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Alkoholkranke Eltern. Einfluss auf die Konsumbereitschaft der Kinder im Jugendalter

Title: Alkoholkranke Eltern. Einfluss auf die Konsumbereitschaft der Kinder im Jugendalter

Term Paper , 2022 , 12 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Anja Einöhofer (Author)

Psychology - General
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Ziel dieser Hausarbeit ist es, unter dem Aspekt des Modelllernens nach Albert Bandura, herauszufinden, welchen Einfluss mindestens ein alkoholkranker Elternteil auf die Alkoholkonsumbereitschaft der Kinder im Jugendalter hat.

Um dies zu beantworten, wird zuerst auf die Frage eingegangen, was Alkoholismus im Genaueren ist. Definitionen, unter anderem aus der 10. Auflage des International Statistical Classification of Diseas and Relates Health Problems, sollen dies darlegen. Im dritten Kapitel wird das Modelllernen nach Albert Bandura beschrieben, um auf die im Kontext erforderliche Modellrolle des Elternteils schließen zu können. Verschiedene Forschungsergebnisse sollen den Zusammenhang der elterlichen Relevanz und dem Konsumverhalten der Jugendlichen unterstreichen. Im Anschluss wird das Alkoholkonsumverhalten von Jugendlichen in Österreich von Studien skizziert. Der Schluss dieser Hausarbeit beinhaltet die Beantwortung der Forschungsfrage und eine Rekapitulation des referierten Inhaltes.

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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theoretische Grundlagen

2.1 Begriffsdefinition Alkoholismus

2.2 Alkoholismus nach dem ICD-10

3 Modelllernen nach Bandura

4 Modellrolle der Eltern

5 Alkoholkonsumverhalten von Jugendlichen in Österreich

6 Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht den Einfluss von mindestens einem alkoholkranken Elternteil auf die Alkoholkonsumbereitschaft von Kindern im Jugendalter, wobei das Konzept des Modelllernens nach Albert Bandura als theoretischer Rahmen dient.

  • Grundlagen zur Definition von Alkoholismus
  • Sozial-kognitive Lerntheorie und Modelllernen
  • Die Rolle der Eltern als Verhaltensvorbilder
  • Analyse der elterlichen Relevanz für das kindliche Konsumverhalten
  • Aktuelle Tendenzen des Alkoholkonsums Jugendlicher in Österreich

Auszug aus dem Buch

3 Modelllernen nach Bandura

Wie lässt sich erklären, warum Kinder die Verhaltensweisen ihrer Eltern imitieren? Nicht nur die klassische oder operante Konditionierung trägt zur Akquisition von Verhalten bei. Besonders das Modelllernen oder auch Beobachtungs- oder Imitationslernen genannt, nach Albert Bandura (1925-2021) hat eine hohe Bedeutsamkeit (Lohaus & Vierhaus, 2019, S. 22). Der kanadische Psychologe konzipierte die sozial-kognitiven Lerntheorien und legt in seinem 1977 veröffentlichten Buch „Social learning theory“ den Begriff des Modelllernens dar (Albers, 2021, o.S.). Der Begriff Modelllernen beschreibt also das Lernen durch Beobachten von Modellen, gefolgt von der Imitation des Gesehenen bzw. Gelernten (Myers et al., 2014, S. 318). Neues oder bestehendes Verhalten wird also angeeignet bzw. verändert (Albers, 2021, o.S.). Nach Bandura (1925-2021) sind Verstärkung und Bestrafung mitverantwortlich dafür, ob ein Individuum ein Modell imitiert oder nicht. Besonders Personen die ein Individuum als ähnlich, erfolgreich oder bewundernswert einstuft, werden nachgeahmt (Myers et al., 2014, S. 318f). Modelle können reale nahestehende Personen aus dem sozialen Umfeld sein wie Eltern, Geschwister, Verwandte, Peergruppen oder Lehrer und Lehrerinnen. Aber auch Personen aus dem Fernsehen oder aus Büchern können als Modelle wirken (Sell, 2021, S. 27).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik der intergenerationalen Weitergabe von Suchtverhalten ein und stellt die Forschungsfrage nach dem Einfluss alkoholkranker Eltern auf ihre Kinder.

