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Interkulturelle Kompetenz in der Ausbildung von DaF-Lerhkräften. Bestandsaufnahme und Perspektiven zur Förderung interkulturellen Lernens

Titel: Interkulturelle Kompetenz in der Ausbildung von DaF-Lerhkräften. Bestandsaufnahme und Perspektiven zur Förderung interkulturellen Lernens

Diplomarbeit , 2016 , 87 Seiten , Note: 16,5

Autor:in: Guilin Feugang Siegni (Autor:in)

Didaktik für das Fach Deutsch - Deutsch als Fremdsprache, DaF
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Arbeit geht von der Idee aus, dass interkulturelle Kompetenz die Voraussetzung für den Erfolg im interkulturellen Austausch ist. In der genannten Arbeit geht es also darum, zu bewerten, was in der Ausbildung von Deutschlehrern in Bezug auf diese Kompetenz getan wird. Zu diesem Zweck versucht die Arbeit, das Niveau der interkulturellen Kompetenz bei den Absolventen des Fachbereichs Deutsch als Fremdsprache (DaF) der Ecole Normale Supérieure de Yaoundé zu beurteilen, um herauszufinden, ob die Ausbildung der Deutschlehrer diese Kompetenz fördert. Bei dieser Gelegenheit sollte auch der Beitrag des interkulturellen Lernens zur Förderung dieser Kompetenz ermittelt werden. Letztendlich implementiert diese Arbeit eine Form des interkulturellen Lernens anhand eines literarischen Werkes, die als Grundlage für die Einführung von Kursen oder Seminaren zum interkulturellen Lernen in die Ausbildung von Deutschlehrern an der Ecole Normale Supérieure de Yaoundé dienen kann.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

