Helene-Lange-Schule - Konzepte und Dynamik einer guten Schule


Hausarbeit, 2009

28 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhalt

I. Geschichte der Helene-Lange-Schule (kurz HLS)

II. Konzepte und Dynamik einer guten Schule
1. Strukturelle Rahmenbedingungen
1.1 Integrierte Gesamtschule
1.2 Ganztagsschule mit Mittagsbetreuung
1.3 Versuchsschule.
1.4 UNESCO-Projektschule
1.5 Schüler – Klassen – Lehrer – Räume
1.6 Wirtschaftlichkeit
2. Pädagogische Rahmenbedingungen.
2.1 Das Schulmanagement
2.2 Leitbild und Schulprogramm
2.3 Schulvereinbarung (= Hausordnung) und Rituale
3. Selbständiges Lernen
3.1 Verantwortung übernehmen
3.2 Methodentraining
3.3 Offenes Lernen
3.4 Lernen in Projekten
3.5 „Kultur des Theaterspielens“
4. Konstruktive Rückmeldung und Beratung
4.1 Leistungsbewertung
4.2 Durch Beratung fördern
5. Evaluation
5.1 Interne Evaluation
5.2 Externe Evaluation
5.3 Kritische Anmerkung

III. Zu viele Problemschüler in Hauptschulen

Literaturverzeichnis

Helene-Lange-Schule, Wiesbaden

Konzepte und Dynamik einer guten Schule

I. Geschichte der Helene-Lange-Schule (kurz HLS)

Die Namensgeberin der Schule, Helene Lange, wurde 1848 in Oldenburg geboren. Ihr Anliegen war es, auch Mädchen und Frauen eine wissenschaftliche Ausbildung zu ermöglichen. Dank ihres Engagements erlangten 1896 die ersten sechs Mädchen in Preußen die Hochschulreife. Helene Lange bereitete den Weg für Bildungsanstalten für Lehrerinnen an den Oberklassen und setzte sich zusammen mit Gertrud Bäumer für ein gleichwertiges Frauenstudium ein. 1928 erhielt Lange die Staatsmedaille: „Für Verdienste um den Staat“. 1930 verstarb sie in Berlin. (Hopf/Matthes, 2001, 134 f.)

In Wiesbaden wurde 1847 am Luisenplatz die “Höhere Töchterschule” gegründet. Nach dem Umzug zum Schlossplatz gehörte diese Institution 1915 zu den ersten acht Schulen in Deutschland, an welchen Mädchen das Abitur ablegen konnten. Nach der Zerstörung durch Bomben 1945, zog die Schule abermals in ein neues Schulgebäude am Langenbeckplatz um. Nun erhielt sie auch den Namen Helene-Lange-Schule. Unter der Leitung von Enja Riegel erfolgte 1986 die Umstrukturierung des Gymnasiums in eine Integrierte Gesamtschule mit reformpädagogischem Profil. Bei dieser Umstrukturierung ergaben sich diverse Widerstände und Frau Riegel engagierte sich für ihre Schule mit viel Mut, Kreativität und persönlichem Einsatz – ganz im Sinne von Helene Lange. 1995 wurde die Helene-Lange-Schule Versuchsschule des Landes Hessen und legte verpflichtend ihren Schwerpunkt auf das selbsttätige Lernen. Da Enja Riegel 2003 das Pensionsalter erreicht hatte, übernahm Dr. Ingrid Ahlring, bisher Studiendirektorin an der Offenen Schule Waldau, die Schulleitung. Ahlring führt bis heute die Reformpädagogik der Schule konsequent fort und kann zahlreiche Erfolge aufweisen, wie zum Beispiel den Deutschen Schulpreis 2007.

Helene Lange, Enja Riegel und Ingrid Ahlring sind Namen, die für eine ganzheitliche, emanzipierte Bildung der heranwachsenden Generation mit dem Ziel der Mündigkeit stehen. Ich persönlich bewundere diese mutigen Frauen, die mit ganzem Einsatz und auch gegen erhebliche Widerstände ihre Überzeugungen und Ideen verwirklicht haben, bzw. noch aktiv dabei sind. Derzeit setzt sich Ahlring für die Umwandlung der Helene-Lange-Schule in eine geschlossene Ganztagsschule ein, um die Unterrichtsbedingungen noch weiter zu optimieren.

