Die Bearbeitung der Einsendeaufgabe erfolgte im Modul Leistungsmanagement und gliedert sich in fünf Teilaufgaben. Im Kern geht es vorrangig um das Thema Controlling. Konkret wird auf den Begriff, den Beruf des Controllers mit seinem Aufgabenschwerpunkt und Nutzen für das Unternehmen, Controlling als Managementfunktion und Führungskonzeption, die Grundelemente des Controllings (Planen, Kontrollieren und Informieren), den Planungsphasen, Kontrolle durch Prüfgrößen, Unterscheidung verschiedener Prüfkennzahlen, Kennzahlensysteme (Du-Pont-Schema, ROI-Baum, ZVEI und RL-System) eingegangen sowie der PDCA-Zyklus thematisiert. Abschließend erfolgt eine Darstellung von TQM und DIN EN ISO 9000 und ein Vergleich beider Qualitätssicherungsoptionen.
Inhaltsverzeichnis
1. Teilaufgabe 1
2. Teilaufgabe 2
3. Teilaufgabe 3
4. Teilaufgabe 4
5. Teilaufgabe 5
Zielsetzung und Themen der Arbeit
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit den grundlegenden Funktionsweisen und Instrumenten des Controllings sowie deren Bedeutung für eine effektive Unternehmensführung. Das primäre Ziel ist es, die Verknüpfung von Planung, Kontrolle und Informationsversorgung als Kernbestandteile des Controlling-Kreislaufs zu erläutern und deren praktische Anwendung anhand von Kennzahlensystemen und Prozessoptimierungsmethoden zu verdeutlichen.
- Grundlagen und Definitionstypen des Controllings
- Die Symbiose von Planung, Kontrolle und Information im Führungssystem
- Einsatz und Vergleich von Kennzahlensystemen (Du-Pont, ZVEI, RL-System)
- Systematische Prozessoptimierung mittels PDCA-Zyklus
- Vergleichende Analyse von DIN EN ISO 9000 und Total Quality Management (TQM)
Auszug aus dem Buch
1. Teilaufgabe 1
Obwohl der Begriff des Controllings auf eine über 60-jährige Geschichte zurückblickt und eine zunehmende Wichtigkeit im Bereich des wirtschaftlichen Geschehens aufweist, gibt es keine klare Definition hierzu. Wie in manch anderen Gebieten gibt es auch im Controlling keine einheitliche deutschsprachige Übersetzung, die zweifelsfrei der direkten Tätigkeit des Controllings zugeschrieben werden kann und damit auch die Definition herleitet. Daher ist der Begriff als Arbeitsbegriff aufzufassen und unterliegt individueller Deutung des jeweilig interpretierten Aufgabenschwerpunktes. Es gibt es drei verschiedene Definitionstypen:
1. die Informationsversorgung bildet den Kern des Controllings
2. Controlling gilt als Teilbereich der Unternehmensführung
3. Koordination der verschiedenen Teilgebiete der Unternehmensführung
Allgemein stammt er vom Französischen 'contrerôle/contrôle' (Nachprüfung, Überwachung) und teilweise auch vom Englischen 'to controll' (kontrollieren, lenken, prüfen, steuern, überwachen) ab. Die Ausdehnung des Controllings ist vermutlich bedingt durch amerikanischen Einfluss, wobei es auch hier nochmals Unterschiede in der Begriffsauffassung und dem Umfang gibt.
