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Horizontale und vertikale Verhaltensanalyse in der klinischen Psychologie. Die Depression

Titel: Horizontale und vertikale Verhaltensanalyse in der klinischen Psychologie. Die Depression

Hausarbeit , 2022 , 36 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Xenia Rosewood (Autor:in)

Psychologie - Klinische Psychologie, Psychopathologie, Prävention
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Depressionen gehören zu den bedeutsamsten psychischen Erkrankungen, die aufgrund ihrer Häufigkeit, Komplikationen und Folgen eine herausragende Bedeutung haben. So stehen, laut WHO, Depressionen weltweit in Ländern mit mittlerem oder hohem Einkommen an erster Stelle der Krankheitslast.

Es kann zwischen verschiedenen Formen depressiver Erkrankungen unterschieden werden, mit komplexen Entstehungsmodellen und vielfältigen Therapieansätzen. In den aktuellen Klassifikationssystemen werden die verschiedenen Formen depressiver Erkrankungen in die Gruppe der affektiven Störungen eingeordnet.

Allgemein wird die Verbreitung psychischer Störungen in den letzten Jahren mehr und mehr diskutiert und die Rentenzugänge wegen verminderter Erwerbsfähigkeit aufgrund affektiver Störungen haben sich zwischen den Jahren 2000 und 2011 mehr als verdoppelt. Dabei lässt sich feststellen, dass ein etwas erhöhter Anstieg bei Frauen als bei Männern zu erkennen ist.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theorieteil

2.1 Klassifizierung

2.2. Symptomatik

2.3 Epidemiologie und Komorbidität

2.4. Ätiologie

2.5 Risikofaktoren

2.6 Prävalenzraten und Statistiken

3. Praxis

3.1 Makroanalyse

Biographische Lernerfahrungen

3.1.1 Klassische Konditionierung

3.1.2 Operante Konditionierung

3.1.3 Lernen am Modell

3.1.4 Überdauernde kognitive Schemata

3.1.5 Überdauernde physiologische Merkmale

3.1.6 Bio-psycho-soziales-Krankheitsmodell

3.2 Mikroanalyse

3.2.1 SORC-Modell

3.2.2 Physiologische Querverbindungen

4. Fallkonzeptualisierung

4.1 Kurzzusammenfassung der Diagnostik-Ergebnisse

4.2 Kurzzusammenfassung der Diagnostik-Ergebnisse II

4.3 Problemanalyse auf Mikroebene

4.4 Therapieplanung

5. Diskussion

6. Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit verfolgt das Ziel, die Entstehung und Aufrechterhaltung depressiver Störungen anhand theoretischer Modelle zu beleuchten und diese exemplarisch im Rahmen einer Fallkonzeptualisierung auf einen Patienten anzuwenden, um darauf basierend einen Therapieplan zu entwickeln.

  • Klinische Klassifikation und Symptomatik depressiver Episoden
  • Epidemiologische Daten und Einflussfaktoren auf die Entstehung von Depressionen
  • Anwendung des bio-psycho-sozialen Modells und der Lernmodelle (Konditionierung, Lernen am Modell)
  • Strukturelle Fallanalyse mittels Makro- und Mikroanalyse (SORC-Modell)
  • Therapeutische Interventionsmöglichkeiten und kognitive Umstrukturierung

Auszug aus dem Buch

3.1.1 Klassische Konditionierung

Als eines der bekanntesten Lernmodelle gilt die klassische Konditionierung. Diese basiert auf dem Behaviorismus und wurde durch den russischen Psychologen Pawlow angeregt. Dieser untersuchte die Konditionierung mit Experimenten von Hunden und deren Speichelproduktion. In der Psychologie beschreibt Klassische Konditionierung die Kopplung von belastenden Emotionen an neutrale Situationen. So kann bei einer Person mit Angststörungen in der Vergangenheit eine Paarung von einem harmlosen Stimulus wie beispielsweise einem Fahrstuhl mit einer emotionalen Emotion vorkommen. Bei einer Konfrontation mit dem vorher neutralen Stimulus (dem Fahrstuhl) wird nun mit Angst reagiert (Vgl. Caspar et al., 2018, S.75). Dieser Vorgang ist jedoch nicht bewusst, sondern verläuft automatisch.

Im Fall von Herrn O. entspricht die unkonditionierte Situation der Arbeitsplatz. Ein zuerst neutraler Reiz wurde mit negativen Emotionen gekoppelt. Herr O. erlitt einen Zusammenbruch in seinem Büro, welches zu einem Konditionieren einer emotionalen Reaktion führte.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Relevanz depressiver Erkrankungen ein und erläutert die steigende gesellschaftliche Bedeutung sowie die Verbreitung psychischer Störungen im Allgemeinen.