II. Konzepte und Dynamik einer guten Schule

1. Strukturelle Rahmenbedingungen

1.1 Integrierte Gesamtschule

Die Integrierte Gesamtschule der Sekundarstufe I (Klassen 5 – 10) arbeitet nach dem Prinzip: „So viel Trennung wie nötig, so viel Gemeinsamkeit wie möglich.“ (Vgl. Schule im Überblick, HLS, 2008)[1]. Die Schule ermöglicht alle Abschlüsse der Sekundarstufe I. Ahlring weist in einem Audio-Interview darauf hin, dass Hauptschüler von dem Anregungspotential anderer Schüler sehr profitieren. Aber auch die leistungsstärkeren Schüler lernen in einer heterogenen Gruppe nicht weniger. Sie beantworten Fragen und erklären den Mitschülern die neuen Inhalten, dadurch sind sie gezwungen, sich sorgfältiger mit dem Lerninhalt auseinander zu setzen. Zudem profitieren leistungsstärkere Schüler, weil die Lehrer nicht gleichschrittig vorgehen können, sie müssen eine andere Unterrichtsstruktur vorbereiten und anbieten. (Audio-Interview 5)

Bei der Einführung von Grundlagenwissen erfolgt keine Trennung der Schüler, erst bei der Übungsphase gibt es differenzierte Aufgabenstellungen, die möglichst selbständig bearbeitet werden. Ingrid Ahlring bezeichnet die Binnendifferenzierung als Gebot der Stunde, da man sonst den individuellen Begabungen der Schüler nicht gerecht werden kann. (Vgl. Audio-Interview 1). Eine innere Differenzierung (G = Grundkurs und E = Erweiterungskurs) beginnt erst ab der 7. Jahrgangsstufe in den Fächern Englisch und Mathematik. In der 8. Jahrgangsstufe erfolgt diese Differenzierung in Deutsch und im folgenden Jahrgang 9 bietet die Schule fünf bis sechs Fächer mit unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen an. Die Integrierte Gesamtschule umfasst sechs Jahrgangsstufen und arbeitet eng mit dem Oberstufengymnasium Martin-Niemöller-Schule zusammen, wo die Schüler nach neun, statt acht Jahren, das Abitur ablegen können. Einmal im Monat ist am Samstag Unterricht. (Vgl. Schule im Überblick, HLS, 2008)

1.2 Ganztagsschule Schule mit Mittagsbetreuung

Seit 1995 ist die Helene-Lange-Schule eine Ganztagesschule mit pädagogischer Mittagsbetreuung am Dienstag und Donnerstag. Nachmittagsangebote finden von Montag bis Freitag täglich statt. Unter die nachmittäglichen Pflichtveranstaltungen fallen Arbeitsgemeinschaften wie Chor, Schattenspiel, Kleine Theaterwerkstatt, Koreanischer Tanz, English-Club, Zirkus-AG, Technik-AG und UNESCO-AG. Zudem findet regelmäßig PC-Unterricht statt. Am 20.11.08 stellte die Schulleiterin, Dr. Ingrid Ahlring nach Absprache mit dem Kollegium einen Antrag für eine Gebundene Ganztagsschule[2]. Das Schulteam beabsichtigt damit den Schülerinnen und Schülern mehr Chancengleichheit zu bieten und somit die Schulqualität zu verbessern. Eine gebundene Ganztagsschule bietet mehr Zeit und Raum für Individualisierung und Rituale, die das Schulleben bereichern und das Gemeinschaftsgefühl stärken. Die gestiegenen Anforderungen an Schulen erfordern eine umfangreichere personelle Ausstattung. „Persönliche und individuelle Förderung hat viel mit Beziehungen und Beziehungsstrukturen zwischen Lehrer/innen und Schüler/innen zu tun.“ (Ahlring, PDF-Datei, 2008 a)

