlossen wird. Um das genauer
zu erklären und aufzuzeigen, werden die Erziehungsstile aus der historischen Perspektive
angeschaut. Weiter wird die Entwicklung der Erziehung und Pädagogik im 19. Jahrhundert
erläutert. Die Meinung des Psychologen Winterhoff zeigt in einem provokanten Stil den Ist-
Zustand der heutigen Gesellschaft gegenüber der Erziehung und den Problemen mit den
heutigen Kindern und Jugendlichen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einführung

1. Chancengerechtigkeit im schweizerischen Bildungswesen

1.1 Demographische Merkmale

1.2 Aktuelle Situation der Chancengerechtigkeit

1.3 Aktuelle Debatten zur Chancengerechtigkeit in der Schweiz

2. Umgang mit der unterschiedlichen Chancenverteilung

3. Empirische Befunde zur Chancengleichheit

3.1 Internationale Befunde

3.2 Empirische Befunde aus deutschsprachigen Ländern

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Wechselwirkung zwischen dem sozioökonomischen Status einer Familie und den Kompetenzen bzw. Bildungschancen von Kindern im Schweizer Bildungssystem. Dabei steht die zentrale Forschungsfrage im Mittelpunkt, inwiefern frühkindliche Bildung dazu beitragen kann, bestehende Chancenungleichheiten auszugleichen und das Potenzial von Kindern unabhängig von ihrer sozialen Herkunft zu fördern.

  • Einfluss des sozioökonomischen Status auf den Schulerfolg
  • Aktuelle Situation und Debatten zur Chancengerechtigkeit in der Schweiz
  • Methoden und Ansätze zur Förderung benachteiligter Kinder (z.B. QUIMS)
  • Internationale und nationale empirische Erkenntnisse zur Frühförderung
  • Notwendigkeit einer obligatorischen vorschulischen Bildung

Auszug aus dem Buch

1.1 Demographische Merkmale

Die Schweiz hat rund 7,6 Millionen Einwohner (Angaben aus dem Jahr 2007, BFS 2008). Im Vergleich zu 1980 ist der Anteil von über 40-Jährigen stark gestiegen, dagegen hat der Anteil von unter 20-Jährigen stark abgenommen. Etwas mehr als 2/3 der Bevölkerung der Schweiz lebt in städtischen Gebieten. In der Schweiz sind 4 Sprachen als Landessprache anerkannt. Ca. 63% der Bevölkerung spricht Deutsch, 20% der Bevölkerung spricht Französisch, ca. 6% spricht Italienisch und knapp 0.5% spricht Rätoromanisch. Andere Sprachen sind zu ca. 9% in der Schweizer Bevölkerung vertreten (Angaben aus dem Jahr 2000, BFS 2004).

„Im schweizerischen Durchschnitt absolvierten rund 47% der männlichen und rund 44% der weiblichen 15- bis 21-jährigen Personen zum Zeitpunkt der letzten Volkszählung eine Ausbildung auf der Sekundarstufe II. Die restlichen Personen dieser Altersgruppe befanden sich entweder noch in der obligatorischen Ausbildung, bereits in einer weiterführenden, tertiären Ausbildung oder im Berufsleben“1 Im Jahr 2007 hatte die Schweiz fast 178'000 Studenten an Fachhochschulen und Universitäten.2

Zusammenfassung der Kapitel

Einführung: Das Kapitel erläutert den Zusammenhang zwischen sozioökonomischem Status und Schulerfolg und stellt die Zielsetzung der Arbeit vor, Konzepte zum Umgang mit Chancenungleichheiten zu beleuchten.

1. Chancengerechtigkeit im schweizerischen Bildungswesen: Dieser Abschnitt analysiert die demographischen Gegebenheiten der Schweiz sowie die aktuelle Lage und die laufenden Debatten bezüglich der Chancengerechtigkeit im Bildungssystem.