2 Theoretische Grundlagen: Hier werden zentrale Definitionen von Alkoholismus sowie diagnostische Einordnungen nach dem ICD-10 erläutert.

3 Modelllernen nach Bandura: Dieses Kapitel erläutert die sozial-kognitive Lerntheorie, welche das Lernen durch Beobachtung und anschließende Imitation von Verhaltensmodellen erklärt.

4 Modellrolle der Eltern: Hier werden Studien diskutiert, die aufzeigen, wie Kinder das Trinkverhalten ihrer Eltern im familiären Umfeld beobachten und übernehmen.

5 Alkoholkonsumverhalten von Jugendlichen in Österreich: Dieses Kapitel skizziert anhand von Schülerbefragungen wie ESPAD und HBSC den aktuellen Stand des Alkoholkonsums Jugendlicher in Österreich.

6 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bestätigt die Mitverantwortung alkoholkranker Eltern für das Konsumverhalten der Kinder, weist jedoch auch auf die Notwendigkeit einer ganzheitlichen Betrachtungsweise hin.

Schlüsselwörter

Alkoholkrankheit, Modelllernen, Albert Bandura, Jugendalter, Elternrolle, Imitationslernen, Alkoholkonsum, Sozial-kognitive Lerntheorie, Österreich, Suchtprävention, Adoleszenz, Konsumverhalten, ICD-10, Familienumfeld, Verhaltensübernahme

Häufig gestellte Fragen

Was ist das grundlegende Thema der Hausarbeit?

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Einfluss, den alkoholkranke Eltern auf die Bereitschaft ihrer Kinder im Jugendalter haben, ebenfalls Alkohol zu konsumieren.

Welche wissenschaftliche Theorie dient als Basis?

Der zentrale theoretische Bezugsrahmen ist das Konzept des Modelllernens nach Albert Bandura.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu ergründen, ob und wie das elterliche Trinkverhalten durch Imitationsmechanismen das später gezeigte Konsumverhalten der Kinder in der Adoleszenz prägt.

Welche Aspekte umfasst die theoretische Fundierung?

Sie umfasst medizinisch-psychologische Definitionen von Alkoholismus, die Klassifikation nach ICD-10 sowie die psychologische Lerntheorie des Beobachtungslernens.

Welche Daten werden zum Alkoholkonsum in Österreich herangezogen?

Es werden Ergebnisse internationaler und nationaler Studien wie der ESPAD- und der HBSC-Studie genutzt, um Trends im jugendlichen Alkoholkonsum darzustellen.

Wo liegen die Grenzen der Untersuchung?

Die Arbeit fokussiert sich auf das elterliche Rollenmodell und klammert weitere Einflussfaktoren wie Peergruppen oder spezifische Suchtpräventionsmaßnahmen weitgehend aus.

Wie wichtig ist der soziale Status eines Modells laut Bandura für Jugendliche?

Ein wichtiger Faktor ist die Einschätzung des Modells als ähnlich, erfolgreich oder bewundernswert, da dies die Wahrscheinlichkeit der Nachahmung maßgeblich erhöht.

Was zeigen die Ergebnisse in Bezug auf die Korrelation zwischen Eltern und Kindern?

Studien, wie etwa von Barnes, belegen eine lineare Beziehung und hohe Übereinstimmungen bei der Trinkfrequenz und -menge zwischen abhängigen Elternteilen und deren Kindern.

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Details

Title
Alkoholkranke Eltern. Einfluss auf die Konsumbereitschaft der Kinder im Jugendalter
College
University of Applied Sciences Hamburg
Grade
1,0
Author
Anja Einöhofer (Author)
Publication Year
2022
Pages
12
Catalog Number
V1362710
ISBN (eBook)
9783346885630
ISBN (Book)
9783346885647
Language
German
Tags
Modelllernen Alkohol Bandura Jugendliche Konsum Alkoholabhängigkeit Alkoholkonsum Eltern alkoholkranke Eltern Albert Bandura Bobo Doll Abhängigkeit Alkoholsucht Alkoholkrank Kinder Lernen am Modell
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anja Einöhofer (Author), 2022, Alkoholkranke Eltern. Einfluss auf die Konsumbereitschaft der Kinder im Jugendalter, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1362710
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