1.3 Versuchsschule

Die Helene-Lange-Schule ist eine auf Dauer angelegte Versuchsschule des Landes Hessen. Dies garantiert eine konstante Klassengröße von 26 Schülern[3] und Vierzügigkeit. Mit dem Status einer Versuchsschule verbinden sich entsprechende Erwartungen: Die Schule solle Probleme erkennen und auf kreative Weise neue Lösungen zur Problembewältigung finden und erproben. Dabei muss die Schule dem Bildungs- und Erziehungsauftrag gerecht werden und allen Schülerinnen und Schülern eine, deren Eignung angemessene, Förderung zukommen lassen. In einem jährlichen Revisionsgespräch mit der Stadt Wiesbaden, dem Ministerium und dem Staatlichen Schulamt legt die Schule Rechenschaft ab und erläutert neue Ziele. (Vgl. Schule im Überblick, HLS, 2008) Eine Versuchsschule stellt eine „lernende Institution“ dar und die Veröffentlichung und Dokumentation der Erprobungsarbeit ist Pflicht. Dafür erhält die Schule personelle Unterstützung, welche die Mehrarbeit jedoch nicht ausgleicht. Becker (u. a., 1997, S. 367) knüpft das Gelingen dieser Versuchsschule vor allem an die Einsatzbereitschaft, die Kreativität und die gemeinsamen Zielvorstellungen des gesamten Teams der Schule.

1.4 UNESCO-Projektschule

Sein 1987 ist die Helene-Lange-Schule UNESCO-Projektschule und Teil eines internationalen Netzwerks mit Konferenzen, Workshops und verschiedenen gemeinsamen Aktionen. Das Nepalprojekt, welches 1988 aufgebaut wurde, ist eng mit der UNESCO-Arbeit verbunden und ein entwicklungspolitischer Schwerpunkt der Schule. Der Umfang des Projekts wuchs stark an, so dass es notwendig wurde, einen Verein zu bilden, mit dem die Schüler zusammenarbeiten. Tätige Nächstenliebe bleibt nicht nur leere Worte, sondern sie wird von den Schülern der HLS praktisch umgesetzt. Dank der Helene-Lange-Schule werden vierzig Schulen und zahlreiche Gesundheitszentren unterstützen, dreißig Schulen wurden durch die Hilfe der HLS erst gebaut. Die Schülerinnen und Schüler der HLS gehen Patenschaften ein und bezahlen dafür monatlich 1,50 Euro von ihrem Taschengeld, um jeweils einem Kind die Schulkleidung und Schuhe zu bezahlen und den Schulbesuch zu ermöglichen. Das Nepal-Team organisiert zweimal jährlich einen Basar, der an einem freien Samstag stattfindet. Die Schüler verkaufen dort Waren, die von kleinen Familienbetrieben in Nepal in Handarbeit hergestellt wurden (siehe auch Keskinoglu, 2008, S. 38 f.). Alle drei Jahre organisiert die Fahrradwerkstatt der Schule eine Fahrradrallye. (Vgl. Anderes Lernen, HLS). 2008 brachte die Fahrradrallye für das Nepal-Projekt die beachtliche Summe von 69.200 Euro mittels Sponsorengelder ein. (Vgl. www.nepalprojekt.de)

1.5 Schüler – Klassen – Lehrer – Räume

Die Schule umfasst 24 Klassen mit insgesamt ca. 620 Schülern. Die Kinder und Jugendlichen stammen aus dem gesamten Stadtgebiet und bei der Schülerauswahl achtet das Schulteam darauf, dass auch Kinder mit Migrationshintergrund und aus schwierigen sozialen Verhältnissen berücksichtigt werden. Pro Jahrgang gibt es vier Klassen mit jeweils 26 Schülern und sechs bis acht Lehrkräften, die ein Team bilden und relativ selbständig ihre Klassen führen. Die Lehrer begleiten die Klassen durchgehend von der fünften bis zur zehnten Jahrgangsstufe. Es bilden sich verlässliche Beziehungen zwischen Pädagogen und Heranwachsenden. 43 Lehrkräfte unterrichten an der Helene-Lange-Schule. Honorarkräfte und abgeordnete Kollegen des Oberstufengymnasiums ergänzen die pädagogische Arbeit. (Vgl. Schule im Überblick, HLS, 2008)

Auch die zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten spiegeln den Zusammenhalt. Jede Klasse verfügt über ein eigenes Klassenzimmer. Die Klassenzimmertür öffnet sich zu einem großen Gemeinschaftsraum, der dem ganzen Jahrgang Platz für verschiedenartige Arbeiten bietet. Ferner besitzt jedes Jahrgangsteam ein eigenes Teamzimmer für Jahrgangskonferenzen, zur Unterrichtsvorbereitung oder als Rückzugsraum zur Erholung. Ein Materialraum und eine PC-Station gehören ebenfalls zur Jahrgangseinheit.

