Inhaltsverzeichnis ii
Abkürzungsverzeichnis iii
Abbildungsverzeichnis iv
1. Problemstellung 1
2. Vereinbarkeit von Familie und Karriere als gesellschaftliches Problem 2
2.1 Auswirkungen des demographischen Wandels 2
2.2 Konsequenzen für die Familienpolitik 3
3. Work-Life-Balance als Unternehmenskulturkonzept 5
4. Motive & Argumente für familienfreundliche Konzepte 7
4.1 Konkrete Maßnahmen/ Instrumente familienorientierter Personalpolitik 8
4.1.1 Arbeitszeitflexibilisierung 10
4.1.2 Flexible Arbeitsorganisation am Beispiel Telearbeit 11
4.1.3 Kinderbetreuung 12
4.2 Hemmnisse für die Umsetzung familienfreundlicher Maßnahmen 13
5. Best-Practice Beispiele für familienorientierte Unternehmensführung 14
6. Schlussbetrachtung 15
Anhang 16
Literaturverzeichnis 19
Inhaltsverzeichnis
1. Problemstellung
2. Vereinbarkeit von Familie und Karriere als gesellschaftliches Problem
2.1 Auswirkungen des demographischen Wandels
2.2 Konsequenzen für die Familienpolitik
3. Work-Life-Balance als Unternehmenskulturkonzept
4. Motive & Argumente für familienfreundliche Konzepte
4.1 Konkrete Maßnahmen/ Instrumente familienorientierter Personalpolitik
4.1.1 Arbeitszeitflexibilisierung
4.1.2 Flexible Arbeitsorganisation am Beispiel Telearbeit
4.1.3 Kinderbetreuung
4.2 Hemmnisse für die Umsetzung familienfreundlicher Maßnahmen
5. Best-Practice Beispiele für familienorientierte Unternehmensführung
6. Schlussbetrachtung
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht die Notwendigkeit und den unternehmerischen Nutzen einer verbesserten Vereinbarkeit von Familie und Beruf vor dem Hintergrund des demographischen Wandels und moderner Managementanforderungen.
- Demographischer Wandel und gesellschaftliche Auswirkungen
- Work-Life-Balance als zentrales Unternehmenskulturkonzept
- Betriebswirtschaftliche Argumente und Kosten-Nutzen-Analyse
- Instrumente wie Arbeitszeitflexibilisierung, Telearbeit und Kinderbetreuung
- Überwindung von Hemmnissen und Best-Practice-Beispiele
Auszug aus dem Buch
4.1.2 Flexible Arbeitsorganisation am Beispiel Telearbeit
Telearbeit wird oft als Maßnahme von Arbeitszeitflexibilisierung bezeichnet. Tatsächlich bietet Telearbeit jedoch mehr als nur eine flexible Zeiteinteilung, nämlich die flexible Arbeitsortwahl. Im Zeitalter moderner Kommunikationsmittel und grenzenloser Datenübertragungsmöglichkeiten werden die Möglichkeiten für Telearbeit immer größer. Konkret bedeutet Telearbeit, dass der Mitarbeiter seine Arbeit entweder ganz (Teleheimarbeit) oder teilweise (alternierende Telearbeit) außerhalb der Arbeitsstätte erledigen kann. So lassen sich tägliche Anfahrtszeiten zur Arbeit minimieren oder fallen ganz weg. Bedenken haben manche Mitarbeiter bezüglich ihrer Karrierechancen als Telearbeiter. Laut einer Studie sahen aber befragte Unternehmen „nur eine sehr geringe Gefahr (…), dass Telearbeiter im Vergleich zu anderen Mitarbeitern im Unternehmen bezüglich ihrer Karrierechancen ungleich behandelt werden“.