0 EINFÜHRUNG

0.1 Zum Thema

0.2 Fragestellung und Hypothesen

0.3 Forschungsstand

0.4 Methodisches Vorgehen

0.5 Aufbau der Arbeit

1 BEGRIFFSBESTIMMUNG

1.1 Kultur

1.2 Kulturstandard

1.3 Interkulturalität

1.4 Interkulturelle Kompetenz

2 THEORETISCHE ÜBERLEGUNGEN ZUR FÖRDERUNG INTERKULTURELLER KOMPETENZ

2.1 Zur Relevanz interkultureller Kompetenz

2.1.1 Allgemeine Relevanz der interkulturellen Kompetenz

2.1.2 Interkulturelle Kompetenz für den (Fremdsprachen-)Lehrberuf

2.2 Interkulturelles Lernen bzw. Training

2.2.1 Definition

2.2.2 Allgemeine Ziele interkulturellen Lernens

2.2.3 Phasen interkulturellen Lernens

2.3 Interkulturelle Lernformen

2.3.1 Der „Culture Assimilator“

2.3.2 Die mediale Vorführung

2.3.3 Das Lehrtraining

2.3.4 Die Auseinandersetzung mit literarischen Texten

3 ZUR PROBLEMATIK DER INTERKULTURELLEN KOMPETENZ IN DER DEUTSCHLEHRERAUSBILDUNG AN DER ECOLE NORMALE SUPÉRIEURE YAOUNDÉ

3.1 Kurze Darstellung der Ecole Normale Supérieure Yaoundé

3.2 Schwerpunkte der Deutschehrerausbildung

3.2.1 Der theoretische Schwerpunkt

3.2.1.1 Das Grundmodul

3.2.1.1.1 Der Schwerpunkt Literaturwissenschaft und Landeskunde.

3.2.1.1.2 Der Schwerpunkt Sprachwissenschaft

3.2.1.2 Das Fachmodul

3.2.1.3 Das Modul bilingual training

3.2.2 Der praktische Schwerpunkt

3.2.2.1 Die Hospitation

3.2.2.2 Die DIPES-ARBEIT

3.3 Forschungsdesign

3.3.1 Zur Auswahl der Stichprobe

3.3.2 Methoden zur Datenerhebung

3.3.2.1 Die allgemeine Methode

3.3.2.2 Die Fachmethode

3.3.3 Datenaufbereitung

3.3.3.1 Zum Test

3.3.3.2 Darstellung der Probanden

3.3.4 Zur Datenauswertung und Datenanalyse

3.3.4.1 Die erste Kategorie von Probanden (K0)

3.3.4.2 Die zweite Kategorie von Probanden (K1)

3.3.4.1 Die dritte Kategorie von Probanden (K2)

3.3.5 Interpretation von Ergebnissen und Hypothesenprüfung

4 ANSATZ ZUM EINSATZ INTERKULTURELLEN LERNENS IN DIE DEUTSCHLEHRERAUSBILDUNG

4.1 Zur interkulturellen Literatur

4.1.1 Definition

4.1.2 Hauptmerkmale interkultureller Literatur

4.2 Sombo, das Mädchen vom Fluss: Eine Erzählung als Grundlage interkulturellen Lernens

4.2.1 Kurze Biographie der Autorin

4.2.2 Die Handlung in Kürze

4.2.3 Interkulturelles Lernen im Werk

4.2.3.1 Interkulturelle Kompetenz mit Figuren

4.2.3.1.1 Sombo

4.2.3.1.2 Der Lehrer

4.2.3.1.3 Nyachisengo

4.2.3.2 Interkulturelle Kompetenz durch Motive

4.2.3.2.1 Der inszenierte Kulturbegriff zwecks interkultureller Kompetenz

4.2.3.2.2 Die erzählerische Interkulturalitätsauffassung zwecks interkultureller Kompetenz

SCHLUSSBEMERKUNG

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, den Stellenwert der interkulturellen Kompetenz in der Deutschlehrerausbildung an der École Normale Supérieure in Yaoundé zu untersuchen und zu bewerten. Im Zentrum der Forschungsfrage steht die Analyse, ob die aktuelle Ausbildung interkulturelle Kompetenz fördert oder ob Handlungsbedarf besteht, diese gezielter in das Curriculum zu integrieren.

  • Grundlagen der Begriffe Kultur, Kulturstandard und Interkulturalität.
  • Methoden und Ansätze zur Förderung interkultureller Kompetenz im Hochschulkontext.
  • Analyse der didaktischen Praxis und des Curriculums der Deutschlehrerausbildung in Yaoundé.
  • Empirische Untersuchung des Kompetenzniveaus bei Lehramtsstudierenden.
  • Entwicklung von Perspektiven für den Einsatz interkultureller Literatur (Beispiel: "Sombo, das Mädchen vom Fluss") in der Lehre.

Auszug aus dem Buch

4.2 Sombo, das Mädchen vom Fluss: Eine Erzählung als Grundlage interkulturellen Lernens

1950 kam Nasrin Siege im Iran zur Welt. Mit neun Jahren ist sie Ende der 50er Jahre mit ihrer persischen Familie aus dem Iran nach Deutschland gekommen. In Flensburg, wo zu diesem Zeitpunkt nicht so viele ausländische Familien zu finden waren, geht sie zusammen mit ihren Schwestern zur Schule. Da ihre Eltern an ihrer persischen Tradition stark festgehalten sind, ist sie bereits in ihrer Kindheit mit kulturbedingten Problemen konfrontiert. Nach ihrem Abitur studierte sie Psychologie an der Universität und arbeitete nach dem Studium zum ersten Mal als wissenschaftliche Assistentin in einem Institut für Psychotherapie in Stuttgart und danach als Psychotherapeutin in einer Suchtklinik bei Frankfurt. Sie heiratete später einen deutschen Entwicklungshelfer, was sie 1983 zum ersten Mal nach Afrika führte. Bis 1985 lebte Nasrin Siege mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern in Tanga, einem kleinen Ort an der Ostküste Tansanias und später zog die Familie nach Sambia und lebte dort bis 1991 in Kabompo. SOMBO, das Mädchen vom Fluss schrieb sie in dieser Zeit.

Aus dieser biographischen Darlegung ergibt sich, dass Nasrin Sieges Leben ein interkulturelles Leben bzw. „ein Leben zwischen den Kulturen“ (Kuhl-Greif 1999: 14) ist und ihre Werke, die für die meisten für ein interkulturelles Zusammenleben plädieren, als angemessenes Material zur interkulturellen Kompetenzvermittlung eingesetzt werden können.

Zusammenfassung der Kapitel

0 EINFÜHRUNG: Diese Einleitung thematisiert die wachsende Bedeutung interkultureller Kompetenz in einer globalisierten Welt und formuliert die Forschungsfrage bezüglich der Ausbildungssituation an der École Normale Supérieure Yaoundé.

1 BEGRIFFSBESTIMMUNG: In diesem Kapitel werden grundlegende Termini wie Kultur, Kulturstandard und Interkulturalität definiert und kritisch diskutiert, um deren Relevanz für die Forschung zu verdeutlichen.

