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Energieerfassung eines zu modernisierenden Gebäudes. Ein Sanierungsentwurf

Titel: Energieerfassung eines zu modernisierenden Gebäudes. Ein Sanierungsentwurf

Hausarbeit , 2019 , 37 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Misturat Anifowose (Autor:in)

Ingenieurwissenschaften - Energietechnik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Energieerfassung eines zu modernisierenden Gebäudes. Es verfügt über ein Kellergeschoss, in dem sich die Garage befindet, ein Erdgeschoss, ein Obergeschoss sowie einen Spitzboden.

Gegenstand der Arbeit ist die Darstellung des wärmetechnischen bzw. heizenergetischen Ausgangsniveaus der Gebäude und die Entwicklung eines Konzeptes zur Verbesserung der Energiebilanz unter Berücksichtigung der Anforderung der EnEV. Dabei geht es darum, die U-Werte verschiedener Bauteile zu berechnen, diese energetisch zu bewerten und die Heizkosten wie auch die Brennstoffverbräuche einzuschätzen.

Im Zusammenhang mit der Erfüllung der EnEV Vorgaben ist die Wichtigkeit von Dämmmaßnahmen und ausführbare Veränderungen der Wärmeerzeugeranlage (Heizung) zu berücksichtigen. Mögliche Einsparungseffekte sind zu erkennen sowie Empfehlungen für eine effiziente Modernisierung. Darauf aufbauend soll ein Darlehen der KfW in Betracht gezogen werden.

Im Rahmen der regenerativen Energien ist eine Pellet-Anlage vorstellbar. Danach werden Nachrüstpflichten sowie bedingte Maßnahmen der EnEV Vorgaben beschrieben. Abschließend werden alle Maßnahmen und Empfehlungen zusammengefasst.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

2. Zusammenfassung

3. Bestandsaufnahme und Dokumentation des Modernisierungsobjektes

1.1 U-Wert Berechnung

1.2 Energetische Bewertung der Bauteile (Wände und Bodenplatte)

1.3 Schätzung der Heizkosten und Brennstoffverbräuche aller Bauteile

1.4 Wärmetechnisch relevante Angaben zur Lüftungsart / Nachteil Fensterlüftungen

4. Entwicklung und Darstellung eines Konzeptes zur Verbesserung der Energiebilanz

1.5 Dämmung der Dachflächen nach EnEV

1.6 Empfehlung Dachflächendämmung

1.7 Veränderungen der Wärmeerzeugeranlage (Heizung) und Empfehlungen

5. Entwicklung und Darstellung eines Konzeptes zur Verbesserung der Energiebilanz

1.8 Komplettsanierung des Gebäudes

6. Entwicklung und Darstellung eines Konzeptes zur Verbesserung der Energiebilanz

1.9 Darlehen der KfW

1.10 KfW-Effizienzhaus 160%

7. Heizung – Warum ist eine Pellet-Anlage regenerativ?

8. Nachrüstpflichten / bedingte Maßnahmen EnEV 2014/2016

9. Fazit

11. Quellen

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit verfolgt das Ziel, den energetischen Ist-Zustand eines Wohngebäudes zu erfassen und ein fundiertes Modernisierungskonzept zu entwickeln, das sowohl ökonomische als auch ökologische Aspekte berücksichtigt. Im Zentrum steht dabei die Prüfung, wie durch gezielte Sanierungsmaßnahmen an der Gebäudehülle und der Haustechnik die Anforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEV) erfüllt und der Energieverbrauch nachhaltig gesenkt werden können.

  • Energetische Bewertung der Gebäudehülle und Berechnung von U-Werten
  • Optimierung der Heizungsanlage durch Anlagentechnik und hydraulischen Abgleich
  • Analyse von Dämmmaßnahmen unter Berücksichtigung gesetzlicher Standards
  • Fördermöglichkeiten durch die KfW zur finanziellen Unterstützung der Sanierung

Auszug aus dem Buch

Wärmetechnisch relevante Angaben zur Lüftungsart / Nachteil Fensterlüftungen

Wärmetechnisch ist eine Belüftung mittels Lüftungsanlage energetischer und sinnvoller als Fensterlüftungen.

Lüftungsanlagen regeln je nach Luftverhältnissen die Luftmengen der Räume. Das heißt, die abgenutzte Raumluft wird dort abgezogen, wo sie belastet wurde – z.B. aus Badezimmer und Küche (Ablufträume). Innerhalb der Gebäude strömt die Anlage gleichzeitig frische Außenluft über ihr Kanalsystem nach (in die Zulufträume).

Dieser Luftaustausch ist dauerhaft und wird mithilfe von Ventilatoren sichergestellt bzw. angetrieben. Die Luft strömt durch Luftspalte der Innentüren oder durch Luftschlitzgitter von den Zulufträumen zu den Ablufträumen.

Die Fensterlüftung allerdings erneuert die Raumluft immer nur für den Augenblick. An Tagen mit geringer Windstärke ist die Lüftung nur oberflächlich. Bei hoher Windstärke ist eine Belastung der Luftqualität durch Gerüche von außen unvermeidbar.

Ist die Lüftungsdauer zu lange besteht eine hohe Energieverlust. Außerdem könnten so Bauschäden und Schimmelpilze – z.B. an den Fensterlaibungen – entstehen. Ist die Lüftungsdauer nicht ausreichend nimmt die Raumluftqualität, beispielsweise aufgrund menschlicher Ausdünstungen, ab.

Alles in Allem muss in diesem Fall die Objektgröße in Betracht gezogen werden, denn eine mechanische Belüftung ist für dieses Einfamilienhaus zu teuer, da die Amortisationsdauer zu hoch wäre. Somit sollte hier keine Lüftungsanlage eingebaut werden.