Klar ist, dass Telearbeit nur für bestimmte Branchen geeignet ist. Bei Arbeiten an Maschinen, oder bei direktem Kundenkontakt, kann sie nicht eingesetzt werden. Nach einer Studie von empirica (1999) sind über zwei Drittel der Arbeitsplätze in Deutschland telearbeitsfähig. In 2006 boten nur 18,5% der Unternehmen die Möglichkeit zur Telearbeit an und gerade zu Skandinavien, England oder Frankreich besteht hier noch ein erheblicher Abstand. Betrachtet man die Kosten für die Einrichtung und Aufrechterhaltung eines Telearbeitsplatzes, so kommt man – abhängig von verschiedenen Variablen wie Ausstattung, Entfernung zum Arbeitsplatz, etc. - auf eine jährliche Summe zwischen 5.000 Euro und 7.000 Euro abzüglich der eingesparten Kosten des festen Arbeitsplatzes. Dass sich Telearbeit trotzdem lohnt, belegt eine Wirtschaftlichkeitsanalyse. Demnach konnte bei Telearbeit eine „Effizienzsteigerung von etwa 20 Prozent bei gleich bleibender Arbeitsqualität (…)“ festgestellt werden.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Problemstellung: Diese Einleitung beleuchtet die historische Vernachlässigung der Familienpolitik und thematisiert die Notwendigkeit eines Mentalitätswandels hin zu einer familienorientierten Unternehmenskultur.
2. Vereinbarkeit von Familie und Karriere als gesellschaftliches Problem: Hier werden der demographische Wandel und die steigende Bedeutung der Familienpolitik im Kontext eines veränderten Lebensentwurfs diskutiert.
3. Work-Life-Balance als Unternehmenskulturkonzept: Das Kapitel definiert den ganzheitlichen Ansatz der Work-Life-Balance und erläutert die Notwendigkeit, Mitarbeiter als „ganze Menschen“ anzuerkennen.
4. Motive & Argumente für familienfreundliche Konzepte: Dieser Hauptteil analysiert die ökonomischen Vorteile wie höhere Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit und stellt konkrete Instrumente sowie Hemmnisse dar.
5. Best-Practice Beispiele für familienorientierte Unternehmensführung: Anhand ausgewählter Unternehmen wird illustriert, wie Arbeitszeitflexibilisierung, Telearbeit und Kinderbetreuung erfolgreich praktisch umgesetzt werden.
6. Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst die Relevanz der Familienfreundlichkeit als Standortfaktor zusammen und gibt einen Ausblick auf zukünftige Handlungsbedarfe.
Schlüsselwörter
Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Work-Life-Balance, Familienpolitik, demographischer Wandel, unternehmerischer Erfolgsfaktor, Personalpolitik, Arbeitszeitflexibilisierung, Telearbeit, Kinderbetreuung, Fachkräftemangel, Unternehmenskultur, Kosten-Nutzen-Analyse, Elternzeit, Betriebliche Familienfreundlichkeit, Standortfaktor.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundlegend?
Die Arbeit befasst sich mit der Notwendigkeit, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie als strategischen Erfolgsfaktor für Unternehmen zu etablieren.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Schwerpunkte liegen auf den Auswirkungen des demographischen Wandels, dem Konzept der Work-Life-Balance und der Implementierung familienfreundlicher Personalinstrumente.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist aufzuzeigen, wie Betriebe durch familienfreundliche Maßnahmen einen ökonomischen Mehrwert generieren und gleichzeitig gesellschaftliche Verantwortung übernehmen können.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse bestehender Studien, Berichte und Konzepte (u.a. BMFSFJ, Prognos AG, Wirtschaftsinstitut Köln).
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil analysiert die Motive für Familienfreundlichkeit, stellt konkrete Maßnahmen vor und diskutiert die Hürden bei deren Umsetzung in der betrieblichen Praxis.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Publikation?
Zentrale Begriffe sind Work-Life-Balance, demographischer Wandel, Personalpolitik, Flexibilisierung und Wettbewerbsfähigkeit.
Warum wird Telearbeit als bedeutendes Instrument hervorgehoben?
Telearbeit ermöglicht eine flexible Arbeitsortwahl, die jenseits zeitlicher Flexibilität signifikante Effizienzsteigerungen bietet und eine bessere Vereinbarkeit von privaten Verpflichtungen und beruflichen Aufgaben unterstützt.
Welche Rolle spielt die Politik bei der Familienfreundlichkeit?
Der Staat setzt Rahmenbedingungen, wie etwa durch das Kinderförderungsgesetz oder finanzielle Leistungen wie das Elterngeld, kann jedoch nicht als alleiniger Akteur die notwendige familienfreundliche Unternehmenskultur gestalten.
- Quote paper
- Maike Unger (Author), 2008, Zur Notwendigkeit der Vereinbarkeit von Karriere und Familie, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/136299