2. Theorieteil: Hier erfolgt eine systematische Darstellung der Klassifizierung (ICD-10/DSM-IV), der Symptomatik sowie der Ätiologie und Risikofaktoren von Depressionen.

3. Praxis: Dieses Hauptkapitel wendet wissenschaftliche Modelle wie die Makro- und Mikroanalyse systematisch auf das Fallbeispiel Herrn O. an, um das auslösende und aufrechterhaltende Verhalten zu verstehen.

4. Fallkonzeptualisierung: In diesem Teil werden die Ergebnisse der Diagnostik zusammengefasst und mit Hilfe des SORC-Modells in eine konkrete Therapieplanung überführt.

5. Diskussion: Das Kapitel reflektiert die gewählten Therapieformen und betrachtet moderne Ansätze in der psychotherapeutischen Behandlung von Depressionen.

6. Fazit und Ausblick: Diese Zusammenfassung schließt die Arbeit ab, indem sie den Fortschritt des Patienten Herrn O. im therapeutischen Prozess nachverfolgt und eine positive Bilanz zieht.

Schlüsselwörter

Depression, Klassische Konditionierung, Operante Konditionierung, Lernen am Modell, Makroanalyse, Mikroanalyse, SORC-Modell, Bio-psycho-soziales-Krankheitsmodell, Fallkonzeptualisierung, Verhaltenstherapie, Kognitive Umstrukturierung, Stressbelastung, Symptomatik, Suizidrisiko, Diagnostik

Häufig gestellte Fragen

Was ist das grundlegende Anliegen dieser Arbeit?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der klinischen Betrachtung von Depressionen, indem sie theoretische Erklärungsmodelle mit einer praktischen Einzelfallanalyse verbindet.

Welche zentralen Themenbereiche werden behandelt?

Zu den Schwerpunkten zählen die Symptomatik, ätiologische Modelle, lernpsychologische Ansätze sowie die diagnostische Erfassung und Therapieplanung bei depressiven Störungen.

Welches Ziel verfolgt die Fallanalyse?

Das primäre Ziel ist die Identifikation von auslösenden und aufrechterhaltenden Faktoren im Leben von Herrn O., um eine individuell zugeschnittene Therapieplanung zu ermöglichen.

Welche wissenschaftlichen Methoden finden Anwendung?

Die Arbeit nutzt die Makro- und Mikroanalyse unter Anwendung des SORC-Modells sowie gängige klinische Klassifikationssysteme wie ICD-10 und DSM-IV.

Welche Inhalte dominieren den Hauptteil?

Im Hauptteil liegt der Fokus auf der tiefgehenden Analyse der biographischen Lernerfahrungen des Patienten, der physiologischen Grundlagen und der Anwendung des bio-psycho-sozialen Krankheitsmodells.

Was charakterisiert die Arbeit inhaltlich?

Die Arbeit ist durch eine enge Verzahnung von theoretischem Wissen über Depressionsentstehung und der konkreten Anwendung auf einen psychologisch begleiteten Fall definiert.

Wie erklärt die Arbeit die Entstehung der Depression bei Herrn O.?

Die Arbeit führt die Depression auf ein komplexes Zusammenspiel aus negativen frühkindlichen Lernerfahrungen, maladaptiven kognitiven Schemata und chronischem Stress am Arbeitsplatz zurück.

Warum wird im Modellfall das SORC-Modell bevorzugt?

Das SORC-Modell wird gewählt, um das problematische Verhalten detailliert in situative Merkmale, organismische Variablen sowie kurz- und langfristige Konsequenzen aufzuschlüsseln.

Ende der Leseprobe aus 36 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Horizontale und vertikale Verhaltensanalyse in der klinischen Psychologie. Die Depression
Hochschule
SRH Fernhochschule
Note
1,7
Autor
Xenia Rosewood (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2022
Seiten
36
Katalognummer
V1363831
ISBN (PDF)
9783346892508
ISBN (Buch)
9783346892515
Sprache
Deutsch
Schlagworte
horizontale verhaltensanalyse psychologie depression
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Xenia Rosewood (Autor:in), 2022, Horizontale und vertikale Verhaltensanalyse in der klinischen Psychologie. Die Depression, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1363831
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Leseprobe aus  36  Seiten
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