2 THEORETISCHE ÜBERLEGUNGEN ZUR FÖRDERUNG INTERKULTURELLER KOMPETENZ: Hier werden theoretische Grundlagen des interkulturellen Lernens und verschiedene Lehrmethoden, wie etwa das Lehrtraining oder die Arbeit mit literarischen Texten, als Ansatzpunkte zur Kompetenzvermittlung vorgestellt.

3 ZUR PROBLEMATIK DER INTERKULTURELLEN KOMPETENZ IN DER DEUTSCHLEHRERAUSBILDUNG AN DER ECOLE NORMALE SUPÉRIEURE YAOUNDÉ: Dieses Kapitel liefert eine Bestandsaufnahme der didaktischen Praxis vor Ort und wertet die Ergebnisse einer empirischen Untersuchung zur interkulturellen Kompetenz unter den Studierenden aus.

4 ANSATZ ZUM EINSATZ INTERKULTURELLEN LERNENS IN DIE DEUTSCHLEHRERAUSBILDUNG: Dieses Kapitel erarbeitet, wie literarische Werke, exemplarisch demonstriert an „Sombo, das Mädchen vom Fluss“, zur gezielten Förderung interkultureller Kompetenz in die Ausbildung integriert werden können.

Schlüsselwörter

Interkulturelle Kompetenz, Deutschlehrerausbildung, École Normale Supérieure Yaoundé, Kulturstandard, Interkulturalität, Interkulturelles Lernen, DaF-Unterricht, Critical Incidents, Fremdkulturelle Kompetenz, Literaturdidaktik, Globalisierung, pädagogische Professionalität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Rolle der interkulturellen Kompetenz im Kontext der Deutschlehrerausbildung an der École Normale Supérieure in Yaoundé, Kamerun.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Kernthemen umfassen theoretische Definitionen zur Interkulturalität, die Analyse bestehender Lehrpläne und ein empirischer Test zur Messung interkultureller Kompetenz bei Lehramtsstudierenden.

Welches Ziel verfolgt die Forschungsarbeit?

Das primäre Ziel ist es, den Stellenwert interkultureller Bildung in der aktuellen Lehrerausbildung zu evaluieren und Ansätze zu entwickeln, diese durch gezielte, literatur- und praxisbasierte Methoden zu stärken.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit nutzt die Triangulation, also die Kombination aus Inhaltsanalyse des Curriculums sowie einer empirischen Befragung und Testung von Studierenden mittels der Critical-Incidents-Methode.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung des interkulturellen Lernens, die detaillierte Bestandsaufnahme der Ausbildungssituation in Yaoundé und die Konzeption konkreter Unterrichtsansätze mit literarischen Texten.

Welche Schlagworte charakterisieren diese Arbeit am besten?

Interkulturelle Kompetenz, Deutschlehrerausbildung, interkulturelles Training, kulturelle Standards und interkulturelle Literatur.

Warum spielt das Werk "Sombo, das Mädchen vom Fluss" eine besondere Rolle?

Das Werk dient als Fallbeispiel für interkulturelle Literatur, da die Biografie der Autorin Nasrin Siege und die Handlung des Romans ideal geeignet sind, um Studierende zu Reflexionsprozessen über kulturelle Identität und Kommunikation anzuregen.

Welche Erkenntnisse lassen sich aus der Studie zur Kompetenz der Studierenden ziehen?

Die Untersuchung macht deutlich, dass die derzeitige Ausbildung interkultureller Kompetenz oft vernachlässigt. Studierende, die bereits an speziellen Programmen teilgenommen hatten, zeigten signifikant höhere Kompetenzwerte, was die Notwendigkeit einer curricular verankerten Förderung unterstreicht.

Ende der Leseprobe aus 87 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Interkulturelle Kompetenz in der Ausbildung von DaF-Lerhkräften. Bestandsaufnahme und Perspektiven zur Förderung interkulturellen Lernens
Hochschule
Université de Yaoundé I
Note
16,5
Autor
Guilin Feugang Siegni (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
87
Katalognummer
V1364575
ISBN (PDF)
9783346891846
ISBN (Buch)
9783346891853
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Interkulturelle Kompetenz Interkulturelles Lernen/Training Kultur Kulturstandard Stereotypen Literaturdidaktik
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Guilin Feugang Siegni (Autor:in), 2016, Interkulturelle Kompetenz in der Ausbildung von DaF-Lerhkräften. Bestandsaufnahme und Perspektiven zur Förderung interkulturellen Lernens, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1364575
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