Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Pedagogy - General

Negatives Wissen im Kontext einer positiven Fehlerkultur

Title: Negatives Wissen im Kontext einer positiven Fehlerkultur

Term Paper (Advanced seminar) , 2009 , 24 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Maike Unger (Author)

Pedagogy - General
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Inhaltsverzeichnis II
Tabellenverzeichnis: III
1. Problemstellung 1
2. Theoretische Grundlagen 2
2.1 Konstruktivismus 2
2.2 Metakognitives Wissen 3
3. Negatives Wissen in Abgrenzung zu positivem Wissen 4
3.1 Positives Wissen 4
3.2 Negatives Wissen 6
3.2.1 Komponenten von Negativem Wissen 6
3.2.2 Aufbau von Negativem Wissen 8
3.2.3 Funktionen des Negativen Wissens 10
3.2.4 Intensitätsebenen des Negativen Wissens 12
4. Lernen aus Fehlern 14
4.1 Definition des Fehlerbegriffs 14
4.2 Fehlerarten 15
4.3 Umgang mit Fehlern und Wende hin zur positiven Fehlerkultur 16
5. Schlussbetrachtung 18
Literaturverzeichnis IV

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Problemstellung

2. Theoretische Grundlagen

2.1 Konstruktivismus

2.2 Metakognitives Wissen

3. Negatives Wissen in Abgrenzung zu positivem Wissen

3.1 Positives Wissen

3.2 Negatives Wissen

3.2.1 Komponenten von Negativem Wissen

3.2.2 Aufbau von Negativem Wissen

3.2.3 Funktionen des Negativen Wissens

3.2.4 Intensitätsebenen des Negativen Wissens

4. Lernen aus Fehlern

4.1 Definition des Fehlerbegriffs

4.2 Fehlerarten

4.3 Umgang mit Fehlern und Wende hin zur positiven Fehlerkultur

5. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die theoretische Fundierung sowie das Lernpotenzial von sogenanntem „Negativem Wissen“. Ziel ist es zu analysieren, wie durch einen konstruktiven Umgang mit Fehlern, statt deren bloßer Vermeidung, individuelle Lernprozesse angestoßen und die eigene Urteilsfähigkeit verbessert werden kann, um somit eine positive Fehlerkultur zu etablieren.

  • Theoretische Grundlagen des Konstruktivismus und der Metakognition
  • Definition und Abgrenzung von positivem und negativem Wissen
  • Funktionen und Intensitätsebenen des negativen Wissens
  • Definition von Fehlerbegriffen und Systematisierung von Fehlerarten
  • Ansätze zur Etablierung einer positiven Fehlerkultur

Auszug aus dem Buch

3.2 Negatives Wissen

In Abgrenzung zu positivem Wissen soll nun näher darauf eingegangen werden, was unter Negativem Wissen zu verstehen ist. Menschen lernen meist auf Grund von positiven Erfahrungen oder Erlebnissen von sich oder anderen. Für Fritz Oser ist diese Lernerfahrung jedoch nur die eine Seite der Medaille. Nach ihm kann man „[…] etwas wirklich nur aus seinem Gegenteil erkennen.“ (Oser, 2005, S. 18). Er betont, dass auch Lernen am Irrtum, aus der Krise und aus dem Nichtgehen einer Sache möglich ist und dass man, um zu wissen, wie etwas funktioniert, gleichzeitig wissen muss, wie etwas nicht funktioniert (vgl. ebenda, S. 18). Durch das Lernen aus Fehlern wird eine andere Art von Wissen, nämlich die des Negativen Wissens, aufgebaut. Im Grunde muss Negatives Wissen als ein Bestandteil und nicht als das Gegenteil positiven Wissens angesehen werden. Diese Beziehung wird anhand des Vergleichs mit einem Foto-Negativ deutlich. Um ein Foto in seiner Gänze sehen zu können, benötigt man genauso das dazu gehörige Negativ. Das Negative ist somit nichts Schlechtes oder Falsches, sondern ein wichtiger, notwendiger und ohne Werturteil versehener Bestandteil des Positiven. Salopp formuliert ist Negatives Wissen solches Wissen, welches man durch Erfahrung, Beobachtung oder Ausprobieren gewinnt und welches Aussagen darüber zulässt, was falsch ist bzw. was in bestimmten Situationen vermieden werden sollte (vgl. Gartmeier et al, 2008, S. 1).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Problemstellung: Das Kapitel thematisiert die weit verbreitete Fehlerintoleranz in der Gesellschaft und Wirtschaft sowie die zunehmende wissenschaftliche Erkenntnis, dass Fehler ein wertvolles Lernpotenzial bergen.