Die Schule umfasst zudem elf Werkstätten (u.a. Holzwerkstatt, Metall-/Fahrradwerkstatt, Radiostudio, Filmschnittplatz, EDV, Schulküche), naturwissenschaftliche Fachräume, Theaterraum, Turnhalle, Lehrer-Arbeitsräume und seit 2008 eine eigene Mensa. (Ebd., 2008)

1.6 Wirtschaftlichkeit

Die Schule wirtschaftet wie ein Unternehmen. Schüler und Schülerinnen stellen selbst Unterrichtsmaterialien her, die sie an andere Schulen weiterverkaufen. Die Mathematik-Experimentierbox ist dafür ein Beispiel. Auch die schuleigene Fahrradwerkstatt arbeitet mit Profit. Bei der Bewirtung von Gästen der Schule wird Geld eingenommen und jede Theateraufführung kostet den Besuchern Eintritt. Die Schule finanziert ihre Vorhaben auch durch Elternspenden und Fördervereinsbeiträge. Die Eltern zahlen jährlich 50 Euro in die Teamkasse des Jahrgangs, dem ihr Kind angehört. Der Förderverein erwirtschaftet jedes Jahr ca. 12.000 Euro. Für den von den Schülern übernommenen Putzdienst überweist die Stadt Wiesbaden der Schule die gesparten Reinigungskosten von jährlich 27.000 Euro (Riegel, 2008, 194). Da die Schule eine Versuchsschule des Landes Hessen ist, darf sie eine Lehrerstelle in Geld umwandeln. Dieses Geld wird für Honorare von außerschulischen Experten (z. B. Regisseur) dringend benötigt. (siehe Schulprogramm, 2008, S. 6)

2. Pädagogische Rahmenbedingungen

2.1 Das Schulmanagement

Die Schulleitung

Die Schulleitung der Helene-Lange-Schule teilen sich fünf Pädagogen. Für diese Aufgabenvielfalt ist die Delegation verschiedener Bereiche unerlässlich. Die Schulleiterin, Frau Dr. Ingrid Ahlring, managt die Koordination und Kontrolle der Schulleitungsarbeit, die Personalangelegenheiten, Gremien in der Schule, die Schüleraufnahme Jg. 5, Theater und vieles mehr. Ihr Stellvertreter, Herr Schwalbenbach ist u. a. für die Stundenplanung, das Management der Feste, die Statistiken und die Finanzen verantwortlich. Frau Ursula Görisch hat die Beratung der Jahrgänge 5 bis 7, Kindergartenpraktikum, Zeugnis ohne Ziffern, Zusammenarbeit mit Grundschulen, usw. inne. Herr Martin Frenz betreut die Jahrgänge 8 bis 10, bietet Laufbahnberatungen an, ist für die Abschlussarbeiten der Ansprechpartner und vieles mehr. Die Mittagsbetreuung und –verpflegung und die diversen Nachmittagsangebote organisiert Ella van Haasteren. Ohne eine konstruktive Zusammenarbeit sind die vielen Projekte, Praktika, Theater, Feiern, Fahrten, UNESCO-Betreuung nicht zu schaffen. (Vgl. Schule im Überblick, HLS, 2008)

Das Jahrgangsteam-Modell

Jede Lehrerin und jeder Lehrer der HLS gehört zu einem Jahrgangsteam, das für diese vier Klassen des Jahrgangs die organisatorische, pädagogische und inhaltliche Verantwortung trägt. Die Jahrgangsteams erarbeiten am Anfang des Schuljahres die jeweiligen Jahresarbeitspläne. Diese stellen das zentrale Planungsinstrumentarium für das fächerübergreifende Lernen dar. Im Jahresarbeitsplan wird das Schuljahr strukturiert, um Projekte, Praktika, Klassenfahrten, Feiern und das Methodenlernen zeitlich sinnvoll und fächerübergreifend einzuplanen. Die Lehrerinnen und Lehrer des Teams übernehmen den größten Teil der Unterrichtszeit in ihrem Jahrgang selbst und bilden möglichst die ganzen sechs Jahre mit den vier Parallelklassen eine stabile Einheit. Da alle Fächer im Jahrgangsteam vertreten sein müssen, erfordert dies auch für die Lehrkräfte die Übernahme von fachfremden Unterricht. Jeden Montag Nachmittag ist eine Konferenz angesetzt. Je nach Planung und Projekten sind dies Teamkonferenzen, Fachkonferenzen oder Gesamtteamtreffen bzw. Gesamtkonferenzen. (Vgl. Schule im Überblick, HLS, 2008)