Der Auslöser für den Einsatz von Controllingsystemen innerhalb eines Unternehmens liegt in der vermehrten Unübersichtlichkeit des Managements bedingt durch diverse Einflussfaktoren wie Wirtschaftskrisen, steigender Vielfalt und Dimensionen der Unternehmenstätigkeit und -umfeld sowie zunehmendem Wettbewerb. Damit soll besonders in herausfordernden Zeiten, denen sich ein Unternehmen ab und an stellen muss, gewährleistet werden, dass ein übergeordnetes Führungsunterstützungssystem Informationen gewährleistet, das wiederum für Planung, Kontrolle und Informationsversorgung innerhalb des Unternehmens sorgt. Anders als der Manager, der Entscheidungen trifft, übernimmt der Controller unterstützende Tätigkeiten bzw. trifft Entscheidungsvorbereitungen.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Teilaufgabe 1: Dieses Kapitel definiert Controlling als Arbeitsbegriff und erläutert seine historische Herkunft sowie seine Rolle als unterstützendes Führungsunterstützungssystem.
2. Teilaufgabe 2: Hier werden die Grundelemente Planung, Kontrolle und Information als zentraler Controlling-Kreislauf beschrieben, der für die strategische und operative Unternehmenssteuerung essenziell ist.
3. Teilaufgabe 3: Das Kapitel widmet sich den Kennzahlen und Kennzahlensystemen, insbesondere dem Du-Pont-Schema, dem ZVEI-System und dem RL-System, als Instrumente zur Informationsverdichtung.
4. Teilaufgabe 4: Es wird der PDCA-Zyklus als Methode zur systematischen Planung und dauerhaften Durchführung von Optimierungsprozessen im Qualitätsmanagement dargelegt.
5. Teilaufgabe 5: Abschließend erfolgt ein tabellarischer Vergleich zwischen der Norm DIN EN ISO 9000 und dem umfassenden Managementkonzept TQM im Hinblick auf deren Ausrichtung und Ziele.
Schlüsselwörter
Controlling, Leistungsmanagement, Planung, Kontrolle, Informationsversorgung, Kennzahlen, Du-Pont-Schema, ZVEI-System, RL-System, PDCA-Zyklus, Qualitätsmanagement, TQM, DIN EN ISO 9000, Unternehmensführung, Prozessoptimierung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt die theoretischen Grundlagen und praktischen Instrumente des modernen Controllings im Kontext des Leistungsmanagements.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Zentrale Themen sind die Definition des Controllings, der Controlling-Kreislauf (Planung, Kontrolle, Information), der Einsatz von Kennzahlensystemen sowie Methoden zur Qualitätssicherung.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel besteht darin, die Verzahnung von Controlling-Instrumenten mit den Zielen und Prozessen einer effizienten Unternehmensführung aufzuzeigen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, in der aktuelle Managementmodelle dargelegt und durch tabellarische Vergleiche strukturiert analysiert werden.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung von Controlling-Grundlagen, die Analyse spezifischer Kennzahlensysteme zur Steuerung und die Darstellung von Systemen zur Qualitätssicherung.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Controlling-Kreislauf, Kennzahlensysteme, PDCA-Zyklus und Qualitätsmanagement charakterisiert.
Wie unterscheidet sich das ZVEI-Kennzahlensystem vom Du-Pont-Schema?
Während das Du-Pont-Schema ein auf den ROI fokussiertes Rechensystem darstellt, bietet das ZVEI-System eine detailliertere Differenzierung durch die Trennung von Struktur- und Wachstumsanalyse.
Welche Rolle spielt der PDCA-Zyklus für das Qualitätsmanagement?
Der PDCA-Zyklus dient als revolvierendes Modell für die kontinuierliche Verbesserung von Prozessen, indem er Phasen der Planung, Ausführung, Überprüfung und Anpassung miteinander verbindet.
Was ist der wesentliche Unterschied zwischen DIN EN ISO 9000 und TQM?
ISO 9000 ist eher statisch auf Normerfüllung und Prozessdokumentation ausgerichtet, während TQM ein dynamisches, unternehmensweites Konzept zur Steigerung der "Business Excellence" darstellt.
- Arbeit zitieren
- Gina Gorenz (Autor:in), 2020, Controlling und PDCA-Zyklus. Grundelemente des Controllings, Kennzahlensysteme, Vergleich beider Qualitätssicherungsoptionen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1363666