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Gemeinwesenarbeit in Mannheims Stadtteil Waldhof. Die "Benz-Baracken"

Title: Gemeinwesenarbeit in Mannheims Stadtteil Waldhof. Die "Benz-Baracken"

Research Paper (undergraduate) , 2018 , 22 Pages , Grade: 1,2

Autor:in: Marc Eickmeier (Author)

Social Work
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Diese Ausarbeitung beschäftigt sich mit dem Themengebiet Gemeinwesenarbeit, einer der 3 zentralen Methoden der sozialen Arbeit. Mit der GWA kann man über ganze Stadtteile gezielte und koordinierte Verbesserungsansätze erzielen und erarbeiten. Es existiert eine Vielzahl an Stadteilprojekten, die unter das Thema GWA fallen.

Eine der ältesten Stadtteile im Norden Mannheims ist Waldhof. In diesem Stadtteil befindet sich der Soziale Brennpunkt „Benz-Baracken“. Ein Ort, der von Außenstehenden diskriminiert und mit Vorurteilen konfrontiert wird. Aber jetzt stellt sich die Frage: Warum ist dieser Stadtteil mit einem schlechten Image behaftet? Ist es vergleichbar mit einem Ghetto? Diese und weitere Fragen werden im Verlauf dieser Stadtteilanalyse und der Projektentwicklung offengelegt und beschrieben. Aber jetzt stellt sich erst die Frage: Was ist überhaupt ein „sozialer Brennpunkt“?

Im ersten Teil befasst sich die Arbeit mit dem theoretischen Teil der GWA, übergreifend Stadtteilanalyse. Dort werden Fragestellungen nachgegangen wie: „Wann entstand die Gemeinwesenarbeit?“, „Welche Konzepte, Techniken und Strategien werden benutzt?“. Zum Schluss wird auf die Projektentwicklung zum Stadtteil Waldhof – „Benz-Baracken“ eingegangen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Methodische und theoretische Grundlage

1.1. Grunddefinition Gemeinwesenarbeit

1.2. Geschichtlicher Hintergrund

1.3. Die Konzepte der Gemeinwesenarbeit

1.4. Techniken der Community Organizing

1.4.1 Die Umsetzung von Saul D. Alinsky

1.5. Die Methode „Sozialraumorientierung“ der Sozialen Arbeit

2. Stadtteilanalyse Waldhof / „Benz-Baracken“

2.1. Allgemeine Angaben

2.2. Geschichte über Stadtteil Waldhof

2.3. Auswirkungen - Vorurteile / öffentliches Image über „Benz-Baracken“

2.4. Soziale Datenanalyse

2.5. Soziale Infrastruktur

2.6. Strukturelle Mängel im Stadtteil

2.7. Kurzinterviews im Vergleich

2.8. Ressourcen im Stadtteil

3. Die Projektentwicklung „Soziale Siedlung Waldhof –Ost“

3.1. Problemlagen

3.2. Ein Positiver Einfluss vor Ort

3.2.1 Vorhandene und erweiterbare Dienstleitungen

3.2.2 Neue Dienstleitungen

3.3. Stadtraumorientierung im Stadtteil Waldhof

3.4. Lösungsmöglichkeiten

Schlusswort

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Methode der Gemeinwesenarbeit (GWA) und untersucht deren Anwendung und Potenziale am Beispiel des als sozialer Brennpunkt geltenden Mannheimer Stadtteils „Benz-Baracken“ (Waldhof-Ost). Ziel ist es, durch eine fundierte Stadtteilanalyse die Lebensumstände der Bewohner zu beleuchten, mediale Vorurteile kritisch zu hinterfragen und konkrete Projektentwicklungen zur Verbesserung der sozialen Infrastruktur anzustoßen.

  • Grundlagen und Geschichte der Gemeinwesenarbeit
  • Techniken des Community Organizing nach Saul D. Alinsky
  • Sozialraumanalyse des Stadtteils Waldhof-Ost
  • Entwicklung von Maßnahmen zur Stärkung der Bewohnerpartizipation und Lebensqualität

Auszug aus dem Buch

1.4.1 Die Umsetzung von Saul D. Alinsky

Der Bürgerrechtler Alinsky hatte zwar die GWA beeinflusst, doch war er kein Mitbegründer eines Theorieansatzes. Seine Vorgehensweise steht im Kontakt zum aggressiven Konzept. Alinsky beschreibt seine Definition von Taktik wie folgt: „Taktik bedeutet, das zu tun, was man kann, mit dem, was man hat.“ (vgl. Alisnky, 1984) Er stellte mehrere Taktiken auf wie zum Beispiel: der Boykott von einem Supermarkt. Bei der er ein unterdrücktes Volk in Chicago dazu ermutigte wurde eine Drohung gegenüber der Stadt auszusprechen, damit sie ihre vorerst verweigerten Rechte erlangten. Des Weiteren organisierte er eine Gruppe Farbiger, die die Toiletten „Klo-Streik“ an einem Flughafen besetzen sollten, um Sanierungsgelder für Slums einzutreiben. Diese weitere Drohung ließ erneut zu, dass die zuvor stur geschalteten Stadtväter den Geldhahn öffnen mussten. Er nutzte somit eine Reihe von Machtregeln um solche Konflikte zielgerecht durchführen zu können. Eine davon lautet wie folgt: „Macht ist nicht nur das, was man hat, sondern das von dem der Gegner glaubt, dass man es hat.“ In seinem Buch „Anleitung zum Mächtig sein“ beschreibt noch weitere Regeln. Es gab noch weitere Taktiken die er benutzte, unter anderem der Streik gegen die Fleischverpackungsindustrie, Sitzstreiks in einem Rathaus oder Mietstreiks gegen Vermieter verrottende Gebäuden. (vgl. Alisnky,ebd.)