Zusammenfassung der Kapitel

Zusammenfassung: Die Einleitung umreißt die energetische Ausgangslage des Objekts und legt den Fokus auf die Dokumentation des Ist-Zustands zur Ableitung von Sanierungsvorschlägen.

Bestandsaufnahme und Dokumentation des Modernisierungsobjektes: Dieses Kapitel widmet sich der technischen Erfassung der Gebäudehülle, der U-Wert-Berechnung verschiedener Bauteile sowie der Bewertung der energetischen Ausgangslage.

Entwicklung und Darstellung eines Konzeptes zur Verbesserung der Energiebilanz: Der Hauptteil beschreibt konkrete Sanierungsmaßnahmen wie Dämmungen und Heizungsoptimierungen unter Einhaltung der EnEV-Vorgaben.

Darlehen der KfW: Hier werden die finanziellen Fördermöglichkeiten erläutert, die durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau bei Erreichen definierter Effizienzhaus-Standards gewährt werden.

Heizung – Warum ist eine Pellet-Anlage regenerativ?: Die ökologischen Vorteile und die Funktionsweise von Pellet-Anlagen im Vergleich zu fossilen Brennstoffen werden analysiert.

Nachrüstpflichten / bedingte Maßnahmen EnEV 2014/2016: Dieses Kapitel erläutert die gesetzlich bindenden Anforderungen an Altbauten bei der Sanierung.

Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Bewertung der Sanierungsoptionen und unterstreicht die Notwendigkeit abgestimmter Maßnahmen zur Steigerung des Wohnklimas.

Schlüsselwörter

Sanierung, Energiebilanz, EnEV, U-Wert, Dämmung, Heizungsanlage, Pellet-Anlage, KfW, Effizienzhaus, Wärmeschutz, Energieeffizienz, Modernisierung, Nachhaltigkeit, Gebäudesanierung, Energieeinsparung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der energetischen Analyse eines Wohngebäudes von 1974 und entwickelt Konzepte, um den aktuellen energetischen Standard durch Sanierung signifikant zu verbessern.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der energetischen Bewertung der Gebäudehülle, der Erneuerung der Anlagentechnik, der Umsetzung gesetzlicher EnEV-Vorgaben sowie den Möglichkeiten der staatlichen Förderung durch die KfW.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel besteht darin, durch eine energetische Bestandsaufnahme nachzuweisen, welche Sanierungsmaßnahmen ökonomisch und ökologisch sinnvoll sind, um das Gebäude zukunftsfähig zu machen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die Berechnung von U-Werten nach physikalischen Formeln sowie den Vergleich von Ist-Zuständen vor und nach fiktiven Sanierungsmaßnahmen, basierend auf den Vorgaben der Energieeinsparverordnung (EnEV).

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden konkrete Maßnahmen wie die Dach- und Fassadendämmung, der Austausch von Fenstern, die Modernisierung der Heizungsanlage sowie der Einsatz regenerativer Energiequellen diskutiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Modernisierung, EnEV-Konformität, Energiebilanz-Verbesserung, KfW-Förderung und nachhaltige Sanierungstechniken.

Warum ist ein hydraulischer Abgleich bei der Heizungssanierung wichtig?

Der hydraulische Abgleich stellt sicher, dass die Wärme gleichmäßig verteilt wird und keine Überversorgung in einzelnen Heizkörpern stattfindet, was maßgeblich zur Senkung der Energiekosten beiträgt.

Welche KfW-Kreditprogramme sind für Komplettsanierungen relevant?

Besonders relevant ist der „Energieeffizient Sanieren-Kredit 151“, der bei Erreichen eines KfW-Effizienzhaus-Standards einen Tilgungszuschuss gewährt, um die finanzielle Last für den Eigentümer zu reduzieren.

Ende der Leseprobe aus 37 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Energieerfassung eines zu modernisierenden Gebäudes. Ein Sanierungsentwurf
Hochschule
Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin
Note
2,0
Autor
Misturat Anifowose (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
37
Katalognummer
V1362824
ISBN (PDF)
9783346885692
ISBN (Buch)
9783346885708
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Energieerfassung Gebäudesanierung Heizkosten U-Wert KfW wärmetechnisch heizenergetisch EnEV Brennstoffverbräuche Dämmmaßnahmen Dämmung Heizung Wärmeerzeugeranlage Modernisierung Regenerative Energien regenerativ Wärmedämmeigenschaft Außenwand Bodenplatte Berechnung Kelleraußenwand Brennstoffverbrauch W/m²K Lüftungsart Belüftung Lüftungsanlage Einsparungseffekte Dämmschicht Dachflächendämmung Standardkessel Emissionen Wärmeerzeuger Abgastemperaturen Dämmdicke Trinkwasserzirkulation Innendurchmesser Rohrleitung warmlaufenden Rohrleitungen Raumtemperaturregler Thermostatventile Spreizung hydraulische Abgleich Massenstrom Zirkulationsleitung Komplettsanierung Isolierglasfenster Wärmebrücken Darlehen Primärenergiebedarf Tilgungszuschuss Transmissionswärmeverlust Pellet Wärmedurchgangskoeffizient Niedertemperaturkessel Gebäudedämmung Wärmeschutzverglasungen Raumatmosphäre
Produktsicherheit
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Arbeit zitieren
Misturat Anifowose (Autor:in), 2019, Energieerfassung eines zu modernisierenden Gebäudes. Ein Sanierungsentwurf, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1362824
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Leseprobe aus  37  Seiten
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