Die Planungsgruppe

Diese pädagogische Steuergruppe besteht aus den Mitgliedern der Schulleitung und je einer Lehrkraft aus den sechs Jahrgangsteams. Alle zwei Wochen findet ein Treffen der Planungsgruppe statt, um die vielfältigen Aufgaben zu bewältigen. In diesem Gremium werden die Erfahrungen aus den Jahrgangsteams und anderen Konzeptionen zusammengetragen, ausgewertet und evaluiert. Diese konzeptionelle Vorbereitung durch die Planungsgruppe ermöglicht Zielstrebigkeit in den Gesamtkonferenzen. Ferner begleitet diese Gruppe die Arbeitsvorhaben des Schulprogramms im laufenden Schuljahr und bleibt in enger, partnerschaftlicher Verbindung mit dem gesamten Lehrerkollegium. Ein professionelles Wissensmanagement sorgt für die umfassende Information des gesamten Schulteams.

Zur Schulkonferenz sind nicht nur alle Kollegen und Kolleginnen eingeladen, sondern auch Eltern- und Schülervertreter, um in partnerschaftlicher und demokratischer Weise über die Belange der Schule zu beraten. (Vgl. Schule im Überblick, HLS, 2008)

Sonstige Gremien

Die Schülervertretung der Helene-Lange-Schule besteht aus Klassensprecher, Jahrgangssprecher und der gewählten Schülervertretung, die sich im eigenen SV-Raum regelmäßig trifft. Monatlich findet eine Besprechung mit der Schulleiterin statt.

Der Elternbeirat wird alle zwei Jahre neu gewählt und trifft sich mindestens zweimal pro Jahr. Zusätzlich organisiert der Elternbeirat ein- bis zweimal im Jahr eine Fortbildungsveranstaltung mit einem Referenten für alle Eltern mit einem aktuellen Thema und anschließender Diskussionsrunde.

Der Hausmeister und die Sekretärinnen der HLS setzen sich mit ihren Möglichkeiten für ein freundliches Miteinander ein.[4]

Lehrerfortbildung

Zweimal jährlich treffen sich alle Lehrkräfte zur Pädagogischen Konferenz. Für den 5. Jahrgang findet in der letzten Sommerferienwoche eine Vorbereitungsfortbildung statt. Zur Zeit wird zusätzlich ein Gesprächstraining für die Zeugnisgespräche durchgeführt. Zudem finden jährliche Teambilanzen mit Evaluation des vergangenen Jahres und mit neuer Planung statt. Methodentrainingskurse und weiterqualifizierende Maßnahmen in einzelnen Fachbereichen ergänzen das Fortbildungsquantum. Schulinterne Fortbildungen sind verpflichtend, sie garantieren nicht nur die persönliche Weiterentwicklung einzelner Lehrkräfte, sondern die gesamte Schulentwicklung. (Vgl. Anderes Lernen, der HLS, 2008)

[...]


[1] Da die Helene-Lange-Schule verpflichtet ist, die interessierte Öffentlichkeit über ihr Schulkonzept und die Schulentwicklung zu informieren, bietet sie eine äußerst umfangreiche Homepage an, die laufend aktualisiert wird. Ich habe für diese Arbeit vielfach davon Gebrauch gemacht und vermerkt, woher meine Informationen stammen.

[2] Der Antrag wird zur Zeit vom Ministerium geprüft. Stand: 03.04.09

[3] Wenn in dieser Arbeit von „Lehrern“, „Schülern“ und „Pädagogen“ die Rede ist, schließe ich die weibliche Form selbstverständlich mit ein

[4] Ich konnte mich von der Freundlichkeit der Sekretärinnen am Telefon selbst überzeugen.

Ende der Leseprobe aus 28 Seiten

Details

Titel
Helene-Lange-Schule - Konzepte und Dynamik einer guten Schule
Hochschule
Universität Augsburg
Note
1,0
Autor
Jahr
2009
Seiten
28
Katalognummer
V136248
ISBN (eBook)
9783640434411
ISBN (Buch)
9783640434114
Dateigröße
627 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Helene-Lange-Schule, Konzepte, Dynamik, Schule
Arbeit zitieren
Katharina Schurr (Autor), 2009, Helene-Lange-Schule - Konzepte und Dynamik einer guten Schule, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/136248

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