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Dieses Kapitel führt in das Thema Gemeinwesenarbeit ein und definiert den Stadtteil Waldhof-Ost, insbesondere die Siedlung „Benz-Baracken“, als Untersuchungsgegenstand zur Analyse medialer Stigmatisierung und sozialer Problemlagen.

1. Methodische und theoretische Grundlage: Hier werden zentrale theoretische Ansätze der Gemeinwesenarbeit, inklusive Konzepte des Community Organizing von Saul D. Alinsky und die Methodik der Sozialraumorientierung, wissenschaftlich fundiert dargestellt.

2. Stadtteilanalyse Waldhof / „Benz-Baracken“: Dieses Kapitel liefert eine detaillierte Bestandsaufnahme des Stadtteils durch Sozialdaten, Infrastrukturbeschreibungen, eine Analyse struktureller Mängel und die Auswertung von Bewohnerinterviews.

3. Die Projektentwicklung „Soziale Siedlung Waldhof –Ost“: Auf Basis der vorangegangenen Analyse werden konkrete Handlungsempfehlungen und Projektideen entwickelt, um die Attraktivität des Quartiers zu steigern und die Teilhabe der Bewohner zu fördern.

Schlusswort: Hier erfolgt eine zusammenfassende Reflexion, in der die Wirksamkeit der Gemeinwesenarbeit zur strukturierten Bearbeitung komplexer sozialer Herausforderungen im Stadtteil bestätigt wird.

Schlüsselwörter

Gemeinwesenarbeit, GWA, Sozialer Brennpunkt, Waldhof, Benz-Baracken, Community Organizing, Stadtteilanalyse, Sozialraumorientierung, Stadtteilentwicklung, Partizipation, Soziale Infrastruktur, Wohnungspolitik, Empowerment, Armutsprävention, Sozialarbeit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Methoden der Gemeinwesenarbeit und deren praxisnahe Anwendung zur Verbesserung der Lebensbedingungen am Beispiel des Mannheimer Stadtteils Waldhof-Ost.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Themen umfassen die theoretischen Grundlagen der GWA, eine detaillierte Sozialraumanalyse des Quartiers sowie die Erarbeitung von Projekten zur Stärkung der Bewohnerstrukturen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Stigmatisierung des Viertels zu analysieren und durch einen gemeinwesenorientierten Ansatz konkrete Vorschläge zur Verbesserung der lokalen Infrastruktur und Lebensqualität zu formulieren.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturrecherche zu GWA-Konzepten, einer Auswertung statistischer Daten sowie qualitativen Kurzinterviews mit Bewohnern vor Ort.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Auseinandersetzung mit GWA-Modellen, eine umfassende Analyse der sozialen und baulichen Situation in den „Benz-Baracken“ sowie einen Projektplan für soziale Verbesserungen.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Gemeinwesenarbeit, Sozialer Brennpunkt, Stadtteilanalyse, Soziale Infrastruktur und Bewohnerpartizipation bilden den inhaltlichen Kern.

Warum gelten die „Benz-Baracken“ als sozialer Brennpunkt?

Sie sind durch historische Vorbehalte, eine schwierige sozioökonomische Lage, bauliche Defizite und eine negative Berichterstattung in den Medien gekennzeichnet.

Welche Rolle spielt das Gemeinschaftszentrum für das Quartier?

Es fungiert als zentrale Anlaufstelle zur Förderung der sozialen Kohäsion, muss jedoch durch neue Angebote – wie etwa Schülerförderung oder Frühstücksprojekte – gestärkt werden, um wirksamer zu sein.

Wie unterscheidet sich Alinskys Ansatz von anderen GWA-Konzepten?

Sein Ansatz ist konfrontativ, aggressiv und setzt auf die gezielte Mobilisierung der Bevölkerung zur Durchsetzung ihrer Rechte gegenüber Entscheidungsträgern.

Welcher Stellenwert kommt der Bewohnerbeteiligung bei der Sanierung zu?

Die Teilhabe wird als essenziell betrachtet; nachhaltige Verbesserungen sind laut Autor nur dann möglich, wenn die Wünsche und Klagen der Bewohner aktiv in den Planungsprozess einfließen.

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Details

Title
Gemeinwesenarbeit in Mannheims Stadtteil Waldhof. Die "Benz-Baracken"
College
SRH University of Heidelberg
Course
Methoden und Kompetenzen der Sozialen Arbeit 2.2 - Gemeinwesenarbeit
Grade
1,2
Author
Marc Eickmeier (Author)
Publication Year
2018
Pages
22
Catalog Number
V1363221
ISBN (PDF)
9783346891648
ISBN (Book)
9783346891655
Language
German
Tags
Gemeinwesenarbeit Stadtteil Mannheim Saul D. Alinsky Community Organizing Soziale Infrastruktur Dienstleitungen Methoden- und Handlungskompetenzen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Marc Eickmeier (Author), 2018, Gemeinwesenarbeit in Mannheims Stadtteil Waldhof. Die "Benz-Baracken", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1363221
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