2. Theoretische Grundlagen: Hier werden die konstruktivistischen Lerntheorien und die Konzepte der Metakognition als Basis für das Verständnis von Negativem Wissen erläutert.

3. Negatives Wissen in Abgrenzung zu positivem Wissen: Dieses Kapitel definiert Negatives Wissen als notwendigen Bestandteil der Erkenntnis und beleuchtet dessen Komponenten, Aufbau, Funktionen sowie unterschiedliche Intensitätsebenen.

4. Lernen aus Fehlern: Es erfolgt eine definitorische Einordnung des Fehlerbegriffs, eine Klassifizierung von Fehlerarten und eine Diskussion über die Wende hin zu einer positiven Fehlerkultur.

5. Schlussbetrachtung: Das Kapitel fasst zusammen, dass ein gesellschaftlicher Denkwandel und aktives Fehlermanagement essenziell sind, um die Lernchancen aus Fehlern effektiv zu nutzen.

Schlüsselwörter

Negatives Wissen, Positives Wissen, Fehlerkultur, Fehlerarten, Fehlermanagement, Konstruktivismus, Metakognition, Schutzwissen, Lernprozesse, Lernpotenzial, Fehlerpsychologie, Wissensmanagement, Handlungsstrategien, Kompetenzentwicklung, Selbstwirksamkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Bedeutung von Negativem Wissen, also dem Wissen darüber, was falsch ist oder nicht funktioniert, und dessen Rolle für den Lernprozess und die Charakterbildung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Zentrum stehen die konstruktivistische Lerntheorie, die Definition und Funktionen von Negativem Wissen sowie die praktische Umsetzung einer positiven Fehlerkultur in Schule und Betrieb.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es aufzuzeigen, dass Fehler nicht als bloßes Scheitern, sondern als essenzielles Lerninstrument begriffen werden sollten, um durch systematisches Fehlermanagement die eigene Wissensbasis zu optimieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Analyse und Aufarbeitung einschlägiger Literatur aus der Wirtschaftspädagogik und Fehlerpsychologie.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung (Konstruktivismus, Metakognition), eine detaillierte Ausarbeitung des Konzepts „Negatives Wissen“ und eine praxisorientierte Analyse des Lernens aus Fehlern.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen gehören Negatives Wissen, Fehlerkultur, Fehlermanagement, Lernpotenzial und Konstruktivismus.

Was unterscheidet einen Fehler von einem Irrtum?

Ein Irrtum resultiert primär aus einem Mangel an Informationen, während ein Fehler eine Handlung darstellt, die trotz vorhandenen Wissens vom Richtigen abweicht.

Warum ist das Konzept des „Schutzwissens“ so wichtig?

Schutzwissen dient als inneres oder äußeres Warnsystem, das dabei hilft, bereits gemachte Fehler in ähnlichen Situationen zu vermeiden und so Schaden von sich selbst oder anderen abzuwenden.

Excerpt out of 24 pages  - scroll top

Details

Title
Negatives Wissen im Kontext einer positiven Fehlerkultur
College
University of Constance
Course
Hauptseminar "Aus Fehlern wird man klug"
Grade
1,3
Author
Maike Unger (Author)
Publication Year
2009
Pages
24
Catalog Number
V136301
ISBN (eBook)
9783640435579
ISBN (Book)
9783640435678
Language
German
Tags
Fehler Negativ Negatives Wissen Wissensmanagement Fehlerpsychologie Fehlerkultur Wissen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Maike Unger (Author), 2009, Negatives Wissen im Kontext einer positiven Fehlerkultur, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/136301
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  24  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint