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Karl der Große und die Sachsen

Título: Karl der Große und die Sachsen

Trabajo Escrito , 2012 , 14 Páginas , Calificación: 1,5

Autor:in: Tobias Sattler (Autor)

Historia de Europa - Edad Media, Edad Moderna
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In dieser Hausarbeit diskutiere ich die Person Karl der Große und sein Verhältnis zum Volk der Sachen sowie deren Konflikte. Hierzu schildere ich zunächst die soziale Struktur der Sachsen. Ich gehe besonders auf die dezentralen Führungsverhältnisse dieser Völkerschaft ein. Des Weiteren beleuchte ich das Verhältnis zwischen Sachsen und früheren Herrschern der Merowinger und Karolinger.

Im darauffolgenden Teil gehe ich detailliert auf den Verlauf der Sachsenkriege Karls des Großen ein. Ob Karl der Große den Kampf wohl begonnen hätte, wenn er gewusst hätte, was ihn erwartete? Wahrscheinlich schon, denn er war durchaus nicht der Mann, der vor schwierigen Aufgaben zurückschreckte. Während seinen weiteren Eroberungszügen jedoch meist innerhalb kurzer Zeit Erfolg beschieden war (bis auf die unglückliche spanische Episode), so verlangten ihm die Sachsen das Äußerste ab.

772 begann der Krieg und noch 804 erhoben sich die Enkel derjenigen, die er in diesem Sommer bekriegte. Der Krieg erlebte etliche Höhen und Tiefen, mehr als einmal war sich Karl sicher, die Sachsen befriedet zu haben, nur um feststellen zu müssen, dass sie an anderer Stelle mit unverminderter Härte erneut zurückschlugen. Diese enorme Widerstandsfähigkeit und ständige Wiederauflehnung der Sachsen verlangt eine genauere Sichtweise auf dieses Volk.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Das Volk der Sachsen

3. Das merowingische und- karolingische Verhältnis zu den Sachsen

3.1. Die Anfänge unter Chlotar I.

3.2. Von Pippin dem Älteren bis Karlmann

4. Zur Person Karls der Großen

5. Der Krieg gegen die Sachsen

5.1 Sächsischer Widerstand unter Widokind

5.2 Der Reichstag zu Lippspringe und das Blutgericht zu Verden

5.3 Der gebrochene Widerstand

6. Schluss

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht den langjährigen, konfliktreichen Krieg Karls des Großen gegen die Sachsen. Dabei steht die Analyse der sozialen Struktur sowie der dezentralen Führung der sächsischen Völkerschaft im Vordergrund, um die enorme Widerstandsfähigkeit dieses Volkes gegen die fränkische Expansion besser zu verstehen.

  • Soziale Struktur und dezentrale Führung der Sachsen
  • Verhältnis zwischen den Sachsen und den Merowingern bzw. Karolingern
  • Verlauf der Sachsenkriege unter Karl dem Großen
  • Die Rolle von Religion und Missionierung im Konflikt
  • Politische Einordnung des sächsischen Widerstands unter Widokind

Auszug aus dem Buch

5. Der Krieg gegen die Sachsen

„Nach Beendigung dieses (langobardischen) Krieges wurde der sächsische, der nur unterbrochen schien, wieder aufgenommen, der langwierigste, grausamste und für das Frankenvolk anstrengendste, den es je geführt hat. Denn die Sachsen, die wie fast alle Völker auf dem Boden Germaniens wild von Natur, dem Götzendienst ergeben und gegen unsere Religion feindselig waren, hielten es nicht für unehrenhaft, göttliches und menschliches Recht zu schänden und zu übertreten. Dazu kamen noch besondere Umstände, die jeden Tag eine Störung des Friedens verursachen konnten: die Grenze zwischen uns und den Sachsen verlief fast überall in der Ebene, mit Ausnahme weniger Stellen, wo größere Waldungen oder Bergrücken das beiderseitige Gebiet klar trennten; hier nahm denn Totschlag, Raub und Brandstiftung kein Ende. Das erbitterte die Franken so sehr, dass sie nicht mehr bloß Gleiches mit Gleichem heimgeben, sondern offen Krieg mit ihnen führen wollten. Der Krieg wurde also begonnen und von beiden Seiten mit großer Erbitterung, jedoch mehr zum Nachteil der Sachsen als der Franken dreiunddreißig Jahre lang ununterbrochen fortgeführt.“

In diesem Ausschnitt aus Einhard Vita Karoli Magni wird deutlich, dass die Sachsen in der fränkischen Geschichtsschreibung, als alleinige Kriegsverursacher angesehen werden. Ihr nicht-christlicher Glaube bzw. „heidnischer“ Götzendienst wird neben häufigen Überfällen auf das Grenzgebiet der Franken als Hauptmotiv für den Krieg geschildert, ebenso wie die vermeintliche Unmenschlichkeit und Barbarei der Sachsen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Vorstellung des Themas und der Zielsetzung der Hausarbeit sowie eine erste Einordnung des langen Sachsenkrieges.

2. Das Volk der Sachsen: Beschreibung der sozialen Struktur, der dezentralen Führung und der kulturellen sowie religiösen Besonderheiten der Sachsen.

3. Das merowingische und- karolingische Verhältnis zu den Sachsen: Untersuchung der frühen Konfliktlinien zwischen den expandierenden Franken und den sächsischen Stämmen unter den Vorfahren Karls.

4. Zur Person Karls der Großen: Kurzbiografie und Darstellung des Aufstiegs Karls zum Alleinherrscher im Frankenreich.

5. Der Krieg gegen die Sachsen: Detaillierte Analyse des Verlaufs der Kriegszüge, der militärischen Taktiken und der entscheidenden Wendepunkte des Konflikts.

6. Schluss: Bewertung des Sachsenkrieges als politischer Erfolg Karls, trotz harter religiöser und missionarischer Intoleranz gegenüber den Sachsen.

Schlüsselwörter

Karl der Große, Sachsen, Sachsenkriege, Frankenreich, Widokind, Einhard, Merowinger, Karolinger, Missionierung, Irminsul, Blutgericht zu Verden, Fränkische Expansion, Reichstag zu Lippspringe, Völkerwanderung, Mittelalter.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem militärischen und politischen Konflikt zwischen den Franken unter Karl dem Großen und den Sachsen im 8. Jahrhundert.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Im Zentrum stehen die soziale Organisation der Sachsen, die Vorgeschichte des Verhältnisses zu den fränkischen Herrschern und die Dynamik der gewaltsamen Unterwerfung und Christianisierung.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, die Gründe für die enorme Widerstandsfähigkeit der Sachsen gegen Karl den Großen zu beleuchten und den Verlauf sowie die Folgen dieser langwierigen Auseinandersetzung darzulegen.

Welche wissenschaftliche Methode wird in dieser Arbeit angewendet?

Die Autorin nutzt eine historische Analyse von Primärquellen (wie Einhards Vita Karoli Magni) und stützt sich dabei auf etablierte Fachliteratur zur karolingischen Geschichte.

Welche Thematiken werden im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die soziale Struktur der Sachsen, die Vorstöße der früheren Merowinger und Karolinger, sowie detailliert die Sachsenkriege inklusive wichtiger Ereignisse wie dem Blutgericht zu Verden.

Welche Schlagworte charakterisieren diese wissenschaftliche Arbeit?

Die zentralen Schlagworte umfassen Karl den Großen, die Sachsen, Widokind, Christianisierung, Expansion und fränkische Reichsgeschichte.

Warum leisteten die Sachsen so erbitterten Widerstand?

Ihr Widerstand speiste sich aus einer dezentralen Stammesstruktur, dem Festhalten an traditionellen heidnischen Glaubensvorstellungen und dem Abwehrkampf gegen die fränkische Missionierung.

Was bedeutet Widokinds Taufe für das Ende der Kämpfe?

Widokinds Taufe im Jahr 785 wird als wichtiger symbolischer Meilenstein und faktisches Ende des koordinierten organisierten sächsischen Widerstands interpretiert.

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Detalles

Título
Karl der Große und die Sachsen
Universidad
University of Regensburg  (Geschichte)
Curso
Proseminar
Calificación
1,5
Autor
Tobias Sattler (Autor)
Año de publicación
2012
Páginas
14
No. de catálogo
V1364354
ISBN (PDF)
9783346888808
ISBN (Libro)
9783346888815
Idioma
Alemán
Etiqueta
Sachsenkriege Karl der Große Mittelalter
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Tobias Sattler (Autor), 2012, Karl der Große und die Sachsen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1364354
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