2. Umgang mit der unterschiedlichen Chancenverteilung: Hier werden konkrete Förderprojekte wie QUIMS und rechtliche Rahmenbedingungen wie das Berufsbildungsgesetz zur Unterstützung benachteiligter Personen vorgestellt.

3. Empirische Befunde zur Chancengleichheit: Dieses Kapitel wertet nationale und internationale Studien aus, die den positiven Einfluss frühkindlicher Bildung auf die Lernchancen von Kindern belegen.

4. Fazit: Die Arbeit schließt mit der Feststellung, dass das Schweizer Bildungssystem trotz Bemühungen Ungerechtigkeiten aufweist und fordert die Integration obligatorischer vorschulischer Institutionen.

Schlüsselwörter

Chancengerechtigkeit, Bildungsungleichheit, sozioökonomischer Status, Frühförderung, Schweiz, Bildungssystem, QUIMS, Kompetenzerwerb, PISA, Schulerfolg, Vorschulbildung, Integration, Chancengleichheit, Bildungsforschung, Sozialstatus.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, wie stark der familiäre sozioökonomische Hintergrund die Schulleistungen und Bildungschancen von Kindern in der Schweiz beeinflusst und welche Rolle frühkindliche Bildung dabei spielt.

Welche zentralen Themenfelder werden in der Publikation behandelt?

Im Fokus stehen die demographischen Merkmale der Schweiz, die Situation der Chancengerechtigkeit, konkrete Förderprogramme für benachteiligte Gruppen sowie empirische Befunde zur Wirksamkeit der Frühförderung.

Was ist das primäre Ziel dieser Forschungsarbeit?

Das Hauptziel ist es aufzuzeigen, dass die aktuelle Chancenverteilung im Schweizer Bildungswesen ungerecht ist und durch eine obligatorische Frühförderung substanziell verbessert werden könnte.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Untersuchung verwendet?

Die Autorin stützt sich auf eine fundierte Literaturanalyse, wertet aktuelle Statistiken (z.B. vom Bundesamt für Statistik BFS) aus und reflektiert Ergebnisse aus internationalen und nationalen Studien wie PISA oder der IGLU-Studie.

Was sind die inhaltlichen Schwerpunkte des Hauptteils?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Bestandsaufnahme der demographischen Situation, eine Beschreibung von Interventionsprogrammen wie QUIMS und eine Zusammenführung empirischer Belege, die den Nutzen von vorschulischen Angeboten unterstreichen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die zentralen Begriffe sind Chancengerechtigkeit, sozioökonomischer Status, Frühförderung und Bildungswesen Schweiz.

Warum betont die Autorin das "Matthäus-Prinzip" im Kontext der Bildung?

Damit beschreibt sie das Phänomen, dass Kinder mit guten Startchancen durch das System gefördert werden, während Kinder mit einem schwierigen Start während der gesamten Schullaufbahn primär mit dem Aufholen beschäftigt sind.

Welche Schlussfolgerung zieht die Autorin in Bezug auf "HarmoS"?

Die Autorin kritisiert, dass das Thema der obligatorischen Vorschulbildung im Rahmen von HarmoS untergeht, und schlägt vor, dieses Thema als eigenständiges politisches Anliegen losgelöst vom Gesamtpaket zu diskutieren.

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Details

Title
Wechselwirkung zwischen Kompetenz und sozialer Stellung im schweizerischen Bildungswesen
College
University of Fribourg
Grade
3
Author
Damaris Sanchez da Silva (Author)
Publication Year
2009
Pages
9
Catalog Number
V136209
ISBN (eBook)
9783640433155
ISBN (Book)
9783640432776
Language
German
Tags
Wechselwirkung Kompetenz Stellung Bildungswesen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Damaris Sanchez da Silva (Author), 2009, Wechselwirkung zwischen Kompetenz und sozialer Stellung im schweizerischen Bildungswesen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/136209
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